L ösungen für die “letzte Meile“ beim E-Commerce Projektarbeit Logistik Jan Keiman
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 1
2. Beschreibung der Ausgangssituation 2
2.1. Die KEP-Dienstleister 4
2.2. Kostenbetrachtung 5
3. Auswahl der Methodik 6
4. Analysedurchführung 7
4.1. Vorstellung der möglichen Lösungen 8
4.2. Nutzwertanalyse 12
5. Diskussion 18
5.1. Fallbeispiel „TNT Holdings Deutschland GmbH“ 20
5.2. Fallbeispiel „leos“ (BI-LOG AG) 24
5.3. Fazit 26
6. Ausblick 26
7. Zusammenfassung 30
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Lösungen für die “letzte Meile“ beim E-Commerce Projektarbeit Logistik Jan Keiman
Abkürzungsverzeichnis
4PL Fourth Party Logistics (Provider) AG Aktiengesellschaft B2B Business-to-Business B2C Business-to-Consumer CD Compact Disc CRM Customer Relationship Marketing DPD Deutscher Paket-Dienst DVD Digital Versatile Disc oder Digital Video Disc FAZ Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung IT Informationstechnologie KEAV Kurier, Express, Added Value KEP Kurier, Express, Paket PC Personal Computer PR Public Relations SCM Supply Chain Management TNT Thomas Nationwide Transport TPG TNT Post Group UPS United Parcel Service USA United States of America WLAN Wireless Local Area Network WWS Warenwirtschaftssystem
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L ösungen für die “letzte Meile“ beim E-Commerce Projektarbeit Logistik Jan Keiman
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Gewichtung der Zielkriterien
Abbildung 2: Ergebnisse der Nutzwertanalyse
Abbildung 3: Rangfolge der Lösungen
Abbildung 4: Screenshot der Unternehmens-Homepage der
TNT Holdings Deutschland GmbH (www.tnt.de)
Abbildung 5: Screenshot www.tnt.de „Internet Service“
Abbildung 6: Screenshot www.leichtereinkaufen.de
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Lösungen für die “letzte Meile“ beim E-Commerce Projektarbeit Logistik Jan Keiman
1. Einleitung
Am 08.11.2002 erschien in der FAZ eine Unternehmensmeldung der Deutschen Post AG, in dem der Verkauf des Internet Shopping-Portals „Evita“ an Lycos Europe angekündigt wurde. Es hieß, dass „[d]er Verkauf ein weiterer Schritt der Marktbereinigung im Internet-Markt [sei]. Nach dem Handelsunternehmen Metro und dem Medienunternehmen Bertelsmann ist die Post bereits der dritte Großkonzern, der in diesem Jahr aus dem Internet-Geschäft mit privaten Kunden aussteigt. Dagegen steigern die Marktführer wie Amazon, der Otto-Versand oder Karstadt-Quelle ihre Online-Umsätze stetig mit zweistelligen Zuwachsraten.“ (FAZ 08.11.02)
Nun stellt sich die Frage, ob nicht auch die Logistik einen großen Teil zu dieser Entwicklung beiträgt. Gerade das jährliche Weihnachtsgeschäft stellt die Logistikdienstleister, wie auch die Betreiber des Internet-Versandhandels, vor immer schwierigere Aufgaben.
Der E-Commerce-Anbieter „Amazon“ verzeichnet z.B. jedes Jahr zur Weihnachtszeit rund 100.000 tägliche Sendungen, die abgewickelt werden müssen. Dies entspricht fast der Hälfte der Gesamtsendungen eines ganzen Jahres des Unternehmens aus Bad Hersfeld. Ein weiteres herausforderndes Projekt für die „Amazonier“ war im August 2002 die Erfassung und Auslieferung von 50.000 vorbestellten Exemplaren der DVD „Herr der Ringe - Die Gefährten“. Mittlerweile reagiert das Unternehmen auf diesen saisonalen „Boom“ mit der Einstellung zusätzlicher Arbeitskräfte. (Calik 2002)
Insgesamt kann man sagen, dass die zunehmende Atomisierung von Sendungen, der Anstieg der Sendungszahlen bei kleinen Sendungsgrößen und die gestiegenen Anforderungen an eine rechtzeitige Zustellung nur einige wenige Veränderungen sind, die sich auf die Angebotsstruktur einer ganzen Branche auswirken.
Das Internet ist als Grundlage des E-Business der Auslöser für diese ernorme Entwicklung, die Chancen wie auch Risiken birgt.
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Lösungen für die “letzte Meile“ beim E-Commerce Projektarbeit Logistik Jan Keiman
Unter E-Business verstehen wir in der Regel ökonomisch basierte Interaktionen und Transaktionen, die über Informations- und Kommunikationstechnologie-Netze vollzogen werden. Man unterscheidet dabei den Bereich B2B („Businessto-Business“), der sich mit dem Zwischenhandel zwischen verschiedenen Geschäftszweigen beschäftigt und den Bereich B2C („Business-to-Consumer“), der den Direktverkauf von Konsumgütern an den Endkunden darstellt. In den folgenden Ausführungen wird sich auf das Segment des B2C beschränkt. Nun sollen spezielle Logistiklösungen aufgezeigt und entwickelt werden, die eine Zustellung zum Endkunden im Rahmen des E-Commerce wesentlich vereinfachen und dabei serviceorientiert, nachhaltig und zukunftsweisend sind. Sie sollen sowohl logistisch wie auch informationstechnisch eine Verbesserung der Belieferung der Endkunden im Hinblick auf die „letzte Meile“ darstellen. Dies geschieht unter Anwendung verschiedener Fallbeispiele aus der Praxis. Die „letzte Meile“ ist dabei „die Zustellung der bestellten Waren vom letzten regionalen Verteildepot zum Kunden“ (Wannenwetsch 2002) und wird auch als Endkundendistribution verstanden. Sie gilt als entscheidende Hürde für den E-Commerce im Segment B2C. Des Weiteren wird eine geeignete Methodik gewählt, um die verschiedenen Lösungen miteinander zu vergleichen und die möglichst beste Lösung zu ermitteln.
Nach der Durchführung einer Analyse wird die „beste“ Lösung diskutiert und ein Ausblick in die Zukunft gegeben.
Zum Schluss wird nochmals eine kompakte Zusammenfassung der Projektarbeit aufgeführt.
2. Beschreibung der Ausgangssituation
Nachfolgend wird ein Einblick in den derzeitigen Logistikmarkt, speziell dem der KEP-Dienstleister, gegeben und heutige Gegebenheiten und Kennzeichen beschrieben und erläutert. Am Ende werden konkrete Lösungen herausgearbeitet, die sich zur Anwendung im E-Commerce in Zukunft eignen würden.
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Lösungen für die “letzte Meile“ beim E-Commerce Projektarbeit Logistik Jan Keiman
Bietet man Produkte über das Internet an, ist zunächst zu prüfen, ob diese Produkte überhaupt „internettauglich“ sind, denn in der nächsten Instanz ist dies hauptsächlich eine Frage der Logistik. Diese Frage wird häufig durch das Zuschnappen der „Logistikfalle“ gerade im Bereich der Zustellkosten (Mocker/Mocker/Ahlrepp 2000) beantwortet.
Schaut man sich folgende Statistik an, beschränkt sich der Internethandel z.Zt. hauptsächlich auf folgende Produkte: • Bücher • Kleidung / Schuhe • CD’s / DVD’s • Computer / Software • Sportartikel • Unterhaltungselektronik • Tickets, Wertpapiere • Geschenkartikel • u.a.
Weitere Produkte werden ebenfalls angeboten, sind jedoch noch nicht die Regel und bestimmen sich hauptsächlich durch die Nachfrage der Kunden, die in einigen Bereichen noch nicht ausgeprägt genug ist. Werden Produkte über das Internet angeboten, sollte ebenfalls in Erwägung gezogen werden, dass „Wettbewerbsbeziehungen zu bestehenden Absatzkanälen zu beachten sind.“ (Albers/Clement/Peters/Skiera 2001) Eine „Kannibalisierung“ unter den verschiedenen Absatzkanälen sollte deshalb unbedingt vermieden werden.
Der E-Commerce, dessen Schwachstelle immer noch die körperliche Auslieferung der Ware ist, stellt seit einiger Zeit andere Anforderungen an Logistiksysteme, insbesondere an die jeweilige Verkehrslogistik. Dies hat zum Einen soziodemographische Ursachen, wenn man sich die steigende Zahl der Single-Haushalte anschaut, des Weiteren ist ein gewandeltes
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Arbeit zitieren:
Jan Keiman, 2003, Lösungen für die "letzte Meile" beim E-Commerce, München, GRIN Verlag GmbH
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DOI
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