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Kommerzialisierung der Kindheit

Title: Kommerzialisierung der Kindheit

Term Paper , 2002 , 15 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Alexandra Ludwig (Author)

Didactics - Common Didactics, Educational Objectives, Methods
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Summary Excerpt Details

In unserer Gesellschaft, die als wichtige Ziele die Sicherung des Wirtschaftswachstums und die Mehrung des Wohlstandes hat, können sich Kinder und Jugendliche den Auswirkungen dieser Wertvorstellungen kaum entziehen. Kinder wachsen in einem Umfeld auf, in dem Konsum sehr bedeutend ist.
Leitbild der Gesellschaft ist heute weniger das informierte und gebildete Individuum, als der konsumierende Mensch.
Auf der einen Seite sind Kinder den Einflüssen des Konsums ausgesetzt, weil sie Teil dieser konsumorientierten Gesellschaft sind. Auf der anderen Seite werden sie auch mit vielfältigen Bemühungen der anbietenden Wirtschaft und Werbebranche konfrontiert.
In dieser Hausarbeit geht es darum, die Entwicklung der Kommerzialisierung, die Bemühungen der Wirtschaft um Kinder und Jugendliche, das Konsumverhalten der Kinder und ihre Markentreue darzustellen und damit auch eine Erklärung dafür zu finden, warum Kinder und Jugendliche so zielgerichtet beworben werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Entwicklung der Kommerzialisierung im historischen Kontext

3. Die Kaufkraft von Kindern und Jugendlichen

4. Kinder als Beeinflusser von Kaufentscheidungen

5. Markenbindung

6. Die Bemühungen der Wirtschaft um Kinder und Jugendliche

6.1 Banken und Sparkassen

6.2 Werbung im Fernsehen

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die zunehmende Kommerzialisierung der Kindheit und analysiert, wie die Wirtschaft gezielt Kinder und Jugendliche als Konsumenten und Beeinflusser von Kaufentscheidungen umwirbt.

  • Historische Entwicklung des Konsumverhaltens von Kindern
  • Analyse des Kaufkraftpotenzials junger Zielgruppen
  • Einfluss von Kindern auf familiäre Konsumentscheidungen
  • Strategien der Markenbindung im Kindes- und Jugendalter
  • Marketingmaßnahmen von Banken und durch Fernsehwerbung

Auszug aus dem Buch

6.2 Fernsehwerbung

Werbung allgemein ist ein wichtiger und umfangreicher Bestandteil des Angebots deutscher Fernsehsender. Bei den öffentlich- rechtlichen Fernsehsendern macht Werbung nur zwischen 1 - 2% der gesamten Sendezeit aus. Aber bei den Privatsendern ist dieser Wert erheblich höher. Er schwankt zwischen 7 und 17%.

Was will Werbung bei Kindern erreichen?

Auch durch Werbung im Fernsehen soll schon bei Kindern Markenbewusstsein verankert werden. Dies versuchen Werbestrategen zum Teil mit massivem Einsatz zu erreichen. So nimmt der Werbedruck auf die Kinder zu. 1997 hat das durchschnittliche Kind 900 Werbespots im Monat allein im Fernsehen gesehen.

Ebenfalls wurde 1993 das Programm- und Werbeangebot des Privatsenders RTL an einem Samstag untersucht, wo Kinder Statistiken zufolge besonders gern und viel fernsehen. 193 Spots sendete RTL zwischen 6.00 und 14.00 Uhr, davon richteten sich 179 an Kinder als Konsumenten.

Kidsmarketing- Fachleute empfehlen allerdings Sensibilität im Umgang mit der begehrten Zielgruppe. Die Kommunikation mit den Kindern muss in jedem Falle glaubwürdig sein.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Darstellung der Zielsetzung der Arbeit sowie Erläuterung des gesellschaftlichen Wandels hin zu einer Konsumgesellschaft.

2. Entwicklung der Kommerzialisierung im historischen Kontext: Analyse des Wandels kindlicher Lebenswelten vom Nachkriegsmangel hin zur zunehmenden Kommerzialisierung ab den 60er Jahren.

3. Die Kaufkraft von Kindern und Jugendlichen: Untersuchung des verfügbaren Konsumpotenzials und des Ausgabeverhaltens von Kindern und Jugendlichen anhand statistischer Daten.

4. Kinder als Beeinflusser von Kaufentscheidungen: Betrachtung der Rolle von Kindern als Experten in der Familie, die Konsumentscheidungen der Eltern aktiv beeinflussen.

5. Markenbindung: Erörterung der Entwicklung eines Markenbewusstseins bei jungen Menschen und der langfristigen Kundenbindung durch frühzeitiges Marketing.

6. Die Bemühungen der Wirtschaft um Kinder und Jugendliche: Detaillierte Darstellung spezifischer Werbe- und Bindungsstrategien, insbesondere durch Banken sowie Fernsehwerbung.

7. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und Appell an Eltern und Pädagogen zur Förderung von Medien- und Werbekompetenz.

Schlüsselwörter

Kommerzialisierung, Kindheit, Konsumverhalten, Kaufkraft, Markenbindung, Marketing, Fernsehwerbung, Medienkompetenz, Konsumgesellschaft, Zielgruppenmarketing, Jugendmarketing, Finanzielle Sozialisation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Auswirkungen der zunehmenden Kommerzialisierung auf die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen und die damit verbundenen ökonomischen Interessen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Zentrum stehen das Konsumverhalten, die Kaufkraft, der Einfluss auf elterliche Kaufentscheidungen sowie die Werbe- und Bindungsstrategien der Wirtschaft.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen Kommerzialisierung und Konsumverhalten darzustellen und zu erklären, warum Kinder und Jugendliche gezielt als Zielgruppe beworben werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die theoretische Grundlagen mit aktuellen Studien und Statistiken zum Konsumverhalten verknüpft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die historische Entwicklung, die finanzielle Ausstattung von Kindern, den Einfluss auf Kaufprozesse und spezifische Werbestrategien von Banken und Medien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind Markenbindung, Konsumgesellschaft, Werbedruck, Medienkompetenz und das Marketing für Kinder und Jugendliche.

Wie gehen Banken konkret vor, um Kinder als Kunden zu gewinnen?

Banken nutzen Instrumente wie Geburtsgeschenke, spezialisierte Clubs wie den "Knax-Club", "Jugendsparkassen" sowie Planspiele zur Börse, um frühzeitig Vertrauen aufzubauen.

Welche Rolle spielt die Fernsehwerbung bei der Markenbildung?

Die Fernsehwerbung zielt durch zielgruppengerechte Ästhetik und häufige Wiederholung darauf ab, bei Kindern frühzeitig ein Markenbewusstsein zu verankern, das bis ins Erwachsenenalter anhält.

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Details

Title
Kommerzialisierung der Kindheit
College
University of Lüneburg  (Institut für Pädagogik)
Course
Veränderte Kindheit - eine Herausforderung für die Grundschule
Grade
2,0
Author
Alexandra Ludwig (Author)
Publication Year
2002
Pages
15
Catalog Number
V11511
ISBN (eBook)
9783638176545
ISBN (Book)
9783638757508
Language
German
Tags
Kommerzialisierung Kindheit Veränderte Kindheit Herausforderung Grundschule
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alexandra Ludwig (Author), 2002, Kommerzialisierung der Kindheit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/11511
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