INHALTSVERZEICHNIS
ABK ÜRZUNGSVERZEICHNIS 2
ABBILDUNGSVERZEICHNIS. 3
1 EINFÜHRUNG. 4
2 MINDESTLÖHNE IN DER THEORIE 5
2.1 Begriff: Lohn. 5
2.2 Begriff: Mindestlohn. 6
2.3 Mindestlöhne im klassischen Arbeitsmarktmodell 6
2.4 Mindestlöhne im keynesianischer Arbeitsmarktmodell. 8
3 MINDESTLÖHNE IN DER PRAXIS 10
3.1 Mindestlohn durch Tarifbindung. 10
3.2 Mindestlohn im deutschen Bauhauptgewerbe 11
3.3 Mindestlohn im europäischen Wirtschaftsraum. 12
4 DISKUSSION 12
5 ZUSAMMENFASSUNG UND RESÜMEE 13
LITERATURVERZEICHNIS 14
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
OECD Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Hauptsitz in Paris SGB II Zweites Buch Sozialgesetzbuch - Grundsicherung für Arbeitsuchende - (Artikel 1 des Gesetzes vom 24. Dezember 2003, BGBl. I S. 2954), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 8. April 2008 (BGBl. I S. 681) WSI Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut in der Hans-Böckler-Stiftung, Düsseldorf IAQ Institut Arbeit und Qualifikation im Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Universität Duisburg-Essen ALG II Arbeitslosengeld II GG Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland in der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 100-1, veröffentlichten bereinigten Fassung, zuletzt geändert durch das Gesetz vom 28. August 2006 (BGBl. I S. 2034) NRW Bundesland Nordrhein-Westfalen IAB Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg BGBI Bundesgesetzblatt: Pfändungsfreigrenzen für Arbeitseinkommen, gemäß Bekanntmachung vom 25. Februar 2005 (BGBl. I S. 493)
ABBILDUNGSVERZEICHNIS
Abbildung 1: Arbeitsangebotsfunktion (schematisch) ................................................. 6 Quelle: Schenk, H.: Seite 34, Abb. 18
Abbildung 2: Arbeitsangebotsfunktion mit Mindestlohn (schematisch) ....................... 6 Quelle: Schenk, H.: Seite 34, Abb. 20
Abbildung 3: Klassisches Arbeitsmarktmodell (schematisch) ..................................... 7 Quelle: Edling, H.: Seite 233, Abb. G.11
Abbildung 4: Keynesianischer Arbeitsmarktmodell (schematische Darstellung)......... 9 Quelle: Landmann, O./ Jerger, J.: Seite 68, Abb. 2.12
1 EINFÜHRUNG
Die Arbeitsmarktpolitik in Deutschland hat unter anderem den Rückgang der Arbeitslosigkeit zum Ziel, dies wird durch politische Maßnahmen im Bereich des Arbeitsangebotes sowie der Arbeitsnachfrage erzielt. Im Ergebnis der Maßnahmen und unter Berücksichtigung der allgemeinen verbesserten Wirtschaftslage gab es im 1. Quartal 2008 rund 3,6 Millionen Arbeitslose. 1
Mit dem sinken der Arbeitslosenquote stieg allerdings zeitgleich der Beschäftigungsanteil im Niedriglohnbereich. Die Niedriglohnschwelle wird gemäß OECD-Definition bei zwei Dritteln des inländischen Medianlohnes 2 festgelegt. Für Deutschland liegt die bundeseinheitliche Niedriglohnschwelle im Jahre 2006 bei Euro 9,13 (brutto je Stunde). Demnach lag in Deutschland im Jahr 2006 für knapp 6,5 Mio. Beschäftigte das Arbeitsentgelt unterhalb der Niedriglohnschwelle, dies entspricht ca. 22,2 % aller Beschäftigten. 3 Im Jahre 1994 waren es dagegen nur 15 %. 4 Mit der Ausweitung des Niedriglohnsektors steigt auch das Armutsrisiko der Erwerbstätigen. Viele der Arbeitsentgelte unterhalb der Niedriglohnschwelle können keinen angemessenen Lebensstandard gewährleisten. Zum Teil sind diese Haushalte auf staatliche Transferleistungen zur Sicherung des Existenzminimums angewiesen. 5 So beziehen bereits heute ungefähr 1,3 Millionen Niedriglohnbeschäftigte vom Staat ergänzende Leistungen zur Grundsicherung. 6 Das Existenzminimum bzw. die Höhe der Grundsicherung, als minimaler Lebensstandard, wird im Sozialgesetzbuch eindeutig definiert. Es beträgt nach SGB II §§ 20 ff. für einen allein stehenden Erwachsenen ohne Kinder Euro 347,00 Regeleistungen sowie Euro 317,00 für Miete und Heizung. 7
Im Zusammenhang mit dem rasanten Wachstum des Niedriglohnsektors und der verbundenen Einkommensarmut wird die aktuelle arbeitsmarktpolitische Diskussion über die Forderungen nach Mindestlöhnen immer lauter und zunehmend kontroverser diskutiert. Die Befürworter eines Mindestlohns wollen mit diesem Instrument unter anderem ein weiteres Wachstum des Niedriglohnsektors verhindern und die stei-
1 vgl.Statistisches Bundesamt Deutschland
2 Medianlohn teilt eine gegebene Datenreihe in zwei Hälften, ist also der mittlere Lohn zwischen zwei Referenzlöhnen
3 vgl. Kalina, T./ Weinkopf, C.: IAQ-Report 2008-01, Seite 2
4 vgl. Hans-Böckler-Stiftung: Böckler Boxen, Infografik zu Niedriglöhnen
5 vgl. 3. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung: Kernaussagen, 05/2008, o.S.
6 vgl. Schroeder, W.: WSI Mitteilungen 4/2008, Seite 174
7 vgl. Bundesministerium für Arbeit und Soziales: Infografik: Haushaltseinkommen mit ALG II
Arbeit zitieren:
Peter Janakiew, 2008, Mindestlöhne und ihre Effekte auf dem Arbeitsmarkt, München, GRIN Verlag GmbH
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