Abbildungsverzeichnis
Abb. 01: Geologische Überschichtkarte Mittelsyrien (JUX, OMARA 1960 : 469)
Abb. 02: Plattentektonik Afrika- Arabische Platte (www.tulane.edu/ sanelson/ images/eafrica.gif)
Abb. 03: arabische Plattengrenzen und erloschener Hot Spot (Pichler 2007:Einband)
Abb. 04: Plattentektonik Nordsyrien (PHILIP, KARAKHANIAN 2001:33)
Abb. 05: heutige Regionen des Tethysgürtels (www.esrs.wmich.edu/index files/tethys anim.gif)
Abb. 06: Entwicklung der Tethys (Skript MÜLLER, A. Känozoikum)
Abb. 07: Schildvulkan, Schichtvulkan (Dolgoff 1996:191)
Abb. 08: Es Safa Vulkanfeld (http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Vulkan/Syrien)
Abb. 09: Sekundärvulkan auf weiter Basaltebene des Harrat
(www.sgs.org.sa/content/images/basalt pic1.jpg)
Abb. 10: Überblick über Jordan-Grabenbruch und innersyrische Vulkanfelder
(www.conradi-gmbh.com/werk/846 Indonesien.png)
Abb. 11: Karte mit syrischer Basaltlandschaft Hauran (SCHEC,K ODENTHAL 2001:Einband)
Abb. 12: Umgebung des Drusenbergs (Scheck, Odenthal 2001:415)
Abb. 13: die Menschen im Hauran (www.pef.ndo.co.uk/EarlySyriaPages/IMAGES/1PEFPMA.jpg)
Inhaltsverzeichnis
Seite
Abbildungsverzeichnis 2
1. Einführung 4
2. Naturräumliche Grundlagen 5
3. Vulkanismus in Syrien 6
3.1 Plattentektonik 6
3.2 Magmengenese 10
3.3 Erscheinungsformen 11
4. Basaltplateau im Süden (Hauran) 13
4.1 Genese 13
4.2 fruchtbares vulkanisches Land 14
5. Zusammenfassung 15
L i t e r a t u r 1 6
Bilderanhang 17
3
1. Einführung
Syriens Landschaftsbild gliedert sich in den kleinen Küstenstreifen nordöstlich des Landes am Mittelmeer, einer langgestreckten Flussaue entlang des Euphrat und eines ausgedehnten Wüstengebietes. Diese ist überwiegend eine Fels- und Steinwüste (Hamada), gelegentlich durchzogen von feinen äolischen Ablagerungen. Kennzeichnend für solche Hamadas ist der hohe Anteil der physikalischen- mechanischen Prozessdynamik. Das unmittelbar anstehende Festgestein wird durch die ariden Extrembedingungen sehr gut zerkleinert und mit den Niederschlägen weiter verteilt. Feines Material mit kleinen Sandkorngrößen, welches durch den Wind weite Strecken transportiert werden kann, gibt es hingegen weniger. Der Grund hierfür ist die fehlende großflächige Ausdehnung der Landschaft. Das von Temperaturschwankungen bearbeitete Material liegt also nicht weit weg vom Ausgangsgestein, denn mit einer längeren Wegstrecke steigt die Bearbeitung in Form von Zerkleinerung und Material mit geringerer Korngröße kann über vielfältigere Weise weiter transportiert werden. Nun stellt sich die Frage, wo genau das Ausgangsgestein für die Syrische Stein- und Felswüste zu finden ist.
stark verbreiteten Kalkformationen der höheren Oberkreide durchstoßen zu haben. Diese Basalte stammen aus kontinentalem Intraplattenvulkanismus, der seinen Auslöser in der Kontinentalverschiebung und dem Einfluss der Tethys hat. Seine Verwitterungsprodukte werden durch die regenreichen Westwinde in das Gebiet der Syrischen Wüste verteilt. 4
2. Naturräumliche Grundlagen
Syrien liegt im Vorderen Orient, auch als Naher Osten bezeichnet, auf der Arabischen Platte. Globaltektonisch gesehen heutzutage in einem ruhigen Gebiet, dass nur selten vulkanische Aktivitäten und Spannungsentladungen durch Beben der Lithosphäre zu spüren bekommt. Die letzten Ausläufer des Ostafrikanischen Grabenbruchs ziehen sich über eine Verzweigung den Jordangraben nördlich hinauf über die Syrische Senke bis ins östliche Taurusgebirge hinein. Entlang dieses Rifts (Grabenbruch) haben sich die Afrikanische und Arabische Platte auseinander bewegt. Entlang solcher divergierenden Plattengrenzen kommt es zur Ausbildung von Meeren. Der Boden wird gespreizt und durch die hervorgerufene Aufwölbung des oberen Mantels kann heißes Magma leicht die durch Dehnung rissige Kruste durchbrechen. Kennzeichnend hierfür sind großflächig ausfließende basaltische Lavasmassen. Die sauren Magmen, die eruptiv austreten und geschichtete Stratovulkane auftürmen sind in der Regel den Subduktionszonen bei konvergierenden Platten zuzuordnen. Die in Syrien vorzufindenden vulkanischen Gesteine sind basaltisch und treten an lang erloschenen Schildvulkanen in Erscheinung, die sich großflächig in die Ebene hin ausgebreitet haben.
Zudem lag das heutige Syrien mit der Arabischen Platte einmal im Wirkungsgebiet des Tethys Gürtels, die als Globusumspannendes Meer über diese Regionen verlief. Durch die starken Kleinplattenbewegungen wurde sie letztendlich verdrängt und hinterließ als das Mittelmeer, das Schwarze Meer, das Rote Meer und das Kaspische Meer als abgeschnürte Einzelgewässer.
Quelle: www.tulane.edu
Arbeit zitieren:
Annette Köhler, 2008, Vulkanismus in Syrien und Basaltlandschaft im Süden, München, GRIN Verlag GmbH
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