Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 1
2 Aufbau und Vorgehensweise 3
3 Der Lebensraum Stadt für Tiere und Pflanzen 4
3.1 Stadtvegetation 5
3.2 Artenvielfalt 6
3.3 Stadtökologische Gliederung 6
3.4 Zusammenfassung 7
4 Behandlung der Schutzgüter Pflanzen und Tiere in der UVP: Rechtliche
Anforderungen 9
4.1 Unterlagen des Vorhabensträgers (Umweltverträglichkeitsstudie) 10
4.2 UVP-Verwaltungsvorschrift 11
4.3 Fazit: Rechtliche Anforderungen an die Behandlung der Schutzgüter Tiere
und Pflanzen in der UVP 11
5 Behandlung der Schutzgüter Pflanzen und Tiere in der UVS in städtischen
Bereichen : Fachliche Anforderungen 13
5.1 Schutzgut Pflanzen 14
5.1.1 Ermittlung und Beschreibung der Umwelt 15
5.1.2 Ermittlung und Beschreibung der Umweltauswirkungen 16
5.2 Schutzgut Tiere 17
5.2.1 Ermittlung und Beschreibung der Umwelt 17
5.2.2 Ermittlung und Beschreibung der Umweltauswirkungen 18
5.2.3 Bewertung der Umweltauswirkungen (Pflanzen und Tiere) 18
5.3 Bewertungsmethoden in Umweltverträglichkeitsstudien 20
5.3.1 Ökologische Risikoanalyse 21
5.3.2 Möglichkeiten und Grenzen der ökologischen Risikoanalyse 22
5.3.3 Einsatz der ökologischen Risikoanalyse in städtischen Bereichen 23
5.4 Zusammenfassung 23
6 Praxisbeispiele: Behandlung der Schutzgüter Tiere und Pflanzen in der
UVS 25
II
6.1 Umweltverträglichkeitsstudie: Ökologisches Gewerbegebiet Kürten 25
6.1.1 Ermittlung und Beschreibung der Umwelt (Pflanzen und Tiere) 25
6.1.2 Ermittlung, Beschreibung und fachliche Bewertung der Umweltauswirkungen (Pflanzen
und Tiere) 25
6.2 UVS Bebauungsplan Düsseldorf Arcaden 27
6.2.1 Ermittlung und Beschreibung der Umwelt 27
6.2.2 Ermittlung und Beschreibung der Umweltauswirkungen 28
6.2.3 Bewertung: Behandlung der Schutzgüter Pflanzen und Tiere in den untersuchten
Praxisbeispielen an Umweltverträglichkeitsstudien 29
7 Handlungsempfehlungen 31
7.1 Rechtliche Handlungsempfehlungen 31
7.2 Fachliche Handlungsempfehlungen 32
8 Zusammenfassung 36
9 Literatur- und Quellenverzeichnis 40
9.1 Rechtsgrundlagen 42
9.2 Sonstige 42
III
Abkürzungsverzeichnis Anl. Anlage
Anm. d. Vf. Anmerkung des Verfassers Art. Artikel B Bundesstraße BauGB Baugesetzbuch BfN Bundesamt für Naturschutz BGBl. Bundesgesetzblatt BNatSchG Bundesnaturschutzgesetz BVerfG Bundesverfassungsgericht d.h. das heißt EDV elektronische Datenverarbeitung EG Europäische Gemeinschaft ggf. gegebenenfalls ha Hektar i.S.v. im Sinne von km² Quadratkilometer m.E. meiner Einschätzung nach ökol. ökologisch RL Richtlinie SS Sommersemester SUP Strategische Umweltprüfung UVP Umweltverträglichkeitsprüfung UVPG Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung / Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz UVPVwV UVP-Verwaltungsvorschrift UVS Umweltverträglichkeitsstudie UVU Umweltverträglichkeitsuntersuchung
IV
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Naturschutzfachliche Bewertungskriterien für Umweltauswirkungen bei einer UVS in städtischen Bereichen (eigene Darstellung; Kriterien nach BfN (2002): 390-397); grün = gut geeignetes Kriterium gelb = mittelmäßig
geeignet rot = schlecht geeignet.................................................................... 34
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Fachliche Arbeitsschritte in einer UVS (GASSNER, WINKELBRANDT (2005):
46) ..................................................................................................................... 13 Abb. 2: Wirkfaktoren und ihre Auswirkungen auf Pflanzen (GASSNER,
WINKELBRANDT (2005): 172) ......................................................................... 16 Abb. 3: Naturschutzfachliche Bewertungskriterien (GASSNER, WINKELBRANDT
(2005): Tab. VI-78) ............................................................................................ 19 Abb. 4: Grundstruktur der ökologischen Risikoanalyse (nach BUCHWALD, ENGELHARDT (Hrsg.) in GASSNER, WINKELBRANDT 2005: 65) ................. 21 Abb. 5: Bewertung der Biotoptypen im Untersuchungsgebiet (Bestand) (BJÖRNSEN
(2004): 35)......................................................................................................... 26 Abb. 6: Strukturskizze Biotoptypen Bestand (ZIMMERMANN (2004): 39) ............... 27 Abb. 7: Ermittlung des Gesamtflächenwertes der Biotoptypen BESTAND
(ZIMMERMANN (2004): 41) .............................................................................. 28 Abb. 8: Ermittlung des Gesamtflächenwertes der Biotoptypen PLANUNG
(ZIMMERMANN (2004): 41) .............................................................................. 29
V
1 Einleitung
In der Praxis ist in Umweltverträglichkeitsstudien (UVS), die den gutachterlichen Teil der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) darstellen, häufig eine fachlich unzureichende Bearbeitung der Umweltschutzgüter festzustellen. Oftmals werden Passagen aus Lehrbüchern abgeschrieben. Dies war offensichtlich bereits vor über 10 Jahren der Fall (vgl. DIECKSCHÄFER in MARQUARDT-KURON, VELTRUP (1995): 102) und ist heute immer noch häufig festzustellen (vgl. FÜHR et al. (2007)). Vor allem das Schutzgut Tiere wird in der UVS regelmäßig nur mangelhaft behandelt. Weiterhin wird vermutet, dass UVS-Gutachter, welche häufig aus dem Berufsfeld der Landschaftsplanung stammen, bei der Behandlung der Schutzgüter Pflanzen und Tiere in städtisch geprägten Bereichen dieselben Maßstäbe / Methoden anwenden als in ländlichen Gebieten, obwohl hier vielfältige Einflüsse des Menschen zu einer veränderten Tier- und Pflanzenwelt geführt haben und immer noch führen. Diese in städtischen Bereichen regelmäßig bestehenden anthropogenen Vorbelastungen werden zudem in Umweltverträglichkeitsstudien regelmäßig als Argument angeführt, um Auswirkungen eines neu hinzukommenden 1 Vorhabens 2 an einem Standort zu verharmlosen. Aufgrund dessen stellt sich besonders in städtischem Kontext die Frage, wie sich die Realisierung eines UVP-pflichtigen Vorhabens auf die Tier- und Pflanzenwelt auswirkt. Stellt ein solcher „Eingriff“ eine wesentliche Beeinträchtigung dar oder sind aufgrund der Vorbelastung keine signifikanten Folgen zu erwarten? Ziel der vorliegenden Arbeit ist es insofern, zu untersuchen, wie eine fachgerechte Behandlung der Schutzgüter Pflanzen und Tiere in städtisch geprägten Bereichen im Rahmen von Umweltverträglichkeitsuntersuchungen erfolgen kann. Dies ist auch deshalb wichtig, weil Pflanzen und Tieren nicht nur als selbständigen Umweltschutzgütern, sondern auch als Hilfsmittel zur Ermittlung des Zustands der anderen Umweltschutzgüter große Bedeutung zukommt (vgl. GASSNER, WINKELBRANDT (2005): 72). Zudem müssen spezielle Anforderungen des Umwelt- und Naturschutzes ebenso Bestandteil einer integrierten Stadtentwicklung wie die Ergebnisse einer Umweltverträglichkeitsprüfung sein, da nicht nur die gebaute Umwelt das Leben des Menschen in der Stadt bestimmt (vgl. ERMER (1996): 221). Hierzu werden auf der Grundlage einer Analyse des Lebensraums Stadt für Pflanzen und Tiere sowie der rechtlichen und der fachlichen Anforderungen bei Umweltverträglichkeitsuntersuchungen an die Schutzgutbearbeitung in städtischen Bereichen
1 auch Änderung oder wesentliche Erweiterung
2 die Voraussetzungen, wann ein Vorhaben UVP-pflichtig ist, ergeben sich aus der Anlage 1 UVPG
1
Handlungsempfehlungen entwickelt. Die Trennung „rechtlich - fachlich“ wird vorgenommen, obgleich fachliche Standards im Grunde rechtliche Vorgaben konkretisieren, etwa durch die Ausfüllung unbestimmter Rechtsbegriffe. Die Handlungsempfehlungen sollen dabei sowohl Anhaltspunkte für Änderungen der rechtlichen Anforderungen als auch einen Leitfaden für UVS-Gutachter und Behörden enthalten, der Hinweise dafür geben soll, was bei Umweltverträglichkeitsstudien in städtischen Bereichen bei den Schutzgütern Tiere und Pflanzen bei den jeweiligen fachlichen Arbeitsschritten zu beachten ist. Durch eine Umsetzung der Handlungsempfehlungen in der Praxis wird angenommen, dass im Sinne einer integrierten Stadtentwicklung eine wirksamere Umweltvorsorge bei UVP-pflichtigen Vorhaben 3 in städtisch geprägten Bereichen erreicht werden kann.
Die Betrachtung der Pflanzen- und Tierwelt beschränkt sich im Wesentlichen auf Pflanzen, da hierzu ausführlichere Literatur recherchiert werden konnte, dieses Schutzgut im inhaltlichen Kontext anschaulicher beschrieben werden kann als Tiere und die Spezifika der Pflanzenwelt in Städten prinzipiell auf die dort lebende Tierwelt übertragen werden können. In die Untersuchung der rechtlichen Rahmenbedingungen werden die nach der Rechtssystematik des UVPG anwendbaren fachrechtlichen Vorschriften nicht einbezogen, da der Fokus der Arbeit auf der Umweltverträglichkeitsuntersuchung und somit der fachlichen Seite liegt.
Als Praxisbeispiele für Umweltverträglichkeitsstudien wurden ein innerstädtischer Bebauungsplan für ein Einkaufszentrum in einer Großstadt (Düsseldorf) und ein „außerstädtischer“ Bebauungsplan für ein Gewerbegebiet am Ortsrand im Großraum Köln (da dieses Bsp. bereits für ein Seminar zur UVP im SS 2006 recherchiert wurde und als geeignet bewertet wurde) herangezogen. Das Bsp. des Bebauungsplans am Ortsrand soll dazu dienen, zu analysieren, wie die Schutzgüter Tiere und Pflanzen in Umweltverträglichkeitsstudien in bislang unbebauten Bereichen bearbeitet werden.
3 zu den Vorhaben, die bevorzugt in städtischen Bereichen errichtet werden, zählen u.a. genehmigungspflichtige Anlagen nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz (Nrn. 1-10 der Anlage 1 des UVPG), Verkehrsvorhaben wie z.B. Bau einer innerstädtischen Autobahn oder Bundesstraße (14.3-14.5 Anl. 1 zum UVPG) oder Bau einer Schienenstrecke im öffentlichen Personennahverkehr (Nr. 14.11 Anl. 1 zum UVPG) sowie Städtebauprojekte (Nr. 18 Anl. 1 zum UVPG).
2
2 Aufbau und Vorgehensweise
Zunächst werden spezifische Themenfelder und Problemstellungen des Lebensraums Stadt für Tiere und Pflanzen betrachtet (Kap. 3). Dabei werden folgende Aspekte beleuchtet:
• Stadtvegetation (Kap. 3.1)
• Artenvielfalt (Kap. 3.2)
• Einfluss des Menschen auf die Verteilung von Tier- und Pflanzenarten inner-
halb der Stadt (Stadtökologische Gliederung) (Kap. 3.3) Daraufhin werden die rechtlichen und fachlichen Anforderungen an die Behandlung der Schutzgüter Tiere und Pflanzen in Umweltverträglichkeitsuntersuchungen mit dem Schwerpunkt auf städtischen Bereichen untersucht (Kap. 4 / Kap. 5). Bei den rechtlichen Anforderungen werden die Anforderungen an die Unterlagen des Vorhabensträgers (UVS) aus dem UVPG (Kap. 4.1) sowie die UVP-Verwaltungsvorschrift (Kap. 4.2) beleuchtet.
Bei den fachlichen Anforderungen werden die in der gängigen Fachliteratur herrschenden Meinungen zu Untersuchungsgegenständen, Methoden, Operationalisierungsmöglichkeiten usw. bei der Ermittlung und Beschreibung der Umwelt, der Umweltauswirkungen eines Vorhabens (rechtlich gefordert) sowie der fachlichen Bewertung (Konkretisierung der rechtlichen Anforderungen) getrennt nach den Schutzgütern Pflanzen (Kap. 5.1) und Tieren (Kap. 5.2) dargestellt und auf den Lebensraum Stadt unter Berücksichtigung der Erkenntnisse aus Kap. 3 übertragen. Zudem wird ein Überblick über Methoden zur Bewertung von Umweltauswirkungen gegeben, von welchen die in der Praxis am häufigsten verwendete Methode (Ökologische Risikoanalyse) näher beleuchtet wurde (Kap. 5.3).
Im Anschluss daran werden zwei Praxisbeispiele für Umweltverträglichkeitsstudien (Bau einer innerstädtischen Umgehungsstraße in Solingen (Kap. 6.1) und Ausweisung eines neuen Gewerbegebiets am Ortsrand (Kap. 6.2)) im Hinblick auf ihre Be-handlung des Schutzguts Tiere und Pflanzen analysiert. Anschließend werden auf den Ergebnissen der vorangegangenen Kapitel basierend in der Folge die rechtlichen Handlungsempfehlungen bzw. der „fachliche Leitfaden“ für eine angemessene Bearbeitung des Schutzguts Tiere und Pflanzen in Umweltverträglichkeitsstudien in städtischen Bereichen aufgezeigt (Kap. 8).
3
3 Der Lebensraum Stadt für Tiere und Pflanzen
Eine Stadt ist nicht ein einzelnes Ökosystem, sondern ein Ökosystemkomplex (SU-KOPP, WITTIG (1993): 2). Aufgrund der starken menschlichen Prägung und der vielfältigen Nutzungen bestehen signifikante Unterschiede zwischen der Tier- und Pflanzenwelt der Städte und ihrem Umland, wobei „der direkte und indirekte Einfluss des Menschen auf Flora“ [und Fauna, Anm.d.Vf.] „mit zunehmender Siedlungsgröße steigt“ (WITTIG (2002): 17). Demzufolge ist die Abgrenzung der Stadtflora bzw.fauna zu derjenigen des Umlandes schwierig, da in Städten auch im Umland beheimatete Arten vorkommen.
Durch menschliche Einflüsse sind zudem in allen Städten die drei wichtigsten Komplexe abiotischer Standortfaktoren für Pflanzen (Klima und Böden sowie die daraus resultierende Wasserversorgung) stark verändert (vgl. ebd (2002): 17). Das Stadtklima zeichnet sich besonders durch den Einfluss der Bebauung und der Versiegelung durch eine erhöhte Temperatur gegenüber dem Umland, eine erhöhte Luftverschmutzung sowie eine relative Trockenheit aus. Bodenversiegelung sowie Bodenverdichtung in der Form von Trittbelastung und Befahren führt zu einem negativen Einfluss auf die Lebensraumqualität von Tieren und Pflanzen (vgl. SCHULTE et al. (1989): 126).
Die daraus resultierenden Konsequenzen für den Wasserhaushalt haben ihrerseits wiederum Folgen für die Zusammensetzung der Stadtflora (vgl. WITTIG (2002): 18). Das schnelle Abfließen bzw. die rasche Versickerung des Regenwassers zusammen mit der klimatischen Trockenheit ist ein unübersehbarer Nachteil für die Stadtvegetation (vgl. ebd. (2002): 21). Darüber hinaus induziert die Luftverschmutzung in Städten häufig ein geringeres Pflanzenwachstum, u.a. wirkt sie hemmend auf das Vorkommen und Wachstum von Flechten und Moosen; auch Tiere werden stark beeinträchtigt 4 .
Die Mehrzahl der in Deutschland heimischen Arten ist nicht an diese städtischen Bedingungen angepasst, weshalb dort der Anteil nicht einheimischer Arten hoch, die Anzahl seltener Arten gering ist (vgl. GILBERT (1989): 15). Durch die anthropogenen
4 der hellgefärbte Birkenspanner verlor dadurch in Städten seine helle Schutztarnung, auf dem Land dominierte weiterhin die hellgefärbte Form (vgl. GILBERT (1989): 30, 32-34).
4
Einflüsse ist unter Experten die Frage, ob das Stadtgrün als Element des Naturhaushalts und Lebensgrundlage leistungsfähig sein kann, umstritten 5 .
3.1 Stadtvegetation
Städte weisen neben typisch städtischen Lebensräumen auch Lebensräume auf, die vom Typ her für das Umland charakteristisch sind (z.B. Parks). Dadurch findet man in einer Stadt ca. die Hälfte der Gesamtflora der jeweiligen Region (vgl. WITTIG (2002): 58, 59). WITTIG et al. (1985) unterteilen die Stadtvegetation in stadtfliehende (urbanophobe 6 , differenziert in extrem und mäßig urbanophob), in Stadt und Umland verbreitete (urbanoneutrale 7 ) und stadtbevorzugende (urbanophile 8 , differenziert in extrem und mäßig urbanophil) Pflanzenarten; letztere finden im Bereich der städtischen Nutzung sogar ihre optimale Lebensbedingungen vor.
Die Verbreitung von Pflanzenarten durch das weltumspannende Verkehrs- und Handelsnetz führt dazu, dass die Ausbildung der Stadtvegetation ein ständig fortschreitender, dynamischer Prozess ist (WITTIG (2002): 52; s. auch GUTTE (1990, 1996), SUDNIK-WOJCIKOWSKA (1987)). Vor allem Städte fördern durch ihre Verkehrssysteme 9 und die offene Natur die Besiedlung mit Immigranten 10 (vgl. GILBERT (1989): 18).
Dadurch zeichnet sich mittlerweile weltweit, z.T. sogar über die Grenzen von Klimazonen hinweg, eine starke Tendenz zur Vereinheitlichung der Stadtflora ab (vgl. WITTIG (2002): 57). Darüber hinaus werden die Unterschiede zwischen der Stadt-und der Dorfflora mit der Verstädterung der Dörfer kleiner (vgl. ebd: 57, s. auch A u. P. PYSEK (1987)).
Gegen Ende des 20. Jahrhunderts ist in Europa ein allmähliches Nachlassen der Zuwanderung von Neophyten zu verzeichnen. Dies dürfte darauf zurückzuführen sein, dass diejenigen Arten, die an unser Klima und an die speziellen Verhältnisse
5 Biologen betonen die Übereinstimmung zwischen urbanen und natürlichen Ökosystemen (vgl. BAN-KOWSKA et al. 1985, KLAUSNITZER 1987 in: SCHULTE et al. 1989: 6); Stadtgärtner sprechen z.T. nur noch von einem abiotischen Ökosystem (vgl. RICHTER 1981: 14 in SCHULTE et al. 1989: 6)
6 extrem urbanophob: Orchideen, mäßig urbanophob: Waldpflanzen (WITTIG 2002: 59)
7 urbanoneutrale Arten: Pflanzenarten von Trittgesellschaften (z.B. Plantago major) (WITTIG 2002: 60)
8 mäßig urbanophil: z.B. Oenothera biennis, extrem urbanophil: Hordeum murinum (WITTIG 2002: 61)
9 fast jede mit Transport in Verbindung stehende Tätigkeit schafft eine Gelegenheit, Organismen zu verbreiten
10 i.S.v. einwandernden Tier- und Pflanzenarten
5
Arbeit zitieren:
Dipl. -Ing. Matthias Bächle, 2007, Die Schutzgüter Tiere und Pflanzen in der Umweltverträglichkeitsstudie (UVS), München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Formatvorlage (OpenOffice) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Hausar...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 35 Seiten
Formatvorlage / Vorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit, Bachelorarb...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 15 Seiten
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Für MS Word 2007 - dotx
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wisse...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 20 Seiten
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Hausarbeit, 14 Seiten
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Bibliografieren - Reden - Schr...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Skript, 46 Seiten
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - ...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 39 Seiten
Raumwissenschaften, Stadt- und Raumplanung: Die Schutzgüter Tiere und Pflanzen in der Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Matthias B. hat den Text Die Schutzgüter Tiere und Pflanzen in der Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) veröffentlicht
Matthias B. hat einen neuen Text hochgeladen
Erlebniswerkstatt Menschen - Tiere - Pflanzen - Strukturen
Projekte für Kinder und Jugend...
Monika Krumbach
Der Kosmos Tier- und Pflanzenführer
1200 Arten, 1500 Fotos.
Ursula Stichmann-Marny, Wilfried Stichmann, Erich Kretzschmar
Der große Kosmos-Naturführer Tiere und Pflanzen
Ursula Stichmann-Marny, Wilfried Stichmann, Erich Kretzschmar
0 Kommentare