Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 3
1.1 Welche Unterschiede gibt es? 3
2. Internationales Marketing: Marktbedingungen in Deutschland und 4
Gro ßbritannien
2.1 Internationale Produktpolitik 4
2.1.1 Produktentwicklungsprozess 5
2.1.2 Produktdesign 5
2.1.3 Produktname/Marke 6
2.2 Internationale Kommunikationspolitik 7
2.2.1 Internationales Branding 7
2.2.2 Rahmenbedingungen der Internationalen Kommunikationspolitik 8
bezogen auf Deutschland und Großbritannien
2.2.2.1 Rechtliche Rahmenbedingungen 9
2.2.3 Internationale Werbung 10
2.2.3.1 Organisation der internationalen Werbung 11
2.3 Internationale Preispolitik 11
2.3.1 Zielsetzung internationaler Preisentscheidungen 12
2.3.2 Unternehmensinterne/externe Determinante der internationalen 13
Preispolitik
2.3.3 Auswirkungen geografischer Preisdifferenzen 13
2.4 Internationale Distributionspolitik 13
2.4.1 Distributionsorgane 14
2.4.2 Direkter und indirekter Export sowie Vertrieb 14
3. Das Image von Deutschland und Großbritannien 15
3.1 Was Großbritannien über Deutschland denkt 15
3.2 Was Deutschland über Großbritannien denkt 17
4. Beispiele aus der Werbung 18
4.1 Audi und BMW 18
4.1.2 Audi 18
4.1.3 BMW 19
4.1.3.1 Marketingaktivitäten zum 1er BMW 20
5. Fazit 21
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1. Einleitung
1.1 Welche Unterschiede gibt es?
"Werbung ist die Kunst, auf den Kopf zu zielen und die Brieftasche zu treffen" Vance Packard
Um auch die Brieftasche bei jedem Menschen unterschiedlicher Nationen zu treffen bedarf es Unterschiede in der Werbung.
Unterschiede in der Werbung sind von Land zu Land sichtbar. Während deutsche Ärzte nicht werben dürfen ist Werbung von britischen Ärzten ganz legitim und es wird sogar gewünscht. Patienten sollen so über die Arbeit ihrer Ärzte informiert werden damit ihnen die Ärztewahl leichter fällt (vgl. www.aerzteblatt.de) Im Gegensatz dazu erhielten die Werbeplakate zu der TV-Serie "The L Word" von den biederen Briten über 600 Beschwerden. Folglich mussten die Werbeplakate mit provokanter Darstellung von Frauen wieder beseitigt werden, teilte die englische Tageszeitung "Guardian" mit (vgl. www.satundkabel.de). Ein anderes Beispiel aus Großbritannien ist die Armani Junior Werbung die für
Furore sorgte. Ein weiblich aussehender Junge wird auf einer Anzeige
Oberkörperfrei abgebildet, er trägt nur eine Jeans und eine Halskette. Dies empörte
die Briten und führte bei dieser Kampagne wieder zu heftigen Beschwerden, da man
nach Ansicht der Briten einen Jungen nicht so sexistisch darstellen könnte (vgl.
www2.onunterhaltung.t-online.de).
Deshalb müssen bei der Werbeplanung die Umweltbedingungen wie Rahmenbedingungen (Religion, Sitten; Klima etc.), Marktbedingungen (Konsumverhalten, Kaufkraft, Marktvolumen etc.), Transferbedingungen (rechtliche Rahmenbedingungen etc.) als auch die Wettbewerbsbedingungen (Anzahl/Größe/Marktanteil der Wettbewerber) berücksichtigt werden. Werden diese Faktoren im jeweiligen Land ignoriert, sind mit Folgen wie beispielsweise bei den oben genannten Kampagne zu rechnen.
2. Internationales Marketing: Marktbedingungen in Deutschland und Großbritannien
2.1 Internationale Produktpolitik
Bei international agierenden Firmen ist immer zu beachten, ob das Produkt und sein Produktprogramm unverändert in jedem Land angeboten werden kann oder den Umständen des entsprechenden Landes angepasst werden muss. Beispielsweise kann ein deutscher Fensterhersteller seine Produkte nicht mit den gleichen Anforderungen und der gleichen Ausstattungen auf dem britischen Markt anbieten. Denn in Großbritannien wird deutlich weniger Geld in den Hausbau investiert als in Deutschland. Außerdem müssen die Fenster in ihrer Verarbeitungsgenauigkeit, Witterungsbeständigkeit aber auch in ihrer technischen Eigenschaft dem bestehenden Leistungsangebot, der lokalen Anbieter, angepasst werden. Ein Grund dafür ist unter anderem das unterschiedliche Klima der Länder. Des Weiteren müssen die Produkte den Wünschen der britischen Bauherren entsprechen, damit die deutschen Fenster Absatz in Großbritannien finden. Ein letzter wichtiger Punkt ist, dass die Ansprüche auf Zusatzleistungen materieller und immaterieller Art zwischen den Deutschen und den Briten variieren können. In Deutschland wird generell hohen Wert auf Garantie und Kundenservice gelegt. Dies kann dazu führen, dass die Fenster durch diese Zusatzleistungen, die in Deutschland gerne in Anspruch genommen werden und in Großbritannien vielleicht nicht, auf dem deutschen Markt teuer verkauft werden wie auf dem britischen. Man merkt, dass viel Recherche über jeden einzelnen Markt der verschiedenen Länder betrieben werden muss, um den Gewohnheiten des einzelnen Landes zu entsprechen.
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2.1.1 Produktentwicklungsprozess
Sinnvoll um bei neuen Produktentwicklungen einen möglichst weitgehenden Standardisierungsgrad zu erreichen, ist es ein Entwicklungsteam mit Managern aus dem jeweiligen Land indem das neue Produkt eingeführt werden soll zu gründen. Besonders wichtig ist ein Entwicklungsteam bei Konsumgütern oder Dienstleistungen. Erfahrungsgemäß werden in Deutschland Salate zum mitnehmen mit Dressing angeboten und in Großbritannien ist dies selten der Fall. Um auf solche Details aufmerksam zu werden bedarf es einem Entwicklungsteam. In der Computer- oder Pharmaindustrie sieht dies schon wieder ganz anders aus. Es ist nicht zwingend ein Entwicklerteam notwendig, sondern es kann auch, beispielsweise in Deutschland, zentral die Produktenwicklung entschieden werden, da sich Großbritannien und Deutschland in der Produktgewohnheit im Beispiel Computer ähneln.
2.1.2 Produktdesign
Das Produktdesign muss häufig an die rechtlich-administrativen, technischen oder kulturellen Gegebenheiten eines Landes angepasst werden. Ein Beispiel für das kulturelle Umfeld wäre Käse. Käse hat in vielen Ländern eine unterschiedliche Bedeutung. In Deutschland wird Käse zum Frühstück und in Großbritannien zum Aperitif gegessen. Somit ist klar, dass in Großbritannien nicht mit Frühstücksbrötchen auf der Käseverpackung geworben werden kann.
Jedoch lernen Jugendliche durch ihre höhere Mobilität beim Reisen viele kulturelle Unterschiede kennen. Dies führt dazu dass sie sich daran gewöhnen könnten Käse auch als Aperitif zu essen und somit könnten die Werbemaßnahmen im Laufe der Zeit wieder anders aussehen. Außerdem besteht im Heimatland nach einer Reise oft die Nachfrage, nach den im Ausland neu kennen gelernten Produkten. Für Produktanbieter wird es zunehmend schwerer zu erkennen welche Produkte mit kulturellem Unterschied nun auch in einem anderen Land nachgefragt werden. Ein weiteres Beispiel für kulturelle Unterschiede kann es bei Franchiseunternehmen wie Mc Donalds geben. Das Angebot ist im Großen und Ganzen in jedem Land ähnlich. Jedoch differenziert es sich in erkennbaren Details wie z.B. bei dem Softeis
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Mc Flurry zwischen Deutschland und Großbritannien. In Deutschland wird Milka Schokolade, in Großbritannien Yorki Schokolade im Mc Flurry angeboten. Es ist ersichtlich, dass oft zusätzlich einheimische bekannte Produkte angeboten werden. Es besteht dadurch ein Wiedererkennungswert des Verbrauchers an den bekannten Produkten.
Ein letzter wichtiger Aspekt für das Produktdesign sind die Bedeutungen und Werte von Symbolen die in Besonderer Weise kulturgebunden sind. Produktverpackungen können in verschiedenen Ländern durch ihre Verpackungsfarbe extrem unterschiedliche Bedeutungen aufweisen (Bsp.: weiß bedeutet in China Trauer). Deshalb ist bei einer Standardisierung mit größter Sorgfalt darauf zu Achten das nur Symbole mit universeller Bedeutung gewählt werden dürfen. Ein gutes Beispiel das Zeichen nicht an ein sprachliches Umfeld gebunden sind und in jedem Land die visuell gewünschte Assoziation übertragen wird, ist der Stern von Mercedes.
2.1.3 Produktname/Marke
Der Produktname spielt international eine sehr bedeutende Rolle. Manche Übersetzungen der Markennamen in die einheimische Sprache ergeben des Öfteren einen falschen Sinn und können zur Ablehnung des Produktes führen. Allerdings kann die Marke meist nicht ohne weiteres geändert werden, da oftmals so auch der Firmenname lautet. Hat die Marke schon einen gewissen Grad an Bekanntheit, sind meist auch Assoziationen mit diesem Firmennamen verbunden und für den Marketer
ist es nicht empfehlenswert den Markennamen zu ändern. Das Eis Langnese ist eine bekannte Marke von dem Unternehmen Unilever, das in vielen Ländern unter diversen Namen verkauft wird. In Großbritannien wird das Eis unter dem Namen Wallis vertrieben. Das Logo bleibt jedoch in jedem Land immer dasselbe.
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Arbeit zitieren:
Kathrin Segeritz, 2006, Unterschiede in der Werbung in Deutschland und Großbritannien, München, GRIN Verlag GmbH
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Einbetten
DOI
Vergleich der Werbung in England und Deutschland
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