Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis 5
Abk ürzungsverzeichnis 6
Glossar 7
1. Einleitung. 12
1.1 Problembeschreibung 12
1.2 Beitrag dieser Arbeit. 12
1.3 Gliederung 13
1.4 Namenskonventionen 14
2. Grundlagen des Geschäftsprozessmanagements 15
2.1 Definition Prozess. 15
2.2 Definition Geschäftsprozess 16
2.2.1 Begriffsabgrenzung 16
2.2.2 Eigenschaften von Geschäftsprozessen 17
2.3 Definition Modell 19
2.4 Definition Transformation. 20
2.5 Definition Geschäftsprozessmanagement. 20
2.6 Zusammenfassung 22
3. Service-Oriented Architecture 23
3.1 Definition Service-Oriented Architecture 23
3.2 Definition Service. 25
3.3 Adaptive Enterprise Computing 29
3.4 Definition Web-Service 30
3.5 Funktionsweise eines Web-Service 32
3.6 Business Process Execution Language (BPEL) 34
3.6.1 Definition BPEL 34
3.6.2 BPEL4People. 35
3.6.3 Aufbau eines BPEL-Prozesses 36
3.7 Zusammenfassung 40
4. Modellierung von Geschäftsprozessen 41
4.1 Kriterien. 41
4.2 Microsoft Visio 2003. 42
4.2.1 Reisekostenbeantragung EPK - Darstellung. 43
4.2.2 Reisekostenbeantragung EPK - Besonderheiten 44
- 2 -
4.2.3 Reisekostenbeantragung Funktionsübergreifendes Flussdiagramm -
Darstellung. 45
4.2.4 Reisekostenbeantragung Funktionsübergreifendes Flussdiagramm -
Besonderheiten 46
4.2.5 Ergebnisse. 46
4.3 ViFlow 4.0 47
4.3.1 Reisekostenbeantragung Funktionsübergreifendes Flussdiagramm -
Darstellung. 48
4.3.2 Reisekostenbeantragung Funktionsübergreifendes Flussdiagramm -
Besonderheiten 49
4.3.3 Ergebnisse. 49
4.4 Architektur integrierter Informationssysteme (ARIS) 51
4.4.1 Reisekostenbeantragung EPK - Besonderheiten. 52
4.4.2 Ergebnisse. 53
4.5 Zusammenfassung und Ausblick. 54
5. Methodenentwicklung 55
5.1 Hand-Augen-Methode 55
5.1.1 Assembly Diagramm 56
5.1.2 Geschäftsobjekte. 57
5.1.3 Schnittstellen 58
5.1.4 BPEL Prozess 59
5.1.5 Zusammenfassung und Ausblick. 60
5.2 Automatische Transformation 61
5.3 Zusammenfassung und Ausblick. 63
6. Schluss 64
6.1 Zusammenfassung 64
6.2 Ausblick. 66
Literaturverzeichnis 67
Anhang. 69
Anhang A Software-Abgleich 69
A 1 - Modellierungsbereiche bei MS Visio 2003 69
A 2 - Reisekostenbeantragung EPK - MS Visio 2003 70
A 3 - Reisekostenbeantragung Funktionsübergreifendes Flussdiagramm - MS
Visio 2003. 71
A 4 - Reisekostenbeantragung ViFlow 4.0 - Web Darstellung 72
- 3 -
A 5 Reisekostenbeantragung EP,K ARIS. 73
Anhang B Methodenentwicklung. 74
B 1 Geschäftsobjekt KontaktBO 74
B 2 Geschäftsobjekt Antragsteller BO 74
B 3 Geschäftsobjekt Daten BO. 75
B 4 Geschäftsobjekt ReisekostenantragBO 75
B 5 Geschäftsobjekt HumanTask BO. 75
B 6 Schnittstelle Antrag ausfüllen Interface. 76
B 7 Schnittstelle mainProcessInterface 76
B 8 Schnittstelle Unterlagen prüfen Interface 76
B 9 Schnittstelle CheckDataInterface. 77
B 10 Regelgruppe checkDataRulesgroup. 77
B 11 Zusammenhang aller modellierten Komponenten im WID. 78
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Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1 - Darstellung Ereignis/Funktion, in Anlehnung an
Gesch äftsprozessmanagement, 2005, S.56.
Abbildung 2 - Architekturmodell SOA, in Anlehnung an Javamagazin: BPEL 7.07 Abb.
5
Abbildung 3 - Service Varianten - in Anlehnung an Service-Oriented Architecture
Abb. 3.1
Abbildung 4 - Service Beschreibung - in Anlehnung an Service-Oriented Architecture
S.35 Abb. 3.2
Abbildung 5 - Autonomes Berichtswesen - in Anlehnung an Service-Oriented
Architecture S.36 Abb. 3.3
Abbildung 6 - Adaptive Enterprise Computing - aus Javamagazin 7.07 S.23 Abb.1
Abbildung 7 - Entwicklung des Internets - aus IT-Lexikon Internet , 2007, 19.08.
Abbildung 8 - Funktionsweise eines Web-Service, aus W3C Internet , 2007, 19.08.
Abbildung 9 - BPEL Aufbau - eigene Darstellung.
Abbildung 10 - BPEL Prozess Beispiel - aus Oracle SOA Suite
Abbildung 11 - MS Visio 2003, EPK Reisekostenbeantragung, eigene Darstellung.
Abbildung 12 - Funktionsübergreifendes Flussdiagramm Reisekostenbeantragung, MS
Visio 2003, eigene Darstellung
Abbildung 13 - Reisekostenbeantragung funkt. Flussdiagramm, eigene Darstellung
Abbildung 14 - ARIS Haus, aus ARIS Dokumentation
Abbildung 15 - Anordnungsdiagramm, WID, eigene Darstellung.
Abbildung 16 - KontaktBO, WID, eigene Darstellung
Abbildung 17 - AntragstellerBO, WID, eigene Darstellung
Abbildung 18 - mainProcessInterface, WID, eigene Darstellung
Abbildung 19 - mainProcess, WID, eigene Darstellung
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Abkürzungsverzeichnis
BA Business Architect BPEL Business Process Execution Language BPEL4People Business Process Execution Language for people BPEL4WS Business Process Execution Language for Web-Services BPELJ Business Process Execution Language Java BPMN Business Process Modeling Notation EJB Enterprise Java Bean EPML Event-Driven-Process-Chain-Markup-Language FTP File Transfer Protocol HTML Hypertext Markup Language HTTP Hypertext Transfer Protocol IBM International Business Machines JSF Java Server Faces OASIS Organization for the Advancement of Structured Information Standards SAP Systemanalyse und Programmentwicklung SMTP Simple Mail Transfer Protocol SOA Service-Oriented Architecture SOAP Simple Object Access Protocol TCP/IP Transmission Control Protocol / Internet Protocol UDDI Universal Description, Discovery and Integration WFMS Workflow-Management-System WID Websphere Integration Developer WS-BPEL 2.0 Web Service - Business Process Execution Language Version 2.0 WSD Web Service Description WSDL Web Service Definition Language WSP Web Service Platform XML Extensible Markup Language
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Glossar
Change Management,
Change Management bezeichnet alle Aufgaben, Maßnahmen und Tätigkeiten, die eine umfassende, bereichsübergreifende und inhaltlich weit reichende Veränderung - zur Umsetzung von neuen Strategien, Strukturen, Systemen, Prozessen oder Verhaltensweisen - in einer Organisation bewirken sollen. Datenfluss,
Der Datenfluss beschreibt den Weg von Daten zwischen Organisationseinheiten, Projektpartnern, Arbeitsplätzen, Funktionen oder Unternehmen. E-Business,
Electronic Business ist der Oberbegriff für alle elektronischen Geschäftsaktivitäten. Enterprise Java Beans,
(EJB) sind standardisierte Komponenten innerhalb eines J2EE-Servers (Java Enterprise Edition). Sie vereinfachen die Entwicklung komplexer mehrschichtiger verteilter Softwaresysteme mittels Java. Mit Enterprise JavaBeans können wichtige Konzepte für Unternehmensanwendungen, z. B. Transaktions-, Namens- oder Sicherheitsdienste umgesetzt werden, die für die Geschäftslogik einer Anwendung nötig sind. Ereignis-Prozessketten,
Die Ereignisgesteuerte Prozesskette (EPK) ist ein Modell zur Darstellung von Geschäftsprozessen einer Organisation bei der Geschäftsprozessmodellierung. Sie ist wesentliches Element des ARIS-Konzepts (Architektur integrierter Informationssysteme). Erweiterte Ereignis-Prozessketten,
eEPK ist die Abkürzung für erweiterte ereignisgesteuerte Prozesskette. Die in der ereignisgesteuerten Prozesskette (EPK) dargestellten logischen Abläufe eines Geschäftsprozesses werden anhand der eEPK um die Elemente der Organisations-, Daten und Leistungsmodellierung erweitert.
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FTP
File Transfer Protocol: Protokoll zur Datenübertragung zwischen Computern im Internet. HTML
Die Hypertext Markup Language (HTML) ist ein Dokumentenformat zur Auszeichnung von Hypertext im World Wide Web. HTTP,
Das Hypertext Transfer Protocol (HTTP) ist ein zustandsloses Protokoll zur Übertragung von Daten. Primär wird es im Rahmen des World Wide Web zur Übertragung von Webseiten verwendet (Webbrowser greifen fast ausschließlich mit diesem Protokoll auf Web-Server zu). Informationssystem,
Ein Informationssystem dient der rechnergestützten Erfassung, Speicherung, Verarbeitung, Pflege, Analyse, Benutzung, Verbreitung, Disposition, Übertragung und Anzeige von Informationen. ISO 9001:2000,
Qualitätsmanagementnorm die beschreibt, welchen Anforderungen das Management eines Unternehmens genügen muss, um einem bestimmten Standard bei der Umsetzung des Qualitätsmanagements zu entsprechen. Java Server Faces,
(JSF) vereinfachen die Entwicklung von Benutzerschnittstellen im J2EE- Umfeld. Objektorientierte Programmierung,
Objektorientierte Programmierung (OOP) ist ein Verfahren zur Strukturierung von Computerprogrammen, bei dem zusammengehörige Daten und die darauf arbeitende Programmlogik zu Einheiten zusammengefasst werden, den sogenannten Objekten. Organisationseinheiten,
Überbegriff für Einrichtung aus Personen, Gebäuden und Geräten zur Erfüllung definierter betrieblicher Aufgaben.
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Paradigma,
Ein Paradigma in der Computerindustrie ist eine fokussierte Sichtweise auf den grundlegenden Aspekt des Fachgebietes. Quality Management,
Der Begriff Qualitätsmanagement (QM) bezeichnet einen Teilbereich des funktionalen Managements. QM soll sicherstellen, dass Qualitätsbelange in der Unternehmensführung den ihnen gebührenden Platz einnehmen. Qualität bezieht sich dabei sowohl auf die vermarkteten Produkte und Dienstleistungen als auch auf die internen Prozesse des Unternehmens und ist definiert als das Maß, in dem das betrachtete Produkt oder der betrachtete Prozess den Anforderungen genügt. Relationale Datenbanken,
Bei dem EDV Begriff relationale Datenbank liegt die Datenbasis bzw. der Datenbestand in Form einer zwei dimensionalen tabellenartigen Struktur vor, die über Schlüssel (Primärschlüssel, Fremdschlüssel) miteinander in Relation (Verbindung) stehen. Um die Mehrfacheingaben von Daten zu verhindern und die Redundanz zu verringern, werden sogenannte Beziehungen bzw. Verknüpfungen zwischen Tabellen erzeugt. Man unterscheidet dabei 3 Arten von Beziehungen zum einen die 1:1, m:n und die 1:n Beziehung. SAP/ R3,
SAP R/3 ist ein Unternehmens-Informationssystem (sog. ERP, Enterprise Resource Planning) und ehemals das Hauptprodukt des deutschen Softwarehauses SAP. SAP R/3 erlaubt die EDV-gestützte Abwicklung einer Vielzahl der Aufgaben, die in einem typischen Wirtschaftsunternehmen anfallen. Der modulare Aufbau entspricht der in vielen Unternehmen üblichen Organisationsstruktur. SMTP,
SMTP steht für Simple Mail Transfer Protocol und ist ein Protokoll das den Versand von E-Mails in Computer-Netzwerken regelt. Stammdaten,
Die betriebswirtschaftlichen Grunddaten eines Unternehmens und deren Qualität bilden die grundlegende Basis für die erfolgreiche Abwicklung von Geschäftsvorgängen.
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SOAP,
SOAP (Simple Object Access Protocol) ist ein Protokoll, mit dessen Hilfe Daten zwischen Systemen ausgetauscht und Remote Procedure Calls durchgeführt werden können. SOAP stützt sich auf die Dienste anderer Standards, XML zur Repräsentation der Daten und Internet-Protokolle zur Übertragung der Nachrichten. Die gängigste Kombination ist SOAP über HTTP und TCP. TCP/IP,
(Transmission Control Protocol/Internet Protocol) TCP/IP ist das Kommunikationsprotokoll, das die Kommunikation zwischen Computern im Internet und in einem Netzwerk ermöglicht. Der erste Teil, TCP, der für die Übermittlung der Daten zuständig ist, passt die Größe der Nachrichten an beiden Übertragungsenden an und stellt sicher, dass die richtige Nachricht zugestellt wurde. Der zweite Teil, IP, ist die Computeradresse des Benutzers im Netzwerk. UDDI,
UDDI (Universal Description, Discovery and Integration) ist ein Begriff aus der Computertechnik und bezeichnet einen Verzeichnisdienst in einem Umfeld von dynamischen Webservices. Web Services Platform,
Die Webservices-Plattform enthält die Werkzeuge, die Entwickler für die Erstellung und Verwaltung von Webservices benötigen. Mittels dieser diversen Tools wie Compiler, Editoren, Code-Generatoren und Konsolen, können Entwickler die WSDL-Definitionen festlegen und Anwendungs-Code generieren. Diese kommunizieren über das SOAP-Protokoll miteinander. Für die Kommunikation, Bearbeitung und Konvertierung von Nachrichten stehen Laufzeit-Module zur Verfügung. Die diversen herstellerspezifischen Webservices-Plattformen unterstützen in der Regel nur eine begrenzte Auswahl an Programmiersprachen und Plattformen, was zur Folge hat, dass viele Unternehmen mehrere WSP-Plattformen benutzen.
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Wertschöpfungskette,
Mit Wertschöpfungskette (auch logistische Kette, Supply Chain, Lieferkette, Versorgungskette oder Leistungswirtschaft) wird in der Systematik des Betriebsprozesses der Weg eines Produktes oder einer Dienstleistung bis zum Verbraucher mitsamt der in jeder Stufe erfolgten Wertsteigerung (Mehrwert) bezeichnet. Der Wert eines Produktes oder einer Dienstleistung besteht nicht nur aus dem eigentlichen Produkt oder der Dienstleistung, sondern im Einzelfall aus sehr vielen verschiedenen Komponenten, die in den „Wertschöpfungsstufen“ entstehen; mehrere Wertschöpfungsstufen stellen somit die Wertschöpfungskette dar. Whitepaper,
Ein formales Entscheidungsdokument, welches Lösungen für ein Problem aufzeigt. Workflow-Management-Systeme,
Workflow Management Systeme unterstützen die Abwicklung und Organisation von Geschäftsvorgängen. Zu diesem Zweck werden die Informationen der Arbeitsvorgänge strukturiert und koordiniert. Abgeschlossene Vorgänge werden von einer Zuständigkeit an die nächste weitergeleitet, wodurch sie schneller und kostenoptimiert ausgeführt werden können. WSDL,
Die Web Services Description Language (WSDL) definiert einen plattform-, programmiersprachen- und protokollunabhängigen XML-Standard zur Beschreibung von Netzwerkdiensten (Webservices) zum Austausch von Nachrichten. XML,
Steht für EXtensible Markup Language und ist eine Sprache zur Beschreibung von Dokumenten. XML ist eine sog. META-Sprache, d.h. mit Hilfe von XML kann nach bestimmten Regeln eine eigene Auszeichnungssprache geschaffen werden.
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Kapitel 1
1. Einleitung
1.1 Problembeschreibung
Aktuell ist Service-orientierte Architektur ein Schlagwort für Innovation und Gewinnsteigerung innerhalb der Computerindustrie. Durch eine Veränderung der IT-Architektur und die Nutzung von Web Services, wird eine schnellere Anpassung an Softwareveränderungen angepriesen. 1 Die großen Softwarehersteller wie IBM, SAP oder ORACLE bieten aktuell umfassende Integrationsplattformen an. Diese Plattformen gehen von unterschiedlichen Schichtentrennungen innerhalb einer Applikation aus. Durch diese Schichtentrennung ist auch eine Trennung des fachlichen Geschäftsprozesses von der technischen Darstellung durchgeführt worden. 2 Um diese Trennung zu überbrücken ist es notwendig, eine Methode zu haben, um von der fachlichen zur technischen Darstellung zu gelangen.
1.2 Beitrag dieser Arbeit
Das Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, ein methodisches Vorgehen zu entwickeln, um vom Geschäftsprozessmodell zu einem ausführbaren Programm zu gelangen. Dabei wird diese Arbeit in zwei Teilaspekte untergliedert. Zum Einen wird die Geschäftsprozessmodellierung hinsichtlich Definition und Umsetzung untersucht. Zum Anderen wird die Vision der Service-Orientierten Architektur erläutert und mit technischen Realisierungen angereichert. Beide Aspekte werden abschließend zusammengeführt und zu einer Methode verarbeitet.
1 Javamagazin: BPEL 7.07, S. 22
2 Computerwoche Sonderdruck Nr.10, 2006, S. 1
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1.3 Gliederung
Die vorliegende Arbeit gliedert sich in sechs Kapitel auf.
Das erste Kapitel (das aktuelle) befasst sich mit der Einführung der Aufgaben- und Problemstellung. Diese bilden die Grundlage und Ausrichtung für die nachfolgenden Kapitel.
In Kapitel 2 werden grundlegende Definitionen für das Geschäftsprozessmanagement gelegt. Des Weiteren wird eine Abgrenzung des Begriffs Geschäftsprozess vorgenommen. Dieses Kapitel bildet die Grundlage für Kapitel 4 und die Modellierung von Geschäftsprozessen.
In Kapitel 3 wird die Vision der Service-Orientierten Architektur und die Möglichkeiten diese zu erreichen, untersucht. Ferner wird aufgezeigt, weshalb BPEL sich für die Realisierung eines technischen Prozesses eignet.
Aufbauend auf Kapitel 2 und 3 wird in Kapitel 4 ein exemplarischer Geschäftsprozess mit unterschiedlichen Standardsoftwareprodukten modelliert, und hinsichtlich dreier Kriterien auf eine Eignung untersucht.
Kapitel 5 stellt die methodische Vorgehensweise einer manuellen Überführung vor und skizziert automatische Verfahren. Des Weiteren werden Probleme und Lösungsansätze erläutert.
Im abschließenden siebten Kapitel wird eine Zusammenfassung über die Vorgehensweise dieser Arbeit dargestellt und ein Ausblick über mögliche weitere Forschungsfelder gegeben.
- 13 -
1.4 Namenskonventionen
In der vorliegenden Bachelorarbeit werden einige Notations- und Layoutkonventionen genutzt, um das Lesen zu erleichtern und die Übersichtlichkeit zu erhöhen. Direkte Zitate und Auffälligkeiten werden mit „“ oder kursiver Schrift dargestellt. Quellcode wird mit der Schriftart Courier New notiert und als Listing dargestellt. Codeelemente erscheinen in Tags <>. Begriffe die nicht im direkten Zusammenhang mit der Thematik stehen, aber das Verständnis des Lesers erhöhen könnten werden fett markiert und befinden sich im Glossar. Abkürzungen werden im Abkürzungsverzeichnis dargestellt.
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Kapitel 2
2. Grundlagen des Geschäftsprozessmanagements
Um sich mit dem Gebiet des Geschäftsprozessmanagements vertraut zu machen, bedarf es einer grundlegenden Begriffsklärung und Abgrenzung. In diesem Kapitel werden die Begriffe Prozess, Geschäftsprozess und Modell sowie Transformation definiert. Des Weiteren werden die Eigenschaften von Geschäftsprozessen und deren Strukturierung erläutert.
2.1 Definition Prozess
Nach Quality versteht man unter einem Prozess in Wechselbeziehungen stehende Mittel und Tätigkeiten, die Eingaben in Ergebnisse umgestalten. 3 „Ein Prozess ist eine Kette von zusammenhängenden Aktivitäten, die gemeinsam einen Kundennutzen schaffen.“ 4
Beide Definitionen drücken im Wesentlichen eine Gemeinsamkeit aus: Ein Prozess beschreibt den klar definierten Ablauf von wertschöpfenden Maßnahmen zur Erstellung eines Produktes oder einer Dienstleistung und wird fortan als Geschäftsprozess benannt und verwandt.
3 Quality [Internet], 2007, 30.05.
4 Prozessmanagement leicht gemacht, 2005, S.12
- 15 -
2.2 Definition Geschäftsprozess
2.2.1 Begriffsabgrenzung
Nach Allweyer lässt sich der Begriff Geschäftsprozess in sechs unterschiedliche Bereiche aufteilen, um unterschiedliche Meinungen und Ansichtspunkte darzustellen. 5
1. Betriebswirtschaftlich orientierte Verwendung: Der Verfasser beschreibt hier die Beachtung von allen unternehmerischen, wirtschaftlich klar definierbaren Abläufen in einem Unternehmen.
2. Automatisierungsbezogene Verwendung:
Allweyer behauptet, dass der Begriff Geschäftsprozess hier im Wesentlichen für die Ablaufbeschreibung innerhalb von WFMS verwendet wird und nur noch als Teilaspekt dient.
3. Schnittstellenbezogene Verwendung:
Der Autor verweist auf die Nutzung des Begriffs in Electronic Business (E-Business) Projekten zum Festlegen des Datenflusses zwischen den beteiligten Partnern.
4. Auf die Nutzung eines Anwendungssystems bezogene Verwendung: Der Verfasser vergleicht die Nutzung des Begriffs Use-Case mit dem Begriff Geschäftsprozess und stellt heraus, dass durch eine falsche Übersetzung nicht mehr die Interaktion zwischen Nutzer und Anwendung (Anwendungsfall) gemeint ist, sondern ein Geschäftsprozess, und dies ebenfalls zu Irritationen führen kann.
5 Geschäftsprozessmanagement, 2005, S.51
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Arbeit zitieren:
Matthias Geske, 2008, Vom Geschäftsprozessmodell zum ausführbaren Programm - Entwurf einer ganzheitlichen Methodik, München, GRIN Verlag GmbH
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