Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Abk ürzungsverzeichnis ii
Symbolverzeichnis iii
Tabellen- und Abbildungsverzeichnis iii
1 Problem- und Zielstellung 1
2 Begriffserklärung 1
2.1 Das Supply Chain Management 2
2.2 Der Bullwhip-Effekt 2
3 Ursachen des Bullwhip-Effekts. 5
3.1 Lokale Verarbeitung der Nachfrageinformation als Ursache 5
3.2 Auftragsbündelung als Ursache 7
3.3 Preisschwankungen als Ursache 8
3.4 Mengenkontigentierung als Ursache 10
4 Strategien zur Vermeidung des Bullwhip-Effekts 11
4.1 Ansätze zur Vermeidung von lokaler Verarbeitung von Informationen 12
4.2 Ansätze zur Vermeidung von Auftragsbündelung 14
4.3 Ansätze zur Vermeidung von Preisschwankungen 15
4.4 Ansätze zur Vermeidung von Mengenkontingentierung 16
5 Schlussbetrachtung 17
6 Anhang 18
Literaturverzeichnis v
Enrico Schulz Seite i
Abkürzungsverzeichnis
3PL Third Party Logistics
4PL Fourth Party Logistics
CPFR Collaborative Planning, Forecasting and Replenishment
ECP Efficient Consumer Response
EDI Electronic Data Interchange
ELC Everyday Low Costs
ELP Everyday Low Prices
e-procurement Electronic Procurement
FTL Full truck load
IT Informationstechnologie
KMU Kleine und mittlere Unternehmen
LKW Lastkraftwagen
P&G Procter und Gamble
PoS Point of Sales
SCM Supply Chain Management
VMI Vendor Managed Inventory
Symbolverzeichnis
@ % Mittelwert der Nachfrage
Nachfrage in Periode t @ P
Korrelationskoeffizienten
Reaktionszeit HP
Varianz der Bestellmenge 8=N:@;
Varianz der Nachfrage 8=N:T;
normalverteilter Störfaktor *
Standardnormalverteilung mit dem Erwartungswert 0 und der 0:0, ê; Standardabweichungen
Tabellen- und Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1 Steigerung der Schwankungen in Nachfrageschwankung Richtung Brauerei ...... 4
Abbildung 2: Übersicht der Vorhersageverfahren ....................................................................18
Abbildung 3: Mengen, die ein Händler bestellt, schwanken stärker als die akt. Verkäufe ........ 6
Tabelle 1: Zusammenfassung der Ursachen und Gegenmaßnahmen ......................................18
1 Problem- und Zielstellung
Im Zuge der Globalisierung haben sich die Produktionsstätten der Unternehmen auf der gesamten Welt verteilt. Mit dieser Verlagerung steigt die Komplexität der Wertschöpfungskette und mit ihr der Koordinationsbedarf der Unternehmen. Es findet kein Wettbewerb mehr zwischen den Unternehmen, sondern vielmehr zwischen den Wertschöpfungsketten statt 1 . Die letzten Optimierungspotentiale um Wettbewerbsvorteile zu erringen, liegen in der Art und Weise wie der Güter- und Informationsfluss gehandhabt wird. Dieses Potenzial auszuschöpfen, ist die Aufgabe des Supply Chain Management (SCM), das dabei immer wieder mit einem Phänomen konfrontiert wird, welches Unsicherheiten erzeugt und somit Kosten verursacht. Dieses Phänomen wird Bullwhip-Effekt genannt und äußert sich durch zunehmende und unnötige Bestell- und Nachfrageschwankungen innerhalb der Wertschöpfungskette. Anders ausgedrückt: Die tatsächliche Nachfrage des Endkonsumenten spiegelt nicht die Produktionsmenge des ersten Kettengliedes wider. Experten vermuten, dass die Reduzierung des Bullwhip-Effekts die Profitabilität der Unternehmen um 8,4 - 20,1 Prozent steigern könnte 2 . Diese Zahlen zeigen, welche Wichtigkeit und Priorität der Bullwhip-Effekt in der Praxis hat bzw. haben sollte.
Ziel der Arbeit ist es den Bullwhip-Effekt auf der verbalen, visuellen und formalen Ebene zu erläutern, seine Ursachen zu identifizieren und theoretische Gegenmaßnahmen zur Beseitigung aufzuzeigen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist der strukturelle Aufbau folgendermaßen: Der erste Teil der Arbeit befasst sich mit der Begriffserklärung. Dabei werden der Bullwhip-Effekt und das Supply Chain Management ausführlich erläutert. Danach werden die Ursachen beleuchtet, um anschließend Gegenmaßnahmen vorzustellen, die den Effekt vermeiden können.
2 Begriffserklärung
Dieses Kapitel der Hausarbeit widmet sich der Begriffserklärung und Begriffsabgrenzung des Untersuchungsgegenstandes. Der Bullwhip-Effekt ist ein Phänomen der Wertschöpfungskette und wird von dem so genannten SCM gesteuert und koordiniert.
1 Vgl. (Corsten, et al., 2003 S. 4)
2 Vgl. (McCullen, et al., 2002 S. 169 f.)
Daher ist es notwendig diese Begriffe zu definieren, weil sie im weiteren Verlauf der Arbeit immer wieder zum Thema werden. In der Literatur gibt es zahlreiche Definitionen für SCM und somit auch verschiedene Auffassungen über die eigentlichen Aufgaben des SCM. Deswegen ist es erforderlich, sich auf ein Verständnis des Begriffs festzulegen, was im Kapitel 2.1 getan wird.
2.1 Das Supply Chain Management
Um Aufgaben und Ziele des SCM erläutern zu können, muss zunächst geklärt werden, was man unter Supply Chain bzw. unter der Wertschöpfungskette versteht. Es gibt zahlreiche andere Begriffe wie logistische Kette 3 , Lieferkette 4 und Logistikkette 5 . Diese Aufzählungen haben im weiteren Sinne die gleiche Bedeutung. In dieser Arbeit wird der Begriff Wertschöpfungskette benutzt. Darunter versteht man alle Aktivitäten, die im Zusammenhang mit dem Güter- und Informationsfluss sowie der Gütertransformation vom Rohstofflieferanten bis zum Endverbraucher stehen. Güter und Informationen fließen dabei innerhalb der Wertschöpfungskette ständig auf und ab 6 . Unter dem SCM versteht man die unternehmensübergreifende Koordination und Steuerung von Gütern und Informationen der gesamten Wertschöpfungskette, ausgehend vom Rohstofflieferanten über den Produzenten und Verteiler, bis hin zum Endabnehmer oder Kunden. Das SCM beinhaltet auch oft den After-Sale Service und das Recycling 7 . Der Begriff wurde in den achtziger Jahren von Beratungsunternehmen geprägt. Dabei stand der Fokus auf das unternehmensinterne Materialmanagement und wurde erst später in den unternehmensübergreifenden Kontext gestellt 8 . Ziel des SCM ist es ausgewählte Geschäftspartner in der Wertschöpfungskette zu integrieren, um so eine Win-Win-Beziehung zu schaffen. Durch eine effektivere Abstimmung kann sich die Wettbewerbsposition aller Beteiligten verbessern 9 .
2.2 Der Bullwhip-Effekt
Der so genannte Bullwhip-Effekt (Forrester-Aufschaukelung, Bullwhip effect, Peitscheneffekt oder Whiplash effect) beschreibt ein Phänomen innerhalb der Wertschöpfungskette.
3 Vgl. (Schulte, 1999 S. 4)
4 Vgl. (Seifert, 2001 S. 97)
5 Vgl. (Corsten, et al., 2003 S. 4)
6 Vgl. (Ballou, 2004 S. 5)
7 Vgl. (Silver, et al., 1998 S. 471)
8 Vgl. (Corsten, et al., 2003 S. 6)
9 Vgl. (Wannenwetsch, et al., 2002 S. 4)
Arbeit zitieren:
Enrico Schulz, 2008, Der Bullwhip-Effekt, München, GRIN Verlag GmbH
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DOI
Das Problem des Bullwhip Effekts innerhalb der Supply Chain
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