Abstract
Bundles are a combination of different products with only one prize. There are two kind of bundling:
The pure bundling is, when only the combination is avaiable for customers. At mixed bundling you also have a prize for each product and also one for the combination, which usually is cheaper, than the sum of the single produchts. So the customers have an advantage by bundlesproducts.
The Seller can rise his conversion through combination, because he can distribute his goods to new customers, which didn`t buy it, because of the prize. When a Energy-Servicer fuses with a gas-trader they also have advantages, because they can reduze their costs for resources and administration.
Bundles also can be used for risk-managing. At the option markets he can open different positions for electicity and gas and use the spread between to have additionall profit. After a fusion he also will be abled to use his powerplants to arbitrade between the two markets.
All in all it would be an advantage to combinate electicity and gas in one company. The bundles only have to fit on the needs of the customers.
II
Gliederung
Abbildungsverzeichnis III
1 Einleitung 1
2 Grundlagen 2
2.1 Definition Kombiprodukt 2
2.1.1 Reine Preisbündelung 2
2.1.2 Gemischte Preisbündelung 2
2.1.3 Vorteil der Bündelung 3
2.2 Der Strommarkt 5
2.3 Der Gasmarkt 5
3 Bundles in physischen Endkundenmärkten 7
3.1 Übertragbarkeit 7
3.2 Marktsegmente 7
3.2.1 Haushalte und Kleingewerbe 8
3.2.1.1 Bedürfnisse und Erwartungen 8
3.2.1.2 Bündlungs-Möglichkeiten 8
3.2.2 Groß- und Sondervertragskunden 9
3.2.2.1 Erwartungen und Bedürfnisse 9
3.2.2.2 Bündlungs-Möglichkeiten 9
4 Terminproduktbundles als Risikosteuerungsinstrument 11
4.1 Einleitung 11
4.2 Das Portfolio eines EVU 11
4.2.1 Long-Position 12
4.2.2 Short-Position 12
4.2.3 Lieferverträge 12
4.2.4 Kraftwerkpark 12
4.3 Gas-Kraftwerke als Call-Option 12
4.4 Gas-Strom-Spread 13
5 Fazit und Ausblick 15
Quellenverzeichnis 17
Literatur 17
Elektronische Quellen 18
III
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Maximalpreise für Einzelprodukte und Produktbündel
Abbildung 2: Einzelpreisstellung
Abbildung 3: Reine Preisbündelung.
Abbildung 4: Gemischte Preisbündelung
Abbildung 5: Gas-Strom-Spread
1 Einleitung
Am 29. April 1998 trat die Änderung des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) in Kraft. Ziel der Novellierung war es, durch Liberalisierung und Wettbewerb die Effizienz zu erhöhen und die Preise zu senken. Die bisherigen Demarkationsabsprachen und exklusiven Konzessionsverträge wurden für nichtig erklärt. Der Wandel der Energieprodukte zu „normalen Gütern“ hatte zur Folge, dass sich nun die einzelnen Energieversorgungsunternehmen (EVU) im Wettbewerb gegenüberstehen. Seitdem wurden unzählige Fusionen, Kooperationen und strategische Allianzen verkündet und vollzogen. Besondere Aufmerksamkeit erregten die Zusammenschlüsse von RWE und VEW im Jahre 2000 sowie E-ON AG (ehemals VEBA und VIAG) mit Ruhrgas 2003, die durch das Bundeskartellamt untersagt wurden 12 . Erst später kamen sie nur unter erheblichen Auflagen zustande.
Durch die vertikale Vorwärtsintegration auf die Primärenergiemärkte erhöhen sich die strategischen Möglichkeiten eines Energieversorgers.
Im Rahmen dieser Seminararbeit soll der Einsatz von Kombiprodukten aus Strom und Gas, die durch Fusionen ermöglicht werden, diskutiert werden. In Kapitel 2 werden dafür die allgemeinen Grundlagen zu Bundles und den betrachteten Energiemärkten herausgearbeitet. Welche Arten der Bündelung gibt es und was für Vorteile haben sie im Vergleich zur Einzelvermarktung? In Kapitel 3 werden Gründe und Möglichkeiten für den Einsatz im physischen Endkundenmarkt diskutiert. Dazu ist zunächst eine grundsätzliche Übertragbarkeit auf Energiemärkte zu prüfen. Anschließend werden mögliche Kombinationen herausgearbeitet.
Die Vorteile für den Handel an Großmärkten und ihren Einsatz als Risikosteuerungsinstrument werden im Kapitel 4 thematisiert.
Abschließend soll eine Aussage über die Zukunft von Bundles auf den Energiemärkten getroffen werden.
1 http://www.bundeskartellamt.de/wDeutsch/archiv/PressemeldArchiv/2000/2000_07_04.shtml
2 http://www.bundeskartellamt.de/wDeutsch/archiv/PressemeldArchiv/2002/2002_02_28.shtml
2 Grundlagen
2.1 Definition Kombiprodukt
Kombiprodukte oder auch Produktbündel sind eine Zusammenstellung verschiedener Angebotsleistungen zu einem Gesamtangebot unter Festlegung eines Gesamtpreises. Bündelung ist somit ein Teil des Preismanagements und der Sortimentspolitik. Preisbündelung, als Spezialfall der Produktbündelung, bedeutet die Zusammenstellung mehrerer identifizierbarer Teilleistungen (Produkte, Dienste und/oder Rechte) eines oder mehrerer Anbieter zu einem Angebotspaket („Set“) mit Ausweis eines Gesamtpreises. 3
Hierbei sind zwei Ausprägungen zu unterscheiden: Zum einen die „reine Preisbündelung“ („pure Bundling“) und zum anderen die „gemischte Preisbündelung“ („mixed Bundling“). 4
2.1.1 Reine Preisbündelung
Bei der reinen Preisbündelung wird lediglich das Set angeboten. Die einzelnen Teilleistungen sind nicht separat erhältlich. Es gibt für den Kunden also nur die Wahl alles zu nehmen oder nichts. Sinn macht das pure bundling insbesondere bei Gütern, die keine oder nur geringe eigene Nachfrage haben, oder nicht kostendeckend verkauft werden können.
2.1.2 Gemischte Preisbündelung
Bei der gemischten Preisbündelung werden sowohl die Teilleistungen separat mit eigenem Preis, als auch das Set zu einem Komplettpreis angeboten. Eine weitere Ausprägung eines mixed bundles ist, wenn zwar das Komplettpaket an sich nicht angeboten wird, jedoch bei Kauf des einen Produkts ein Rabatt auf das jeweils andere gewährt wird. 5
In jedem Fall erwartet der Kunde einen niedrigeren Preis, als wenn er die Produkte einzeln kaufen würde.
3 Diller (2000), S. 306
4 vgl. Diller (2000), S.306f., Meffert/Bruhn (2003), S. 5 f.
5 vgl. Simon (1992)
Arbeit zitieren:
Diplom-Kfm. Kim Alexander Dethlof, 2004, Handel mit Leitungsgebundenen Energien in Deutschland: Absatz und Vertrieb von Kombiprodukten (Bundles), München, GRIN Verlag GmbH
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