Inhaltsverzeichnis
A EINLEITUNG 1
B KAPITALERHALTUNG IN DER AG 2
I Allgemeines 2
II Der Verbotstatbestand des § 57 AktG nach heutigem Verständnis 2
1. Umfang der aus § 57 AktG resultierenden Vermögensbindung 2
2. Formen der verbotenen Rückgewähr 4
a) Abgrenzung zum zulässigen neutralen Drittgeschäft 4
b) Kriterien zur Bestimmung eines zulässigen Drittgeschäfts 5
c) Subjektive Elemente als Voraussetzung i R d § 57 I AktG 5
d) Zwischenergebnis 6
3. Leistungen unter Beteiligung Dritter 6
a) Leistungen der AG durch Dritte 7
aa) Dritter leistet auf Rechnung der AG 7
bb) Verbundene Unternehmen 8
b) Leistungen der AG an Dritte 8
aa) Leistungen an einen ehemaligen oder künftigen Aktionär 8
bb) Leistungen einen an faktischen Aktionär 8
cc) Leistungen an einen Nichtaktionär 8
(1) Leistung an mittelbaren Stellvertreter des Aktionärs 9
(2) AG leistet auf Veranlassung des Aktionärs 9
(a) Leistung an Dritten wird dem Aktionär stets zugerechnet 9
(b) Zurechnung sofern Aktionär mittelbar Vorteil erlangt 10
(c) Stellungnahme 10
(3) Zuwendung an nahestehende Personen 10
(4) Leistungen an mit dem Aktionär verbundene Unternehmen 10
c) Zwischenergebnis 11
4. Umstrittene Einzelfälle 11
a) Gewährung eines Darlehens an den Aktionär durch die AG 11
b) Bestellung von Sicherheiten durch die AG 12
II
III Rechtsfolgen von Verstößen gegen § 57 AktG 12
1. Nichtigkeit des verbotenen Rechtsgeschäfts nach hM 13
2. Keine Nichtigkeit des Rechtsgeschäft nach neuerer Ansicht 13
3. Stellungnahme 13
IV Ausnahmen vom verbot der Einlagenrückgewähr 15
C KAPITALERHALTUNG IN DER GMBH 16
I Vergleich zur aktienrechtlichen Vermögensbindung 16
II Über Stammkapitalbindung hinausgehendes Leistungsverbot 16
III Besonderheiten der §§ 30 I 31 I III GmbHG 17
1. Auszahlungsverbot bei Unterbilanz 17
2. Auszahlungsverbot bei Überschuldung 18
3. Konsequenzen für die Ausfallhaftung der Mitgesellschafter 18
4. § 31 GmbHG bei nachträglicher Wiederherstellung des Stammkapitals 19
5. § 30 GmbHG und die Bestellung von Sicherheiten 19
III
Literaturverzeichnis
Flume, Werner Allgemeiner Teil des Bürgerlichen Rechts Band I / 2, Die juristische Person Berlin ; Heidelberg ; New York ; Tokyo:1983 (zit: Flume, Allg. Teil I / 2, S.)
Goette, Wulf Die GmbH: Darstellungen anhand der Rechtsprechung des BGH 2.Aufl.,München: 2002 (zit: Goette, die GmbH, § Rn)
Grunewald, Barbara Gesellschaftsrecht. 5., vollst. überarb. Aufl., Tübingen: 2002 (zit: Grunewald, GesellschaftsR, S. Rn)
Henn, Günter Handbuch des Aktienrechts. 4., völlig neubearb. Aufl., Heidelberg: 1990 (zit: Henn, Hdb Aktienrecht, S.)
Hoffmann-Becking, Michael Münchener Handbuch des Gesellschaftsrechts Bd. 4. Aktiengesellschaft. 2., neubearbeitete und erweiterte Auflage, München: 1999 (zit: Münch Hdb. GesR IV/Bearbeiter, § Rn)
Hüffer, Uwe Gesellschaftsrecht, 5., völlig neubearb. Aufl. München 1998. (zit: Hüffer, Gesellschaftsrecht, S.)
Klunziger, Eugen Grundzüge des Gesellschaftsrechts 12., überarb. Aufl., München: 2002 (zit: Klunziger: GesellschaftsR, S.)
Kraft / Kreutz Gesellschaftsrecht, 11., neubearb. Aufl. Neuwied ; Kriftel: 2000 (zit: Kraft / Kreutz, GesellschaftsR, S.)
Michalski, Lutz Gesellschaftsrecht – Band 2: Körperschaften des Privatrechts, Schaeffers Grundriß, Bd. 8/2. Heidelberg: 2001.
(zit: Michalski, GesellschaftsR, S.)
Raiser, Thomas Recht der Kapitalgesellschaften: ein Handbuch für Praxis und Wissenschaft ; Aktiengesellschaft, Kommanditgesellschaft auf Aktien, Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Kapitalgesellschaften & Co., Umwandlungsrecht, Konzernrecht, internationales Gesellschaftsrecht. Unter Mitw. von Rüdiger Veil. 3., neubearb. Aufl. – München: 2001
IV
(zit: Raiser, KapitalgesellschaftsR, § Rn)
Schmidt, Karsten Gesellschaftsrecht, 4., völlig neu bearb. und erw. Auflage. Köln, Berlin, Bonn, München: 2002. (zit: Karsten Schmidt, GesR, §, S.)
Kommentare:
Baumbach / Hueck GmbH-Gesetz: Gesetz betreffend die Gesellschaft mit beschränkter Haftung. 17., erw. und völlig überarb. Aufl. München: 2000 (zit: Bearbeiter in Baumbach/Hueck, GmbHG, § Rn)
Geßler/Hefermehl/Eckardt/Kropff Kommentar zum Aktiengesetz.
Band I §§ 1 –75. München: 1973 ff. (zit: Hefermehl / Bearbeieter, § Rn)
Großkommentar zum Aktienrecht Großkommentar zum Aktienrecht, 4. Aufl. Herausgegeben von Klaus J. Hopt und Herbert Wiedemann, 1992 ff. (zit:GK-Bearbeiter, § Rn)
Hüffer, Uwe Aktiengesetz, 5., neubearb. Aufl., München: 2002 (zit: Hüffer, AktG, § Rn)
Kölner Kommentar zum Aktiengesetz Kölner Kommentar zum Aktiengesetz 2., neubearbeitete und erweiterte Auflage Band 1 §§ 1 - 75 AktG. Köln, Berlin, Bonn, München:1986 ff.(zit: KK-Bearbeiter , § Rn)
Lutter/ Hommelhoff GmbH-Gesetz: Kommentar. 14., neubearb. und erw. Aufl., Köln: 1995 (zit: Lutter/Hommelhoff, GmbHG, § Rn)
Münchener Kommentar zum AktG Münchener Kommentar zum AktG Herausgegeben von Dr. Bruno Kropff und Dr. Johannes Semmler. Band 2 §§ 53a - 75. 2.Auflage München: 2003 (zit: Bearbeiter in MünchKomm AktG, § Rn)
Scholz, Franz Kommentar zum GmbH-Gesetz, 9. Aufl., Band I 2000 (zit: Bearbeiter/Scholz, GmbhG, § Rn)
V
Aufsätze, Festschriften und Dissertationen:
Altmeppen, Holger „Dritteals Adressaten der Kapitalerhaltungs-und Kapitalersatzregeln in der GmbH“ in FS Kropff, 1997, S. 642 ff.
(zit: Altmeppen, FS Kropff, S.)
Bastuck, Burkhard „Kreditbesicherung im Konzern -Geklärte Fragen, offene Fragen und Vertragsgestaltung“ in WM 2000, S. 1091 ff. (zit: Bustack, WM 2000, S.)
Bommert, Rainer Verdeckte Vermögensverlagerungen im Aktienrecht. Köln ; Berlin ; München: 1989. (zit: Bommert, verdeckte Vermögensverlagerung, S.)
Canaris, Claus-Wilhelm “Die Rückgewähr von Gesellschaftereinlagen durch Zuwendungen an Dritte“ in FS Robert Fischer, 1979. (zit: Canaris, FS Fischer, S.)
Fleck, Hans-Joachim “Der Grundsatz der Kapitalerhaltung – seine Ausweitung und seine Grenzen“ in Festschrift 100 Jahre GmbHG, 1992, S.391 ff (zit: Fleck, FS GmbHG, S.)
Gessler, Ernst „Zur handelsrechtlichen verdeckten Gewinnausschüttung“ in Festschrift für Robert Fischer, 1979. (zit: Gessler, FS Fischer, S.)
Gätsch, Andreas „Ausfallhaftung von Mitgesellschaftern für Rückständige Einlagen und verbotswidrige Ausschüttungen –Summenmäßige Beschränkung?“ BB 1999, S. 701ff. (zit:Gätsch, BB 1999, S.)
Michalski, Lutz „Ungeklärte Fragen bei der Einlagenrückgewähr im Aktienrecht“ in AG 1980, S. 261ff. (zit: Michalski, AG 1980, S.)
Peltzer, Martin “Besicherung von Gesellschafterkrediten mit dem
Bell, Martin GmbH-Vermögen?“, ZIP 1993, S. 1757 ff. (zit: Peltzer/Bell, ZIP 1993, S.)
Schön, Wolfgang „Kreditbesicherung durch abhängige Kapitalgesellschaften“, ZHR 159 (1995), S. 351ff. (zit: Schön, ZHR 159 (1995), S.)
VI
Stimpel, Walter „Zum Auszahlungsverbot des § 30 GmbHG –
Die Befreiung vom handelsbilanziellen Denken
und die Unzulässigkeit von Vermögens-
zuwendungen an Gesellschafter gegen
hinausgeschobene schuldrechtliche
Ausgleichsverpflichtungen“ in Festschrift
100 Jahre GmbHG, 1992.
(zit: Stimpel, FS GmbHG, S.)
Wilhelm, Jan „Die Vermögensbindung bei der
Aktiengesellschaft und der GmbH und das
Problem der Unterkapitalisierung“ in
Festschrift für Werner Flume II, 1978.
(zit: Wilhelm, FS Flume II, S.)
Ulmer, Peter „Zur Treuhand an GmbH-Anteilen: Haftung des
Treugebers für Einlageansprüche der GmbH?“
ZHR 156 (1992), S. 377ff.
(zit: Ulmer, ZHR 156 (1992), S.)
Abkürzungsverzeichnis:
Kirchner/Butz Abkürzungsverzeichnis der Rechtssprache
5., völlig neu bearbeitete und erweiterte
Auflage, Berlin2003
VII
Grundlagen der Kapitalerhaltung im Gesellschaftsrecht:
A. Einleitung
Als Gläubiger ist man stets der Gefahr ausgesetzt, dass man von seinem Schuldner nicht befriedigt wird. Von einem Schutz der Gläubiger wird man in diesem Zusammenhang wohl dann sprechen können, wenn sich der Gläubiger darauf verlassen kann, dass der Schuldner im Ernstfall über eine ausreichende Haftungsmasse verfügt. Da am Wirtschaftsleben teilnehmende Rechtssubjekte regelmäßig mit ihrem gesamten Privatvermögen, anders gesagt mit „allem was sie haben“, haften, kann sich der Rechtsverkehr zumindest darauf verlassen, dass die Akteure in der Regel darauf bedacht sein werden nicht all ihr „Hab und Gut“ leichtfertig aufs Spiel zu setzen. Anders ist die Situation, wenn sich natürliche Personen in Form einer Gesellschaft zusammenschließen und die Gesellschaft als solche einziges Haftungsobjekt wird; eine persönliche Inanspruchnahme der Gesellschafter also nicht mehr möglich ist. Ist die Gesellschaft als solche alleiniges Haftungsobjekt, so bedarf es einer besonderen Rechtfertigung für diese haftungsrechtliche Pri- vilegierung der Mitglieder 1 . Eine derartige Rechtfertigung kann in den gesetzlichen Kapitalsicherungsvorschriften gesehen werden 2 . Das Gesetz sieht vor, dass Gesellschaften, bei denen die Mitglieder nicht haften, ein Mindestkapital aufzubringen haben und dass dieses Mindestkapital auch erhalten werden muss 3 . Letzteres bezeichnet man auch als Grundsatz der Kapitalerhaltung 4 . Welche gesetzliche Ausprägung dieser Grundsatz im AktG sowie im GmbHG jeweils erfahren hat, ist Gegenstand der vorliegenden Abhandlung.
1 K. Schmidt, Gesellschaftsrecht, § 18 IV, S. 540.
2 Ders. aaO.
3 Bayer in MünchKomm AktG, § 57 Rn 3.
4 Hüffer, AktG, § 1 Rn 12
1
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Diplomjurist Cédric Müller, 2004, Grundlagen der Kapitalerhaltung im Gesellschaftsrecht, Munich, GRIN Publishing GmbH
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