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1. Vorwort 1
2. Einleitung 1-2
3. Antiochos I. Soter 3-4
4. Die antiken Autoren : 4-6
4.1 Appian
4.2 Plutarch
4.3 Lukian
4.4 Julian
4.5 Valerius Maximus
5. Die Anekdote der antiken Autoren im Ver-
gleich 6-12
6. Unterschiedliche Ausführungen einer Ge-
schichte 13
7. Literaturverzeichnis 14
7.1 Quellenverzeichnis
7.2 Forschungsliteratur
8. Anhang 15-16
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1. Vorwort
Nach dem Tod Alexanders des Großen gab es viele Diadochenkriege. Bei den Diadochen handelt es sich um die direkten Nachfolger Alexanders, die das große Alexanderreich unter sich aufteilten. Dabei beanspruchten viele Diadochen größere Rechte und so kam es oft zu Konkurrenzkämpfen und letztendlich zu vielen Kriegen, den Diadochenkriegen. Dabei bildeten sich drei große Reiche heraus. Es handelt sich dabei um das Antigonidenreich, Ptolemäerreich und das Seleukidenreich.
Bei dem letztgenannten handelt es sich um das Reich, das von Seleukos I. Ni-kator 312 v. Chr. gegründet wurde. Das Reich von 272 v. Chr., unter der Herrschaft Antiochos I. Soter, reichte von der kleinasiatischen Küste im Westen bis nach Baktrien im Osten und dem Maurya Reich, das in loser Abhängigkeit vom Seleukidenreich bestand. Das von Seleukos I. gegründete Reich wurde 63 v. Chr. aufgelöst und der römischen Provinz Syria einverleibt. Die folgende Arbeit wird sich nicht mit dem Diadochen Seleukos I. beschäftigen, sondern mit dessen einzigen Sohn Antiochos I., ein Epigone Alexanders des Großen.
2. Einleitung
Gegen 293 v. Chr. erhob Seleukos I. Nikator, ein Diadoche Alexanders des Großen und Gründer des nach ihm benannten Seleukidenreich, seinen einzigen Sohn Antiochos zum Mitregenten über die oberen Satrapien des Reiches. Im gleichen Jahr hat Antiochos seine Stiefmutter Stratonike, die Tochter Demetrios Poliorketes, geheiratet. Zu dieser Heirat kam es, weil der junge Prinz unglücklich verliebt war. Diese Heirat wurde zur berühmten Anekdote des „liebeskranken Königssohns“. Mit dieser Anekdote wird sich diese Arbeit beschäftigen. Beginnen möchte ich mit einem kurzen biografischen Überblick Antiochos’ I. Danach folgen die fünf antiken Autoren, die die Geschichte des „liebeskranken Königssohns“ unterschiedlich in ihre Werke eingebaut haben. Dabei handelt es sich um folgende Autoren: Appianos, Plutarchos, Lukianos, Julianos und Valerius Maximus. Nachdem ich diese Autoren kurz vorgestellt habe, werde ich die Anekdote des „liebeskranken Königssohns“ unter den antiken Autoren vergleichen. Für diese Ausarbeitung stehen mir die Geschichten der antiken Autoren, wie Appianos Syriake, zur Verfügung. Um in die Diskussion des Vergleichs einstei-
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gen zu können, ziehe ich unter anderem den Aufsatz Der liebeskranke Königssohn und die seleukidische Herrschaftsauffassung von Kai Brodersen aus dem Jahr 1985 zur Hilfe heran.
Das Ziel dieser Arbeit soll die Ausarbeitung der Gemeinsamkeiten, Unter- schiede und der Wahrheitsgehalt der antiken Quellen sein.
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3. Antiochos I. Soter
Das Diadochenreich der Seleukiden wurde um 312 v. Chr. von Seleukos I. Nika-tor gegründet. Aus seiner Ehe mit Apama, der Tochter des Spitamenes aus Baktrien, geht Antiochos als einziger Sohn im Jahre 324 v. Chr. hervor. Antiochos wird im Jahre 293 v. Chr. von seinem Vater zum Mitregenten erhoben. Er erhält die oberen Satrapien als Herrschaftsgebiet zugesprochen. Die oberen Satrapien sind die Gebiete im oberen Asien jenseits des Euphrats, in denen Antiochos seine Herrschaft durch Gründungen von Städten festigte. Im gleichen Jahr hat Antiochos I. seine Stiefmutter Stratonike geheiratet. Diese Heirat und ihr Zustandekommen wurde berühmt und ging als „’storia d’amore’“ 1 in die Geschichte ein.
Im Jahr 281 v. Chr. wurde Seleukos I. Nikator von Ptolemaios Keraunos er-mordet und dadurch wurde Antiochos I. zum König des gesamten Seleukidenreichs, das in diesem Jahr seine größte Ausdehnung erreicht hatte. Während seiner Regierungszeit hatte Antiochos viele Schwierigkeiten zu bewältigen, denn schon 281 v. Chr. kam es zu Kämpfen in Nord- und Nordwestkleinasien, die aber das Herrschaftsgebiet nicht erweiterten. Im darauffolgenden Jahr gab es den syrischen Erbfolgekrieg, nach dem Antiochos I. seinem Schwager Antigonos Gonatas Makedonien überließ.
Seinen Beinamen Soter, zu deutsch „Retter“, „Erlöser“, erlangte er 275 v. Chr., als er die Galater unter dem Usurpator Zipoites in der sogenannten Elefantenschlacht besiegte. Die Elefantenschlacht von 275 v. Chr. war ein Konflikt von vielen, dem sich Antiochos kurz nach dem Tod seines Vaters stellen musste. Hinzu kam, dass der nomadische Stamm der Parner das Reich im Nordosten schwächte. Diese wurden später zum größten Konkurrenten des Seleukidenreichs im Kampf um die Macht über das alte Persien.
Es folgte der Erste Syrische Krieg von 274 - 271 v. Chr., indem hatte sich Antiochos I. gegen Ptolemaios II. durchzusetzen. 274 v. Chr. marschierte Ptolemaios und seine Truppen in den seleukidischen Teil Syriens ein. Dabei mussten seine Truppen aber vor Antiochos’ Truppen zurückweichen. Währenddessen zog Antiochos mit einem anderen Teil seines Heeres nach Ägypten und fiel dort ein. Da die Aufrüstung des Seleukiden zu einer Wirtschaftskrise in Babylonien führte und die Truppen durch eine Seuche geschwächt wurden, kapitulierte Antiochos I. 271
1 Landucci 1978. S. 74.
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v. Chr. und so konnten sich die Ägypter unter der Herrschaft Ptolemaios II. und Arsinoe II. als Sieger erklären. Antiochos I. Soter verlor nicht nur den Krieg, sondern auch Gebiete in Kleinasien.
262 v. Chr. musste Antiochos I. eine Niederlage gegen Eumenes von Pergamon im Westen hinnehmen, weil Eumenes Antiochos in der Schlacht bei Sardes besiegte. Mit diesem Sieg wurde Pergamon unabhängig vom Seleukidenreich. Mit seiner Frau Stratonike hatte Antiochos I. Soter vier Kinder. Dabei handelt es sich um Seleukos, der 267 v. Chr. ermordet wurde, um Antiochos II. Theos, seinem direkten Nachfolger, und um zwei Töchter, Apama und Stratonike, wobei die letztere um 235 v. Chr. ermordet wurde. Sie war mit Demetrios II. von Makedonien verheiratet.
Ein Jahr nach der Schlacht bei Sardes, 261 v. Chr., starb Antiochos I. Soter nach einer zwanzig Jahre langen schwierigen Herrschaftszeit. 2
4. Die antiken Autoren 4.1 Appianos
Appianos wurde zwischen 90 und 95 n. Chr. in Alexandreia geboren. Dort lebte er bis 120 n. Chr., danach siedelte er nach Rom über, wo er das römische Bürgerrecht verliehen bekam.
In der Mitte des 2. Jahrhunderts n. Chr. schrieb er in 24 Büchern die Historia Romana, von diesen 24 Büchern sind nicht alle erhalten geblieben. Diese römische Geschichte reicht von der Königszeit bis zu den Feldzügen Traians in Dakien und Arabien.
Appianos ist eine wichtige Quelle für das Seleukidenreich, da er selbst eine Seleukidengeschichte schrieb, die Syriake, in dieser Geschichte schildert Appianos die Anekdote des „liebeskranken Königssohns“. 3
4.2 Plutarchos
Plutarchos wurde 45 n. Chr. in dem bootischen Chaironeia geboren. Er war mit seiner Familie sehr verbunden, diese war sehr wohlhabend. Somit konnte Plutarchos studieren und mehrere Male nach Italien und Rom, sowie nach Alexandreia reisen. Sein Lehrer war der Ägypter Ammonios, der ihn auf seine politische und
2 Die biografischen Daten richten sich nach: Ameling, Walter: Antiochos I. Soter. In: DNP. SP. 767/768.
3 Die biografischen Daten richten sich nach: Magnino, D.: Appianos. In: DNP. Sp. 903-905.
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literarische Tätigkeiten gut vorbereitete, indem er ihn in der Rhetorik unterrichtete. Plutarchos lebte weiterhin in Chaironeia und wurde zum ständigen Priester. Er bekam, wie Appianos, das römische Bürgerrecht verliehen. Sein römischer Name war Mestrius Plutarchus.
Plutarchos schrieb vor allem biografische und philosophische Schriften. In seinen Bíoi parállēloi, den Biografienpaaren, stellte er vergleichend einen Griechen und Römer gegenüber. Diese hatte er nach 96 begonnen. In diesen Biografienpaaren verglich er Demetrios Poliorketes, Stratonikes Vater, mit dem Römer Antonius. In der Vita des Demetrios baute Plutarchos die Geschichte um die Liebe Antiochos I. zu seiner Tochter Stratonike ein.
Des weiteren schrieb Plutarchos Biografien von römischen Kaisern und Einzelbiografien. Der Philosphie widmete er sich in 80 Schriften, den Moralia. Plutarchos starb 125 n. Chr. 4
4.3 Lukianos
Lukianos von Samosata war bedeutender griechischer Schriftsteller, der in der Kaiserzeit rhetorisch-satirisch schrieb. Er wurde zwischen 115 und 125 n. Chr. in Samosata am Euphrat geboren. Er bekam eine rhetorische Ausbildung in Ionien. Danach folgten seine Wanderreisen bis nach Italien und Gallien. In den 160er und 170er Jahren befand sich Lukianos in Athen. Er schrieb Dialoge, die das Alltagsleben zeigten. Diese Dialoge handelten von gesellschaftlichen, philosophischen und theologischen Themen. In seiner Schrift Über die syrische Göttin, die De Syria Dea, erwähnt Lukianos die Anekdote des „liebeskranken Königssohns“. Er starb in den 180er und 190er Jahren. 5
4.4 Julianos
Julianos wurde als Sohn des Julius Constantius, der ein Halbbruder Constantins des Großen war, und Basilina im Mai/Juni 331 oder 332 n. Chr. in Konstantinopel geboren. Nachdem seine Eltern verstorben waren, nahm sich Eusebios von Nikomedia seiner an. 343/344 wird er von Kaiser Constantius II. nach Macellum geschickt, das er 351 wieder verlassen darf. 355 erhebt Constantius II. ihn zum Caesar über Gallien, das von Germanen bedroht wurde. Von 361-363 war Julianos
4 Die biografischen Daten richten sich nach: Pelling, C.B.R.: Plutarchos. In: DNP. Sp. 1159-1165.
5 Die biografischen Daten richten sich nach: Markschies, Christoph: Lukianos. In: DNP. Sp. 493- 502.
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Kaiser Julian II. Apostata, der sich vom Christentum abwandte. Er wurde als Kaiser bekannt, weil er viele literarische Schriften schrieb. Er schrieb eine Autobiografie und ein Drama, der Misopogon, zu deutsch der Barthasser, in dem er die Geschichte Stratonikes und Antiochos I. eingeflochten hatte. Er starb 363. 6
4.5 Valerius Maximus
Über Valerius Maximus gibt es keine Lebensdaten. Als lateinischer Schriftsteller schrieb er ein historisches Exempla für rhetorisch-politische oder moralische Argumetation, die Facta et dicta memorabilia (Erinnerungswürdige Taten und Aussprüche). Dieses Werk widmete er Kaiser Tiberius. Eine Umarbeitung des Werkes führte dazu, dass das Gesamtwerk auf neun Bücher zusammenschrumpfte. Das erste Buch handelt von der Religion, das zweite von den politischen Institutionen, die Bücher drei bis sechs behandeln das Thema der virtutes. Die letzten Bücher, sieben bis neun, drehen sich um diverse Themen. In dem fünften Buch mit dem Titel De parentum amore et indulgentia in liberos beschäftigte sich Valerius Maximus mit der Anekdote des „liebeskranken Königssohns“. 7
5. Die Anekdote der antiken Autoren im Vergleich
Die im oberen Kapitel erwähnten und vorgestellten Autoren gehören zu den fünf bekanntesten Quellen der Geschichte des „liebeskranken Königssohns“. Diese Geschichte wurde berühmt und verbreitete sich damit weit. So nahm Johann Wolfgang von Goethe das Thema des „liebeskranken Königssohns“ in sein Buch Wilhelm Meisters Lehrjahre auf, wobei sich Goethe dabei auf den antiken Autor Plutarchos und auf ein Gemälde Antonio Belluccis bezieht und stützt. 8 Aber nicht nur Goethe beschäftigte sich mit diesem Thema, sondern auch Shakespeare, Petrarca und weitere Autoren der Renaissance sowie der französische Dramatiker Philippe Quinault aus dem 17. Jahrhundert. Des weiteren bleibt die Anekdote nicht nur in der Literatur bekannt, sondern wird auch oft in der Kunst umgesetzt. So existieren zahlreiche Bilder von dem „liebeskranken Königssohn“. Die Gemälde zeigen dabei die wichtigsten Personen der Geschichte. Dabei handelt es
6 Die biografischen Daten richten sich nach: Rosen, Klaus: Julianos. In: DNP. Sp. 11-14.
7 Die biografische Daten richten sich nach: Rüpke, Jörg: Valerius Maximus. In: DNP. Sp. 1116/1117.
8 Ammerlahn 1978. S. 47.
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sich um König Seleukos I. Nikator, um seinen Sohn Antiochos I., seine Frau Stratonike und der Arzt Erasistratos. Sowie in der Kunst nicht immer alle Personen dargestellt wurden, werden in der Literatur oft der Arzt und Seleukos in den Vor-dergrund gerückt. Antiochos und Stratonike werden dabei in den Schatten gestellt. Worum handelt es sich nun eigentlich? Seleukos I. Nikator heiratete nach der Schlacht von Ipsos 301 v. Chr. Stratonike. In diese junge Frau verliebte sich Seleukos’ einziger Sohn Antiochos. Der Autor Appianos, der die Syriake, die Seleukidengeschichte, schrieb, beschreibt die Liebe Antiochos zu Stratonike folgendermaßen:
Denn Antiochos liebte Stratonike, die Gattin eben des Seleukos, die seine Stiefmutter geworden war und dem Seleukos schon einen Sohn geboren hatte. 9 (App. Syr. 59-61)
Um seine Liebe zu verheimlichen, wurde Antiochos I. krank. So beschreibt Appianos Antiochos Verhalten auf folgender Weise:
Da er jedoch das Ungebährliche seiner Leidenschaft einsah, tat er weder etwas für sein Ziel noch offenbarte er es, sondern war krank und siechte dahin und wirkte freiwillig mit, um zu sterben. (App. Syr. 59-61)
Nicht nur Appianos erwähnt in seiner Abhandlung, dass Antiochos freiwillig sterben wollte, sondern auch Plutarchos, denn
als er [Antiochos] schließlich zur Erkenntnis kam, daß seine Begierde sträflich und seine Krankheit unheilbar war, und er nicht mehr aus noch ein wußte, sann er auf ein Mittel, seinem Leben ein Ende zu machen, und gedachte […] seinen Körper allmählich durch Entziehung aller Pflege und Nahrung zum Erliegen zu bringen. (Plut. Demetr. 38)
Da die meisten antiken Autoren die Anekdote des „liebeskranken Königssohns“ ähnlich, aber doch mit vielen Unterschieden, beschreiben, kann man diese in vier Abschnitte einteilen. Dabei handelt es sich um folgende vier Punkte: 1. Erwähnen der Krankheit 2. Beobachten des Kranken durch einen Arzt 3. Erkennen der Ursache der Krankheit 4. Abtretung Stratonikes 10
Leider trifft diese Einteilung nicht bei allen fünf Autoren zu. Hinzu kommt, dass man nicht allen Quellen zu dieser Anekdote Glauben schenken kann. In der historischen Forschung wird heute noch diskutiert, ob es sich bei der Anekdote um eine wahre Begebenheit handle. Da sich die Geschichte von Antiochos Liebe zu
9 Wobei es sich bei dem Sohn um eine Tochter mit dem Namen Phila handelt. Vgl. die Stammtafel bei Grainger, John D.: Seleukos Nikator. S. 251.
10 Vgl. Mesk 1913. S. 369.
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seiner Stiefmutter weit verbreitet hatte und „dass [sic] dieselbe Sage [oft] bei griechischen Schriftstellern auch auf andre Zeiten und Personen übertragen [wurde]“ 11 , sah Erwin Rohde in seiner Abhandlung Der griechische Roman und seine Vorläufer nicht als „Argument gegen ihre historische Glaubwürdigkeit“ 12 an. Dieser Meinung steht Josef Mesk zweifelnd gegenüber, denn er sieht in der Weiterverbreitung der Geschichte einen Grund zum „Zweifel[n] an ihrer Glaubwürdigkeit.“ 13 Für Mesk steht fest, dass „der formelle Beweis für ihre Richtigkeit allerdings noch nicht erbracht worden ist.“ 14
Somit scheiden sich bis heute die Geister an der Authentizität der Geschichte. Darüber hinaus setzen sich viele Autoren der Forschungsliteratur mit den fünf bekanntesten Quellen der Geschichte auseinander. So lassen sich die Ausführungen Appianos, Plutarchos, Lukianos, Julianos und Valerius Maximus gut mitein-ander vergleichen. Dabei fällt auf, dass Appianos und Plutarchos von der Anekdote am ausführlichsten berichten. Appianos schildert die Geschichte sehr detailliert in seiner Syriake. Plutarchos bettete die Geschichte Antiochos und Stratonikes in die Biografie Demetrios Poliorketes, Stratonikes Vater, ein, denn Demetrios erfuhr ferner, daß seine Tochter, die er mit Seleukos verheiratet hatte, nun mit Antiochos, dem Sohne des Seleukos, vermählt und zur Königin der Barbaren im inneren Asien ernannt sei. (Plut. Demetr. 38)
Im folgenden wird von Plutarchos geschildert, wie es zu der zweiten Vermählung Stratonikes gekommen ist.
Eine Ähnlichkeit der fünf Überlieferungen besteht im Berichten von der Krankheit des jungen Prinzen gleich zu Anfang ihrer Ausführungen. Dennoch folgen wesentliche Unterschiede, die überwiegen. So sind Appianos und Plutarchos die einzigen antiken Autoren, die von der freiwilligen Todesabsicht Antiochos sprechen.
Lukianos weicht von den anderen Autoren schon deshalb ab, weil er in seiner Schrift De Syria Dea nur den Namen Stratonikes erwähnt,
in die ihr Stiefsohn sich verliebte, den der Einfall eines Arztes überführte. (Luk. De Syr. Dea 17/18)
Lukianos berichtet weiter davon, dass Antiochos
hilflos und ruhig litt. Er lag ohne Schmerzen da, seine Farbe veränderte sich gänzlich, und sein Körper ward von Tag zu Tag weniger. (Luk. De Syr. Dea 17/18)
11 Rohde 1900. S. 58.
12 Rohde 1900. S. 57.
13 Mesk 1913. S. 367.
14 Ebd.
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Schon hier unterscheidet sich diese Quelle von Appianos und Plutarchos, da Lukianos die Selbstmordabsicht Antiochos nicht erwähnt. Aber Lukianos ist nicht der einzige Autor, der den Wunsch Antiochos seinem Leben ein Ende zu setzen, nicht erwähnt. Im Misopogon schildert Julianos, römischer Kaiser von 361-363 n. Chr., wie Antiochos
in eine unerlaubte Liebe zu seiner eigenen Stiefmutter verfallen sei; er habe diese Leidenschaft verheimlichen wollen, aber […] sein Körper sei ihm nach und nach schwindsüchtig dahingesiecht, die Lebenskraft ihm geschwunden und sein Atem nur noch matt gewesen. (Jul. Mis. 347/348)
Die Krankheit von Seleukos Sohn wird von dem lateinischen Schriftsteller Valerius Maximus noch kürzer beschrieben. Unter der Kapitelüberschrift De parentum amore et indulgentia in liberos berichtet Valerius Maximus wie Antiochos krank im Bett liegt:
iacebat ipse in lectulo moribundo similis, lamentabantur necessarii, pater maerore prostratus de obitu unici filii deque sua miserrima orbitate cogitabat, […]. (Val. Max. V, 7, ext. 1)
Untersucht man die Quellen weiter, so fällt auf, dass das unterschiedliche Schildern der Krankheit von weniger Bedeutung ist. Bei allen Quellen erfolgt das Herbeirufen eines Arztes. Appianos, Plutarchos und Julianos sprechen von Erasistratos als Arzt der Seleukiden. Valerius Maximus erwähnt im Zusammenhang damit Leptines, der die Ursache der Krankheit Antiochos erkannte. Bei Lukianos wird der Name des Arztes erst gar nicht erwähnt. Ein wesentlicher Unterschied stellt die Vorgehensweise des Arztes dar. In allen fünf Quellen kommt der Arzt zu der Erkenntnis, dass Antiochos in seine Stiefmutter verliebt ist. Ähnlichkeiten treten in diesem Zusammenhang nur bei Appianos und Plutarchos auf. So schildert Appianos folgendes:
Als aber Antiochos ihm [Erasistratos], der es im geheimen zu erfahren wünschte, auch so nichts verriet, setzte er sich an sein Lager und beobachtete die körperlichen Veränderungen, wie der Kranke sich gegen jeden seiner Besucher verhielte. (App. Syr. 59-61)
Auf ähnliche Art und Weise erzählt Plutarchos vom Beobachten des Kranken durch einen Arzt, denn
Erasistratos […] hielt […] sich, um das herauszubekommen, ständig in dem Zimmer auf, und wenn ein schöner Jüngling oder eine schöne Frau hereinkam, blickte er auf das Gesicht des Antiochos und beobachtete diejenigen Körperteile und ihre Wandlungen, welche von einer seelischen Erregung besonders in Mitleidenschaft gezogen zu werden pflegen. (Plut. Demetr. 38)
So sind Appianos und Plutarchos die beiden Schriftsteller, die davon berichten, dass Erasistratos den ganzen Körper Antiochos auf Veränderungen bei Besuchern
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beobachtete. Anders berichtet Lukianos in seiner Schrift De Syria Dea davon, denn der Arzt
legte die rechte Hand auf das Herz des Jünglings und rief alle, die im Hause waren, herein. Der aber blieb bei allen andern, die hereinkamen, ganz ruhig; als indes die Stiefmutter kam, wechselte er die Farbe, begann zu schwitzen, wurde von Zittern ergriffen und sein Herz schlug heftig. (Luk. De Syr. Dea. 17/18) Erasistratos ist auch der Arzt bei Julianos, der
sich in der Nähe des Bettes nieder[ließ] und das Gesicht des Burschen beobachtete, dann ließ er schöne Knaben und Frauen herantreten, beginnend mit der Königin (Stratonike). […] [Antiochos] litt Atemnot, als würde er gewürgt […], der Atem ging stoßweise und sein Gesicht war ganz gerötet. (Jul. Mis. 347/348) Ähnlich wie in der Bechreibung Lukianos, berichtet Julianos wie der Arzt seine Hand auf die Brust legte und spürte, wie das Herz heftig pochte und außer sich geriet. (Jul. Mis, 347/348)
Der Lateiner Valerius Maximus bleibt seinem Stil treu, und schildert das Erkennen der Ursache der Krankheit kurz. So weicht er nicht nur in der Person des Arztes ab, sondern auch in der Länge seiner Ausführung. Das Beobachten und Erkennen der Krankheit durch den Arzt beschreibt Valerius Maximus im folgenden so: iuxta enim Antiochum sedens, ut eum ad introitum Stratonices rubore perfundi et spiritu increbrescere eaque egrediente pallescere et excitatiorem anhelitum subinde recuperare animadvertit, curiosiore observatione ad ipsam veritatem penetravit: intrante enim Stratonice et rursus abeunte bracchium adulescentis dissimulanter apprehendendo modo vegetiore, modo languidiore pulsu venarum comperit cuius morbi aeger esset, […]. (Val. Max. V, 7, ext.1)
Valerius Maximus bleibt im Abweichen konstant, da sein Arzt den Puls fühlt und nicht wie bei Lukianos und Julianos die Hand auf die Brust legt. Nachdem der Arzt, auf welche Weise auch immer, erkannt hatte, dass Antiochos seine Stiefmutter Stratonike liebt, stand Erasistratos vor einer viel schwierigen Aufgabe, denn wie erklärt man einem Vater, dass der eigene Sohn dessen Frau liebe. Bei Appianos, Plutarchos und Lukianos wendet der Arzt eine List an, um die Wahrheit zu offenbaren. So wird die List des Arztes bei Appianos folgendermaßen wiedergegeben:
‚Er liebt meine Gattin.’ Darauf Seleukos: ‚Alsdann, Bester, der du bei uns so hoch in Freundschaft und Gnaden stehst, […] wirst du mir nicht einen jungen und königlichen Mann retten, den Sohn eines Freundes und Königs, wo er doch unglücklich ist […] und sich lieber zum Tode verdammt? Wirst du vielmehr ohne weiteres […] von jenem schweigen?’ [Darauf Erasistratos]: ‚Auch du, obwohl du der Vater bist, würdest, gesetzt, daß Antiochos dein Weib liebte, ihm die Frau nicht überlassen.’ Da schwor denn Seleukos bei allen Göttern seines Königtums: unbedingt freiwillig und in Freuden würde er sie überlassen […]. (App. Syr. 59-61)
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Aufgrund der starken Erregung Seleukos offenbarte Erasistratos seine List und sagte die Wahrheit. 15
Damit sind Julianos und Valerius Maximus die einzigen der fünf antiken Quellen, die den Arzt in ihrer Abhandlung keine List anwenden lassen. Julianos weicht sogar noch mehr ab und wird daher unglaubwürdig, denn aus Kindesliebe wolle [Seleukos] dem Sohn seine Gattin abtreten. Der Sohn aber lehnte es für den Augenblick ab; als aber der Vater bald danach starb, beanspruchte er sehr heftig die große Gunst, die ihm zuvor angeboten worden war und er edelmütig abgelehnt hatte. (Jul. Mis. 347/348)
Diese Abhandlung Julianos ist weniger anstößig, aber sie entspricht nicht den historischen Fakten, denn Seleukos erhob seinen Sohn Antiochos 293 v. Chr. zum Mitregenten über die oberen Satrapien und zugleich soll er ihm seine Frau Stratonike zur Frau gegeben haben. Wenn Julianos Abhandlung nun stimmen sollte, müsste Antiochos bis 281/280 v. Chr. mit der Heirat gewartet haben, da Seleukos I. 281 v. Chr. von Ptolemaios Keraunos ermordet worden ist. Da dies aber nicht der Fall war, ist diese Darstellung des Zeitpunktes der Heirat zwischen Antiochos I. und Stratonike falsch, denn auch Josef Mesk schildert zu Beginn seines Aufsatzes Antiochos und Stratonike, dass Antiochos „um 293 von seinem Vater […] zum König und Mitregenten erhoben wurde […]. Etwa gleichzeitig wurde er auch der Gatte seiner Stiefmutter Stratonike […].“ 16 Bei Valerius Maximus fehlt die List des Arztes und damit bleibt der Lateiner seiner knappen Darstellung treu. 17 Da die Abhandlungen der Anekdote bei Julianos und vor allem bei Valerius Maximus sehr kurz gefasst sind, überspringen diese beiden und zum Teil auch Lukianos die Szene mit der Rede Seleukos vor der Heeresversammlung. Da dies der Fall ist, sieht man sehr gut, dass bei Appianos und Plutarchos die Schwerpunkte woanders lagen. So bringen die beiden letztgenannten die Heeresversammlung mit ins Spiel, aber auch unter Appianos und Plutarchos gibt es im Zusammenhang damit einen Unterschied, der gewissermaßen entscheidend ist. Nachdem also Seleukos erfahren hatte, dass sein Sohn seine Stiefmutter liebt, entschied sich der Vater dafür, seinen Sohn zu retten und ihm seine Frau abzutreten. Dies geschah bei Appianos auf folgende Weise:
Dem Seleukos war es in seiner Freude kein leichtes, den Sohn zu bereden, kein leichtes, zu dessen Gunsten sein Weib. Als er sie überredet hatte, versammelte er seine Offiziere […] und wies ihnen seine Taten nach […]. ‚Ich möchte darum’, sagte er, ‚mein großes Gebiet teilen, […] und meinen Liebsten nun ihren Anteil gewähren.
15 Vgl. auch Plut. Demetr. 38 und Luk. De Syr. Dea 17/18.
16 Mesk 1913. S. 366.
17 Vgl. Val. Max. V, 7, ext. 1.
12
[…] Die Liebsten und zur Regierung Berufenen aber sind für mich einesteils von meinen Kindern der bereits Volljährige, andernteils mein Weib. […] Ich verbinde sie miteinander in eurer Gegenwart […].’ Nachdem Seleukos der Stratonike und dem Sohne entsprechende Weisungen gegeben hatte, veranstaltete er die Hochzeit und entsandte sie in ihr Reich. (App. Syr. 59-61) Im Gegensatz zu Appianos beschrieb Plutarchos die Abtretung anders; so berief Seleukos eine allgemeine Versammlung und erklärte, es sei sein Wille und Beschluß, Antiochos zum König und Stratonike zur Königin aller Provinzen Innerasiens zu ernennen und sie miteinander zu vermählen; […] falls die Frau mit diesem ungewöhnlichen Verfahren nicht einverstanden sei, so bitte er seine Freunde, ihr klarzumachen und sie zu belehren, daß sie, was der König zum Wohle des Staates beschließe, auch für gut und recht zu halten habe. (Plut. Demetr. 38) Da bei Plutarchos die ausführlichere Rede vor der Heeresversammlung fehlt, bei Appianos aber besonders zum Ausdruck kommt, kann man zu dem Ergebnis kommen, dass Appianos die besondere und wichtige Beziehung zum Heer her-vorheben wollte.
Da die Quellen Appianos und Plutarchos viele Ähnlichkeiten aufweisen, kann man davon ausgehen, dass beide auf eine gleiche Quelle beim Schreiben ihrer Werke zurückgegriffen haben. Bis heute ist man sich aber nicht sicher, um welche es sich handelt. Vieles spreche für Phylarchos, so Abraham Breebart in seinem Aufsatz King Seleucus I., Antiochus, and Stratonice. Aber bei beiden Autoren muss man vorsichtig mit der Stichhaltigkeit sein. Vor allem bei Appianos, der nach Franca Landucci freundlich gegenüber den Seleukiden gesinnt war, da „tutta la storia appare improntata ad una chiara tendenza filoseleucidica.“ 18
So kommt man zu dem Entschluss, dass man mit allen fünf Quellen vorsichtig umgehen muss, da die Richtigkeit der Geschichte des „liebeskranken Königssohns“ bis heute nicht bewiesen ist.
18 Landucci 1978. S. 75.
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6. Unterschiedliche Ausführungen einer Geschichte
Der Vergleich der Geschichte unter den fünf antiken Autoren zeigt viele Unterschiede und zum Teil auch falsche Aussagen. Da aber bis heute nicht geklärt ist, ob die Geschichte des „liebeskranken Königssohns“ wirklich geschehen ist, möchte ich nicht weiter über Richtig und Falsch urteilen. Eines muss aber gesagt werden. Aufgrund der vielen Unterschiede zwischen den Quellen wird die Anekdote interessant und sie erscheint dadurch immer wieder in einem anderen Licht. Sowie Appianos und Plutarchos sehr viele Gemeinsamkeiten aufweisen und sich darauf schließen lässt, dass sie auf die gleiche Quelle zurückgegriffen haben, so unterschiedlicher ist die Ausführung Julianos, der Seleukos früher sterben lässt, damit die Heirat Antiochos mit seiner Stiefmutter weniger anstößig ist.
Lukianos beschränkte sich darauf in seiner Schrift De Syria Dea Stratonike aus ihrem Schatten zu holen und sie in den Vordergrund seiner Anekdote zu stellen. Von Lukianos und den anderen griechischen Schriftstellern mal abgesehen, ist Valerius Maximus ein lateinischer Schriftsteller, der zu Zeiten Kaisers Tiberius die Anekdote in sein Werk Facta et dicta memorabilia eingeflochten hatte. Von den Unterschieden und Gemeinsamkeiten der Quellen abgesehen, bleibt immer noch die Frage offen, ob Antiochos I. tatsächlich sterbenskrank war, weil er seine Stiefmutter Stratonike liebte.
Erwin Rohde sehe nun in ihrer Weiterverbreitung keinen Grund gegen ihre Richtigkeit. Wogegen Josef Mesk genau darin einen Zweifel an ihrer Wahrheit sah. Auch wenn ich Josef Mesk mehr Glauben schenke als Erwin Rohde, möchte ich darauf hinweisen, egal ob die Geschichte erfunden ist oder nicht, dass die Anekdote des „liebeskranken Königssohns“ von großer Vaterliebe geprägt ist und ein Paradebeispiel für hellenistische Herrschaftsführung ist.
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7. Literaturverzeichnis
7.1 Quellenverzeichnis
a) Appian Syriake 59 - 61
b) Julian Misopogon 347/348
c) Lukian De Syria Dea 17/18
d) Plutarch Demetrios 38
e) Valerius Maximus V, 7, ext. 1
7.2 Forschungsliteratur
a) Ameling, Walter: Antiochos. In: DNP I, 1996. Sp. 767/768.
b) Ammerlahn, Hellmut: Goethe und Wilhelm Meister, Shakespeare und Nata-
c) Breebart, Abraham B.: King Seleucus I., Antiochus, and Stratonice. In: Mne-
d) Brodersen, Kai:
e) Gehrke, Hans-Geschichte der Antike. Ein Studienbuch. Stutt-Joachim/ Schneider, gart/Weimar 2000. Helmuth (Hg.):
h) Magnino, D.:
i) Markschies, Christoph: Lukian. In: DNP VII, 1999. Sp. 493 - 502.
j) Mesk, Josef:
k) Pelling, C.B.R.:
l) Rohde, Erwin:
n) Rüpke, Jörg:
o) Schmitt, Hatto H.:
E.:
q) Stechow, Wolfgang: The Art Bulletin 27, 1945. S. 221 - 238.
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8. Anhang
1.Gerard de Lairesse, Stratonice.
(http://www.goethezeitportal.de/fileadmin/Images/db/wiss/winckelmann/pfotenha uer_winckelmann_heinse/Pfotenhauer_Winckelmann_Abb3__600x495_.jpg)
2. Jacques Louis David, Stratonice.
(http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/7/73/David- Antiochus_et_Stratonice.jpg/220px-David-Antiochus_et_Stratonice.jpg)
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3. Jean-Dominique Ingres, Stratonice.
(http://artquizz free fr/ingres/Antiochus and Stratonice jpg)
Arbeit zitieren:
Sabrina Panknin, 2005, Antiochos I. Soter - Die Geschichte des "liebeskranken Königssohns", München, GRIN Verlag GmbH
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Einbetten
DOI
Fach- und Sondersprachen: Geschichte und Sprache der Chymie
Deutsch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft
Seminararbeit, 18 Seiten
Kaiser Julians Edikt über die Lehrtätigkeit von 362
Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike
Hausarbeit, 22 Seiten
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Sabrina Panknin's Text Antiochos I. Soter - Die Geschichte des "liebeskranken Königssohns" ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Sabrina Panknin hat den Text Antiochos I. Soter - Die Geschichte des "liebeskranken Königssohns" veröffentlicht
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