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Inhaltsverzeichnis
I
I Inhaltsverzeichnis. 2
II Abkürzungsverzeichnis. 3
III Abbildungsverzeichnis. 4
1 Einleitung 5
1.1 Problemstellung und Bedeutung des Themas 5
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit. 7
2 Begriffbestimmungen und Abgrenzungen 8
3 Nachfolgevarianten im Familienunternehmen und deren Problemstellungen. 9
3.1 Die familieninterne Nachfolge. 9
3.1.1 Die Schenkung als vorweggenommene Erbfolge 9
3.1.2 Die Übertragung gegen wiederkehrende Leistungen in Form einer
regelm äßigen Rente oder Rate 10
3.1.3 Der Verkauf des Unternehmens gegen Einmalzahlung 11
3.2 Die externe Nachfolge 12
3.2.1 Der Verkauf des Unternehmens an ein internes Management (MBO) 13
3.2.2 Der Verkauf des Unternehmens an einen betriebsfremden Nachfolger (MBI)
14
4 Weitere Risiken der Unternehmensnachfolge. 16
4.1 Emotionale und psychologische Probleme 16
4.2 faire Unternehmensbewertung 19
4.3 Rechtliche und steuerliche Aspekte 21
4.4 Die Finanzierung der Betriebsübernahme. 24
5 Schlussbetrachtung. 26
IV Anhang: Kurzfassung von Checklisten für die Unternehmensübergabe 28
V Literaturverzeichnis 30
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Abkürzungsverzeichnis II
BGB Bürgerliches Gesetzbuch vom 18. August 1896 (RGBl. S. 195),
BVK Bundesverband der Kapitalbeteiligungsgesellschaften CMBOR Centre for Management Buy Out Research DCF-Methode Discounted Cash Flow-Methode EK Eigenkapital ESTG Einkommensteuergesetz vom 16. Oktober 1934 (RGBI. I S.
FK Fremdkapital HGB Handelsgesetzbuch vom 10. Mai 1897 (RGBl. S. 219), zuletzt
IFM-Bonn Institut für Mittelstandsforschung Bonn KMU Klein- und Mittelständische Unternehmen LBO Leveraged Buy Out MBI Management-Buy-in MBO Management-Buy-out VOFI Vollständiger Finanzplan
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Abbildungsverzeichnis III
Abbildung 1: Gründe einer Unternehmensübergabe in Deutschland .............................5
Abbildung 2: Bedeutung der KMU in Deutschland........................................................6
Abbildung 3: Größenverteilung der MBO/MBI nach Beschäftigtenzahl .....................12
Abbildung 4: Durchschnittliche Veränderung der Eigenkapitalquote im Rahmen der Unternehmensnachfolge..........................................................................14
Abbildung 5: Beschäftigte der MBO/MBI bei Familienunternehmen unmittelbar nach der Unternehmensnachfolge....................................................................15
Abbildung 6: Hauptrisiken für die zukünftige Entwicklung einer Unternehmensnach- folge aus Sicht der Nachfolger mit möglichen Mehrfachnennungen......26
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1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Bedeutung des Themas
In Deutschland steht jährlich bei etwa 70.900 Unternehmen eine Regelung der Unternehmensnachfolge an, die mit mehr oder weniger Problematiken behaftet sein kann. 1 In nicht wenigen Fällen werden selbst wirtschaftlich gesunde Unternehmen nicht fortgeführt, da die Unternehmensnachfolge nicht rechtzeitig genug eingeleitet wurde oder Fehler bei der Umsetzung das Aus bedeuten können. In vielen Fällen ist eine Übergabe altersbedingt notwendig. Zudem können ein unerwartetes Ableben des Eigentümers oder eine Umorientierung der beruflichen Neigung, Anlass einer Betriebsübergabe sein (vgl. Abbildung 1).
Abbildung 1: Gründe einer Unternehmensübergabe in Deutschland 2
Quelle: eigene Darstellung auf Grundlage von Zahlen des statistischen Bundesamtes, www.destatis.de (10.05.2008)
Die erfolgreiche Gestaltung von Unternehmensnachfolgen gewinnt für die deutsche Wirtschaft zunehmend an Bedeutung. Aufgrund der in dieser Dekade anstehenden Übergaben stellt die Nachfolgeproblematik eines der wichtigsten Themen der klein- und mittelständischen Wirtschaft dar. Sie erweist sich somit als zunehmend bedeutsam auch für die in Deutschland stark mittelständisch geprägte gesamtwirtschaftliche Entwicklung.
Generationswechsel prägen insbesondere bei Familienunternehmen die deutsche Wirtschaft im 21. Jahrhundert. Jedoch sind solche Unternehmen meist auf den Firmengründer zugeschnitten und deshalb in besonderem Maße von ihm abhängig. Wer sein Unter-
1 Vgl.Neumaier, R.: 2007, S. 7.
2 Bezogen auf den Zeitraum zwischen 2005 - 2009.
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nehmen über die eigene berufliche Aktivität hinaus erhalten und seine Innovationskraft sichern will, muss sich frühzeitig mit dem Thema Unternehmensnachfolge beschäftigen. Bei der Nachfolge geht es nicht nur um persönliche Entscheidungen, sondern um zentrale Entscheidungen für das Unternehmen, die Mitarbeiter und sogar für die Struktur der gesamten Volkswirtschaft. 3 Kleine und mittlere Betriebe prägen entscheidend die Leistungsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Sie tragen mit einem Anteil von 38,3% zum Umsatz aller Unternehmen bei und stellen 70,7% der Arbeitsplätze zur Verfügung (vgl. Abbildung 2).
Quelle: Eigene Darstellung in Anlehnung an Freund, W.: 2005, S. 57ff
Familienunternehmen sind somit nicht nur der dominierende Unternehmenstyp in der deutschen Unternehmenslandschaft, sondern bilden auch die tragende Säule für Wachstum und Beschäftigung. Somit ist die nachhaltige Existenz der Unternehmen von großer Bedeutung.
Viele Faktoren können für das Scheitern einer Unternehmensnachfolge verantwortlich sein. Häufig fällt der Abschied aus dem Betrieb schwer. Des Weiteren sind mit dem ungewohnten Vorgang i.d.R. Unsicherheiten verbunden, die viele Unternehmer dazu verleitet, sich mit der Thematik oftmals zu spät oder nur unzureichend zu befassen. Die Existenzen von vielen Unternehmerfamilien, die oftmals das eigene Unternehmen als einzige Säule für die Altersvorsorge aufgebaut haben, sind von der Unternehmensnachfolge betroffen.
3 Vgl.: Gruhler, W.: 1998, S. 4f.
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Häufige Ziele von Unternehmen sind einerseits das Unternehmen in der Familie als Erwerbsgrundlage zu erhalten, andererseits die eigene Sicherung der Altersvorsorge. 4 Die Gestaltungsmöglichkeiten für eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge sind sehr vielfältig.
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, einen allgemeinen Überblick über die gebräuchlichsten Varianten der Unternehmensnachfolge bei KMU zu geben, aber auch auf die vielfältigen damit verbundenen Problematiken aufmerksam zu machen. Die Hausarbeit bezieht sich insbesondere auf den Bereich der kleinen und mittelständischen familiengeführten Unternehmen in Deutschland. Da es in der Literatur keine einheitliche Definition der genannten Begriffe gibt, werden diese im anschließenden Kapitel abgegrenzt und definiert.
In Kapitel 3 wird auf die gängigsten möglichen Nachfolgevarianten eingegangen. Zuerst wird die familieninterne Nachfolge analysiert, um anschließend die externe Nachfolge und deren Probleme zu erörtern. Jeweils im Anschluss werden stichpunktartig die analysierten Problematiken zusammengefasst. 5
Die weiteren potentiellen Problemstellungen, die in einer Unternehmensnachfolge entstehen können, werden im darauffolgenden Kapitel beschrieben. Abschließend erfolgt eine Zusammenfassung über die genannte Themenstellung, welche Problematiken bei einer Unternehmensnachfolge im klein- und mittelständischen Bereich existieren.
Die Arbeit dient als Wegweiser, um auf die Problematiken einer Unternehmensübertragung hinzuweisen. Bei einer praktischen Umsetzung ist eine Einzelfall bezogene, tiefergehende Analyse erforderlich. Jedoch erlaubt die Beachtung der genannten Problemfel-
4 Bezogenauf eine interne Unternehmensnachfolge, welche im Kapitel 3.1 näher erläutert wird.
5 Es ist anzumerken, dass die jeweiligen Aufzählungspunkte nicht als abschließend betrachtet werden können.
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der bei der Umsetzung einer Unternehmensnachfolge, mögliche Konflikte bereits im Vorfeld erkennen und frühzeitig konstruktiv lösen zu können.
2 Begriffbestimmungen und Abgrenzungen
Eine allgemein gültige Definition für den Begriff „Familienunternehmen“ lässt sich in der Literatur nicht finden. Für das gemeinsame Verständnis in der weiteren Hausarbeit wird daher der Begriff wie folgt definiert:
Für die quantitative Abgrenzung von Klein, Mittel- und Großunternehmen lassen sich folgende Merkmale heranziehen: 7
Die meisten Familienunternehmen finden sich bei den kleinen oder den mittelständischen Unternehmen wieder. 8
6 Vgl. Klein, Astrachan und Smyrnios.: 2005, S. 321ff.
7 Die quantitative Messung bezieht sich objektiv auf die Indikatoren der IFM-Bonn, Mittelstandsfunktion, http://www.ifm-bonn.org, 23.05.2008.
8 Vgl. Klein, Astrachan und Smyrnios.: 2005, S. 321.
Arbeit zitieren:
Chantal Queneherve, 2008, Problematiken der Unternehmensnachfolge bei kleinen und mittelständischen Unternehmen - insbesondere bei Familienunternehmen in Deutschland, München, GRIN Verlag GmbH
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