S e i t e 2
Inhalt
1. Vorwort 3
3. Drei Definitionen von Emotionen 5
3.1. Definition Nr. 1: 5
3.2. Definition Nr. 2: 5
3.3. Definition Nr. 3. 6
4. Definition Gedächtnis. 7
5. Neurologische Aspekte des Gedächtnisses 8
5.1 Neurologische Aspekte von Emotionen 9
5.2 Neurologische Aspekte des Gedächtnisses 10
6. Emotionen, Gedächtnis und Erfahrungsinhalte 12
7. Wechselwirkungen zwischen Emotionen und Gedächtnis 13
7.1 Traumata 13
7.2 Psychosomatische Prozesse 15
7.3 Neurologische Prozesse 16
7.4 Denkgewohnheiten 17
8. Schlussbemerkung 18
9. Literatur 19
10. Sekundärliteratur 19
11.Abbildungsverzeichnis 19
1. Vorwort
Ziel dieser Hausarbeit ist es die Wechselwirkungen von Emotionen und Gedächtnisprozessen näher zu erläutern und versuchen diese zu beschreiben. Dabei werde ich mich zunächst der Thematik annähern, indem ich Emotionen und Gedächtnis definiere. Danach gehe ich etwas näher auf die neurowissenschaftlichen Perspektiven von Emotionen und Gedächtnis ein. Im Anschluss daran beziehe ich mich auf die Wechselwirkungen zwischen Emotion und Gedächtnis und werde versuchen die verschiedenen Faktoren herausarbeiten.
2. Einleitung
Die (emotions)psychologische Forschung ist in den letzten Jahren deutlich vorangeschritten und hat die verschiedensten emotionalen Wechselwirkungen im Gehirn und vor allem mit der Psyche erkannt (natürlich unterstützt durch zahlreiche neurologische Forschungserkenntnisse). Emotionen spielen bei den verschiedensten mentalen als auch physischen Prozessen eine entscheidende Rolle. Doch es bleibt immer noch die Frage bestehen, welcher Natur Emotionen sind und im Bezug auf diese Hausarbeit vor allem die Verbindung zu funktionalen Gedächtnisprozessen. Abstrakt gesehen, besteht diese Verbindung aus einer wechselseitigen Abhängigkeit, auf die ich in späteren Abschnitten noch genauer eingehen werde.
Der Einfluss von Emotionen auf das Gedächtnis ist nicht zu unterschätzen, in dem Sinne, dass Emotionen, die mit verschiedensten kognitiven Inhalten verbunden sind, nicht mehr ins Bewusstsein treten können und Gedächtnisinhalte sogar verzerren oder verfälschen können. Die Verbindung zwischen Emotionen und Gedächtnisprozessen ist schon von Freud in seinem Postulat über die Verdrängung von Bewusstseinsinhalten und deren Wechselwirkungen mit der Psyche aufgetreten. Darauf werde ich aber später noch eingehen. Zuerst werde ich Emotionen und Gedächtnis definieren.
3. Drei Definitionen von Emotionen
Die Ansichten der Wissenschaftstheoretiker darüber, wie Emotionen zu definieren sind, gehen größtenteils sehr weit auseinander. Da im Rahmen einer Hausarbeit unmöglich jede Definition Berücksichtigung finden kann, werden ich mich im Folgenden auf drei Definitionen beschränken.
3.1. Definition Nr. 1:
"Eine Emotion ist ein qualitativ näher beschreibbarer Zustand, der mit Veränderungen auf einer oder mehreren der folgenden Ebenen einhergeht: Gefühl, körperlicher Zustand und Ausdruck." (Schmidt-Atzert, 1996, S.21)
3.2. Definition Nr. 2:
"1. Emotionen sind Vorkommnisse von zum Beispiel Freude, Traurigkeit, Ärger, Angst, Mitleid, Enttäuschung, Erleichterung, Stolz, Scham, Schuld, Neid sowie von weiteren Arten von Zuständen, die den genannten genügend ähnlich sind.
2. Diese Phänomene haben folgende Merkmale gemeinsam: (a) Sie sind aktuelle Zustände von Personen;
(b) Sie unterscheiden sich nach Art oder Qualität und Intensität [...]; (c) Sie sind in der Regel objektgerichtet [...]; (d) Personen, die sich in einem der genannten Zustände befinden, haben normalerweise ein charakteristisches Erleben (Erlebensaspekte von Emotionen), und häufig treten auch bestimmte physiologische Veränderungen (physiologischer Aspekt von Emotionen) und Verhaltensweisen (Verhaltensaspekt von Emotionen) auf." (Meyer, Reisenzein, R. 2001, S.23ff)
3.3. Definition Nr. 3
Carl Gustav Jung definiert Gefühle bzw. Emotionen wie folgt:
„ […]Das Gefühl ist zunächst ein Vorgang, der zwischen dem Ich und einem gegebenen Inhalt stattfindet, und zwar ein Vorgang welcher dem Inhalt einen bestimmten Wert im Sinne des Annehmens oder Zurückweisens erteilt, sodann aber auch ein Vorgang, der, abgesehen vom momentanen Bewusstseinsinhalt oder von momentanen Empfindungen sozusagen isoliert als Stimmung auftreten kann.“ (Jung, 1990, S.140).
Das Gefühl besteht nach Jung also in einem gewissen Inhalt der einen spezifischen Wert, nämlich Annehmen oder Zurückweisen aufweist und als eine Art von Stimmung auftritt.
Arbeit zitieren:
David Hofmann, 2008, Wechselwirkungen zwischen Emotionen und Gedächtnis, München, GRIN Verlag GmbH
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