Innovationsmanagement
Inhalt
Inhalt 1
1. Einleitung 2
2. Analyseraster 3
3. Definition 3
4. Kriteriengestützte Analyse 4
4.1 Organisation 4
4.1.1 Die beteiligten Bereiche 4
4.1.2 Der Prozessablauf 5
4.1.3 Das Instrumentarium 7
4.2 Kontext 8
4.2.1 Innovationsgrad 8
4.2.2 Unternehmensinterne und -externe Faktoren 9
4.3 Erfolg 10
5. Modellvergleich und Zusammenfassung 11
Anhang 12
Literaturverzeichnis 20
1
Innovationsmanagement
1. Einleitung
Die vorliegende Seminararbeit befasst sich mit der Zusammenarbeit unterschiedlicher Bereiche innerhalb der Unternehmung im Rahmen des Neuprodukt-Entwicklungsprozesses und deren Bedeutung für das Innovationsmanagement. Als Grundlage dient eine Reihe empirischer Studien, die zwischen 1997 und 2002 veröffentlicht worden sind. 1
In zwei Dritteln aller Neuprodukt-Entwicklungen kommen Projektteams, die aus Vertretern unterschiedlicher Bereiche zusammengesetzt sind, zum Einsatz. Bei Projekten mit überdurchschnittlich hohem Innovationsgrad sind es gar 85%, in denen solche Cross-functional Teams eingesetzt werden. 2
Vergangene Forschungsergebnisse zeigen, dass Innovationsprojekte, an denen mehrere Bereiche beteiligt sind, einen größeren Erfolg versprechen. Es stellt sich die Frage, wie viele bzw. welche Abteilungen am Entwicklungsprozess teilnehmen sollten, um optimale Ergebnisse zu erreichen. Zahlreiche Studien konzentrierten sich ausschließlich auf die Bereiche Marketing und Forschung & Entwicklung (F&E). 3 Es bleibt zu klären, ob diese einschränkende Betrachtung sinnvoll ist.
Der Innovationsprozess durchläuft mehrere Phasen, die unterschiedliche Zusammensetzungen von speziellen Fähigkeiten und Informationen verlangen. Daher ist es für die Teamführung von Bedeutung zu wissen, wie intensiv welche Bereiche in welchen Phasen der Produktentwicklung miteinander kooperieren sollten, um einen möglichst großen Nutzen zu erzielen. Existieren gar Kombinationen von Bereichen, die sich kontraproduktiv auf die Erfolgsgrößen auswirken?
Für die innovierende Unternehmung stellt der Entwicklungsprozess eine sehr komplexe Aufgabe mit einer Vielzahl unbekannter Komponenten dar. Dazu kommt eine Reihe von exogenen Faktoren wie Wettbewerb, Nachfrage oder Auflagen, die weder vorhersehbar noch kontrollierbar sind. Diese Unsicherheiten, die mit steigendem Innovationsgrad an Bedeutung gewinnen, verstärken die Abhängigkeit der Bereiche untereinander, weil erhöhte Informationsbedürfnisse auftreten. Das geforderte Miteinander wird jedoch durch bestimmte Barrieren erschwert; dazu gehören unterschiedliche Fachsprachen, Entlohnungserwartungen, Ziele etc. Hier stellt sich für das Management die Frage, welche Maßnahmen zur Überwindung dieser Schnittstellen geeignet sind.
Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, diese und andere Fragestellungen zu beantworten und die daraus hervorgehenden Implikationen für das Innovationsmanagement zu verdeutlichen.
1 Vgl. Anhang
2 Vgl. Griffin, A.: PDMA research, 1997, S. 429-455 [2]
3 Vgl. Song et al., 1992-1996 [12-14, 16-18]; Griffin, A. et al. : A review, 1996 [1]; etc.
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2. Analyseraster
Tab. 1: Übersicht der untersuchten Variablen, Quelle: eigene Darstellung
3. Definition
Der Begriff der Zusammenarbeit ist als Prozess zu verstehen, der sich aus zwei Komponenten zusammensetzt: 1
Die erste bezeichnet die Interaktion (Interaction) zwischen den beiden beteiligten Bereichen. Das bedeutet, es findet ein ständiger Austausch von Informationen statt. Konkret erfolgt diese Kommunikation mit Hilfe von Meetings, Telefonaten, Emails, der Weitergabe von Standard-Dokumentation, etc.
1 Vgl. Kahn: Interdepartmental Integration, 1996, S. 137-151 [4]
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Die zweite Komponente beinhaltet Merkmale, die das Teamverständnis (Collaboration) betreffen. D.h., dass die Kooperationspartner eine gemeinsame Basis finden, auf der sie in Einklang miteinander agieren können. Dazu gehört, dass die gleichen als allgemein gültig akzeptierten Ziele verfolgt werden, dass man sich mit Respekt begegnet und dass man mit dem Willen, zusammen zu arbeiten und die gemeinsamen Ziele zu erreichen, die zur Verfügung stehenden Ressourcen teilt.
Dieses Verständnis von Zusammenarbeit scheint deshalb geeignet, weil sie nur bei Zusammenkunft beider Komponenten funktioniert. Während Kommunikation zwar eine notwendige Bedingung darstellt, so kommt jedoch ohne das Finden eines gemeinsamen Nenners keine erfolgreiche Zusammenarbeit zu Stande.
4. Kriteriengestützte Analyse
4.1 Organisation
4.1.1 Die beteiligten Bereiche
Im Ablauf der Entwicklung eines Neuproduktes werden Informationen aus unterschiedlichen Bereichen benötigt. Dieses fachspezifische Wissen wird über die Mitarbeiter aus den entsprechenden Abteilungen in das Cross-functional Team, das für die Produktentwicklung zuständig ist, eingebracht.
Die Bereiche, denen im Rahmen dieses Prozesses die wesentlichen Aufgaben zukommen, sind das Marketing, die F&E und die Produktion.
Der Bereich des Marketing ist primär für die Kommerzialisierung des Neuproduktes zuständig. Er verfügt über Informationen, die Kundenbedürfnisse, Kaufverhalten und Konkurrenzprodukte betreffen. Sein Anliegen besteht darin, die eigene Position auf dem Markt zu sichern bzw. neue Märkte ausfindig zu machen und zu erschließen. Das Marketing ermittelt mit Hilfe von Markttests Informationen über die Produktattribute, die der potentielle Konsument erwartet. Sein Beitrag zum Prozess besteht u.a. darin, Umsatzvoraussagen und Informationen über die Bedürfnisse des Konsumenten zu liefern.
Arbeit zitieren:
Manuel Koch, 2002, Die Bedeutung bereichsübergreifender Zusammenarbeit im Rahmen des Innovationsmanagements, München, GRIN Verlag GmbH
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