Danksagung
Mein Dank gilt meinem Doktorvater, Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Dieter Henrich für seine schier unendliche Geduld. Besonders danke ich meinen Eltern, ohne die ich diese Arbeit nicht hätte fertig stellen können.
Der US-amerikanische Trust als Testamentsersatzgeschäft I
Inhaltsverzeichnis
Literaturverzeichnis XI
Entscheidungsregister XIX
I. Einleitung 1
II. Ziel der Untersuchung 3
III. Gang der Untersuchung 4
Erstes Kapitel - Der Trust im Privatrecht der USA und Floridas 6
I. Das Recht der USA und Floridas 6
1. Die USA als Mehrrechtsstaat 6
2. Common Law und Equity 7
3. Case Law und Statutory Law 8
4. Das Recht des Bundesstaates Florida 9
a. Allgemein 9
b. Das Erbrecht 10
II. Der Trust als Rechtsinstitut 11
1. Historische Entwicklung 11
2. Rechtsquellen 18
3. Funktionen, Erscheinungsformen und Anwendungsbereich des Trusts 19
a. Der rechtsgeschäftlich begründete Trust 19
aa. Mittel der Vermögensverwaltung zugunsten von
Personenmehrheiten 19
(1) Der Business Trust 20
(2) Der Voting Trust 21
(3) Investment Trust 21
bb. Die Vermögenswidmung zu gemeinnützigen Zwecken 22
cc. Langfristige Nachlassbindung 23
dd. Kritik an der Einteilung von Kötz 23
b Constructive und resulting Trust 24
Der US-amerikanische Trust als Testamentsersatzgeschäft II
c. Der Trust im Sinne des Florida Probate Code 25
III. Die Entstehungs- und Wirksamkeitsvoraussetzungen des
rechtsgesch äftlich begründeten inter vivos Trust 25
1. Der rechtsgeschäftlich begründete inter vivos Trust 25
2. Die Errichtungsformen 26
a. Errichtung durch „delivery“ oder „self declaration“ 26
b. Das Errichtungsversprechen 26
3. Der Wille zur Trusterrichtung 27
a. Die Willenskundgabe 27
b. Der notwendige Inhalt der Willenskundgabe 28
4. Die Person des Settlors 28
5. Die Bestimmung des Trustee 29
a. Allgemein 29
b. Die Benachrichtigung, das Einverständnis und der „disclaimer“
des Trustee 31
c. Die Kündigung des Trustee 32
d. Die Entlassung des Trustee 33
e. Die Fähigkeit zum Trustee 34
6. Die Bestimmung des Begünstigten 34
a. Allgemein 34
b. Die Fähigkeit zum Beneficiary 36
c. Die Benachrichtigung, Einverständnis und Ablehnung des beneficiaries 37
7. Die Bestimmung der Verpflichtung des Trustee gegenüber dem Beneficiary 38
8. Der Vermögensgegenstand des Trust 40
a. Allgemein 40
b. Estates 41
c. Future interests 44
aa. Allgemein 44
bb. Possessory estates und future interests 45
cc. Vested, nonvested und contingent future interests 47
dd. Übertragbarkeit und Vererbbarkeit 50
ee. Abgrenzung von der expectancy und noch nicht erlangten
Berechtigungen 50
Der US-amerikanische Trust als Testamentsersatzgeschäft III
d. Equitable interests 52
e. Bestimmbarkeit der Trust res 53
f. Übertragbarkeit 53
g. Die Schuld des Settlors als Trust res 54
9. Die Übergabe der Trust res 54
10. Die Consideration 55
11. Formvorschriften 56
a. Das Statute of Frauds 56
b. Das Statute of Wills 59
aa. Die Rechtslage in Florida 59
(1) Hanson v. Denckla 59
(2) Lane v. Palmer First National Bank Trust Co. 60
(3) § 689.075 Fla. Stat. von 1969 61
(4) Das Amendment von 1971 63
(5) Zuckerman v. Alter 64
(6) Das Amendment von 1995 64
bb. Die Rechtslage in den anderen Bundesstaaten 66
cc. Der Uniform Probate Code 67
c. Eintragung oder Registrierung der Trusturkunde 68
12. Die parol evidence rule 68
13. Der zulässige Zweck 70
a. Allgemein 70
b. Public policy 71
c. Die Rechtswidrigkeit im übrigen 72
14. Die rule against perpetuities 73
a. Funktion und Rechtfertigung 73
b. Der Regelungsinhalt 75
c. Die common law rule 75
bb. Die rule against perpetuities in Florida 77
cc. Die rule in anderen Bundesstaaten 79
dd. Anwendung auf accumulations 79
ee. Salvatorische Klausel 80
d. Die Rechtsfolge bei Verstoß 81
15. Folgen der Unwirksamkeit der Trusterrichtung 81
Der US-amerikanische Trust als Testamentsersatzgeschäft IV
a. Teilweise Unwirksamkeit 81
b. Unwirksamkeit insgesamt 82
aa. Trusterrichtung gegen Consideration 82
bb. Ausschluss durch den Trusterrichter 83
cc. Ausschluss bei Illegalität 84
c. Die gerichtliche Angreifbarkeit von unwirksamen Trusts 84
16. Sonderregelungen für einzelne Trustformen 85
a. Der Charitable Trust 85
b. Life insurance Trusts 87
c. Employees Trusts 88
d. Totten Trusts 88
IV. Die Rechtswirkungen des wirksam errichteten inter vivos Trust 89
1. Die Rechtsstellung des Errichters 89
a. Widerruflicher und unwiderruflicher Trust, Änderungsrecht 90
b. Kontrolle der Trustverwaltung 91
c. Die Rechte der Gläubiger des Errichters 91
aa. Trusterrichtung zur Gläubigerbenachteiligung 91
bb. Zugriff auf das Widerrufsrecht 93
cc. Zugriff bei Kombination mit power of appointment 94
dd. Wirkung von homestead und sonstigem exempt property 94
ee. Zugriff der Nachlassgläubiger 95
d. Der Trusterrichter als Begünstigter 95
2. Die Rechtsstellung der Begünstigten 95
a. Die Rechtsnatur der Berechtigung 95
aa. Die „in personam theory“ 97
bb. Die „in rem theory“ 99
cc. Die vermittelnde Lösung 100
dd. Bewertung des Theorienstreits 100
b. Inhalt und Umfang des Begünstigtenrechts 102
aa. Allgemein 102
bb. Discretionary powers und ihre Rechtsqualität 103
c. Übertragbarkeit und Schutz vor dem Zugriff von Gläubigern des
Beg ünstigten 104
Der US-amerikanische Trust als Testamentsersatzgeschäft V
aa. Der spendthrift Trust 105
bb. Der discretionary Trust 108
cc. Der protective Trust 108
dd. Support Trust 109
d. Grundstücksrecht oder bewegliche Sache 109
e. Rechte gegenüber dem Trustee und ihre Durchsetzung 110
aa. Das Recht auf ordnungsgemäße Geschäftsführung 110
bb. Ansprüche aus breach of Trust 112
(1) Der Schadensersatzanspruch 112
(a) Anspruchsvoraussetzungen, Einwendungen, Einreden 112
(b) Umfang des Schadensersatzes 116
(aa) Einfacher Schadensersatz 116
(bb) Punitive damages 118
(2) Das „right to follow the Trust“ 119
cc. Die Anspruchsverwirklichung 121
f. Der Schutz gegenüber Dritten 121
aa. Der Schutz gegenüber dem Teilnehmer am breach of Trust
und Erwerbern von Trustgegenständen 121
(1) Schutz gegenüber dem Teilnehmer am breach of Trust
des Trustee 122
(2) Schutz gegen den bösgläubigen Erwerber 123
(3) Schutz gegen den unentgeltlichen gutgläubigen Erwerber 124
bb Der Schutz gegen Gläubiger des Trustee 125
cc. Der Schutz gegen Gläubiger des Beneficiary 128
dd. Der Schutz gegen Gläubiger des Trusterrichters 128
g. Die Rechte von „Pflichtteilsberechtigten“ 129
aa. Allgemein 129
bb. Die Regelung in Florida 130
(1) Pflichtteilsrechte 130
(2) Property oder Estate. 131
cc. Die Regelungen des Uniform Probate Code 132
h. Das Verhältnis mehrerer Begünstigter untereinander 134
3. Die Rechtsstellung des Trustee 136
a Allgemein 136
Der US-amerikanische Trust als Testamentsersatzgeschäft VI
b. Die Pflichten und Befugnisse des Trustee in Bezug auf das
Trustverm ögen 136
aa. Die Schutzpflicht bezüglich des Trustgegenstandes 137
bb. Die Pflicht zur Aussonderung und Kenntlichmachung des
Trustverm ögens 138
cc. Die Pflicht zum Handeln mit „reasonable care and skill“ 139
dd. Die Investition des Trustvermögens 140
(1) Die Regelungen generell 140
(2) Die Regelungen in Florida 141
c. Die unmittelbaren Pflichten gegenüber dem Begünstigten 144
aa. Die Pflicht zur höchstpersönlichen Wahrnehmung der
Aufgaben der Trustverwaltung 144
bb. Die Loyalitätspflicht 145
cc. Die Rechnungslegungs- und Informationspflicht 149
dd. Die Leistungsverpflichtung 151
d. Die Haftung des Trustee 154
e. Die Ansprüche des Trustee 154
aa. Regressansprüche gegen das Trustvermögen 155
bb. Die Entlohnung des Trustee 156
V. Änderung und Beendigung des Trusts 158
1. Die Änderung 158
2. Die Beendigung 161
3. Die Form von Änderung und Widerruf 164
VI. Die Rolle der Gerichte 165
Zweites Kapitel - Der Trust als Testamentsersatzgeschäft 168
I. Begriff, Abgrenzung und Zulässigkeit von Testamentsersatzgeschäften 168
1. Die Begriffe Testament und Testamentsersatzgeschäft 168
2. Die Abgrenzung mit Hilfe des Present-Interest Test 171
3. Die formale Abgrenzung 175
4. Die Regelung des Uniform Probate Code 176
Der US-amerikanische Trust als Testamentsersatzgeschäft VII
5. Die Regelung in Florida 176
6. Diskussion der Abgrenzungslösungen 178
II. Rechtspolitische Berechtigung von Gleichlauf von Testament
und Testamentsersatzgeschäften 180
1. Das Probate-Verfahren 180
a. Begriff und historischer Hintergrund 180
b. Gang des Nachlassabwicklungsverfahrens 183
aa. Das Verfahren in Florida 184
bb. Das Verfahren nach dem Uniform Probate Code 187
cc. Das Verfahren in den sonstigen Bundesstaaten 188
dd. Wirkung und Funktion des Probate-Verfahrens 189
2. Kritik an der Rechtslage de lege lata 191
a. Die Kosten des Probate-Verfahrens 192
b. Die Dauer des Verfahrens 193
c. Die Öffentlichkeit des Probate-Verfahrens 194
d. Die Notwendigkeit von probate für das title-clearing 194
e. Die Notwendigkeit des Gläubigerschutzes durch probate und
administration 196
3. Reformbestrebungen 197
4. Das „exempt property“ 198
a. Allgemein 198
b. Die gesetzliche Regelung und der persönliche
Anwendungsbereich 198
c. Der sachliche Anwendungsbereich 200
d. Die ratio legis 201
e. Auswirkungen auf den Trust 202
5. Dem Probate-Verfahren im weiteren Sinne funktionsverwandte
Mechanismen bei den Testamentsersatzgeschäften 203
6. Testamentsform oder einfache Schriftform 204
7. Schlussfolgerung 205
III. Die Nachlassplanung und die Rolle von Testamentsersatzgeschäften 206
1. Das estate planning 206
Der US-amerikanische Trust als Testamentsersatzgeschäft VIII
a. Der Begriff 206
b. Die Hintergründe der Erscheinung 207
c. Die Instrumente 208
aa. Die Übertragung von legal estates 208
bb. Die Lebensversicherung 210
cc. Das joint ownership, cotenancies 211
dd. Die Bankkonten 213
(1) Der joint bank account 214
(2) Der Trust account 215
(3) Der payable-on-death account 215
ee. Das Testament und „erbrechtliche“ Verträge 216
(1) Das Testament 216
(2) Der contract to make a will 216
ff. Die gesetzliche Erbfolge 217
(1) Allgemein 217
(2) In Florida 217
2. Die Rolle und Funktion der Testamentsersatzgeschäfte 218
a. Rechtstatsächliche Bedeutung 218
b. Einsatzmöglichkeiten im estate planning 219
aa. Mit Testamentsersatzgeschäften verfolgbare Ziele 219
(1) Vermeidung von probate und administration 219
(2) Steuerersparnis 220
(2) Individuelle Nachlassverteilung und vorweggenommene
Erbfolge 221
IV. Die Rolle des Trust als Testamentsersatzgeschäft 222
1. Praktische Relevanz 222
2. Ziele des Erblassers bei der Nachlassplanung mit Hilfe des inter vivos
Trusts und seine Eignung zu deren Verwirklichung 222
a. Die Vermeidung von probate und administration 222
b. Die Vermeidung der Testamentsform 222
c. Die Steuerersparnis 223
aa. Irrevocable Trust 223
bb Revocable Trust 224
Der US-amerikanische Trust als Testamentsersatzgeschäft IX
d. Der Schutz von Vermögen des Begünstigten vor Gläubigern 224
e. Der Schutz von Vermögen des Errichters vor seinen Gläubigern 224
f. Die individuelle Nachlassplanung. 225
g. Die vorweggenommene Erbfolge. 225
h. Die langfristige Nachlassplanung. 226
i. Die kompetente Vermögensverwaltung 226
j. Verbindung mit anderen Zwecken, die nicht der Nachlassplanung
dienen 226
3. Die Eignung des Trusts zur Nachlassplanung. 227
Drittes Kapitel - Vergleichende Betrachtung 228
I. Nachlassplanung und Testamentsersatzgeschäfte im deutschen Recht 228
1. Die Schenkung auf den Todesfall 229
a. Im Vollzug auf den Tod des Schenkers aufschiebend
befristete Handschenkung 229
b. Versprechensschenkung unter Lebenden auf den Tod
ohne Überlebensbedingung 230
c. Vollzogenes Schenkungsversprechen auf den Tod mit
Überlebensbedingung. 231
d. Die Zuwendung außerhalb des Nachlasses 232
e. Vermeidung der Testamentsform. 232
f. Verhinderung des Gläubigerzugriffs 233
g. Ausschluss der gesetzlichen Erben und Pflichtteilsberechtigten
von der Teilhabe am Nachlass 234
2. Der Vertrag zugunsten Dritter. 235
a. Die Zuwendung außerhalb des Nachlasses 236
b. Vermeidung der Testamentsform. 236
c. Gläubigerbenachteiligung 236
d. Ausschluss der gesetzlichen Erben und Pflichtteilsberechtigten
von der Teilhabe am Nachlass 236
3. Verwaltungstreuhand 237
4. Die Familienstiftung. 237
5. Anordnung der Testamentsvollstreckung 239
Der US-amerikanische Trust als Testamentsersatzgeschäft X
6. Gesellschaftsrechtliche Nachfolgeklauseln. 242
7. Zusammenfassung. 242
II. Vergleich der rechtlichen und praktischen Bedeutung 243
III. Bewertung der Interessenlagen 243
IV. Sinn und Unsinn einer Übernahme des Trusts in der dargestellten Form
und Funktion in das deutsche Recht 245
Der US-amerikanische Trust als Testamentsersatzgeschäft XI
Literaturverzeichnis
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Vortmann, Jürgen Testamentsvollstreckung durch Banken, ZBB 1994, 259 ff.
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Entscheidungen englischer Gerichte
2 Dyer 155a
32 Henry 8, c.1 Robinson v. Pett, 1734, 3 P.Wms. 249
Entscheidungen us-amerikanischer Gerichte
153 So. 325, 327 (Fla. 1 st DCA 1963)
548 So. 2d 1154 (1989 Fla. App.)
A
Adams v. Vidal, 60 So. 2d 545 (1952)
Adelberger's Estate, 280 Fed. 405 (C.C.A. Fla 1921) Alter v. Zuckerman, 585 So. 2d 303, 311 (Fla. 3d DCA 1991) Anderson v. Draddy, 458 So. 2d 803 (Fla. 4th DCA 1984) Arceneaux v. Merrill Lynch, Pierce, Fenner & Smith, Inc., 767 F.2d 1498 (11th Cir.[Fla.] 1985) Armour v. Allen, 377 So. 2d 789 (1979) Atchison v. Dietrich, 315 P. 2d 265 (Okla. 1957) Auten v. Conway, 240 So. 2d 502 (1970) Axtell v. Coons, 82 Fla. 158; 89 So. 419, 420 f. (1921)
B
Bacardi v. White, 463 So. 2d 218 (Fla. 1985)
Der US-amerikanische Trust als Testamentsersatzgeschäft XX
Bacon v. Marden, 518 So. 2d 925 (Fla. App, 1987)
Bailey v. Baron, 249 So. 2d 45 (Fla. 3 rd DCA 1972) Bailey v. Leatherman, 615 So. 2d 810 (Fla. 3 rd DCA 1993) Ball v. Mills, 376 So. 2d 1174 (Fla. App. 1979)
Barnett Banks Trust Co., N.A. v. Compson, 629 So. 2d 849, 851 (Fla. 2d DCA 1993) Barnhart v. Hovde, 490 So. 2d 1271, 1272 (Fla. 5th DCA 1986) Bay Biscane Co. v. Baile, 73 Fla. 1120, 75 So. 860 (1917) Bendl v. Bendl, 246 So. 2d 574, 576-577 (Fla. 3d DCA 1971) Bessimer Properties, Inc. v. Gamble, 158 Fla. 38, 27 So. 2d 832 (1946) Bliss v. Martin, 74 Cal. App. 2d 500, 169 P. 2d 61 (1946) Blood v. Hunt, 97 Fla. 551, 121 So. 886 (1929) BMW v. Gore, 116 S.Ct. 1589 (1996) Boyd v. Sibold, 7 Wash. 2d 279, 109 P. 2d 535 (1941) Brahmey v. Rollins, 87 NH 290, 179 A. 186, 119 ALR 8 (New Hamshire) Brent v. Smathers, 547 So. 2d 683 (Fla. 3 rd DCA 1989) Brevard County v. Ramsey, App. 5 Dist., 658 So. 2d 1190 (1995) Brooks v. Egbert, 2 Del. Ch. 83 (1840) Brown v. Saake, 190 So. 2d 56 (Fla. 2d DCA 1966) Burgis v. Burgis, 611 So. 2d 594, 596 (Fla. 2d DCA 1993) Busch v. City Trust Co., 101 Fla. 392, 134 So. 226 (1931) Byers v. Beddow, 106 Fla. 166, 142 So. 894 (1932)
C
Calvin-Case, 7 Co. I 17b
Cazallis v. Ingraham, 119 Me. 240, 110 A. 359 (1920)
Christian Herald Asociation v. First National Bank of Tampa, 40 So. 2d 563 (Fla. Supreme Court 1949).
Centrust Savings Bank v. Barnett Banks Trust Company 483 So 2d 867 (Fla. App. 1986) Clement v. Charlotte Hospital Ass'n Inc., 137 So. 2d 615, 616 (Fla. 2d DCA 1962) Community National Bank & Trust Co. v. Rapaport, 213 So. 2d 316 (Fla. App. 1968) Cone v. Woman's Benefit Ass'n of Port Huron, Mich., 145 Fla. 282, 199 So. 43 (1941) Constant v. Matteson, 22 Ill. 546 (1859) Cook v. Glilmore, 133 Ill. 139, 142, 24 N.E. 524 (1890) Coral Gables First Nat. Bank v. Hart, 20 So. 2d 647, 648 (Fla. 1945)
Der US-amerikanische Trust als Testamentsersatzgeschäft XXI
Crawford v. Crawford, 129 Fla. 746, 176 So. 838 (1937)
Cruse v. Leary, 727 S.W. 2d 408, 410 (Ky App. 1987)
D
Dacus v. Blackwell, 90 So. 2d 324 (Fla. 1956)
David, 54 F.2d 140 (C.C.A. Fla. 1931)
Deal Farms, Inc. V. Farm & Ranch Supply, Inc., App., 382 So. 2d 888 (1980) DeGeorge v. State, App., 358 So.2d 217 (1978) DeWitt v. Duce, 408 So. 2d 216, 218 (Fla. 1981) Diedricks v. Reinhardt, 466 So. 2d 375, 377 (Fla. 3d DCA 1985) Douglas Properties vs. Stix, 118 Fla. 354, 159 So. 1 (1937)
E
Ebeling v. Voltz, 454 So. 2d 783, 785 (Fla. 4th DCA 1984) Elvin v. Seestedt, 141 Fla. 266, 193 So. 54 (1940) Epstein v. Epstein, 519 So. 2d 1042, 1043 (Fla. 3d DCA 1988) Erie Railroad Company vs Tompkins, 304 U.S. 64 (1938) Erwin v. Jacksonville, 139 So. 2d 135 (Fla. 1962) Estate of Boyd, 519 So. 2d 692 (Fla. 4th DCA 1988) Estate of Broxton, 425 So. 2d 23, 25 (Fla. 4th DCA 1983) Estate of Combee, 601 So. 2d 1165 (Fla. 1992) Estate of Corbin, 645 So. 2d 39, 41 (Fla. 1st DCA 1994). Estate of Craft, 320 So. 2d 874 (Fla. 4 th DCA 1975) Estate of Danese, 641 So. 2d 423, 427 (Fla. 1st DCA 1994) Estate of Gainer, 579 So. 2d 708 (Fla. 1st DCA 1991) Estate of Gleason, 631 So. 2d 321, 322-323 (Fla. 4th DCA 1994) Estate of Herskowitz, 338 So. 2d 210 (1976) Estate of Johnson, 397 So. 2d 970 (Fla. 4th DCA 1981) Estate of Jones, 318 So. 2d 231 (Fla. 2d DCA 1975) Estate of Kant, 272 So. 2d 153, 156 (Fla. 1972) Estate of Martin, 110 So. 2d 421 (Fla. 2d DCA 1959) Estate of Morrow, 611 So. 2d 80 (Fla. 2d DCA 1992)
Der US-amerikanische Trust als Testamentsersatzgeschäft XXII
Estate of Pearce, 481 So. 2d 69 (Fla. 4th DCA 1985); Rev. 491 So. 2d 280 (Fla. 1986) Estate of Silvian, 347 So. 2d 632, 635 (Fla. 4th DCA 1977) Estate of Skuro, 467 So. 2d 1098 (Fla. 4th DCA 1985) Estate of Solnik, 401 So. 2d 896, 897(Fla. 4th DCA 1981) Estate of Stewart v. Caldwell, 271 So. 2d 754 (Fla. 1972) Euart v. Yoakley, 456 So. 2d 1327 (Fla. 4th DCA 1984) Exchange Nat. Bank v. Sparkman, 191 Colo. 534; 554 P. 2d 1090 (1976)
F
Farkas v. Williams, 3 Ill. App. 2d 248, 121 N.E. 2d 344 (1954), 5 Ill. 2d 417, 125 N.E. 2d 600 (Ill. S.Ct. 1955) Farlie v. Scott, 88 Fla. 229; 102 So. 247 (1924)
First church of Christ, Scientist v. Watson, 286 Ala. 270, 239 So. 2d 194 (Ala. 1970) First Nat. Bank of Miami v. Kerness, 142 So. 2d 777, 780 (Fla. 3d DCA 1962) First Nat. Bank of St. Petersburg v. Solomon, 63 F.2d 900 (5th Cir.[Fla.] 1933) First Nat. Bank v. Massey, 132 Fla. 113, 182 So. 187 (1938) First Trust Savings Bank v. Henderson, 101 Fla. 1437; 136 So. 370, 378 (1931) First Winsconsin National Bank of Milwaukee v. Schwab, 141 Fla. 748, 194 So. 307 (1940)
Flagship Bank of Orlando v. Reinman, Harrel, Silberhorn, Moule & Graham, P.A. 503 So 2d 913 (Fla. App. 1987)
Fleck v. Baldwin, 141 Tex. 340, 172 S.W. 2d 975 (1943) Flinn v. Van Devere, 502 So. 2d 454 (Fla. App. 1987)
Flood v. Ware, 363 So. 2d 1101 (Fla. 2d DCA 1978), cert. denied, 372 So. 2d 468 (Fla. 1979)
Florida Coast Bank of Pompano Beach v. Mayes, 437 So. 2d 160 (Fla. 4th DCA 1983) Florida Nat. Bank of St. Petersburg & Trust Co. of Miami v. Brown, 47 So. 2d 748 (Fla. 1950)
Florio v. State, 119 So. 2d 305, 309 (1960) Foley v. Dick, 436 So. 2d 139 (Fla. 2d DCA 1983) Friedberg v. Sunbank Miami, 648 So 2d 204 (Fla. 1994 3 rd DCA) Ft. Myers Memorial Gardens v. Barnett Banks, 474 So. 2d 1215 (Fla. 2d DCA 1985)
Der US-amerikanische Trust als Testamentsersatzgeschäft XXIII
G
G.M. Brod & Co., Inc. v. U.S. Home Corp., 759 F.2d 1526, 1536 (11th Cir.[Fla.] 1985) Gallo v. State, 571 So. 2d 78 (Fla. 4 th DCA 1990) Gebelin v. Belin, 456 So. 2d 1237 (Fla. 1st DCA 1984)
Genova v. Florida Nat. Bank of Palm Beach County, 433 So. 2d 1211 (Fla. 4th DCA 1983)
Gepfrich v. Gepfrich, 582 So. 2d 743, 744 (Fla. 4th DCA 1991) Gilbert v. Gilbert, 447 So. 2d 299 (Fla. 2d DCA 1984) Gilbert v. Sutliff, 3 Ohio St. 129 (1853) Goldman v. Mandell, 403 So. 2d 511 (Fla. 5th DCA 1981) Grady v. Grady, 395 So. 2d 643 (Fla. 4th DCA 1981) Gray v. Leon County 96 Fla 476, 118 So 305 (1928) Griffin v. Griffin, 463 So. 2d 569 (Fla. 1st DCA 1985) Griffith v. Shamrock Village, 94 So. 2d 854 (Fla. 1957) Grossman Holdings, Ltd. v. Hourihan, 414 So. 2d 1037, 1040 (Fla. 1982)
H
Haimowitz v. Hawk, 80 Fla. 272, 85 So. 668 (1920)
Hall v. Roberts, 146 Fla. 444, 1 So. 2d 579, 579-580 (1941) Hamilton v. Flowers, 134 Fla. 328, 183 So. 811, 816 (1938). Hansen Motor Co., Inc. v. Byrd, 377 So. 2d 773 (Fla. 4th DCA 1979) Hanson v. Denckla, 100 So. 2d 378 (1956), 357 U.S. 235 (US Supreme Court), 78 S. Ct. 1228, 2 L. Ed. 2d 1283, 106 So. 2d 549 (Fla. 1958) Hart v. Seymour, 147 Ill. 598, 35 N.E. 246 (1893) Hecht v. Malley, 265 US 144
Heifetz v. Bank of America National Trust and Savings Association, 147 Val. App. 2d 776, 305 P. 2d 979, 62 A.L.R. 2d 1403 (1957) Hill v. First National Bank, 79 Fla. 391, 84 So. 190 (1920) Hitchcock v. Mortgage Securities Corporation, 103 Fla. 104; 116 S. 244 (1928) Hoffman v. Jones, 280 So. 2d 431 (Fla. 1973) Hoffman’s Estate, 175 Ohio St. 363, 195 N.E. 2d 106 (1963) Holly v. Missionary Society, 180 U.S. 284, 21 S. Ct. 395, 45 L. ed. 531 (1901)
Der US-amerikanische Trust als Testamentsersatzgeschäft XXIV
Hubert v. Hubert, 622 So. 2d 1049 (Fla. 4th DCA 1993)
I
Ilse v. Burgess, 28 Cal. App. 2d 654, 83 P.2d 527 (1938)
Industrial Nat. Bank v. Budlong, 106 RI 780, 264 A. 2d 18 (Rhode Island) International Trust Co. v. Preston, 24 Wyo. 163, 156 P. 1128 (1916) Ireland v. Lester, 298 Mich. 154, 298 N.W. 488, 490 (1941)
J
Jetton Lumber Company v. Hall, 67 Fla. 61, 64 So. 440 (1914)
Johns-Manville Sales Corp. v. Janssens, 463 So. 2d 242, 247 (Fla. 1st DCA 1984) Jones v. First National Bank in Fort Lauderdale, 226 So. 2d 834 (Fla. App. 1969) Jones v. Sun Bank Miami/N.A., 609 So. 2d 98, 101 (Fla. 3d DCA 1992) Jungbluth v. American Bank & Trust Co., 101 Fla. 289, 134 So. 618 (1931)
K
Kay v. Bosturck, 83 Fla. 308, 91 So. 112 (1922)
Kelley v. Hill, 481 So. 2d 1311, 1312(Fla. 2d DCA 1986) Kozacik v. Kozacik, 157 Fla. 597, 26 So. 2d 659, 661(1946) Kunce v. Robinson, 469 So. 2d 874 (Fla. 3 rd DCA 1985)
L
La Gasse v. Aetna Insurance Co., 213 So. 2d 454 (Fla. 2d DCA 1968) La Pierre v. Kalergis, 251 So. 2d 885, 886(Fla. 5th DCA 1971) Landmark First Nat. Bank v. Haves, 467 So. 2d 839 (Fla. 4th DCA 1985) Lane v. Palmer National Bank & Trust Co., 213 So. 2d 301 (1968) Levy v. McCartee, 31 U.S. 102, 8 L. Ed. 334, 338 (1832) Lewis v. Hanson, 119 A2d 819 (Deleware 1957)
Litsey v. First Federal Savings & Loan Ass'n of Tampa, 243 So. 2d 239, 241 (Fla. 2d DCA 1971)
Der US-amerikanische Trust als Testamentsersatzgeschäft XXV
Lucas v. Hamm, 364 P. 2d 685 (Cal. 1961)
Lynch v. Cunningham, 131 C.A. 164, 21 P. 2d 154, rehearing denied 21 P. 2d 973 (1933)
M
M.O. Logue Sod Service, Inc. v. Logue, 422 So. 2d 71 (1982)
MacFarlane v. First National Bank of Miami, 203 So. 2d 57 (Fla. 3d DCA 1967) Magnant v. Peakock, 157 Fla. 271, 25 So. 2d 566 (1946) Marsh v. Hartley, 109 So. 2d 34 (Fla. 2d DCA 1959) Matter of Totten, 179 N.Y. 112, 71 N.E. 748 (1904) McLeod v. Dell, 9 Fla. 427 (1861) Menendez v. Rodriguez, 106 Fla. 214; 143 So. 223 (1932) Metropolitan Dade County v. Peterson, 311 So. 2d 119 (Fla. 1975) Milam v. Davis, 97 Fla. 916, 123 So. 668 (1929), cert denied 280 U.S. 60, 150 S. Ct. 82 Miller v. Sullivan, 475 So. 2d 1010 (Fla. 1st DCA 1985) Milton v. Milton, 63 Fla. 533, 58 So. 718 (1912) Mitchell v. Grapes, 146 So. 2d 591 (Fla. App. 1962) Montgomery v. Carlton, 99 Fla. 152, 126 So. 135 (1930) Morsman v. Commissioner, 90 F.2d 18, 113 A.L.R. 441 (8 th Cir. 1937) Mosgrove v. Mach, 133 Fla. 459;182 So. 786 (1938) Murphy v. Murphy, 125 Fla. 855, 170 So. 856, 868 (1936) Myers v. Malusek, 98 Fla. 1126, 125 So. 360 (1929)
N
National Turpentine and Pulpwood Corp. v. Mills, 57 So. 2d 838 (Fla. 1952) Naurison v. Naurison, 132 So. 2d 623, 624 (Fla. 3d DCA 1961) Nelson v. Rever, 287 So. 2d 710 (1974)
New Orleans Canal & Bkg. Co. v. Montgomery, 95 US 16, 24 L Ed 346
O
Osius v. Miami Beach First Nat. Bank, 74 So. 2d 779 (Fla. 1954)
Der US-amerikanische Trust als Testamentsersatzgeschäft XXVI
Ostyn v. Olympic, 455 So. 2d 1137 (Fla. 2d DCA 1984)
Overstreet v. Voorhies, 127 Fla. 333, 173 So. 710, 711(1937)
P
Parrish v. Robbirds, 146 Fla. 324, 200 So. 925, 926(1941) Pasadena Inv. Co. v. Weaver, 376 F. 2d 175 (1967) Pasco v. Harley, 73 Fla. 819, 75 So. 30 (1917) Paskoski v. Johnson, 626 So. 2d 338, 339 (Fla. 4th DCA 1993) Patton Package Co. v. Houser, 102 Fla. 603, 136 So. 353 (1931) Pelton v. First Savings Trust Co., 98 Fla. 748, 124 So. 169 (1929) Peoples Gas System, Inc. V. City Gas Co., App., 147 So. 2d 334 (1963) Perdew v. Townley, 623 So. 2d 798 (Fla. 3 rd DCA 1993) Phillips v. Palm Beach Trust Co., 142 Fla. 782, 196 So. 229 (1940) Porter v. Baynard, 158 Fla. 294, 28 So. 2d 890 (1946) Prescott v. Kreher, 123 So. 2d 721 (Fla. 2d DCA 1960) Prudential Ins. Co. of America v. Land Estates, 31 F.Supp. 845 (1940)
R
Raheb v. DiBattisto, 513 So. 2d 717 (Fla. 3d DCA 1987) Rand v. Giller, 489 So. 2d 796 (Fla. App.) Raulerson v. Saffold, 61 So. 2d 926 (Fla. 1952) Reid v. Barry, 93 Fla. 846; 112 So. 849 (1908) Reineke v. Reineke, 627 So 2d 1182 (1993 Fla. App.) Rhoades v. Frazier, 124 Fla. 737, 169 So. 379 (1936) Ricci v. Thompson, 548 So. 2d 1154 (Fla. 2d DCA 1989) Richardson v. Holman, 160 Fla. 65, 38 So. 2d 641 (1948) Roberts v. Roberts, 419 Mass. 685; 646 N.E. 2d 1061, 1064 (1995) Robinson v. Chicago Nat'l Bank, 32 Ill. App. 2d 55, 176 N.E.2d 659 (1961) Ross v. Gore, 48 So. 2d 412, 414 (Fla. 1950) Ross v. Pitcairn, 179 S.W. 2d 35, 153 A.L.R. 215
Der US-amerikanische Trust als Testamentsersatzgeschäft XXVII
S
S.C. Loveland, Inc. v. East West Towing, Inc., 608 F.2d 160 (5th Cir.[Fla.] 1979) Sambach vs. Dalston, Toth. 188 (1634) Saunders v. Richard, 35 Fla. 28, 16 So. 679, 685(1895) Schautz Trust, 395 Pa. 605, 151 A. 2d 457 (1959) Scott v. Sites, 41 So. 2d 444 (Fla. 1949)
See Carrison v. Carrison, 486 So. 2d 1363 (Fla. 1st DCA), rev. denied 494 So. 2d 1149 (Fla. 1986)
Semple v. Semple, 90 Fla. 7, 105 So. 134 (1925) Serpa v. North Ridge Bank, 547 So. 2d 199, 200 (4th DCA Fla. 1991) Sherbill v. Miller Mfg. Co., 89 So. 2d 28 (Fla. 1976) Shriner v. Dyer, 462 So. 2d 1122 (Fla. 4th DCA 1984)
Shriners Hospitals for Crippled Children v. Zrillic 563 So. 2d 64, 67 (Fla. Supreme Court 1990)
Slatcoff v. Dezen, 76 So. 2d 792 (Fla. 1955) Slatcoff v. Dezen, 76 So. 2d 792 (Fla. 1955) Smith v. Belin, 456 So. 2d 1242 (Fla. 1st DCA 1984) Smith v. Boyd, 119 Fla 481, 161 So 381 (1935) Smith v. Fleetwood Building Corp., 120 Fla. 481, 163 So. 293 (1935) Smith v. Massachusetts Mutual Life Insurance Co., 116 Fla. 390, 156 So. 498 (1934) Southeast Bank, N.A. v. Gilbert, 463 So. 2d 223 (Fla. 1985) Southern Bell Tel. & Tel. Co. v. Hanft, 436 So. 2d 40, 42(Fla. 1983) Standard Oil Co. v. Mehrtens, 96 Fla. 455, 118 So. 216 (1928) Starr's Estate, 125 Fla. 536, 170 So. 620, 621 (1935) State ex rel. Simmons v. Harris, 119 Fla. 375, 161 So. 374 (1935) State ex. rel. Florida Bar v. Murrell, 74 So. 2d 221 (Fla. 1954) State, Dept. of Health v. Trammell, 508 So. 2d 422 (Fla. 1st DCA 1987) Stearns vs. Graleigh, 39 Fla. 603, 23 So. 18 (1898) Steinhardt v. Steinhardt, 445 So. 2d 352 (Fla. 1984)
T
Taylor v. Richmond's New Approach Ass'n, Inc., 351 So. 2d 1094 (Fla. 2d DCA 1977) Thompson v. Potts, 66 Ohio St. 2d 433, 423 N.E. 2d 90 (Ohio 1981)
Der US-amerikanische Trust als Testamentsersatzgeschäft XXVIII
Traub v. Traub, 135 So. 2d 243 (Fla. 2d DCA 1962)
Tulsa Collection Servs. v. Pope, 485 U.S. 478, 108 S. Ct. 1340, 99 L. Ed. 2d 565 (1988)
U
Ullman v. Garcia, 645 So. 2d 468, 469 (Fla. 3d DCA 1994)
V
Van Roy vs. Hoover, 96 Fla. 194, 117 So. 887 (1935)
Voorhies v. Blood, 127 Fla. 337, 173 So. 705, 709(1937) Voorhies vs. Blood, 126 Fla. 710, 171 So. 658 (1928)
W
Wadlington v. Edwards, 92 So. 2d 629, 631 (Fla. 1957)
Walker’s Will, 258 Wis. 65; 45 N.W.2d 94 (1950) Walklace v. Julier, 147 Fla. 420, 3 So. 2d 711 (1941) Wall v. Johnson, 78 So. 2d 371 (1955) Wallace v. Wallace, 118 Fla. 844, 116 So. 377 (1935) Warbass v. Armstrong, 10 N.J. Eq. 263 (1886) Ware v. Busch, 108 Fla. 153; 146 So. 197, 198 (1933)
Warner v. Burlington Federal Savings & Loan Association, 114 Vt. 463, 49 A2d 93; 168 ALR 1265 (1946)
Warren v. Leesburg, 203 So. 2d 522 (Fla. 2 nd DCA 1967) Waterbury v. Munn, 159 Fla. 754, 32 So. 2d 603, 605(1947) Watergate Corp. V. Reagan, 321 So. 2d 133 (Fla. 1975)
Webster v. St. Petersburg Federal Savings & Loans Association, 155 Fla. 412, 20 So. 2d 400 (1945)
Weiss v. Courshon, 618 So. 2d 255, 257(Fla. 3d DCA 1993) West Coast Hospital Ass'n v. Florida Nat. Bank, 100 So. 2d 807 (Fla. 1958) West Flagler Grocery Co. v. Teutonia Fire Insurance Company, 74 Fla. 220, 77 So. 209 (1917)
Westerfeld v. Huckaby, 474 S.W. 2d 189 (Tex. 1971) White v. Bacardi, 446 So. 2d 150 (Fla. 3d DCA 1984)
Der US-amerikanische Trust als Testamentsersatzgeschäft XXIX
Will of Leonard, 230 N.W. 715, 202 Wis. 117, 83 A.L.R. 712 (1930) Will of Pace, 400 N.Y.S. 2d 488 (1977)
Williams v. Collier, 120 Fla. 248; 158 So. 815; 152 So. 868 (1935) Williams v. Florida East Coast Ry. Co., 552 So. 2d 279, 280 (Fla. 3d DCA 1989), rev. denied, 563 So. 2d 632 (Fla. 1990)
Williams v. Northern Trust Bank of Florida/Sarasota, 819 F.Sup. 1042 (Fla. 1993) Winn & Lovett Grocery Co. v. Archer, 126 Fla. 308, 171 So. 214, 221 (1936) Wodonos v. Wodonos, 62 So. 2d 78 (Fla. 1952) Woodruff v. Trust Co. of Ga., 233 Ga. 135, 210 S.E.2d 321 (1974) Wormley v. Wormley, 5 Law. Ed. 651 (US Supreme Court) Wright v. Williams, 121 Cal. Rptr. 194 (1975)
Z
Zuckerman v. Alter, 615 So. 2d 661 (1993)
Entscheidungen deutscher Gerichte
RG JW 1917, 924
BGHZ 8, 31 BGHZ 87, 19 BGHZ 99, 97 BGH FamRZ 1985, 693 BGH NJW 1974, 2319 BGH NJW 1988, 2731 BGH NJW-RR 1989, 1282 BGH WPM 1976, 1930 OLG Karlsruhe NJW-RR 1994, 236
Der US-amerikanische Trust als Testamentsersatzgeschäft 1
I. Einleitung
Immer wieder hat der anglo-amerikanische Trust deutsche oder
kontinentaleuropäische Juristen in seinen Bann gezogen. Dies wird vorrangig daran liegen, dass diesem Rechtsinstitut ohne weiteres mit Blick auf dessen wesentliche Charakteristika kein Rechtsinstitut des deutschen oder eines anderen europäischen Rechts zugeordnet werden kann. Besonderes Interesse muss darüber hinaus die große praktische Bedeutung dieses Rechtsinstituts wecken. Einen genaueren Blick auf den anglo-amerikanischen Trust gebietet auch die Aufgabe, die sich die Europäische Union mit der Rechtsangleichung unter den Rechten ihrer Mitgliedstaaten im Bereich des Zivilrechts gestellt hat. So ist der Trust ein Produkt des englischen Rechts und nimmt auch dort eine zentrale Rolle unter den tragenden Rechtsinstituten des Wirtschaftslebens ein. Der Blick über den Atlantik lohnt sich aus der Sicht des deutschen Juristen mit Blick auf den großen Umfang deutscher Investitionen in den USA 1 , sowohl in Bezug auf das investierte Vermögen als auch mit Blick auf die ständig wachsende Zahl deutscher Investoren.
Mit der wachsenden Zahl der in den USA lebenden deutschen Staatsbürger und immer größeren dort belegenen Vermögen Deutscher stellen sich zunehmend kollisionsrechtliche Fragen, insbesondere im Bereich des Erbrechts. Für die Beantwortung der Fragen aus dem internationalen Privatrecht ist die Kenntnis zumindest der Grundzüge des ausländischen Rechts erforderlich. Nachdem der angloamerikanische Trust ein der deutschen Rechtsordnung so fremdes Rechtsinstitut darstellt, lohnt sich hier die Untersuchung und Darstellung seiner stark durch die Rechtswirklichkeit geprägten rechtlichen Systematik. Die Bedeutung des Erbrechts ist durch die demographische Entwicklung der deutschen Bevölkerung und den Umstand, dass allmählich die immer größeren Vermögen der Nachkriegsgenerationen vererbt werden, stark gewachsen. Dies ermutigt zu der Untersuchung des US-amerikanischen Trusts als bedeutendes Instrument der
1 Vgl. zur Höhe und Entwicklung der deutschen Direktinvestitionen in den USA die Sonderveröffenltichung der Deutschen Bundesbank: Kapitalverflechtung mit dem Ausland 10 (nach Ländern und Wirtschaftszweigen 1996 bis 1999), Beilage zu „Statistische Beihefte zu den Monatsberichten der Deutschen Bundesbank“, Zahlungsbilanzstatistik, Mai 2001. Allein die Investitionen privater deutscher Haushalte in den USA belaufen sich danach in 1999 auf 2.060 Mio. Euro.
Der US-amerikanische Trust als Testamentsersatzgeschäft 2
Nachlassplanung. So haben sich in den USA im Zuge der Industrialisierung wesentlich früher als in Deutschland große private Vermögen und ein breiter wohlhabender Mittelstand gebildet, da die beiden verheerenden Weltkriege des letzten Jahrhunderts nicht auf amerikanischem Boden stattgefunden haben, vielmehr zur Entwicklung der Wirtschaft beigetragen haben. So zeigte sich dort früher als in Deutschland das besondere Interesse der älteren Generation, das Schicksal des eigenen Vermögens auch über den eigenen Tod hinaus mit zu bestimmen.
Interessant erscheint daher die Untersuchung des Trusts insbesondere in der Funktion als Testamentsersatz 2 . In Deutschland können ebenso wie in den USA Tendenzen festgestellt werden, lebzeitige Gestaltungen einzusetzen, um wirtschaftliche Ergebnissse zu erzielen, die im wesentlichen nach dem Tod eines Beteiligten wirksam werden sollen 3 . Der deutsche Gesetzgeber und deutsche Gerichte haben bisher die Zulässigkeit von Testamentsersatzgeschäften restriktiv gehandhabt. Tendenzen in der deutschen Rechtsliteratur gehen in die Richtung einer noch restriktiveren Regelung 4 . In den USA sind Testamentsersatzgeschäfte dagegen generell ein beliebtes und von dem Gesetzgeber und der Rechtsprechung zumindest geduldetes Instrument der Nachlassplanung. Zu fragen ist also, ob sich vergleichbare Probleme in der Dogmatik und aus der Rechtspraxis ergeben, die in Deutschland zur restriktiven Anerkennung solcher Rechtsgeschäfte geführt haben und wie sie in den USA in Bezug auf den Trust als Testamentsersatzgeschäft gelöst werden. Abschließend bietet sich die Untersuchung an, ob dieses Modell auf die deutsche Rechtsordnung übertragbar ist und gegebenenfalls eine Alternative auch für den deutschen Gesetzgeber darstellt. Angesichts der Vielzahl der angloamerikanischen Rechtsordnungen und der bisher allgemeinen Betrachtung in rechtsvergleichenden Arbeiten erscheint die Betrachtung unter besonderer Berücksichtigung einer konkreten, in sich weitgehend geschlossenen Rechtsordnung sinnvoll. Das Recht des Bundesstaates Florida bietet sich hier vor allem aus zwei Gründen besonders an. So ist Florida zum einen nicht nur ein beliebtes Urlaubs- sondern auch Auswanderungsziel für Deutsche. Mittlerweile ist Florida
2 Rauscher bezeichnet den Testamentsersatz als „Nebenrecht“ innerhalb des weiteren Begriffs der „lebzeitigen Verfügungen mit erbrechtlicher Tendenz“, vgl. Rauscher, Reformfragen des gesetzlichen Erb- und Pflichtteilsrechts, Bd. I, S. 99.
3 Ebenso Rauscher, Reformfragen des gesetzlichen Erb- und Pflichtteilrechts, Bd. II, 2, S. 255.
4 Vgl. Rauscher, Reformfragen des gesetzlichen Erb- und Pflichtteilrechts, Bd. II, 2, S. 253 ff.
Der US-amerikanische Trust als Testamentsersatzgeschäft 3
derjenige Bundesstaat der USA, in den die größte Zahl Deutscher einwandert. Zum anderen hat dieser Bundesstaat in den letzten zwei Jahrzehnten eine erhebliche wirtschaftliche Bedeutung sowohl innerhalb der USA, als auch über deren Grenzen hinaus, erlangt. Die Bevölkerung Floridas wächst weit überproportional schnell im Vergleich zum Landesdurchschnitt. Dadurch, dass Florida der begehrteste Bundesstaat für Altersruhesitze für wohlhabende Amerikaner ist, haben sich große private Vermögen in Händen der älteren Generationen dort gesammelt. Des weiteren hat sich die Wirtschaft Floridas in dem genannten Zeitraum ganz erheblich gewandelt. War Florida noch Mitte dieses Jahrhunderts ein dünn besiedelter und landwirtschaftlich geprägter Südstaat, so ist Florida heute der Bundessaat mit der drittgrößten Einwohnerzahl und ein wichtiger Faktor in der nordamerikanischen Wirtschaft. Dabei spielt die Urlaubs- und Freizeitindustrie, mit der der deutsche Besucher am ehesten in Berührung kommt, eine eher untergeordnete Rolle. Vor allem Miami hat sich zu einem der bedeutenden us-amerikanischen Finanzzentren entwickelt. An Aktualität hat die Betrachtung des Trusts als Instrument der Vermögensnachfolgeplanung nicht dadurch verloren, dass das Steuerentlastungsgesetz 1999/2000/2001 den ausländischen Trust der Familienstiftung gleichstellt. Nach wie vor ist auch für die natürliche Person mit deutscher Staatsbürgerschaft der Trust durchaus geeignet Rechtswirkungen zu erzielen, die für sie wünschenswert erscheinen mögen 5 . Vielmehr ist er durch die gesetzgeberische Berücksichtigung noch stärker in das Blickfeld insbesondere der Berater getreten.
II. Ziel der Untersuchung
Mit dem angloamerikanischen Trust haben sich auch deutschsprachige Bearbeiter bereits beschäftigt. Als ältere Abhandlung sei hier die Untersuchung von Roth genannt 6 . Bisher ist der Trust wohl am eindrucksvollsten von Kötz 7 daraufhin untersucht worden, welche Funktionen er ausfüllt und welche vergleichbaren Rechtsinstitute das
5 Vgl. Verstl, Der internationale Trust als Instrument der Vermögensnachfolge, S. 379 ff.
6 Roth, Der Trust in seinem Entwicklungsgang vom Feoffee to Uses zur amerikanischen Trust Company, 1928.
7 Kötz, Trust und Treuhand, eine rechtsvergleichende Darstellung des anglo-amerikanischen trust und funktionsverwandter Rechtsinstitute, 1963.
Der US-amerikanische Trust als Testamentsersatzgeschäft 4
deutsche Recht zur Erfüllung dieser Funktionen bereit stellt. In neuerer Zeit hat Sieker untersucht, welche steuerrechtlichen Auswirkungen die Verwendung des usamerikanischen Trusts in deutsch-amerikanischen Kollisionsfällen hat 8 . Im Rahmen seiner Untersuchung hat Sieker den Trust auch als Instrument der Vermögensnachfolge untersucht, allerdings einen steuerrechtlichen Ansatz gewählt. Mit Blick auf die bereits vorhanden Untersuchungen soll die Unternehmensnachfolge in dieser Arbeit nicht ausführlich thematisiert werden.
Interessant und sinnvoll erscheint jedoch die Untersuchung des Rechtsinstituts des Trusts gerade in der Rolle des Testamentsersatzgeschäfts aus zivilrechtlicher, insbesondere erbrechtlicher Perspektive. Dies legt zunächst die praktische Bedeutung des Trusts in dieser Funktion nahe.
Ziel der Untersuchung ist daher die Darstellung des Rechtsinstituts unter besonderer Berücksichtigung der Funktion als Testamentsersatz in einer konkreten Rechtsordnung und schließlich die Frage der Rezeption dieses Rechtsinstituts oder nach der Übertragbarkeit einzelner ihm zugrundeliegender Prinzipien oder Ideen in das deutsche Recht.
III. Gang der Untersuchung
Zunächst ist der Rahmen zu skizzieren, in dem sich der Trust als Rechtsinstitut bewegt. Entsprechend wird auf einige Grundsätze und Besonderheiten des angloamerikanischen Rechts eingegangen werden. Unerlässlich für das Verständnis des Trusts ist der Einblick - in Grundzügen - in das Common law. Dieses ist nur durch die Betrachtung der historischen Entwicklung verstehbar. Gleiches gilt auch für den Trust selbst. Die Retrospektive lohnt sich hier in besonderem Maße, da der Trust das common law selbst wesentlich geprägt und zu seiner Entwicklung beigetragen hat. Anschließend soll die wirksame Errichtung eines Trust erläutert werden. Betrachtet man den Trust in der Funktion als Testamentsersatz, stellt sich anschließend die Frage der Zulässigkeit solcher Rechtsgeschäfte. Nach der positiven Beantwortung dieser Frage erscheint eine Untersuchung der Rolle des Trusts im Konzert der Instrumente der Vermögensnachfolgeplanung geboten.
8 Sieker, Der US-Trust, S. 13.
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Schließlich sollen funktionsverwandte Rechtsinstitute des deutschen Rechts ermittelt und die Frage nach dem Sinn einer Rezeption des Rechtsinstituts in der genannten Funktion diskutiert werden.
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Erstes Kapitel - Der Trust im Privatrecht der USA und Floridas
I. Das Recht der USA und Floridas
1. Die USA als Mehrrechtsstaat
Die Verfassung der Vereinigten Staaten weist in ihrem zehnten Amendment den Gliedstaaten die Grundsatzkompetenz bei der Rechtssetzung zu. Art. 1 § 8 der Verfassung zählt die Bundeskompetenzen enumerativ auf. Dabei wird deutlich, dass die Gestaltung des Privatrechts zum großen Teil den Gliedstaaten überlassen bleibt 9 . Dies gilt auch für das Kollisionsrecht. Dass es ein Common law des Bundes in diesem Bereich nicht gibt, hat der Supreme Court im Jahre 1938 entschieden 10 . Streng genommen kann also gar nicht von einem amerikanischen Erb- oder Trustrecht gesprochen werden. Dennoch finden sich die 50 Rechtsordnungen zu einem einigermaßen harmonischen Konzert zusammen 11 . In nahezu allen Gliedstaaten hat sich das englische Rechtssystem mit common law und equity durchsetzen können 12 . Jedenfalls die Grundstrukturen des Trust- und Erbrechts sind ähnlich, wenn nicht gleich geblieben. Zur Rechtsvereinheitlichung trägt die National Conference of Commissioners on Uniform State Laws bei. Sie entwirft Mustergesetze und empfiehlt den Gesetzgebern der Gliedstaaten deren Übernahme in das eigene Recht. Im Erbrecht, zu dem im weiteren Sinne der Trust in der Funktion des Testamentsersatzgeschäfts gehört, ist der Uniform Probate Code von einer großen Zahl der Einzelstaaten, teilweise in modifizierter Form, in eigenes Recht transformiert worden 13 . Von Bedeutung für das
9 Blumenwitz, Einführung in das anglo-amerikanische Recht, S. 46.
10 Erie Railroad Company vs Tompkins, 304 U.S. 64 (1938).
11 Blumenwitz, Einführung in das anglo-amerikanische Recht, S. 20.
12 Eine Ausnahme stellt nur Lousiana dar, das kurz nach seiner Aufnahme in die Union Gesetzbücher nach dem Vorbild des französischen Code Civil von 1808 annahm; einige spanische Rechtstraditionen haben sich auch noch in einigen ehemals spanischen Gebieten erhalten (vgl. z.B. S. 10).
13 Vgl. Auflistung bei Uniform Laws Annotated, Bd. 8, S. 1; inzwischen inkorporiert die neueste Version des UPC einige andere Uniform Laws, vgl. 8 ULA S. 1 ff.
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hier behandelte Thema sind auch der Uniform Principal and Income Act, die Uniform Statutory Rule Against Perpetuities und der Uniform Trustee’s Power Act.
2. Common Law und Equity
Im England des Mittelalters bildeten sich zwei Normenkomplexe heraus. Das „common law“ auf der einen Seite, „equity“ auf der anderen. Common law war das gemeine Recht, das von reisenden Richtern des königlichen Gerichts zu Westminster gebildet wurde 14 . Wie Blumenwitz feststellt, ließ „... die individuelle Spruchpraxis ...“ dieser Richter „... eine Rezeption des römischen Rechts als geschlossenes System, wie sie für viele kontinental-europäische Rechtsordnungen charakteristisch wurde, nicht zu.“ 15 Das common law entwickelte sich bald zu einem Aktionenrecht. Nur wo ein „writ“ - eine wenig abstrakt definierte Klageart - vorhanden war, konnte auch ein entsprechendes Rechtsschutzziel verfolgt werden. Zwar erhöhte sich die Zahl der „writ“ im Laufe der Jahrhunderte durch Entwicklung eines neuen aus der extensiven Auslegung eines anderen „writs“, doch blieb sie begrenzt 16 und damit ebenso die Möglichkeit, vor den common-law-Gerichten Rechtsschutz zu erlangen 17 . Dieses Defizit bewirkte die Herausbildung eines weiteren Gerichtszweiges mit seinem eigenen Normenkomplex. Einzelfallgerechtigkeit konnte nur der König als „Quelle aller Gerechtigkeit und Gnade“ gewähren. Als erster Verwaltungsbeamter des Königs übernahm der Lord Chancellor bald die Handhabung der equity, die mehr und mehr an Bedeutung gewann und schließlich zur Herausbildung des Court of Chancery als Gerichtsbarkeit neben den common-law-Gerichten führte. Was als Billigkeits- und Gnadenrechtsprechung begann, verdichtete sich zu einem eigenen Normenkomplex. Zu den wesentlichen Grundsätzen der equity 18 gehörten zwangsläufig auch solche, die das
14 Blumenwitz, Einführung in das anglo-amerikanische Recht, S. 7.
15 Blumenwitz, Einführung in das anglo-amerikanische Recht, S. 7.
16 Dies sogar durch Gesetzesrecht in Form der Provisions of Oxford von 1258.
17 So war beispielsweise die Klage auf Vertragserfüllung den common-law-Gerichten unbekannt. Sie gewährten nur Schadensersatz. Erst in der equity-Rechtsprechung wurde die „specific performance“ herausgebildet.
18 Vgl. die Aufstellung bei Blumenwitz, Einführung in das anglo-amerikanische Recht, S. 10 ff.
Der US-amerikanische Trust als Testamentsersatzgeschäft 8
Verhältnis zur konkurrierenden Rechtsprechung der common-law-Gerichte regelten. So galt neben „equity follows the law“ der Grundsatz „where equities are equal the law prevails“. Danach verstand sich die equity, trotz ihrer großen praktischen Relevanz, systematisch lediglich als ergänzender Rechtsschutz. Wird auch heute noch an der Unterscheidung von law und equity festgehalten, so sind beide doch sehr eng miteinander verknüpft. Im neunzehnten Jahrhundert wurden sowohl in England als auch in den Vereinigten Staaten die common-law-Gerichte und der Court of Chancery verschmolzen 19 . Mit der Bindung an ein bestimmtes Gericht verliert die Unterscheidung von law und equity ein wesentliches Charakteristikum. Materiell, insbesondere bei der Ermittlung von Anspruchsgrundlagen, setzt sich die Unterscheidung allerdings fort.
3. Case Law und Statutory Law
Prägend für die anglo-amerikanischen Rechtssysteme ist das sogenannte case law. Dies ist ein Präjudiziensystem, das von der Verbindlichkeit der Vorentscheidung in gewissem Umfang ausgeht. Eine Vorentscheidung als Präzedenzfall liegt dann vor, wenn sich aus der Entscheidung eine abstrakte Rechtsregel, eine „ratio decidendi“ ermitteln läßt. Die Art der Bindung bestimmt die „stare decisis doctrine“. Danach sind die Untergerichte eines souveränen Jurisdiktionsbereichs an Entscheidungen der Obergerichte im Rahmen der „ratio decidendi“ gebunden. Erst das - in der Vorentscheidung - erkennende Gericht, jedenfalls aber das höchste Gericht - im Bereich des Privatrechts meist der Supreme Court 20 des Einzelstaates - kann von dem von ihm aufgestellten Präjudiz abweichen, es dadurch aufheben und neues Recht schöpfen 21 , es sei denn, es ist durch „statutory law“ gebunden.
In neuerer Zeit ist in den USA zunehmend der Trend zur Kodifizierung erkennbar. Dabei muss aber berücksichtigt werden, dass das amerikanische „statute“ nicht wie kontinental-europäische Kodifikationen eine primäre, sondern eine sekundäre,
19 Vor den Bundesgerichten in den USA erfolgte die Zusammenlegung allerdings erst 1938.
20 Die Bezeichnung variiert in den einzelnen Staaten. Die gleiche Bezeichnung kann unterschiedliche Gerichte bezeichnen nach Art und Instanz. Vgl. Blumenwitz, Einführung in das angloamerikanische Recht, S. 29.
21 Hay, Einführung in das amerikanische Recht, S. 8.
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Dr. jur. Christoph Schiemann, 2003, Der us-amerikanische Trust als Testamentsersatzgeschäft und Instrument der Nachlassplanung, München, GRIN Verlag GmbH
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