Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 1
2. Zusammenfassung des Textes 2 - 7
3. Kommentar 8
4. Quellen- und Literaturverzeichnis 9
1. Einleitung
In der vorliegenden Arbeit werde ich einen Abschnitt aus von Brücks und Whalens Werk „Buddhismus und Christentum“ bearbeiten. Das Buch als Ganzes gilt als ein äußerst wertvoller Beitrag zur gegenwärtigen Begegnung zwischen den beiden Weltreligionen. Zur Bearbeitung habe ich einen Teil aus „Die Debatte um eine neue Sprachbildung der Religionen - Dialog mit dem Mahayana“ gewählt, namentlich „Wort - Logos - Schweigen“. Nach einer Zusammenfassung der wichtigsten Aussagen des Textes, denen naturgemäß der größere Umfang zuteil werden wird und bei der ich die Gliederung des Kapitels nicht direkt übernehmen, sondern das Kapitel als einen, zusammenhängenden Text behandeln werde, folgt der letzte Teil, der meinen Kommentar beinhaltet. Manche Diagramme sowie einige zentrale Aussagen des Textes habe ich unverändert übernommen, da ihr Inhalt stark komprimiert ist und Wesentliches gut veranschaulicht.
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2. Zusammenfassung des Textes
Ein Kontinuum im buddhistisch - christlichen Dialog ist das Verhältnis von Sprache und Wirklichkeit. Die Grundfrage lautet, wie das Christentum, das den Schwerpunkt auf das Wort (logos) legt, und der Buddhismus, der von der Unaussprechlichkeit des nirvana und der höchsten Wahrheit ausgeht, miteinander ins Gespräch kommen können. Da insbesondere der Zen - Buddhismus als „Lehre außerhalb von Worten“ gilt, wird er exemplarisch für den Buddhismus im Allgemeinen verwendet werden bei der Begegnung mit dem Christentum.
Abgesehen von verschiedenen Ansätzen, religiöse Sprachen hinsichtlich ihrer spezifischen paternalistischen bzw. mütterlichen Sprachsymbole zu untersuchen, auf die ich hier nicht näher eingehen werde, geht eine der Grundfragen des Buddhismus darüber hinaus, wenn sie das Problem behandelt, ob Sprache überhaupt Wahrheit ausdrücken kann. Der Buddha lehrte, nirvana lasse sich nicht in Worte fassen: Da alles in Bewegung ist und in gegenseitiger Abhängigkeit voneinander existiert, ist Sprache nicht in der Lage, die Wirklichkeit adäquat zu beschreiben.
Eingedenk dieser Tradition ließe sich der Buddhismus ohne weiteres dem Schweigen, das Christentum jedoch dem Wort zuordnen.
Dieses Schweigen des Buddha ist jedoch nicht nihilistischer Natur, da er den „mittleren Pfad“ zwischen Nihilismus und Eternalismus der Substanz lehrt. Eher sollte es heilspragmatisch verstanden werden, da es dem Buddha nicht darum ging, eine Interpretation der Welt zu geben, sondern vielmehr den Menschen einen Weg zur Befreiung aus der Illusion aufzuzeigen. Auch könnte man sagen, das Schweigen sei, vor dem Hintergrund der Fülle der Wirklichkeit, schwanger mit Bedeutung, die auf Öffnung warte. Es sollte jedoch erwähnt werden, dass sich auch die christliche Tradition der Grenzen menschlicher Sprache durchaus bewusst war, wobei insbesondere die Ostkirche zu nennen ist. An dieser Stelle wenden sich die Autoren den Schwierigkeiten im christlich - buddhistischen Dialog zu und suchen nach den Ursachen. Ein wesentlicher Grund für das Ungleichgewicht zwischen beiden liegt in der Tatsache begründet, das für beide Partner Dialog Unterschiedliches bedeutet: Der Christ geht vom sokratischen Dialog aus (als Teil des
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Arbeit zitieren:
Marc Hanke, 2002, Die Debatte um eine neue Sprachbildung der Religionen - Dialog mit dem Mahayana: Wort - Logos - Schweigen, München, GRIN Verlag GmbH
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