Kurzfassung
Web 2.0 - ein Schlagwort geistert durch das Internet. Mit dem Web 2.0 wächst ein Geflecht von neuen Kommunikations- und Informationsmöglichkeiten heran, das die Interaktion der User stärker als je zuvor fordert und fördert. Inzwischen ist dieser Begriff zum Synonym für die Zukunft des Internets geworden. Bei vielen Unternehmen scheint dieser jedoch noch nicht ganz angekommen zu sein. Vor allem ist man sich den Chancen, welche das Web 2.0 bietet, oft noch gar nicht bewusst. Die neue Generation des Internets wird oft noch als unnötige Aufregung taxiert und man steht den neuen Möglichkeiten eher kritisch und verschlossen gegenüber. Die Thesis befasst sich daher mit einer bedeutsamen Ausprägung des Web 2.0, den sogenannten „Weblogs“, welche als Leitgattung des Web 2.0 gelten. Anhand der Ausführungen sollen für Unternehmen geeignete Einsatzpotenziale aufgezeigt und das Interesse für die neuen Web 2.0 Technologien, insbesondere den „Corporate-Blogs“, geweckt werden.
Abstract
Web 2.0 - a key word goes through the internet. The web 2.0 offers a wide range of new communication and information possibilities. In addition the interaction between users is stronger than ever before. Furthermore this term became the synonym for the future of the internet. Despite this, it seems that many enterprises are not aware of these new opportunities at this time. The new generation of the internet is often rated as an unnecessary tizzy and the attitude seems to be critical and closed. This thesis is concerned with an important characteristic of the web 2.0, which is called „Weblogs“. This work will identify suitable capabilities for enterprises. Moreover, the concern for this new web technology, especially for the “corporate blogs”, will be increased.
2
Schlüsselwörter
Weblogs - Blogs - Corporate Blogs - Unternehmens Blogs - Webfeeds -Web 2.0 - Webseite - Kommunikation - Internet - Beitrag - Software -Layout - Blogger - Blogosphäre
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Gliederung
Kurzfassung 2
Abstract 2
Schl üsselwörter 3
Gliederung 4
Abbildungsverzeichnis 6
Tabellenverzeichnis 6
Abk ürzungen 7
1 Einführung 8
1.1 Zielsetzung 8
1.2 Methodische Vorgehensweise 8
1.3 Problemabgrenzung 9
2 Web 2.0 und Weblogs 9
2.1 Web 2.0 9
2.1.1 Definition 9
2.1.2 Anwendungen 11
2.2 Weblogs (Blogs) 13
2.2.1 Definition 13
2.2.2 Geschichte und heutige Verbreitung 17
2.2.3 Typisierung 19
2.2.4 Technologie 21
2.2.5 Aufbau und Funktionsweise 22
2.2.6 Webfeeds 25
3 Corporate Weblog Management 26
3.1 Definition Corporate-Blogs 26
3.2 Einsatzmöglichkeiten 28
3.3 Erscheinungsformen 30
3.4 Erfolgreiches Bloggen 33
3.4.1 Hosting oder Software-Lizenz 33
3.4.2 Erfolgsfaktoren 34
3.4.3 Umgang mit Kritik 36
3.4.4 Blog Monitoring 38
3.4.5 Blog Promotion 38
3.4.6 Praxisbeispiel 39
3.5 Vorteile 40
3.6 Nachteile und kritische Würdigung 42
4
4 Umfrage 43
4.1 Art der Durchführung 43
4.2 Auswertung 44
4.2.1 Bekanntheitsgrad 44
4.2.2 Möglicher Einsatz im Unternehmen 45
4.2.3 Vorstellung eines Konzepts 47
4.3 Die Situation in der Schweiz und Deutschland 48
5 Fazit 49
Quellenverzeichnis
5
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Map Web 2.0
Abbildung 2: Weblogs zwischen Pull und Push Medien
Abbildung 3: Darstellung der Weblog-Entwicklung weltweit
Abbildung 4: Börsen Blog von Jens Korte
Abbildung 5: Oberfläche zum Blog schreiben/editiereN
Abbildung 6: Auswahl an vordefinierten Layouts für einen Blog
Abbildung 7: RSS-Feed Symbol
Abbildung 8: Darstellung von Blogs mit zeitlicher Ausrichtung
Abbildung 9: Erscheinungsformen von Corporate-Blogs
Abbildung 10: Swisscom Umwelt Blog
Abbildung 11: Diagramm 1 Bekanntheitsgrad von Weblogs
Abbildung 12: Diagramm 2 Idee, Weblogs im Unternehmen einzusetzen
Abbildung 13: Diagramm 3 Ist ein Einsatz in Zukunft vorstellbar?
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Übersicht der Web 2.0 Konzepte
Tabelle 2: Vergleich der Eigenschaften eines Weblogs
6
Abkürzungen Blog Weblog RSS Really Simple Syndication WWW World Wide Web CEO Chief Executive Officer CMS Content Management System URL Uniform Resource Locator NGO Non Governmental Organisations XML Extensible Markup Language
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1 Einführung
1.1 Zielsetzung
Es sollen Funktionalitäten, Definitionen und Einsatzmöglichkeiten von Weblogs aufgezeigt und erörtert werden. Bei den Einsatzmöglichkeiten soll das Hauptaugenmerk auf den Einsatz von „Corporate-Blogs“ in der Unternehmenskommunikation gelegt werden.
Es soll aufgezeigt werden, wie Unternehmen mittels der Blog-Technologie kommunizieren können. Die Möglichkeiten der internen und kundenbezogenen Kommunikation werden erläutert. Chancen und Risiken sollen hierbei hervorgebracht werden um sie schlussendlich in einem Fazit über den Einsatz dieser Technologie zusammenzufassen. Das eigentliche Ziel besteht darin, einem Unternehmen aufzuzeigen, inwiefern „Corporate-Blogs“ für die interne als auch externe Unternehmenskommunikation von Nutzen sein könnte.
1.2 Methodische Vorgehensweise
Im Einführungsteil der Arbeit sollen grundlegende theoretische Inputs wissenschaftlich dargelegt werden. So soll am Beginn der Arbeit durch Definitionen und Erklärungen in die grundsätzliche Thematik von Web 2.0 und den Weblogs eingeführt und eine Übersicht gewonnen werden. Im Hauptteil wird auf die Möglichkeiten und den potenziellen Nutzen der Weblogs für die Unternehmenskommunikation eingegangen. Der interne Einsatz, sowie auch der externe Dialog zum Kunden werden hierfür aufgegriffen. Mittels wertvollen und ergänzenden Ausführungen über den möglichen Gebrauch von „Corporate-Blogs“ erhalten Unternehmen zudem einen vertieften und breit gefächerten Einblick in die Materie. Als Quellen dienen hauptsächlich Literatur und Internet. Die Arbeit wird zudem mit einer methodischen Fallstudie anhand von Fragebögen ergänzt. Hierfür werden im Fürstentum Liechtenstein angesiedelte Unternehmen angeschrieben und über den Unternehmenseinsatz von „Corporate-Blogs“
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befragt. Die von den angeschriebenen Unternehmen zurückgesandten Fragebögen sollen analysiert werden, um anschliessend eine Quintessenz darüber zu ziehen.
Ein Fazit über die gesamte Themenstellung soll die Arbeit abschliessen. Hier werden nochmals Nutzen, Chancen und Risiken zusammengefasst und als Ergebnis der gesamten Arbeit präsentiert. Auch soll die Thematik mit einer kritischen Würdigung und einem Fazit abgerundet werden.
1.3 Problemabgrenzung
Die Problemstellung wird hauptsächlich aus dem informationswissenschaftlichen Blickwinkel betrachtet. Die Problemstellung selber ist die Frage nach dem Nutzen von „Corporate-Blogs“ für Unternehmen. Es sollen dabei keine betriebswirtschaftlichen Analysen durchgeführt werden. Die Arbeit soll als mögliche Informationsquelle für Entscheidungsträger im Bereich Unternehmenskommunikation gelten, wenn solche an die Planung, Einführung und Verwaltung eines geeigneten „Corporate-Blogs“ denken.
2 Web 2.0 und Weblogs
2.1 Web 2.0
2.1.1 Definition
Das World Wide Web ist mittlerweile zu einem festen Bestandteil des Alltags vieler Menschen geworden. Das Internet hat sich zudem in den letzten Jahren deutlich verändert. So sind in Bezug auf die Inhalte zu früheren Jahren erhebliche Unterschiede feststellbar. In den Medien wird oft vom sogenannten "Mitmach-Web" gesprochen. Die Internet-Surfer, welche früher rein passiv waren, werden nun zunehmend selbst zu aktiven Teilnehmern und bringen ihre eigenen Inhalte ein.
9
Anstatt dem Einweg-Dialog fördert das Web2.0 den Dialog zwischen allen. 1 Das Web 2.0 stellt eine Plattform dar, welche es den vernetzten Usern ermöglicht, sich am Geschehen aktiv zu beteiligen und deren Inhalte zu gebrauchen, wiederzuverwenden und weiterzuentwickeln. 2
Online-Dienste wie MySpace, YouTube und Flickr sind Paradebeispiele der neuen Generation von Diensten innerhalb des Web 2.0. Anwender können sich nun selbst darstellen, Inhalte wie Fotos und Videos veröffentlichen und miteinander kommunizieren. Auch für Unternehmen haben sich interessante Entwicklungen ergeben. So gewinnen Online-Journale (sogenannte Weblogs), Instant-Messaging oder auch Podcast-Angebote immer mehr an Akzeptanz und halten unterdessen auch schon Einzug im Geschäftsalltag.
Eine genaue, allgemein akzeptierte Definition gibt es an sich nicht. Auch ist es nicht nur einfach eine technologische Weiterentwicklung des bisherigen WWW, wie man es aus den Ziffern 2.0 ableiten könnte. Es ist vielmehr eine ganzheitliche Veränderung im Umfeld des World Wide Web. Tim O’Reilly, ein Vordenker und Erfinder des Begriffs Web 2.0, definiert diesen wie folgt: „Web 2.0 is the network as platform, spanning all connected devices; Web 2.0 applications are those that make the most of the intrinsic advantages of that platform: delivering software as a continually-updated service that gets better the more people use it, consuming and remixing data from multiple sources, including individual users, while providing their own data and services in a form that allows remixing by others, creating network effects through an "architecture of participation," and going beyond the page metaphor of Web 1.0 to deliver rich user experiences.“ 3
HEIN charakterisiert das Web 2.0 mit folgenden Merkmalen sehr treffend: 4
1 Vgl. Huber (2008), S. 22
2 Vgl. Knappe (2007), S. 18
3 O’Reilly (2005)
4 Vgl. Hein (2007), S. 12
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• Dynamisch
• Grenzen zwischen Anbietern und Nutzern verschwinden
• Inhalte können von jedermann erstellt werden
• Grosses Ausmass an Interaktivität
• Multimediale Gestaltung
• Breitband-Nutzung
Die Zahl „2.0" stellt zudem eine Versionsbezeichnung dar, welche man beispielsweise auch in der Softwareentwicklung benützt. Diese Versionsnummer verdeutlicht im übertragenen Sinne den Reifegrad des heutigen Internets. Der Begriff Web 2.0 umfasst stark vereinfacht ausgedrückt eine Reihe von Tools und Prinzipien, welche direkt oder indirekt mit dem Begriff verknüpft sind.
2.1.2 Anwendungen
Abbildung 1: Map Web 2.0 (Quelle: Angermeier, Markus (2005), http://kosmar.de/wp-content/web20map.png (Stand: 17.09.2008))
Das Web 2.0 besteht nicht nur aus neuen Diensten, sondern setzt sich auch aus neuen und bestehenden Technologien zusammen. Die AJAX-
11
Arbeit zitieren:
BSC in BIS Silvano Hardegger, 2008, Web 2.0 - Nutzungsmöglichkeiten und Chancen für Unternehmen anhand des Einsatzes von Weblogs für die Unternehmenskommunikation, München, GRIN Verlag GmbH
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