Inhaltsverzeichnis
ABBILDUNGSVERZEICHNIS. III
ABK ÜRZUNGSVERZEICHNIS III
1 EINLEITUNG. 1
2 INTERNATIONALISIERUNGSFORMEN 2
2.1 ÜBERBLICK. 2
2.2 ABGRENZUNG 4
3 ALLGEMEINE ANFORDERUNGEN DER INTERNATIONALISIERUNG 5
3.1 PLANUNG 5
3.1.1 Export 6
3.1.2 Direktinvestitionen 6
3.2 ORGANISATION 7
3.2.1 Export 7
3.2.2 Direktinvestitionen 8
3.3 PERSONALMANAGEMENT 9
3.3.1 Export 9
3.3.2 Direktinvestitionen 9
4 POTENTIALE UND HERAUSFORDERUNGEN FÜR KM.U 11
4.1 PLANUNG 11
4.1.1 Export 11
4.1.2 Direktinvestition 12
4.2 ORGANISATION 13
4.2.1 Export 13
4.2.2 Direktinvestition 14
4.3 PERSONALMANAGEMENT 15
4.3.1 Export 15
4.3.2 Direktinvestitionen 16
5 FAZIT 18
QUELLENVERZEICHNIS 19
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Internationalisierungsformen
Abbildung 2: Handlungsmatrix
Abk ürzungsverzeichnis
KMU Klein- und Mittelständische Unternehmen
III
1 Einleitung
Die Internationalisierung der Unternehmensaktivitäten, d. h. das Agieren auf internationalen Märkten ist mit Risiken aber auch mit Chancen für Unternehmen verbunden. Um erfolgreich im Ausland tätig zu sein, müssen die Anforderungen, welche die unterschiedlichen Internationali- 1 andie Unternehmen stellen, bewältigt werden. Kleine und mittlere Unterneh-sierungsformen
men (KMU) haben dabei im Gegensatz zu großen Unternehmen andere Voraussetzungen, um diesen Ansprüchen gerecht zu werden.
Die vorliegende Hausarbeit greift diese Thematik auf und versucht die Frage zu beantworten, ob KMU den Anforderungen der Internationalisierung gerecht werden. Dazu gibt das nächste Kapitel einen Überblick über die möglichen Formen der Internationalisierung und grenzt die vorliegende Arbeit diesbezüglich ab. Im dritten Kapitel werden die allgemeinen Anforderungen, die ein Internationalisierungsbestreben an Unternehmen stellt, dargelegt. Schwerpunkt der Arbeit bildet das vierte Kapitel. Hier wird die Frage beantwortet, an welcher Stelle KMU den genannten Anforderungen gerecht werden und wo es Nachholbedarf gibt. Der Status quo dient dabei als Basis für die Analyse. Abschließend wird das Ergebnis kritisch beurteilt und die Arbeit zusammengefasst.
1 In der Literatur werden die Begrifflichkeiten "Internationalisierungsform" und "Internationalisierungsstrategie" (auch Markeintritts- oder Marktbearbeitungsstrategie) oft synonym verwendet. Im Rahmen dieser Arbeit wird "Internatio-nalisierungsform" definiert als Instrument zur Umsetzung einer Internationalisierungsstrategie. Vgl. dazu Hermanns, Wißmeier 1997, 271.
1
2 Internationalisierungsformen
Das folgende Kapitel gibt zuerst einen Überblick über die wesentlichen Formen des Auslandsengagements sowie ihre Verhältnis zueinander. Aufgrund des Umfangs dieser Hausarbeit werden im zweiten Teil der Export und die Direktinvestition als Formen der Internationalisierung näher beleuchtet.
2.1 Überblick
In der betriebswirtschaftlichen Literatur finden sich eine Vielzahl von Möglichkeiten, wie die verschiedenen Internationalisierungsformen strukturiert und abgegrenzt werden können. 2 Da eines 3 der Grundprobleme von KMU der Engpass an Kapital- und Managementressourcen ist , wird für
diese Arbeit die Systematisierung nach dem Kriterium "Ausmaß des Ressourcentransfers" (siehe Abbildung 1) als die geeignete Darstellungsform betrachtet.
Abbildung 1: Internationalisierungsformen
2 Vgl. zu den unterschiedlichen Systematisierungskriterien: Kutschker, Schmid 2008, 848 ff. 3 Vgl. Bassen, Behnam et al. 2001, 414.
2
Nach dieser Einteilung stellt der Export die Basisform des Außenhandels dar. Dabei werden eigene Waren und Dienstleistungen außerhalb der nationalen Grenzen abgesetzt. Die Kapital-und Managementleistungen sind fast ausschließlich im Stammland zu erbringen. Im Sinne der prozessualen Sichtweise der Internationalisierung nehmen die Unternehmen mit zunehmender Erfahrung und Wissenszuwachs die komplexeren Umsetzungsformen in Anspruch. Eigenständige Tochterunternehmen stellen somit die intensivste Form der Auslandsmarktbearbeitung dar. 4 Hier sind die Kapital- und Managementleistungen im Inland niedrig und im Ausland hoch.
Der prozessuale Ansatz zur Erklärung der Internationalisierung ist jedoch zunehmender Kritik ausgesetzt. Verschiedene Studien haben nachgewiesen, dass Unternehmen nicht immer stufenweise vorgehen, sondern Stufen überspringen, die unterschiedlichen Internationalisierungs-formen gleichzeitig nebeneinander anwenden oder direkt auf höheren Stufen einsteigen. 5 So kann es sein, dass auf Grund der regionalen Anforderungen der Aufbau einer Produktionsstätte 6 einfacher zu realisieren ist, als der Aufbau eines Vertriebs.
Trotz dieser Schwächen eignet sich dieses Modell als Grundlage für diese Arbeit. Auch wenn es nicht die Regel ist, so haben diverse Studien doch nachgewiesen, dass gerade KMU die Markt-bearbeitungsformen nacheinander, beginnend mit der Exporttätigkeit, durchlaufen und eher selten sprunghafte Veränderungen vornehmen. Ausschlaggebend dafür ist das organisationale Lernen, welches die Unsicherheit bezüglich der neuen Gegebenheiten und somit das Risiko des 7 Des Weiteren haben die unterschiedlichen Stufen Einfluss auf die Kom-Scheiterns minimiert.
plexität der Anforderungen. In Konsequenz wachsen mit zunehmender Komplexität der Umset- 8 AufGrund dieser Ei-zungsformen auch die Anforderungen an die Unternehmensressourcen.
genschaft können der Export auf der einen Seite und die Direktinvestitionen auf der anderen Seite als "Extrempositionen" der Internationalisierung betrachtet werden. Im weitern Verlauf dieser Arbeit findet deshalb eine Fokussierung auf diese beiden Formen statt.
4 Vgl. zu diesem Absatz Kutschker, Schmid 2008, 252 ff; Backes-Gellner, Huhn 2000, 181; Bamberger, Evers 1997, 118 ff.
5 Vgl. zu diesem Absatz v. Behr 2004, 78 ff; Gerlach, Brussig 2004, 130; Bassen, Behnam et al. 2001, 418 f.; Haunschild, Hauser et al. 2007, 100 ff.
6 Vgl. v. Behr 2004, 79. 7 Vgl. zu diesem Absatz Schulz 2007, 32, 37, 64. 8 Vgl. v. Behr 2004, 79.
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Arbeit zitieren:
Dirk Fehse, 2008, Internationalisierung Mittelstand: Herausforderungen und Potentiale, München, GRIN Verlag GmbH
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