Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis I
1. Einleitung 1
2. Theoretische Grundposition des resource-based view 1
2.1 Grundannahmen des Ansatzes 1
2.2 Entwicklung des competence-based view 2
aus dem resource-based View
2.3 Einordnung des competence-based view in 4
die strategische Analyse
3. Aufgaben des competence-based view 5
3.1 Entwicklung von Kompetenzen 5
3.2 Nutzen von Kompetenzen 6
3.3 Outsourcen bzw. Abbau von Kompetenzen 6
3.4 Transfer von Kompetenzen 7
4. Verbindung des Kompetenzmanagements mit 8
anderen Ansätzen
5. Zusammenfassung/Fazit 9
Literaturverzeichnis 10
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Hauptaufgaben des Kompetenzmanagements 5
I
1 Einleitung
Der ressourcenorientierte Ansatz (resource-based view) wird als einer der wichtigsten theoretischen Ansätze in der strategischen Planung und Weiterentwicklung von Unternehmen bezeichnet. Veredelt wurde dieser Ansatz durch die Diskussion um die so genannten Kernkompetenzen des Unternehmens (competence-based view). Das Ziel dieser Arbeit besteht darin, auf Grundlage der Darstellung des resource-based view, die Hauptaufgaben und Entwicklungstendenzen des weiterführenden Kompetenzmanagements darzulegen, abzugrenzen und zu vergleichen.
In der vorliegenden Seminararbeit wird im zweiten Kapitel die theoretische Grundposition des resource-based view dargestellt. Dabei werden erstens die Grundannahmen des resource-based view, zweitens die Entwicklung des competence-based view aus dem resource-based view und drittens die Ein-ordnung des competence-based view in die strategische Analyse dargestellt. Im dritten Kapitel werden die Aufgaben des competence-based view beschrieben. Es findet dabei eine Abgrenzung zwischen Entwicklung, Nutzung, Outsourcen bzw. Abbau und Transfer der Kompetenzen statt. Das vierte Kapitel stellt eine Verbindung des Kompetenzmanagements mit anderen Ansätzen, im Wesentlichen mit dem industrieökonomischen Ansatz, her.
Mit dem letzten Kapitel werden die Kernaussagen der Seminararbeit zusammengefasst sowie ein Fazit gezogen.
2 Theoretische Grundposition des resource-based view 2.1 Grundannahmen des resource-based view
Als Grundannahme des resource-based view nach Penrose (1959), die mit ihrem Werk als Vorreiterin für diesen Ansatz bezeichnet werden kann, ist die Unternehmung keine administrative Einheit, sondern stellt eine Ansammlung von Ressourcen dar. Das Unternehmen ist im Hinblick auf die Ausstattung mit Ressourcen heterogen aufgebaut, das bedeutet, dass unternehmensspezifische Ressourcen, welche Effizienzvorteile haben, zu Wettbewerbsvorteilen bzw. höheren Erträgen führen. 1
1 Vgl. Penrose, E.: Unternehmenswachstum, 1959, S. 75
1
Der resource-based view stellt also die Relevanz der einzigartigen Ressourcenausstattung des jeweiligen Unternehmens heraus. Durch die Herausarbeitung von Isolationsmechanismen soll dabei eine Handlungsempfehlung abgegeben werden, wie sich das Unternehmen im Hinblick auf die Erfolgserzielung verhalten soll, und diese nachhaltig und langfristig zu gestalten.
Wie Freiling (2002) in seinem Aufsatz Terminologische Grundlagen des resource-based view darstellt, lassen sich in der Literatur verschiedene Ressourcendefinitionsansätze finden, welche er in inhaltslose, enumerative, prozessbezogene, strukturorientierte, wirkungsbezogene sowie kombinierte Begriffsansätze kategorisiert. Dabei stellt er fest, dass in der Terminologie eine gewisse inhaltliche Unschärfe sowie Uneinheitlichkeit besteht. 2
Auf Grund dieser Bandbreite an Begriffsansätzen verstehen wir also in der Folge unter resource-based view das Phänomen, dass ein Inputgut durch Veredelungsprozesse mit unternehmenseigenen Merkmalen versehen wird und hierdurch anhaltende Wettbewerbsvorteile generiert werden, sowie die Möglichkeit besteht, Rivalen von der Nutzung dieser Ressource nachhaltig auszuschließen. 3 Um anhaltende Wettbewerbsvorteile gewährleisten zu können bzw. auszubauen, müssen neben den Kriterien Ressourcen-Heterogenität und Ressourcen-Immobilität unternehmensspezifische Ressourcen sowie Ressourcenkombinationen begrenzt verfügbar sein. 4 Weiterhin müssen die Ressourcen im Hinblick auf den Wettbewerbsvorteil über einen wertschöpfenden Charakter verfügen, d.h., die Befriedigung der Interessen und Bedürfnisse der Kunden muss sich in der tatsächlichen Befriedigung von möglichen und aktuellen Kundenbedürfnissen manifestieren.
2.2 Entwicklung des competence-based aus dem resource-based view Wie unter 2.1 erläutert wurde, führt die Veredelung von Inputgütern im Prinzip zu den Ressourcen im Sinne des resource-based view. In diesem Zusammenhang sei eine Abgrenzung hinsichtlich sogenannter tangibler und
2 Vgl. Freiling, J.: resource-based view, 2002, S. 8-9
3 Vgl. Freiling, J.: competence-based view, 2004, S. 7; Freiling, J.: resource-based view, 2002, S. 5-8
2
Arbeit zitieren:
Dipl.-Ing. Reinhold Kohler, 2004, Ressourcenorientierte Unternehmensführung, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Resourced-Based-View: Darstellung des Strategieinstruments
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Hausarbeit, 12 Seiten
Wettbewerbsstrategien (Core Competences von Hamel Prahalad)
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Wissenschaftlicher Aufsatz, 45 Seiten
Was leisten Infografiken in der Tageszeitung?
Medien / Kommunikation - Printmedien, Presse
Seminararbeit, 18 Seiten
Alternative Wachstumsstrategien neugegründeter Unternehmen
BWL - Unternehmensgründung, Start-ups, Businesspläne
Seminararbeit, 38 Seiten
Die US-Agrarhandelspolitik zwischen Freihandel und Protektionismus
Politik - Internationale Politik - Region: USA
Hausarbeit, 28 Seiten
Die sexuelle Aufklärung von Menschen mit geistiger Behinderung
Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik
Hausarbeit, 15 Seiten
Instrumente und Wirkung der Außenhandelspolitik
VWL - Außenhandelstheorie, Außenhandelspolitik
Seminararbeit, 23 Seiten
Unternehmensstrategien und Shareholder Value - Bedeutung des strategis...
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Seminararbeit, 25 Seiten
Nischenmarketing als Strategie im Electronic Commerce
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Magisterarbeit, 72 Seiten
Baubetriebliche Auslegung und kalkulatorische Behandlung von Allgemein...
Ingenieurwissenschaften - Bauingenieurwesen
Hausarbeit, 104 Seiten
Medienmarkenmanagement aus Perspektive des market-based-view und der r...
Medien / Kommunikation - Medienökonomie, -management
Diplomarbeit, 139 Seiten
Die Berücksichtigung von Allgemeinen Geschäftskosten, Baustellengemein...
Ingenieurwissenschaften - Bauingenieurwesen
Diplomarbeit, 86 Seiten
Hooliganismus und Gewalt - Die Subkultur der Hooligans
Sozialpädagogik / Sozialarbeit
Vordiplomarbeit, 43 Seiten
Offenheit und die Rolle der Absorptionskapazität – Eine Analyse empiri...
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Seminararbeit, 24 Seiten
Die Bedeutung der Humanressourcen für den Unternehmenserfolg - Ansatzp...
BWL - Personal und Organisation
Diplomarbeit, 115 Seiten
Eine Klassifikation der bisher...
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Bachelorarbeit, 70 Seiten
Reinhold Kohler's Text Ressourcenorientierte Unternehmensführung ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Reinhold Kohler hat den Text Ressourcenorientierte Unternehmensführung veröffentlicht
Reinhold Kohler hat einen neuen Text hochgeladen
Ressourcenorientierter Bestellmengenplanung und Lieferantenauswahl
Modelle und Algorithmen für Su...
Gabriele Reith-Ahlemeier
Ressourcenorientierte Dienstleistungsinnovation
Strategische Neugestaltung des...
Andre Kalvelage
Ressourcenorientierte Biografiearbeit
Grundlagen - Zielgruppen - Kre...
Christina Hölzle, Irma Jansen
0 Kommentare