INHALTSVERZEICHNIS
1. Einleitung 1
2. Ihre Kindheit 1
3. Ihr Leben als Ordensschwester 2
3.1 Die Loreto-Nonne 2
3.2 Lösung vom Loreto-Orden 3
4. Die Arbeit einer exklaustrierten Nonne beginnt 3
4.1 Eine handvoll Frauen gegen die Armut 4
4.2 Das Mutterhaus 4
4.2.1 Brüder 7
4.2.2 Mitarbeiter 7
4.2.3 Andere „Werkzeuge“ Mutter Teresas 8
4.3 Die späten Jahre 8
5. Schlusswort 10
1. Einleitung
Der Name Mutter Teresa wird mit Bildern einer kleinen, zarten Frau in einem blauweißen Sari verbunden. Sie hatte immer Mitleid und Liebe für die Ärmsten der Armen. Ob nun die Menschen in den Slums von Kalkutta oder in den Ghettos von New York, Mutter Teresa versuchte immer an zwei Orten gleichzeitig zu sein, um den armen Menschen helfen zu können. Weltweit wurde sie mit ihrer missionarischen Arbeit berühmt, wofür alle sie lobten und verehrten. Mutter Teresa erhielt für ihre Arbeit 21 Auszeichnungen.
Um genau rauszubekommen, wer sich nun genau bzw. was sich für ein Werk dahinter steckt, habe ich mich mit ihrem Leben etwas eingehender beschäftigt.
2. Ihre Kindheit
Am 27. August 1910 wurde Mutter Teresa als Agnes Gonxhe Bojaxhiu in Skopje, einer Stadt in Mazedonien, geboren. (vgl. Allegri 1992, S. 23) Sie hatte zwei ältere Geschwister, den Bruder Lazar und die Schwester Aga. Ihre Familie waren bürgerliche Geschäftsleute. Der Vater, Kole Bojaxhiu, war Bauunternehmer. Mutter Teresa berichtete über ihren Vater als einen wohltätigen Mann, der die Armen niemals zurückwies. Ihre Mutter kam aus der Nähe von Venedig und hieß Dranafile Bernai. Mutter Teresa beschrieb sie als „sehr gottesfürchtig“. (vgl. Allegri 1992, S. 24) Zuerst wurden Agnes und ihre zwei Geschwister in der Schule der Herz-Jesu-Kirche erzogen, bevor sie auf die staatliche Schule ging. Trotzdem wurde ihre religiöse Erziehung sowohl in der Gemeinde als auch zu Hause fortgesetzt. Zu Hause lernte sie vor allem von ihrer Mutter „Gott und unseren Nächsten lieben“ und dass man niemanden von der Schwelle verweist, der um Nahrung, Kleidung oder Schutz nachsuchte. (vgl. Allegri 1992, S. 25) Ihr Vater verstarb als Agnes acht Jahre alt war. In dieser Zeit, wo die Familie fast alles verlor, lernte Agnes, dass man dem Unglück und der Armut mit Unternehmergeist begegnen kann. (vgl. Allegri 1993, S. 21, 27) Agnes verbrachte viel in ihrer Kindheit in der Kirche, wo auch die Verbindung mit Pater Jambrenkovic zustande kam. Dieser gründete einen Zweig einer Gesellschaft mit dem Namen: „Sodalität der Heiligen Jungfrau Maria“. Dies hatte eine weit reichende Wirkung auf Agnes, denn es war dieselbe Sodalität, der sie Jahre später im Konvent in Entally, Kalkutta, beitrat. Mit 12 Jahren verspürte Agnes zum ersten Mal den Wunsch Nonne zu werden. (vgl. Allegri 1992, S. 31)
Als junge Frau entwickelte sie sich zu einer ordentlichen, planvollen und guten Schülerin. Sie fing an Kinder in Religion zu unterrichten und gewann Freude an der Tätigkeit als Lehrerin. Als sie den Ruf erhielt ihre Familie und Freunde zurückzulassen um Missionarin zu werden, wandte sie sich zuerst an Pater Jambrenkovic. Ihr wurde bewusst, dass ihre Berufung bei den Armen lag. (vgl. Allegri 1992, S. 28) Mit achtzehn Jahren hatte sie beschlossen, von zu Hause fortzugehen, um Nonne zu werden. 1928 verließ Agnes ihren Geburtsort Skopje und reiste nach Dublin, um der Kongregation beizutreten. (vgl. Allegri 1992, S. 35, 36)
3. Ihr Leben als Ordensschwester
Agnes bat um Aufnahme in den Loreto-Orden in Bengalen. Jedoch musste sie vorab in die Loreto-Abtei zur Lehre als Ordensschwester (Noviziat) im irischen Rathfarman. Dort konnte sie sich in Stille und Gehorsam klar werden, ob sie sich für den Orden entscheiden möchte. Knapp 2 Monate verbrachte sie dort als junge Postulantin und lernte die englische Sprache. Agnes nahm in Erinnerung an Thérése von Lisieux den Ordensnamen Teresa an. (vgl. Allegri 1992, S. 36)
Danach wurde sie im Januar 1929 in die Bergregion Darjeeling, vierhundert Meilen nördlich von Kalkutta, in das dortige Loreto-Noviziat geschickt. Dort begann sie ihr Leben als Ordensschwester. In diesen zwei Jahren lernte Schwester Teresa die indische Sprache und etwas Hindi und erhielt eine gründliche Unterweisung in den Gepflogenheiten des Gebetes sowie im Apostolat, also den Aufgaben aller Christen. Zudem hatte sie eine praktische Einübung in die Tätigkeit als Lehrerin für arme Kinder. Am 24. März 1931 legte Schwester Teresa ihre ersten Gelübde der Armut, Keuschheit und Gehorsam ab. (vgl. Allegri 1992, S. 37)
3.1 Die Loreto-Nonne
Nach Beendigung des Noviziats wurde Schwester Teresa in die St. Mary School in Entally einem Vorort von Kalkutta, entsandt. Dort arbeitete sie 17 Jahre, von 1931 bis 1944, als Lehrerin für Geographie, Geschichte und Katechismus. Zwischen 1936 und 1937 übertrug man Mutter Teresa die Leitung der Grundschule. Ihr endgültiges Gelübde legte Schwester Teresa am 24. Mai 1939 in Darjeeling ab. Von da an heißt sie nun „Mutter Teresa“. 1944 wurde sie Schulleiterin des St. Mary´s, trotzdem unterrichte sie weiter. (vgl. Allegri 1992, S. 40, 41)
Arbeit zitieren:
Diplom Yvonne Budig, 2005, Leben und Werk von Mutter Teresa, München, GRIN Verlag GmbH
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