Patrick Aßmann - Der Stunt in der Filmwerbung
Inhaltsverzeichnis
Einleitung 3
1. Der Stunt 4
1.1 Definition des Stunt 4
2. Filmwerbung 5
2.1 Entwicklung und Theorie 5
2.2 Formen der Filmwerbung 6
2.2.1 Plakatwerbung für den Film 6
2.2.2 Trailer für den Film 8
2.3 Stars in der Filmwerbung 9
3. Der Stunt im Film 10
3.1 Entwicklung des Stunt im Film 10
3.2 Der Beruf Stuntman 12
4. Der Werbestunt 12
5. Zusammenfassung 13
Literaturverzeichnis 14
Elektronische Quellen 14
Abbildungsverzeichnis 14
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Patrick Aßmann - Der Stunt in der Filmwerbung
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Einleitung
Einleitung „Ich habe in Erfahrung gebracht, dass das Wort Stunt ,,Kunststück“ bedeutet, und Kunst kommt von Können und Können von Lernen. Kurzgefasst: Wagemut gekoppelt mit Vorsicht […] eine Actionszene sollte wie eine Choreographie erarbeitet werden.“, so beschreibt Evelyne Gutkind-Bienert - Deutschlands erste Stuntfrau - ihren Beruf. 1 Der Stunt ist ein Kunststück. Das soll Teil meiner Hausarbeit sein und dabei klären, wie er sich entwickelte und in welcher Verbindung er zur Filmwerbung oder sogar zur Werbung allgemein steht.
Ich möchte Fragen klären wie: Welche Arten von Stunts gibt es? Wie entwickelte sich die Filmwerbung und welche Formen gibt es?
Was sind Stars im Film und in welcher Verbindung stehen sie zum Stunt? Ebenfalls möchte ich Zusammenhänge von Stuntman und Star sowie Star und Filmwerbung näher beleuchten. In meinem letzten Abschnitt erläutere ich eine zweite Art des Stunt, den Werbestunt.
1 Haslaman Hakan: Stunts. Anleitung für wahre Filmhelden.(Mainz: Bender Verlag, 2002) S. 261
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1. Der Stunt
1.1 Definition des Stunt
Um sich der Bedeutung des Wortes Stunt bewusst zu werden, soll eine genauere Erklärung erfolgen. Es gibt mehrere Bedeutungen, die sich in meiner Hausarbeit aber auf nur zwei für mich wichtige und für die Bearbeitung des Themas notwendige reduzieren. Das Wort Stunt kommt aus dem Englischen und heißt soviel wie Kunststück oder genauer, gewagtes gefährliches Kunststück. 2 Das Wort ist jedoch schon sehr eingedeutscht und wird vorrangig in Bezug auf Filmaufnahmen verwendet. Bei Dreharbeiten wird für eine gefährliche Szene ein Stuntman oder eine Stuntwoman eingesetzt, um die Rolle des Darstellers zu übernehmen. 3 . Da Darsteller in einem Film mit einem so gering wie möglichen Verletzungsrisiko arbeiten sollen. Undenkbar, würde ein hoch bezahlter Schauspieler während der Dreharbeiten ausfallen, denn der Erfolg des Filmes hängt davon ab und könnte ein Filmproduktionsunternehmen finanziell stark belasten. Ein Stuntman oder eine Stuntwoman studiert die entsprechende Rolle des Darstellers und vollführt mit technischem Fachwissen und körperlicher Fitness eine gefährliche Szene professionell und unverletzt. Stuntman oder Stuntwoman ist ein Beruf und somit für Talente und Perfektionisten gleichermaßen eine Berufung. Sie sind meist Kampfsportler und Techniker in einem und arbeiten im Team. Der Beruf Stuntman gehört zu den gefährlichsten Berufen überhaupt.
Ein Stunt hat aber noch eine zweite Bedeutung, die ich hier erläutern möchte. Er wird auch als Werbestunt beziehungsweise Werbegag bezeichnet und stellt somit eine besondere Art in der Werbung dar. 4 Der Werbegag soll Aufsehen erregen und einmalig sein. Im Idealfall macht diese besondere Art der Werbung Schlagzeilen und verknüpft Mundpropaganda mit Plakatwerbung. Der Stunt ist also ein Kunststück im Film sowie in der Werbung zugleich. Werbung für den Film soll das Desinteresse des Zuschauers überwinden und mit Originalität beeindrucken. 5 Wie kam es nun zur Filmwerbung? Das möchte ich im folgenden Abschnitt erklären.
2 Willmann, Helmut: Langenscheidt Wörterbuch Englisch. (Berchtesgaden: Graph. Betriebe Langenscheidt, 1999) S. 569
3 vgl. Zentner, Christian: Fremdwörter. Herkunft und Bedeutung. (Leonberg: garant, 2007) S. 686
4 Willmann, Helmut: Langenscheidt Wörterbuch Englisch. (Berchtesgaden: Graph. Betriebe Langenscheidt, 1999) S. 569
5 Engelhardt Bernhard et al.: Werbung in Theorie und Praxis. (Waiblingen: M+S Verlag, 1994) S. 419
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2. Filmwerbung
2.1 Entwicklung und Theorie
Robert Cochrane, Vizepräsident von Universal gab 1927 die Theorie heraus: „Wir können unsere Produkte nicht auf dieselbe Weise standardisieren wie ein Seifenspender. Jedes Produkt muss anders sein. Jeder Film verlangt eine eigenständige Behandlung, nach einem neuen Ansatz. Jeder neue Film stellt uns vor neue Aufgaben.“ 6 Produzenten ließen sich von der Vorstellung leiten, dass ein Produkt nicht nur bereit zu stellen wäre, sondern die Nachfrage über industriell produziertes Reklamematerial anzukurbeln ist. Für die Werbung wurde das Theater zum Vorbild. Der Zirkusdirektor P.T. Barnum hatte die Kunst erlernt, „dem Konsumenten irreführende Ankündigungen schmackhaft zu machen“ 7 , indem er Werbetricks ins Programm einbrachte. Zu den Anfangsschwierigkeiten gehörte die Ungewissheit über Form und Inhalt des angebotenen Produktes und darüber, welche Vertriebsmethoden und Vorführpraktiken den besten Erfolg versprachen. Die Verbreitung eines Verleihsystems um 1915 löste diese Probleme. Anfangs wurden 15-minütige Filme in ständiger Rotation gezeigt. Weitere erste Werbemaßnahmen für den Film waren Handzettelverteilung, Zeitungsannoncen und Plakate am Theater. Während des ersten Jahrzehnts der Filmgeschichte, konzentrierte sich die Werbung auf Merkmale wie Realismus, Schauwerte, emotionale Wirkungen und vor allem Stars. Plakate sollten um jeden Preis die Innovation suchen. Fotos der Dreharbeiten im Foyer der Kinohäuser, lebensgroße Kartonfiguren und Fassadendekorationen umwarben ebenfalls die Konsumenten. Trailer entstanden in der 2. Hälfte der 10er Jahre. Sie erläuterten in kurzen Szenen, wie die Filme entstanden. Trailerfirmen setzten zuerst optische Printer im großen Stil ein, um die Story zu einer Collage von 2 Minuten zu verdichten. Was ein Trailer genauer ist, darauf werde ich später zurückkommen. Die Promotion der Stars war eine der wichtigsten Formen der Filmwerbung. Neben Stories über Stars, Aushangfotos, Schauspielernamen in Filmvorspännen waren auch Fanmagazine geeignete Mittel der Film- bzw. Starwerbung. Auch die Bedeutung von Stars soll von mir später in näheren Zusammenhang mit der Filmwerbung gebracht werden.
6 Hediger, Vinzenz/ Vonderau, Patrick: Demnächst in Ihrem Kino. Grundlagen der Filmwerbung und Filmvermarktung (Marburg: Schüren Verlag, 2005) S. 23
7 Hediger, Vinzenz/ Vonderau, Patrick: Demnächst in Ihrem Kino. Grundlagen der Filmwerbung und Filmvermarktung (Marburg: Schüren Verlag, 2005) S. 21
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Arbeit zitieren:
Patrick Assmann, 2008, Der Stunt in der Filmwerbung, München, GRIN Verlag GmbH
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