ERP-Systeme im Mittelstand I
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis..................................................................................................... I I
Abkürzungsverzeichnis III
Abbildungsverzeichnis V
Tabellenverzeichnis V V
1 Einleitung 1
2 Enterprise Resource Planning (ERP) Systeme 2
3 Mittelstand 3
3.1 Quantitative Kriterien 3
3.1.1 Definition nach der Europäischen Union (EU-Kommission) 3
3.1.2 Definition nach dem Institut für Mittelstandsforschung (IFM) Bonn 5
3.1.3 Definition nach dem Handelsgesetzbuch § 267 (1 ),(2 ) 6
3.2 Qualitative Kriterien 6
3.2.1 Unternehmensführung 7
3.2.2 Organisationsstrukturen 7
3.2.3 Kundenorientierung 8
3.2.4 Finanzierungsproblematik 8
3.2.5 Personalknappheit und -Kompetenz 9
3.2.6 Informations- und Kommunikationstechnologie 10
3.3 Betriebsgrößenproblematik „Mittelstand“ 11
3.4 Volkswirtschaftliche Bedeutung des Mittelstandes 11
4 Anforderungen an ERP-Systeme im Mittelstand 14
4.1 Flexibilität 15
4.2 Anpassungsfähigkeit und Erweiterbarkeit 15
4.3 Ergonomie 16
4.4 Kosten-Nutzen Verhältnis 16
4.5 Beherrschbarer Systembetrieb 17
5 Auswahlkriterien für ERP-Softwareanbieter 18
5.1 Investitionssicherheit 18
5.2 Fachkompetenz der Anbieter 19
5.3 Überlebensfähigkeit der Anbieter 19
5.4 Zukunftssicherheit der ERP-Software 20
6 Barrieren bei der Implementierung von ERP-Systemen 21
6.1 Investition 21
6.2 Organisation 21
ERP-Systeme im Mittelstand II
6.3 Wissen und personelle Kapazität 22
6.4 Geschäftsprozesse 22
6.5 Akzeptanzprobleme und Widerstände 23
6.5.1 Management 23
6.5.2 Mitarbeiter 24
7 ERP-Markt für KMU 25
7.1 Marktabgrenzung 25
7.2 Ausgewählte Marktaspekte 26
7.2.1 Relevante Marktsegmente 26
7.2.2 Anbieterübersicht nach Marktsegmenten 27
7.2.3 Open-Source Lösungen 28
7.2.4 Homogenität des Marktes 28
7.2.5 Marktvolumen und Entwicklung 30
7.3 Marktausblick 32
8 ERP-Softwarevergleich 34
8.1 Hersteller- und Produktvorstellung 34
8.1.1 Microsoft Dynamics NAV 34
8.1.2 SAP Business One 35
8.2 Quantitativer Vergleich 36
8.3 Qualitativer Vergleich 36
8.3.1 Funktionsumfang 36
8.3.2 Anpassungs- und Integrationsfähigkeit 38
8.3.3 Erweiterbarkeit 39
8.4 Vergleichsergebnis 39
9 Zusammenfassung 40
Literaturverzeichnis I
ERP-Systeme im Mittelstand III
Abkürzungsverzeichnis
4GL fourth-generation programming language API Application Programming Interface ASP Application Service Providing Aufl. Auflage bzw. beziehungsweise CRM Customer Relationship Management C/SIDE Client/Server Integrated Development Environment DB Datenbank d. h. das heißt ebd. ebenda ERP Enterprise Resource Planning E-procurement Electronic Procurement etc. et cetera ggf. gegebenenfalls GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung http Hypertext Transfer Protocol IBM International Business Machines IPA Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IT Informationstechnologie KMU Kleine und mittelständische Unternehmen Ltd. Limited o. J. ohne Jahresangabe o. O. ohne Ortsangabe o. S. ohne Seitenangabe o. V. ohne Verfasser PAC Pierre Audoin Consultants ROI return on investment SaaS Software as a Service SAP Systeme, Anwendungen, Produkte in der Datenverarbeitung SCM Supply Chain Management SME Small and medium sized enterprises TCO total cost of ownership u. a. unter anderem usw. und so weiter
ERP-Systeme im Mittelstand IV
v. a. vor allem vgl. vergleiche www. World Wide Web z. B. zum Beispiel
ERP-Systeme im Mittelstand V
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1 : Schlüsselzahlen des Mittelstandes 12
Abbildung 2 : ERP-Marktrelevanz für KMU nach der Anzahl der Beschäftigten 26
Abbildung 3 : Marktanteile ausgewählter ERP-Anbieter 27
Abbildung 4 : Marktanteile bei Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten 29
Abbildung 5 : Ausgaben für ausgewählte Softwareprodukte der deutschen
Unternehmen mit weniger als 500 Beschäftigten 31
Abbildung 6 : Funktionsumfang 37
Abbildung 7 : Anpassungs- und Integrationsfähigkeit 38
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1 : KMU-Schwellenwerte der EU seit 01 01 2005 4
Tabelle 2 : KMU-Schwellenwerte des IFM Bonn 5
Tabelle 3 : KMU-Schwellenwerte des HGB 6
Tabelle 4 : Quantitativer Vergleich ERP-Systeme 36
ERP-Systeme im Mittelstand 1
1 Einleitung
Mittelständische Betriebe müssen durch den zunehmenden Wettbewerbsdruck, u. a. entstanden in Folge der Globalisierung, ihre Unternehmensabläufe, insbesondere IT-Prozesse, ständig auf Effektivität und Effizienz überprüfen und ggf. erneuern bzw. erweitern, um am Markt im In- und Ausland bestehen zu können. Damit mittelständische Unternehmen den steigenden Anforderungen des Marktes gerecht werden, greifen sie verstärkt auf leistungsfähige und moderne ERP-Systeme zurück, um dadurch die Gesamtbetriebskosten zu senken und die Produktivität zu steigern. 1
Groß-Anbieter von ERP-Software haben diese Entwicklung erkannt und versuchen verstärkt in dieses Marktsegment einzusteigen, auch da der Markt für Großunternehmen bereits nahezu vollständig gesättigt ist. 2
Diese Fallstudie zeigt Probleme auf, die beim Einstieg von ERP-Anbietern in den Mittelstand entstehen oder entstehen können und welchen Anforderungen ERP-Systeme in mittelständischen Unternehmen gerecht werden müssen, an Hand zwei unterschiedlicher ERP-Systeme erläutert.
Im ersten Teil dieser Arbeit werden die Begriffe ERP-Systeme und Mittelstand definiert.
Darauf aufbauend stellt der zweite Teil die individuellen Anforderungen von mittelständischen Unternehmen an ERP-Lösungen dar und zeigt dabei verschiedene Auswahlkriterien für ERP-Softwareanbieter und vorhandene Barrieren bei der Implementierung auf.
Der dritte Teil zeigt signifikante Aspekte des Mittelstandmarktes für ERP-Software in Deutschland auf und vergleicht zwei bekannte ERP-Systeme.
Abschließend wird diese Fallstudie zusammengefasst und ein Ausblick auf künftige Entwicklungen gegeben.
1 Siegenthaler, M., Schmid, C. (2006), S. 4.
2 Vgl. Kubsch, A. (2006), o. S., Stand 03.06.2007.
ERP-Systeme im Mittelstand 2
2 Enterprise Resource Planning (ERP) Systeme
Der Begriff ERP wurde im Jahre 1990 von der Gartner Group 3 entscheidend geprägt. 4 Seither hat sich noch keine einheitliche Definition in der Literatur durchgesetzt. „Enterprise Resource Planning (ERP) bezeichnet die
unternehmerische Aufgabe, die in einem Unternehmen vorhandenen Ressourcen (wie z.B. Kapital, Betriebsmittel, Personal, …) möglichst effizient für den betrieblichen Ablauf einzuplanen.“ 5 Zur Unterstützung dieser Geschäftsprozesse werden entsprechende Softwarelösungen (ERP-Systeme) eingesetzt.
Durch kontinuierliche Funktions- und Aufgabenerweiterungen der bis dato bestehenden Produktionsplanungssysteme (PPS) bzw. Manufacturing Resource Planningsystems (MRPII) entwickelten sich daraus die heutigen ERP-Systeme. 6
Als ERP-System wird meist ein Softwarepaket bezeichnet, das Geschäftsprozesse und -regeln sowohl innerhalb als auch außerhalb eines Unternehmens abbildet und diese weitestgehend automatisiert. Das System stellt für einen Betrieb alle relevanten Daten zur Bewirtschaftung der Ressourcen, z. B. Material, Arbeitnehmer, Maschinen, Finanzen, Beschaffung, Zeit usw. bereit und ermöglicht damit schnellere sowie fundiertere operative und strategische Entscheidungen. 7 Moderne ERP-Systeme dienen nicht nur der Planung von Geschäftsabläufen wie bisherige Systeme, sondern übernehmen zusätzlich Kontroll-und
Steuerungsaufgaben im Unternehmen. Derzeit sind ca. 300 verschiedene ERP-Produkte am Markt, die sich hauptsächlich nach Wirtschaftsbranchen und der angestrebten Unternehmensgröße unterscheiden. 8
3 Die Gartner Group ist ein amerikanisches Marktforschungsunternehmen.
4 Vgl. Fuchs, C. (o. J.), S. 2, Stand 04.06.2007.
5 Siegenthaler, M., Schmid, C. (2006), S. 77.
6 Vgl. o. V., Reimus.net: (o. J.), o. S., Stand 03.06.2007.
7 Vgl. Siegenthaler, M., Schmid, C. (2006), S. 7.
8 Vgl. Fuchs, C. (o. J.), S. 3, Stand 04.06.2007.
ERP-Systeme im Mittelstand 3
3 Mittelstand
Für den Begriff Mittelstand 9 gibt es keine gesetzliche oder allgemein gültige Definition. 10 Häufig wird die Bezeichnung „KMU“ (kleine und mittelständische Unternehmen) oder „SME“ (small and medium sized enterprises) verwendet. 11
Zur näheren Abgrenzung können quantitative und qualitative Kriterien herangezogen werden, die im Folgenden erläutert werden.
3.1 Quantitative Kriterien
Die quantitativen Kriterien werden an Hand der drei gängigsten Definitionen, der Europäischen Union, des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn und des Handelsgesetzbuches, dargestellt. Dabei werden die drei Größenindikatoren, Beschäftigte, Jahresumsatz und Bilanzsumme, herangezogen.
Diese sind insbesondere wichtig für die Programmgestaltung bzw. den Zugang zu Programmen der Mittelstandsförderung auf EU-, Bundes- und Landesebene.
3.1.1 Definition nach der Europäischen Union (EU-Kommission)
Maßgeblich für die Mitgliedsstaaten, die Europäische Investitionsbank und den Europäischen Investitionsfonds für die Einstufung eines Betriebes als Kleinst- bzw. kleines oder mittleres Unternehmen ist die neue Empfehlung der Europäischen Kommission vom 06. Mai 2003 zur Definition der genannten Gruppen. Seit dem
1. Januar 2005 kommt diese neue KMU-Definition im Europäischen Wirtschaftsraum zur Anwendung und ersetzt die bis dahin im Gemeinschaftsrecht geltende Regelung aus dem Jahr 1996. 12
Nach dieser Empfehlung zur Definition bildet der Mittelstand den Kernbereich der europäischen sowie der deutschen Wirtschaft und Gesellschaft.
9 Um die Thematik einzugrenzen, wird in dieser Fallstudie der deutsche Mittelstand betrachtet.
10 Vgl. Schauf, M. (2006), S. 12.
11 Vgl. o. V. Handelskammer Bremen (o. J.), o. S., Stand 03.06.2007.
12 Vgl. o. V. IFM-Bonn (2007), o. S., Stand 04.06.2007.
ERP-Systeme im Mittelstand 4
Zur Einstufung als mittelständisches Unternehmen verwendet die EU-Kommission die in folgender Tabelle dargestellten Schwellenwerte
Und das Unternehmen darf nicht zu 25 % oder mehr im Besitz eines oder mehrerer Unternehmen stehen, das nicht die EU-Definition erfüllt. Quelle: In Anlehnung an Schauf (2006), S. 13 Tabelle 1: KMU-Schwellenwerte der EU seit 01.01.2005
Aus der Grafik ist ersichtlich, dass die drei Unternehmensklassen (Kleinst-, Klein-und Mittelunternehmen) wie bisher durch die Kategorien Beschäftigte, Jahresumsatz und Bilanzsumme definiert werden. Die Werte der bisherigen Definition von 1996 sind in Klammern gesetzt.
Die Europäische Union rechnet ab 2005 Unternehmen zum Mittelstand, die weniger als 250 Mitarbeiter beschäftigen und einen Jahresumsatz bis 50 Mio. € oder eine Bilanzsumme bis 43 Mio. € vorweisen können. Die Einstufung in eine der drei Kategorien erfolgt sobald der Größenindikator „Beschäftigte“ und einer der beiden Kriterien „Jahresumsatz“ bzw. „ Bilanzsumme“ erfüllt sind. 13
Mittelgroße Betriebe mit 250 bis 500 Beschäftigte werden dabei nicht berücksichtigt, Ein-Personen-Unternehmen bilden eine eigene Kategorie.
Im Vergleich zur bis 2004 gültigen Definition bleibt das Hauptkriterium, die Mitarbeiterzahl, als Schwellenwert unverändert. Der Umsatz und die Bilanzsumme
13 Vgl. Pfohl, H.-C. (2006), Seite 15 ff.
Arbeit zitieren:
R. Schmidl, Ch. Becker, V. Popovic, 2007, ERP-Systeme im Mittelstand, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Balanced Scorecard am Beispiel des Mittelstandes und Microsoft Busines...
Informatik - Wirtschaftsinformatik
Bachelorarbeit, 49 Seiten
Der Markt für Enterprise-Resource-Management(ERP)-Systeme
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Seminararbeit, 23 Seiten
Finanzmathematische Funktionen mit Excel
Berechnung von Endwerten, Barw...
BWL - Investition und Finanzierung
Skript, 39 Seiten
Technischer Aufbau und möglicher Einsatz von Excel- und PDF-Views in S...
Informatik - Wirtschaftsinformatik
Seminararbeit, 21 Seiten
Enterprise Resource Planning Systeme für die Bekleidungsbranche
Informatik - Wirtschaftsinformatik
Hausarbeit, 40 Seiten
Markt der Standardanwendungssoftware für ERP mit einem Vergleich der k...
Informatik - Wirtschaftsinformatik
Seminararbeit, 11 Seiten
Business Intelligence vs. Self Service Business Intelligence
Was leisten Tools wie PowerPiv...
Informationswissenschaften, Informationsmanagement
Hausarbeit, 27 Seiten
Auswahl und Einführung von betrieblichen Anwendungssystemen (ERP-Syste...
Informatik - Wirtschaftsinformatik
Hausarbeit, 16 Seiten
Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Anwendbarkeit der ERP-Systeme Micros...
Seminararbeit, 28 Seiten
Systemarchitektur von Microsoft Business Solutions Navision / SAP Busi...
Informatik - Wirtschaftsinformatik
Hausarbeit, 20 Seiten
Konzeption und Entwicklung eines Dashboards für das Management eines E...
Informatik - Internet, neue Technologien
Diplomarbeit, 136 Seiten
Studie zum Stand der E-Commerce Integration bei produzierenden KMU
Informatik - Wirtschaftsinformatik
Wissenschaftliche Studie, 58 Seiten
Semiotics: A critical analysis of three advertisements
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing
Seminararbeit, 22 Seiten
ERP-Systeme, Vergleich - Sage KHK, Navision, Bäurer
Informatik - Wirtschaftsinformatik
Seminararbeit, 29 Seiten
Möglichkeiten des Einsatzes von E-Learning in der Personalentwicklung ...
BWL - Personal und Organisation
Masterarbeit, 52 Seiten
Konvergenz zwischen Print und Online: Substituieren Online-Zeitschrift...
Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik
Hausarbeit, 22 Seiten
E-Learning mit Open Source: Analyse und Bewertung ausgewählter Lernpla...
Bibliothekswissenschaften, Information Science
Diplomarbeit, 115 Seiten
Rainer Schmidl's Text ERP-Systeme im Mittelstand ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Rainer Schmidl hat den Text ERP-Systeme im Mittelstand veröffentlicht
Rainer Schmidl hat einen neuen Text hochgeladen
ERP Systems and Organisational Change
A Socio-technical Insight
Bernard Grabot, Anne Mayère, Isabelle Bazet
ERP-Systeme und E-Business schnell und erfolgreich einführen
Ein Handbuch für IT-Projektlei...
Murrel G. Shields, Helmut Mertes
ERP Systems and Organisational Change
A Socio-technical Insight
Bernard Grabot, Isabelle Bazet, Anne Mayère
0 Kommentare