Aktienoptionen und deren Bilanzierung nach IFRS Seite II von 22
Inhaltsverzeichnis
Darstellungsverzeichnis III
Abk ürzungsverzeichnis IV
1 Einleitung V
2 Was sind Aktienoptionen VII
2.1 Optionen VII
2.2 Aktienoptionen VIII
2.2.1 Aktienoption als Vergütungsbestandteil VIII
2.2.2 Unterschiedliche Ausgestaltungsmöglichkeiten von Aktienoptionen
im Kontext von Vergütungssystemen IX
2.2.3 Principal-Agent-Problematik X
2.2.4 Shareholder-Value-Approach XI
3 Bilanzierung von Aktienoptionen nach IFRS XII
3.1 Genereller Ansatz der Bilanzierung anteilsbasierter Vergütung XII
3.2 Bewertungsansätze von Aktienoptionen nach IFRS 2 XII
3.3 Bilanzierung der unterschiedlichen Aktienoptionsvarianten XIV
3.3.1 Reale Aktienoptionen. XIV
3.3.2 Virtuelle Aktienoptionen XV
3.3.3 Kombinierte Aktienoptionsmodelle XVI
3.4 Anhangangaben XVII
4 Aktienoptionen des Daimler-Konzerns 2007 XVIII
5 Schlussbemerkung XX
Literatur - und Quellenverzeichnis XXI
Aktienoptionen und deren Bilanzierung nach IFRS
Abbildung 1: Systematisierung von Aktienoptionspositionen S. IX
Quelle: [W urm, W olff, Ettmann, Kompaktwissen Bankbetriebslehre, 2004], S. 275.
Abbildung 2: Gewinn- und Verlustpotentiale von Stock Options S. X
Quelle: Eigene Abbildung, angelehnt an: [Uszczapowski, Optionen und Futures verstehen, 2005], S.50.
Abbildung 3: Systematisierung von Aktienoptionsprogrammen S. X
Abbildung 4: Ausübungsbedingungen nach IFRS 2.19-21 (2004) S. XV
Quelle: [KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft, IFRS aktuell, 2004], S.37.
Abbildung 5: intrinsic value vs. fair value vs. Gesamtaufwand S. XV
Abbildung 6: Die drei Säulen der Anhangangaben für Stock S. XVIII
Options nach IFRS
Abbildung 7: Aktienoptionsprogramme des Daimler Konzerns S. XX
Quelle: [Daimler AG, Geschäftsbericht 2007, 2008], S. 168.
Abbildung 8: Aufwand der gewährten Aktienoptionen für den S. XXI Vorstand
Quelle: [Daimler AG, Geschäftsbericht 2007, 2008], S. 169.
Abbildung 9: Darstellung der Aktienoptionsprogramme nach S. XXI IFRS 2.46
Quelle: [Daimler AG, Geschäftsbericht 2007, 2008], S. 170.
Aktienoptionen und deren Bilanzierung nach IFRS
BEP Break-Even-Point
EBITDA earnings before interest, taxes, depreciation and amortization
EU Europäische Union
IASB International Accounting Standards Board
IFRS International Financial Reporting Standards
MIT Medium Term Incentive Awards-Plan
PPSP Performance Phantom Share Plan
SAR Stock Appreciation Rights Plan
SOP Stock-Option-Plan
Im Februar 2004 veröffentlichte das International Accounting Standards Board (IASB) eine verbindliche Regelung der erfolgswirksamen Bilanzierung von aktienbasierten Vergütungsinstrumenten in Form der International Financial Reporting Standards 2 (IFRS 2).
Diese einheitliche Regelung wurde aufgrund der zunehmenden Verbreitung dieser Instrumente im Kontext von Vergütungssystemen, als notwendig angesehen. Insbesondere in der aufkeimenden Börsenblase des Neuen Marktes wurden Aktienoptionen als Vergütung intensiv eingesetzt. Die Verquickung der Vergütung des Managements mit dem unmittelbaren Erfolg des Unternehmens, gemessen am Aktienkurs, galt als ideale und vor allem liquiditätsschonende Alternative für junge und liquiditätsschwache Unternehmen dem Management HLQH ÄULVLNRDGlTXDWH (QWORKQXQJ ]X ELe-WHQ³ 1 . Aufgrund der allgemein stark steigenden Aktienkurse, vor allem im Technologiesektor tätigen Unternehmen, die fundamental nicht mehr zu rechtfertigen waren, nahmen die Vergütungszahlungen immense Höhen an. Da durch Aktienoptionen meist keine Zahlungswirksamkeit auftritt wurden sie aufgrund mangelnder Regelungen bilanziell nicht erfasst. Dieses führte zu einer intransparenten Situation, insbesondere zu einer Beeinträchtigung der Beurteilungsfähigkeit von Investoren und Analysten.
Gerade das Platzen der New-Economy-Blase an den weltweiten Börsen Anfang des Jahrtausends und die öffentliche Diskussion über die Offenlegung der Managergehälter unterstützte das Bestreben einer internationalen Harmonisierung der Bilanzierung aktienabhängiger Vergütungssysteme, welche dann durch das IASB initiiert wurde. Seit dem 1. Januar 2005 ist IFRS 2 für alle Unternehmen innerhalb der EU, die ihre konsolidierten Abschlüsse nach internationaler Rechnungslegung aufstellen, verbindlich anzuwenden.
Im Rahmen dieser Arbeit soll zunächst erläutert werden, was Aktienoptionen im allgemeinen Sinne darstellen und wie sie ihre Wirkung entfalten. In diesem Zusammenhang wird eine Konkretisierung von Aktienoptionen als Vergütungsinstrument statt finden, und eine Darstellung der theoretischen Grundlage und Problematik, die zur Entstehung dieses Vergütungsinstr umentes führten.
Folgend wird im Einzelnen auf die bestehenden Regelungen zur Bilanzierung nach IFRS 2 der unterschiedlichen Varianten von Aktienoptionen
1 [Shoukier, Stock Options, 2006], S. 4.
Aktienoptionen und deren Bilanzierung nach IFRS
sowie die erforderlichen Anhangangaben eingegangen. Daran anschließend wird ein übergreifender Ansatz zwischen Theorie und Praxis verfolgt, indem die konkreten Angaben zu den ausgegebenen Aktienoptionen des Daimler -Konzerns im Geschäftsbericht 2007 dargelegt werden.
Abschließend enthält die Schlussbemerkung eine Würdigung von IFRS 2 und ein kurzen Ausblick auf mögliche Entwicklungen und Tendenzen.
Arbeit zitieren:
Philipp Jebens, 2008, Aktienoptionen und deren Bilanzierung nach internationaler Rechnungslegung, München, GRIN Verlag GmbH
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