Inhaltsübersicht
Motto II
Abbildungsverzeichnis .................................................................... III
Tabellenverzeichnis ....................................................................... IV
Anhangsverzeichnis ........................................................................ V V
Abkürzungsverzeichnis VI
Gliederung .................................................................................... VII
Kapitel 1: Einführung 8
Kapitel 2: Qualitätsmanagement - Methode Six Sigma 10
Kapitel 3: Bewertung der Six Sigma-Anwendung 48
Anhang……. .................................................................................. 51 51
Literaturverzeichnis 58
I NA
Motto
Es ist nicht genug zu wissen, man muss es auch anwenden, es ist nicht genug zu wollen, man muss es auch tun.
Johann Wolfgang von Goethe
Abbildungsverzeichnis
Seite NA
Abb 1: Normalverteilung mit verschiedenen Standardabweichungen 10
Abb 2: Zieldreieck der Six Sigma-Qualität 11
Abb 3: Langfristige Schwankungen des Prozessmittelwertes 14
Abb 4: Six Sigma-Verwendung bei Unternehmen der 1999 Fortunes Global
500 List of copanies 17
Abb 5: Six Sigma-Wegweiser 20
Abb 6: Stufe 1 des Wegweisers 21
Abb 7: Stufe 2 des Wegweisers 23
Abb 8: Stufe 3 des Wegweisers 26
Abb 9: Stufe 4 des Wegweisers 29
Abb 10: Stufe 5 des Wegweisers 31
Abb 11: Einstiegsmöglichkeiten in Six Sigma 34
Abb 12: Abkürzungserklärung für das DMAIC-Modell 37
III NA
Tabellenverzeichnis
Seite NA
Tab 1: Vereinfachte Sigma-Umrechnungstabelle 13
Tab 2: Schlecht und gut definierte Anforderungsprofile 25
Tab 3: Werkzeuge der Phase Define und ihre Eignung Ergebnisse 39
Tab 4: Werkzeuge der Phase Define bei Direkteinstieg und ihre Eignung
Ergebnisse 39
Tab 5: Werkzeuge der Phase Measure und ihre Eignung Ergebnisse 41
Tab 6: Werkzeuge der Phase Analyze und ihre Eignung Ergebnisse 42
Tab 7: Werkzeuge der Phase Improve und ihre Eignung Ergebnisse 44
Tab 8: Werkzeuge der Phase Control und ihre Eignung Ergebnisse 45
IV NA
Anhangsverzeichnis
Anlage 1: Rechenbeispiel für FpMM - Wert und Ausbeute ......................... 52
Anlage 2: Umrechnungstabelle 6σ-Grad .................................................... 54
Anlage 3: Beispiele für Stütz- und Kernprozesse ........................................ 55
Anlage 4: Werkzeuge des DMAIC-Modells und ihre möglichen
Anwendungsgebiete.................................................................... 56
V
Abkürzungsverzeichnis
a.a.O. = am angegebenen Ort
Abb. = Abbildung
AG = Aktiengesellschaft
C&E-Matrix = Cause and Effects – Matrix
DET = detection
DLZ = Durchlaufzeit
DMAIC-Modell = Define-Measure-Analyze-Improve-Control-Modell
DPMO = Defects per million opportunities
DPO = Defects per opportunity
FMEA = Fehler-Möglichkeiten-Einfluss-Analyse
FpM = Fehler pro Möglichkeit
FpMM = Fehler pro Million Möglichkeiten
GmbH = Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Hrsg. = Herausgeber
KVP = Kontinuierlicher Verbesserungsprozess
Mio. = Million
OCC = occurrence
o. J. = ohne Jahresangabe
o. O. = ohne Ortsangabe
o. V. = ohne Verfasser
RPN = risk priority number
Sec. = Sekunden
SEV = severity
SIPOC-Diagram = Supplier-Input-Process-Output-Customer-Diagramm
Tab. = Tabelle
VOC = Voice of the Customer
VI
Gliederung
Kapitel 1: Einführung 8
1.1 Der Trend Six Sigma 8
1.2 Inhalte der Arbeit 8
Kapitel 2: Qualitätsmanagement - Methode Six Sigma 10
2.1 Definition Sigma 10
2.2 Six Sigma-Qualität 11
2.3 Geschichte von Six Sigma 15
2.4 Six Sigma-Wegweiser 17
2.4.1 Grundstruktur 19
2.4.2 Stufe 1- Identifikation der Kernprozesse und Schlüsselkunden 21
2.4.3 Stufe 2 - Kundenanforderungen definieren 23
2.4.4 Stufe 3 - Messen der gegenwärtigen Leistung 26
2.4.5 Stufe 4 - Analyse und Implementierung von Verbesserungen 28
2.4.6 Stufe 5 - Six Sigma erweitern und integrieren 31
2.5 Einstiegsmöglichkeiten zu Six Sigma 34
2.6 DMAIC-Modell 37
2.6.1 Phase Define 38
2.6.2 Phase Measure 40
2.6.3 Phase Analyze 41
2.6.4 Phase Improve 43
2.6.5 Phase Control 44
2.6.6 Wichtige Anwendungstipps 46
Kapitel 3: Bewertung der Six Sigma-Anwendung 48
Anhang…………… ......................................................................... 51 51
Literaturverzeichnis 58
VII NA
Barbara Krolikowski Kapitel 2: Qualitätsmanagement-Methode Six Sigma SEITE 8
Kapitel 1: Einführung
1.1 Der Trend Six Sigma
Six Sigma ist zur Zeit als Qualitätsmanagement-Methodik in aller Munde. Doch die Meinungen über diese Qualitätsstrategie sind durchaus unterschiedlich. Befürworter charakterisieren Six Sigma als die bahnbrechende Strategie, mit deren Hilfe Kosten gesenkt, die Produktivität gesteigert und Marktanteile gewonnen werden können. Sie macht sich dafür sowohl das „Bottom Up- Prinzip“ als auch das „Top Down-Prinzip“ zu Nütze. Besonders hervorgehoben wird dabei, dass Six Sigma auf statistischen Grundlagen beruht und dadurch Spitzenleistungen erbracht werden, die genau belegt werden können. Die Verfechter der Six Sigma-Methode beziehen sich zusätzlich auf bereits erreichte Erfolge, besonders in den USA, wo vor allem große Unternehmen wie General Electric oder der Pionier Motorola immense Kosteneinsparungen durch Six Sigma erreichten und dafür ausgezeichnet wurden.
Kritiker wiederum bewerten die Qualitätsmanagment-Methode als eine weitere, von vielen bereits erfolglos gebliebenen Qualitätsstrategien, die anfangs mit viel Elan und Eifer in Unternehmen eingeführt und vorangetrieben werden und früher oder später durch ihren hohen Zeit- und Kostenaufwand und fehlenden Erfolgen „einschlafen“ und vergessen werden. Zusätzlich wird Six Sigma der Vorwurf gemacht, dass diese Methode bereits bestehende Qualitätsstrategien kopiert und die Inhalte nur neu verpackt präsentiert und dadurch Six Sigma eigentlich keine tatsächlich neuen Ideen beinhaltet.
1.2 Inhalt der Arbeit
Das anschließende Kapitel setzt sich mit der Qualitätsstrategie Six Sigma in der Theorie, d.h. mit seiner Herkunft, seiner statistischen Basis, der Aufgabenstellungen und Vorgehensweisen, auseinander.
8
Barbara Krolikowski Kapitel 2: Qualitätsmanagement-Methode Six Sigma SEITE 9
Zunächst wird das Kernwort und zugleich die statistische Größe „Sigma“ definiert, um anschließend die Messzahl und Einheit der Six Sigma-Qualität zu erläutern.
Der nächste Abschnitt stellt einen Überblick über die Ursprünge der Six Sigma- Methode und der aktuellen Verbreitung der Strategie dar.
Die Vorgehensweise von Six Sigma wird im Punkt 2.4 mit Hilfe eines Wegweisers erklärt, um dann Einstiegsmöglichkeiten (2.5) zu der Strategie anhand des Wegweisers aufzuzeigen. Als Abschluss des zweiten Kapitels (2.6) wird genauer auf das DMAIC-Modell eingegangen, das einen gewichtigen Teil des Wegweisers darstellt. Es wird deswegen ein Wegweiser dargestellt, der aufzeigt, wie ein Six Sigma System aufgebaut ist und dadurch optimal in ein Unternehmen integriert werden kann. In der Mehrzahl der aktuellen Six Sigma- Literatur wird nicht der Wegweiser erklärt, sondern direkt auf den vierten Schritt des Wegweisers, nämlich auf das DMAIC-Modell (=Define-Measure-Analyze- Improve-Control-Modell), eingegangen. Diese Vorgehensweise ist jedoch sehr bedenklich. Denn die fünf Hauptelemente des Wegweisers zeigen zum einem den idealen Weg auf, wie die Einführung dieses System stattfinden sollte. Zum anderen bietet dieser Wegweiser verschiedene Einstiegsmöglichkeiten für Unternehmen. Und gerade diese verschiedenen Zufahrten zu Six Sigma machen dieses System vielseitiger und flexibler als viele andere Qualitätsstrategien. Deswegen ist es wichtig, das Gesamtkonzept aufzuzeigen, und nicht nur einen Teil der Strategie zu erklären, denn dieses Gesamtkonzept zeichnet Six Sigma aus.
Im abschließenden Kapitel wird zusammenfassend Six Sigma und insbesondere das DMAIC-Modell bewertet.
9
Barbara Krolikowski Kapitel 2: Qualitätsmanagement-Methode Six Sigma SEITE 10
Kapitel 2: Qualitätsmanagement - Methode Six Sigma
2.1 Definition Sigma
In der Statistik ist der griechische Buchstabe Sigma (σ) das Symbol und die Kenngröße für die Standardabweichung. Zusätzlich ist die Standardab- weichung neben dem Mittelwert (µ) einer der beiden Parameter für die Gaußsche Glockenkurve.
Die Gaußsche Glockenkurve, auch Normalverteilung genannt, hat ihren Ursprung im Jahre 1733. Sie wurde damals von Abraham DeMoivre entdeckt. Durch Carl Friedrich Gaus und Pierre Simon Laplace wurde die Normalverteilung achtzig Jahre später neu hinterfragt und dadurch bekannt gemacht. Heute hat die Normalverteilung für die schließende Statistik eine herausragende Bedeutung. Wie bereits vorher erwähnt, ist die Normalverteilung abhängig von den Parametern µ (Mittelwert) und σ (Standardabweichung). µ gibt an, wo sich die Position der Verteilung im Koordinatensystem befindet und σ stellt die Streuung um den Mittelwert dar. In Abbildung 1 sind Normalverteilungen mit dem Mittelwert µ=8 und mit verschiedenen Standardabweichungen dargestellt. Wie in dieser Abbildung gut ersichtlich ist, ist die Kurve der Normalverteilung um so weiter auseinandergezogen, je größer die Streuung ist. 1
1 Vgl. Bourier, G., Wahrscheinlichkeitsrechnung und schließende Statistik, Wiesbaden (Gabler) 1999, S.163-165 2 Quelle: Bourier, G., Wahrscheinlichkeitsrechnung und schließende Statistik, Wiesbaden (Gabler) 1999, S. 165
10
Barbara Krolikowski Kapitel 2: Qualitätsmanagement-Methode Six Sigma SEITE 11
2.2 Six Sigma-Qualität
Die Six Sigma-Qualität beinhaltet drei Kernziele. Wie auch andere Verbesserungskonzepte, zum Beispiel Lean Manufacturing oder Poka Yoke, versucht das Six Sigma-Konzept, die Durchlaufzeit (DLZ) zu minimieren und einen möglichst hohen Nutzungsgrad zu erzielen. Aber Six Sigma beinhaltet zusätzlich die Forderung, dass bei der Erreichung dieser zwei Ziele auf keinen Fall die Variation (=Abweichung vom Zielwert µ) der zu verbessernden Prozesse erhöht werden darf. Ziel ist es, mit Six Sigma alle drei Werte gleichzeitig zu verbessern. 3 Aus diesem Konzept hat sich folgendes Six Sigma-Zieldreieck entwickelt:
Diese drei Ziele können zusammen verbessert werden und konkurrieren, bei optimaler gegenseitiger Abstimmung, nicht miteinander. Zusätzlich sind die drei Werte wichtige Größen, um die Leistung von Prozessen beurteilen zu können. Die besondere Eigenschaft der Variation ist, dass sie auch in Bezug auf die anderen zwei Werte (DLZ und Nutzungsgrad) des Zieldreiecks angewendet werden kann. Durch das Messen der Variation kann festgestellt werden, wie nah der gemessene Nutzungsgrad und die DLZ von ihrem Zielwerten entfernt sind. Es ist auch noch wichtig darauf hinzuweisen, dass bei einer Verbesserung der Variation dies immer eine positive Wirkung auf die DLZ und den 3 Vgl. Magnusson, K. / Kroslid, D. / Bergman, B., Six Sigma umsetzen, München / Wien (Carl Hanser) 2001, S. 20 4 Quelle: Modifiziert nach Brunner, F., Six Sigma – der pragmatische Weg zur Bestleistung, in: REFA-Nachrichten, Heft Nr. 5, 2002
11
Quote paper:
Barbara Krolikowski, 2003, Anwendung der Qualitätsmanagement-Methode Six Sigma, Munich, GRIN Publishing GmbH
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