Inhaltsverzeichnis:
1. Gymnasium „Max Mustermann“ Musterstadt 3
1.1 Kurzportrait meiner Praktikumsschule 3
1.2 Bedingungen des Sportunterrichts/ Schulsports 3
2. Darstellung und Interpretation einer Fallgeschichte 4
2.1 Fakten darstellen 4
2.2 Normen zuordnen 4
2.3 Probleme zuordnen 5
2.4 Lösungen empfehlen 6
3. Reflexion eigener Erfahrungen und Erwartungen zur Praxisphase 7
4. Literaturverzeichnis 9
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1. Gymnasium „Max Mustermann“ Musterstadt
1.1 Kurzportrait meiner Praktikumsschule
Das Gymnasium „Max Mustermann“ in Musterstadt ist ein allgemein bildendes Gymnasium mit etwa 550 Schülern. Aufgrund der hohen Beliebtheit im Einzugsbereich nimmt die Schule samt Schüler- und Lehrerschaft an vielen Veranstaltungen der Kommune teil und arrangiert zahlreiche Festlichkeiten. Die Schule besteht aus zwei Gebäuden mit einer neuen Drei-Felder-Sporthalle, die sich auf einem weitläufigen Areal befinden. In dem großen Gelände bieten sich Möglichkeiten, verschiedene Arbeitsgemeinschaften stattfinden zu lassen. Besonderen Anklang finden vor allem die Ballsport - oder die naturwissenschaftlichen AGs. Das Lehrerkollegium, bestehend aus 54 Lehrern, empfand ich als sehr hilfsbereit und ausgeglichen. Für Fragen und Probleme steht jeder Zeit ein Beratungslehrer den Schülern bei Seite und bespricht wichtige Angelegenheiten in regelmäßig stattfindenden Sprechzeiten. Jährlich finden viele verschiedene Veranstaltungen rund um die Schule statt. Von Austauschprogrammen mit einer französischen Schule, über die Humboldttage mit „Sportmarathon“ und „Geo-Geschichts-Cross“, dem Frühjahrskonzert oder dem Weihnachtsball ist das Angebot äußerst vielfältig.
1.2 Bedingungen des Sportunterrichts/ Schulsports
Der Sportunterricht am Musterstadter Gymnasium findet in einer sehr modernen Drei-Felder-Sporthalle, die 1999 erbaut wurde, statt. Die Ausstattung des Sportunterrichts ist daher hervorragend. Das Gymnasium verfügt über ein breites Spektrum von Turngeräten, Ausrüstungen für Kampf- und nahezu alle Ballsportarten. Außerdem wird in den kleineren Klassen schwimmen in dem nahegelegenen Erlebnis- und Freizeitbad unterrichtet. Damit sind optimale Bedingungen für einen abwechslungsreichen und ausgewogenen Sportunterricht gegeben.
In meiner Praktikumsphase durfte ich sowohl in Klassen der Sekundarstufe eins als auch zwei hospitieren. In diesen Sportkursen herrschte ein ruhiges, aber auch anregendes Klima. Auch die Sportlehrer schienen in einem sehr guten Verhältnis zu ihren Klassen zu stehen. Im Gegensatz zu meinen Erwartungen waren alle Klassen voller Bewegungslust und vermittelten größtenteils viel Spaß am Sporttreiben.
Aufgrund der Benutzung von zwei weiteren Grundschulen ist die Sporthalle täglich ausgelastet und daher ist manchmal der Lärmpegel in der Halle ziemlich hoch. Demzufolge
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ist öfters das Problem gewesen, dass einige Lehrer die Lautstärke nicht übertönen konnten und somit keine klar verständlichen Anweisungen an die Schüler geben konnten.
2. Darstellung und Interpretation einer Fallgeschichte
2.1 Fakten darstellen
Die Schüler einer fünften Klasse (10 Jungen und 12 Mädchen) sollen in jener Stunde das Passen und Fangen eines Balles erlernen, was Grundlage des Handballspiels ist. Dazu gibt die Sportlehrerin nach einer längeren Erwärmung ohne Ball den Auftrag, dass sich jeder Schüler in zweier Gruppen zusammenfinden und sich zusätzlich noch einen Ball aus dem Korb holen soll. Sie lässt die Klasse nun in Gassenform etwa im Abstand von sechs Metern aufstellen. Aufgabe soll sein, den Ball zu seinem Partner zu spielen und der Andere den Ball, ohne Aufkommen auf den Boden, zu fangen. Die Sportlehrerin gibt dazu fünf Minuten Zeit und schaut sich das Geschehen an ohne weitere Hinweise zu geben. Nach der Übungszeit spricht sie nur die Mädchen an. „Sie sollen doch den Arm beim Werfen schön lang machen und auf den richtigen Fuß achten!“ Aufgrund, dass die Lehrerin nicht zufrieden ist, demonstriert sie die Bewegungsabläufe jetzt erstmalig mit einem Schüler und sagt: „So soll es dann bei euch aussehen. Langer Arm, richtiges Bein vorn, viel Schwung und den Ball auf Brusthöhe zu passen. Beim Fangen Hände zusammenhalten!“ Danach gibt sie weitere fünf Minuten Übungszeit und appelliert an die zuvor gesehene Vorführung. Die Sportlehrerin ist nach kurzer Zeit immer noch nicht mit den Ergebnissen der Mädchen zufrieden. Deshalb unterbricht sie die Übungszeit und ruft alle Mädchen zu sich. Die Jungen sollen nun separat weiter in Gruppen üben. Sie erklärt dem Mädchen die Bewegungsabläufe nochmals, indem sie wieder auf den langen Arm und die richtige Schrittstellung aufmerksam macht. In der nachfolgenden Übungszeit greift sich die Sportlehrerin eine Schülerin heraus bei der annähernd die Technikmerkmale zu erkennen sind. Die Lehrerin unterbricht die Mädchengruppe, lässt die Schülerin die Übung demonstrieren und weist auf das positive Beispiel hin. Danach versammelt die Lehrende die Klasse an der Grundlinie und erläutert die nächste Übung. „Ihr sollt nun in Bewegung den Ball zu eurem Partner passen. Dazu bleibt ihr in der Gassenform aufgestellt!“ Nach kurzer Zeit bricht sie unzufrieden die Übung ab und verweist auf die nächstfolgenden Stunden, in denen das Passen und Fangen vertieft werden soll. Die Lehrerin möchte jetzt in vier Mannschaften zum Handballspiel auf zwei Tore kommen.
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Arbeit zitieren:
Stefanie Höhle, 2008, Vorbereitung, Durchführung und Auswertung von Sportunterricht, München, GRIN Verlag GmbH
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