Inhaltsverzeichnis III
Tabellenverzeichnis IV
Abbildungsverzeichnis IV
Abkürzungsverzeichnis IV
1 Einleitung 2
2 Begriffsbestimmung 2
2 Umweltmanagement 2
2.2 Audit 3
2 Zertifizierung 3
3 4
3 Entwicklung von Umweltmanagementsystemen 4
3 Vorteile der Einführung eines Umweltmanagementsystems 5
4 EG Öko Audit Verordnung und DIN EN ISO 14000 6
4 6
4 Rahmenbedingungen 6
4 Ziele von EMAS 7
4 Ablauf der Zertifizierung nach EMAS 7
4 Umweltpolitik 8
4 Umweltprüfung 8
4 Einrichten eines Umweltmanagementsystem 9
4 Umweltbetriebsprüfung 9
4 Umwelterklärung 10
4 Das UMS DIN EN ISO 14001 10
4 Begrifflichkeit der DIN EN ISO 14001 11
4 Ablauf des UMS nach DIN EN ISO 14001 11
4 Zertifikat nach DIN EN ISO 14001 13
5 Verhältnis und Vergleich von EMAS zu DIN EN ISO 14001 14
5 Verhältnis von EMAS zu ISO 14001 14
5 Zusammenfassender Vergleich von EMAS zu DIN EN ISO 14001 14
6 Ausblick 16
Literaturverzeichnis 17
Internetquellen 18
Tabelle 1: Vorteile der Einführung eines UMS ......................................................... 5 Tabelle 2: Vergleich EMAS-Verordnung und DIN EN ISO 14001 .......................... 15
Abb. 1: Ablaufdiagramm für die Beteiligung an EMAS............................................. 8 Abb. 2: Systemelemente des Umweltmanagements nach ISO 14001 ................... 12 Abb. 3: Verhältins EMAS zu DIN EN ISO 14001 ................................................... 14
Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz
o. S. ohne Seite o. V. ohne Verfasser
1. Einleitung
In den letzen Jahren wurde die Öffentlichkeit immer mehr für die Umweltproblema- tik sensibilisiert, mit dem Resultat, dass Umweltschutz in der heutigen Zeit immer mehr zum zentralen Thema wird.
Hierdurch entwickelt sich das ökologische Image eines Unternehmens und seiner Produkte bei vielen Kunden zu einem Absatzkriterium. Daher gilt es für die Unter- nehmen zu reagieren, da hier ein entscheidender Aspekt in der Kostenfrage und Imagepflege besteht, weil Umweltschutz nicht nur der Umwelt selbst, sondern auch den Unternehmen dient. Es heißt für Unternehmen, Umweltschutz in ihr Zielsystem zu integrieren und bei ihren Strategien zu berücksichtigen. Die durch das Unter- nehmen verursachten Umweltbelastungen müssen dokumentiert werden und Chancen- und Risikopotentiale müssen für die Zukunft abgeschätzt werden. Aus diesem Grund implementieren viele Firmen freiwillig Umweltmanagementsysteme 1 , wie EMAS oder DIN EN ISO 14001.
Diese Seminararbeit soll einen Überblick über die Umweltmanagementsysteme DIN EN ISO 14001 und EMAS geben.
Zu Beginn werden die Begrifflichkeiten Umweltmanagement, Audit und Zertifizie- rung geklärt. Daraufhin wird erläutert, was UMS sind und die daraus resultierenden Vorteile aufgezeigt, um dann speziell auf die EG-Öko-Audit-Verordnung (EMAS) und ISO 14001 einzugehen.
Im fünften Abschnitt wird das Verhältnis der beiden UMS zueinander aufgezeigt, sowie die Unterschiede zwischen den beiden UMS nochmals kurz zusammenge- fasst. Abschließend werde ich noch einen kurzen Ausblick auf die Zukunft des Umweltmanagements geben.
2. Begriffsbestimmung
Um ein Grundverständnis für Umweltmanagement und die damit verbundenen Sys- teme zu vermitteln, werden im Folgenden die Begriffe Umweltmanagement, Audit und Zertifizierung genau erläutert.
2.1. Umweltmanagement
Betriebliches Umweltmanagement beinhaltet alle auf die natürliche Umwelt bezo-
1
Der Einfachheit halber wird Umweltmanagementsystem im folgenden mit UMS abgekürzt
genen Gesichtspunkte der Unternehmensführung 2 . Umweltmanagement befasst sich mit der Integration umweltbezogener Aspekte bei betriebswirtschaftlichen Ent- scheidungen. Es geht um die Frage, inwieweit umweltbezogene Ansichten in be- triebliche Entscheidungen integriert werden sollen. Dies hängt primär von den ge- setzlichen Auflagen und den definierten Unternehmens- und Umweltzielen ab 3 . In allen Bereichen berücksichtigt Umweltmanagement bei der Planung, Durchset- zung und Kontrolle der Unternehmensaktivitäten die Verminderung und Vermei- dung der Umweltbelastungen und die langfristige Sicherung der Unternehmenszie- le, was alle Mitarbeiter aktiv unterstützen sollen 4 .
Umweltmanagement kann als eine langfristig geplante, ökologisch ausgerichtete Art der Unternehmensführung gesehen werden, welche durch die vernetzte und ganzheitliche Darstellung aktiv und in sozialer Verantwortung an der Minimierung der Umwelteinwirkungen partizipiert 5 .
2.2 Audit
Im wirtschaftlichen Sinne ist ein Audit ein Soll-Ist-Vergleich, der als modernes In- formationssystem verstanden werden kann, mit Hilfe dessen man zu einem bewer- teten Bild über Wirksamkeit und Problemangemessenheit von qualitätssichernden Aktivitäten kommt. Durch Audits sollen Schwachstellen aufgezeigt, Verbesse- rungsmaßnahmen angeregt und deren Wirkungen überwacht werden. Somit kann ein Audit auch als Führungsinstrument gesehen werden, dass zur Zielvorgabe und zur Information des Managements eingesetzt werden kann 6 .
Im Umweltmanagement, kann man zwischen internen und externen Audits unter- scheiden. Interne Audits dienen der Selbstkontrolle, wohingegen externe Audits ei- ne Prüfung durch eine Zertifizierungsstelle bezeichnen 7 .
2.3. Zertifizierung
Zertifizierung bezeichnet den Vorgang für den Nachweis der Funktionsfähigkeit und Wirksamkeit eines entsprechenden Managementsystems in der Unternehmung. Diese Bestätigung wird durch ein externes Audit erbracht, welches von einer neut-
2
Vgl. Dyckhoff (2000), S. 1
3
Vgl. Gabler Wirtschaftslexikon (2000), S. 432
4
Vgl. http://www.quality.de/lexikon/umweltmanagement.htm, Stand: 26.04.2008
5
Vgl. Qualitätsmanagement von A-Z (2008), S. 354
6
Vgl. Qualitätsmanagement von A-Z (2008), S. 5
7
Vgl. Lexikon Nachhaltiges Wirtschaften (2001), S. 21
ralen Zertifizierungsstelle durchgeführt werden muss. Die durchführende Zertifizie- rungsstelle überprüft im Auftrag des Unternehmens das Managementsystem und vergibt bei erfolgreicher Erlangung der Anforderungen gemäß den zertifizierfähigen Normen ein entsprechendes Zertifikat. Das erhaltene Zertifikat ist drei Jahre gültig, jedoch muss jährlich ein sog. Überwachungsaudit, in dem stichprobenartig ver- schiedene Elemente überprüft werden, mit positivem Ergebnis durchgeführt wer- den. Um das Zertifikat um weitere drei Jahre zu verlängern muss vor Ablauf der drei Jahre ein Wiederholungsaudit durchgeführt werden 8 .
3. Umweltmanagementsystem (UMS)
Um das betriebliche Umweltmanagement effektiv umsetzen zu können muss ein UMS im Unternehmen implementiert werden. Ein UMS unterstützt das betriebliche Umweltmanagement insoweit, das es die aufbau- und ablauforganisatorischen Maßnahmen zur Umsetzung bereit stellt. Das UMS beinhaltet die Festlegung, Be- schreibung und Dokumentation der Aufgaben, Verfahren, Verantwortlichkeiten und Schnittstellen aller Aktivitäten zum Umweltmanagement im Unternehmen. Des Wei- teren umfasst das UMS die entsprechenden Verhaltensweisen und Abläufe zur Festlegung und Durchführung der betrieblichen Umweltpolitik sowie der Umweltzie- le. Das Vorhandensein und die Wirksamkeit eines standardisierten UMS kann auch von einer unabhängigen Stelle zertifiziert werden 9 .
3.1. Entwicklung von Umweltmanagementsystemen
Der Ursprung von UMS liegt in den USA. In den späten 70. Jahren des vorigen Jahrhunderts wurden hier aufgrund von vermehrt aufgetretenen Störfällen und ver- schärften Umweltvorschriften so genannte „Compliance-Öko-Audits“ durchgeführt. Die Überprüfung von Unternehmen durch diese Audits sollte gewährleisten, dass die Umweltgesetze eingehalten werden und dass die Umwelthaftungsrisiken eines Unternehmens aufgezeigt werden können. In den 80. Jahren übernahmen europäi- sche Unternehmen dieses Management-Instrument, um gesetzlichen Vorgaben zu genügen und behördlichen Eingriffen entgegen zu wirken. Zu Beginn der 90er Jah- re formalisierte die EU-Kommission auf Wunsch der Unternehmen die Durchfüh- rung eines Umwelt-Audits, um Wettbewerbsgleichheit zwischen den Unternehmen
8
Vgl. Qualitätsmanagement von A-Z (2008), S. 397 f.
9 Vgl. Qualitätsmanagement von A-Z (2008), S. 354 ff.
Quote paper:
Frank Ferger, 2008, Vergleich zwischen Öko-Audit und ISO 14001, Munich, GRIN Publishing GmbH
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