INHALTSVERZEICHNIS
EINLEITUNG 3
1. GESCHICHTE DES DEUTSCHEN FUSSBALLS 3
1.1 ANFÄNGE DES FUSSBALLSPORTS IN DEUTSCHLAND 3
1.2 FUSSBALL ALS WIRTSCHAFTLICHER MOTOR 4
2. FUSSBALL IN DEN PRINTMEDIEN 5
3. FUSSBALL HÖREN MIT ATMOSPHÄRE: DAS RADIO 6
4. FUSSBALL IM FERNSEHEN 8
4.1 FUSSBALL SEHEN UND ERLEBEN 8
4.2 HISTORISCHE ENTWICKLUNG DER FUSSBALLBERICHTERSTATTUNG IM
FERNSEHEN 8
4.3 FUSSBALLBERICHTERSTATTUNG IM FERNSEHEN 10
4. 4 FUSSBALLREPORTER - FACHLICH KOMPETENT UND SPRACHLICH
UN ÜBERTROFFEN 11
5. FAZIT 12
6. QUELLENANGABEN 13
2
EINLEITUNG
Die Geschichte des Fußball ist eine Erfolgsgeschichte. Kein anderes gesellschaftlichen Phänomen hat über eine so lange Zeit Generationen begeistert. Fußball vereinigt Kulturen und soziale Schichten und verbindet Herzen miteinander. Kaum eine andere Alltagskultur hat eine so Sinn stiftende Ausstrahlung in Bezug auf unterschiedliche Lebenswelten und Altersstrukturen.
Um die gesellschaftliche Relevanz des Fußballs zu verstehen, muss man einen Blick hinter die Kulissen, zu den Anfängen dieses Sports werfen.
Im Folgenden werde ich speziell auf die Entwicklung des Fußballs in den Medien eingehen.
1. GESCHICHTE DES DEUTSCHEN FUSSBALLS
1.1 ANFÄNGE DES FUSSBALLSPORTS IN DEUTSCHLAND
„Sport als Weltreligion des 20. Jahrhunderts“ 1 - titelte 1932 eine Überschrift der Kulturzeitschrift „Der Querschnitt“. Dem Sport als Element der Alltagskultur wurde von jeher ein hoher Stellenwert zugeschrieben, so auch schon zur Zeit der Weimarer Republik. Neben der Entwicklung der Filmindustrie und der voranschreitenden Technik bei der Musik sorgte der Sport für eine Begeisterungswelle in der Bevölkerung und entwickelte sich zunehmend zu einem Massenphänomen. Die bis dahin populären Sportarten Boxen, Leichtathletik und der Automobilrennensport bekamen Konkurrenz von einer englischen Sportart, dem Fußball, der sich rasant zu einem Volkssport entwickelte, der die Menschen in ihrer Freizeit zu begeistern vermochte.
Fußball, so wie wir ihn heute kennen, hat seine Wurzeln in England. Die Entwicklung dieses Sports fand in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in den so genannten „Public School“ statt, in denen die aristokratische Jugend vorindustrielle Spielformen nicht nur mit pädagogischem Hintergrund, sondern auch erzieherischen Ansätzen reformierte. Ab 1830 wurden in England Regeln für das Fußballspiel eingeführt. Zum einen bestand die Absicht die Jungen auf spielerische Art zu disziplinieren, zum anderen sollte die Beziehung zwischen Lehrern und Schülern verbessert werden. Die Vermittlung moralische Werte wie Loyalität und Selbstaufopferung konnte man darüber hinaus noch verzeichnen. Während Rugby ein sehr körperbetontes Laufspiel war und unter Zuhilfenahme der Hände praktiziert wurde, wurde in der Elite-Universität Eton und anderswo das „Dribbling Game“ gespielt, das unserem heutigen Fußball ähnlicher war. Diese Spielformen lösten sich langsam aus dem
1 Fußball als Kulturphänomen S. 67
3
schulischen Kontext. Im Jahr 1863 gründeten ehemalige Schüler die Football Association (F.A.). Dieses Datum gilt als Geburtsstunde des modernen Fußballs bezeichnen, da mit der Institutionalisierung auch die Regeln vereinheitlicht wurden.
Der gesellschaftliche Erfolg des Fußball war überwältigend. Nach und nach wurde Fußball nicht nur von Angehörigen der Oberschicht gespielt, auch die Arbeiterklasse wurde mit eingebunden. Das Bild des Fußballs erfuhr dadurch eine Wandlung. Im Vordergrund standen jetzt Wettkampf, Wettleidenschaft, Spannung und Teamwork. Gespielt wurde meist in Fußballvereinen, die entweder geographische oder soziale Gesichtspunkte berücksichtigten, z.B. Arbeitersportverein. Diese Elemente förderten die professionelle Entwicklung des Fußballs.
Fußball entwickelte sich alsbald zum Zuschauersport, der auch den sozialen Aufstieg der Spieler ermöglichte, 1888 wurde in England die Profiliga gegründet.
Mitte des 19. Jahrhunderts fand auch der Fußball Einzug in Deutschland. Diese neue Form des Sports konnte sich allerdings nur langsam etablieren. Die deutsche Leibesertüchtigung und - Erziehung war das Turnen, das schon seit der Reichsgründung 1870/71 in Schulen und Militär praktiziert wurde.
Die ersten Fußballspiele sollen kurz nach der Reichsgründung stattgefunden haben. Reisende, Geschäftsleute und Studenten brachten den Sport mit dem runden Leder nach Deutschland. Um auch in Deutschland kleine Fußballturniere abhalten zu können, füllten englische Studenten ihre Mannschaften mit deutschen Kommilitonen auf. Wie auch in England war der deutsche Fußball zunächst nur privilegierten Schichten vorbehalten. Fußball wurde anfänglich als gesellschaftlichen Zeitvertreib angesehen. Aber mit der Gründung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am 28. Januar 1900 sollte sich das nur allmählich ändern.
Ab 1905 war Fußball Bestandteil der Ausbildung in Offiziersvorbereitungsanstalten. 1908 setzte er sich schließlich im Militär durch.
Fußball als Gesellschaftsspiel, der mittlerweile auch von der breiten Masse gespielt wurde, gewann zunehmend an Attraktivität und setzte sich in der Weimarer Republik als Volkssport durch.
1.2 FUSSBALL ALS WIRTSCHAFTLICHER MOTOR
Anfang des 20. Jahrhunderts löste Fußball eine Massenbegeisterung aus. Die Mitglieder und auch Zuschauerzahlen stiegen rasant an. Das war die erste Phase der Ökonomisierung des Fußballs.
4
Arbeit zitieren:
Simone Brodbeck, 2006, Geschichte der Fußballberichterstattung in den Medien, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Fußball zur Zeit des Nationalsozialismus
Geschichte Europa - Deutschland - Nationalsozialismus, II. Weltkrieg
Hausarbeit, 18 Seiten
Stellenwert des Sports in verschiedenen Medien
National und international: We...
Sport - Medien und Kommunikation
Hausarbeit (Hauptseminar), 15 Seiten
Das Verhältnis von 'Freiheit' und 'Eigenheit' in Stirn...
Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte
Hausarbeit, 29 Seiten
Die Medialisierung des Sports - Die Fußball TV-Vermarktung in Europa, ...
Medien / Kommunikation - Medienökonomie, -management
Vordiplomarbeit, 27 Seiten
Stirner und Landauer - das ungleiche anarchistische Paar
Individuum über Alles oder Nic...
Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...)
Seminararbeit, 24 Seiten
Filmpropaganda im Dritten Reich - Triumpf des Willens und Der ewige Ju...
Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen
Hausarbeit, 22 Seiten
Fernsehübertragungsrechte als Marktzutrittsschranken auf dem deutschen...
Medien / Kommunikation - Medienökonomie, -management
Hausarbeit (Hauptseminar), 28 Seiten
Die Stellung der Nachrichtenagenturen im internationalen Informationsf...
Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation
Seminararbeit, 20 Seiten
Sport und Kommerzialisierung: Das Beispiel der Fußballbundesliga
Hausarbeit (Hauptseminar), 32 Seiten
Bericht zum Praktikum in einem Rehabilitationszentrum
Sport - Sportmedizin, Therapie, Prävention, Ernährung
Praktikumsbericht / -arbeit, 13 Seiten
Boulevardisierung, Soft News und Agenda Setting in der Unterhaltungsöf...
Soziologie - Medien, Kunst, Musik
Hausarbeit, 14 Seiten
Thomas Kuhn und die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen. Kritisch...
Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte
Seminararbeit, 27 Seiten
(M)any Feyerabend - Eine bunte Collage
Über den Wissenschaftskritiker...
Sozialpädagogik / Sozialarbeit
Hausarbeit, 38 Seiten
Zentralvermarktung der Fernsehübertragungsrechte von Spielen der Fußba...
Ist Zentralvermarktung zwingen...
Medien / Kommunikation - Medienökonomie, -management
Hausarbeit, 22 Seiten
Der Nationale Mythos am Beispiel Leni Riefenstahls Film Triumph des W...
Hausarbeit, 15 Seiten
Simone Brodbeck's Text Geschichte der Fußballberichterstattung in den Medien ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Simone Brodbeck hat den Text Geschichte der Fußballberichterstattung in den Medien veröffentlicht
Simone Brodbeck hat einen neuen Text hochgeladen
Friedrich Nietzsche - Geschichte, Affekte, Medien
Nietzscheforschung 15
Renate Reschke, Volker Gerhardt
Analyse, Theorie und Geschichte der Medien
Festschrift für Werner Faulsti...
Matthias Karmasin, Carsten Winter
Russland: Medien zwischen Staatslenkung und Kommerzialisierung
Annika Sehl, Galina Timchenko, Elena Vartanova, Daniela Maiorovici, Fritz Pleitgen, Gemma Pörzgen, Boris Reitschuster, Andrei Richter
Politiker brauchen Medien. Wie...
Patricia Käfer, C. Hüffel, F. Plasser, D. Ecker
Medien- und Kommunikationspolitik
Ein Textbuch zur Einführung
Hannes Haas, Wolfgang R. Langenbucher
0 Kommentare