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Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 3
2. Die Muttersprache (L1) und die Fremdsprachen (L2. Lx) 4
2.1. Die Muttersprache (L1) und das Erwerben 4
2.2. Die Fremdsprache (L2. Lx) und das Lernen 6
2.3. Sprachenlernen und Spracherwerb. 7
2.4. Der Lerner und der Fremdsprachunterricht. 8
3. Formen des Sprachverlustes. 8
3.1. Die Aphasie. 8
3.2. Das Vergessen. 9
4. Vergessenstheorien. 10
4.1. Spurenzerfalltheorie (Zerfalltheorie) und die Vergessenskurve 10
4.2. Interferenztheorie 12
4.3. Die Retrieval-Failure- Theorie 13
5. Der Ablauf des Fremdsprachverlustes und die Hypothesen für den Fremdsprachverlust 14
5.1. Die Erwerbsphase und die Inkubationsphase. 14
5.2. Hypothesen für den Fremdsprachverlust. 15
5.2.1. Regressionshypothese 15
5.2.2. Linguistik-Feature-Hypothese 17
6. Faktoren, Die den Sprachverlust beeinflussen 17
6.1. Psychologische und Soziopsychologische Faktoren 17
6.2. Das Alter 18
7. Welche Bereiche sind vom Sprachverlust betroffen? 18
8. Der Faktor Motivation und die Fremdsprache 19
8.1. Motiv- Motivation- Emotion. 19
8.2. Antrieb und Motivation. 21
8.3 Motivation und Neugier 21
9. Motivationstypen. 22
9.1. Instrumentelle Motivation (Orientierung) 22
9.2. Integrative Motivation (Orientierung) 22
9.3. Intrinsische Motivation 24
9.4. Extrinsische Motivation 25
10. Schluss. 26
Quellenverzeichnis 27
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1. Einleitung
Die Sprache ist ein besonderer Unterschied zwischen den Menschen und den Tieren. Sie ist ein sehr wichtiges Kommunikationsmittel. Jeder Mensch auf dieser Welt benutzt in seiner eigenen Gesellschaft die gleiche Sprache um zu kommunizieren oder mit dem Erlernen einer Fremdsprache sich mit einer anderen Gesellschaft und deren Sprachen in Kommunikation setzt. Jedes Volk hat seine eigene Sprache und so kommt es dazu, dass auf dieser Welt viele Sprachen herrschen und diese Sprachen stehen normalerweise für jeden als eine Fremdsprache nach der Muttersprache. In unserer Zeit gibt es viele Gründe, die die Fremdsprache zu einem sehr wichtigen Punkt bringt. Diese sind z.B. politische, ökonomische, gesellschaftliche Gründe usw. Deshalb ist es für alle Staaten wichtig, dass ihr Volk mehr als eine Fremdsprache nach ihrer Muttersprache beherrschen oder lernen. Aber das ist nicht so einfach wie man es sich vorstellt. Viele Menschen haben Schwierigkeiten beim Erlernen einer Fremdsprache und haben Motivationsprobleme.
In dieser Arbeit wird als erster Schritt vorgelegt was die Muttersprache und die Fremdsprache ist und welche Faktoren beim erwerben und erlernen dieser Sprachen eine Rolle spielen. Der Unterschied von dem Erwerben und dem Lernen wird demnach auch erläutert.
Der zweite Schritt dieser Arbeit ist der Fremdsprachverlust. Hier werden zuerst die Begriffe die Aphasie, das Vergessen und die Vergessenstheorien definiert. Dann wird der Ablauf des Fremdsprachenverlustes und die Hypothesen für den Fremdsprachenverlust erklärt. Im zweiten Schritt werden zuletzt die Faktoren, die den Sprachverlust beeinflussen erläutert und welche Bereiche vom Sprachverlust betroffen sind gezeigt. Dann als dritter Schritt und letzter Schritt wird der der Faktor Motivation während das Erlernen einer Fremdsprache erklärt und die Motivation wird umfänglich mit ihren Arten definiert. Nebenbei werden auch die Begriffe Emotion und Interesse mit der Motivation zusammen als wichtige Faktoren im Leben des Menschen geschildert.
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2. Die Muttersprache (L1) und die Fremdsprachen (L2......Lx) 1
2.1. Die Muttersprache (L1) und das Erwerben
Als Muttersprache bezeichnet man eine Sprache, die in der frühen Kindheit ohne formalen Unterricht erworben ist. Die Muttersprache ist so dominant, dass man sie außer einer Hirnschädigung (einer Aphasie) oder einer Krankheit nie zu einem Vergessen oder zu einem Verlust kommt, weil der Mensch mit dieser Sprache oder Sprachen 2 seit seiner Geburt entgegensteht.
Ein anderer Begriff ist die Erstsprache, die Synonym mit der Muttersprache verwendet wird. Der Erstsprache kann aber nicht immer als eine Muttersprache definiert werden. Die Erstsprache ist eine Sprache, die als wichtiger gilt als die eigene Muttersprache. Die Familien streben dafür, dass ihre Kinder „die besser angesehene und vermeintlich nützlichere Sprache zu sprechen. Dies geschieht meist mit dem Hintergedanken, dass die Kinder später ein erfolgreiches Leben führen sollen. Die eigentliche Muttersprache wird dann oft nur "nebenbei" erlernt und aktiv nicht mehr wirklich beherrscht. Ein ähnlicher Effekt tritt oft auch bei Dialekten auf.“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Erstsprache) Nach diesen Definitionen ist es sichtbar, dass alle Menschen ihre Muttersprache von ihrer Geburt an anfangen zu erwerben. Dieser Erwerb ist ein natürlicher Prozess des Reif Werdens. Das ist wie das Laufen lernen. Erst muss das Baby seine Umgebung beobachten, dann fängt es an alles nachzumachen, aber dafür muss er natürlich erst reif werden. Der Mutterspracherwerb kann nach diesem reif werden anfangen und das Baby hat schon bis zu dieser Zeit manches gehört. So kann es mit seiner natürlicher Spracherwerbsfähigkeit die Muttersprache erwerben. Dazu gehört auch wie schon gesagt eine Lernumwelt z.B. Familie, Verwandte usw. mit der es seine Beobachtungen macht. Also kann man so eine Sprache, die schon so früh erworben wird niemals vergessen.
Nach Neuner und Hufeisen (2001) beinhaltet der Erwerb einer Muttersprache (L1) die Generelle Spracherwerbsfähigkeit und die Lernumwelt:
1 L1: Muttersprache- L2: die erste Fremdsprache- L3: Die zweite Fremdsprache.
2 Manche Menschen erwerben nicht nur eine Sprache z.B. Bilinguale.
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Erwerb einer L1: Generelle Spracherwerbsfähigkeit
L1 (Neuner, Hufeisen 2001: 32)
Beim Erwerben der Muttersprache hat der Faktor Motivation keine Funktion als ein Antrieb um die Sprache zu erwerben. Das Kind braucht keine Motivation es erwirbt die Muttersprache von selbst. Dies ändert sich natürlich beim Erlernen einer Fremdsprache sehr viel. (Siehe: 2.2. Die Fremdsprache (L2......Lx) und das Lernen). Für das Erwerben einer Muttersprache wird das Begriff Erstspracherwerb benutzt. N Erstspracherwerb (ESE)
Man spricht von einem Erstspracherwerb, wenn der Mensch, -gewöhnlich ein Kindnoch keine Sprache erworben hat und die Sprache seines Volkes erwirbt. Er lernt sie als eine soziale Entwicklung in seiner Gesellschaft neben seiner physiologischen Entwicklung. Wenn der Mensch bereit ist fängt er an zu sprechen wie das Laufen. Bis zur Schulzeit hat normalerweise jeder Mensch seine Muttersprache oder Erstsprache schon erworben und in der Schule wird sie erweitert.
In der physiologischen Entwicklung des Menschen gibt es in bestimmten Zeiten eine Zeit, indem ein Verhalten aktiviert bzw. gemacht werden muss sonst kommt es zu Schwierigkeiten z.B. das Laufen. Das nennt man als die „kritische Spanne (critical period)“ (Klein 1984: 22). Der Erstspracherwerb hat auch eine kritische Spanne und diese Zeit ist die Kindheit um die Muttersprache zu lernen. „ Nur in einer bestimmten Zeitspanne, die etwa vom zweiten Lebensjahr bis in die Pubertät reicht, verfügt das Gehirn, über eine gewisse Plastizität, die ihm eine besondere Form des Spracherwerbs, eben den ESE des Kindes gestattet“. (Klein 1984: 22).
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2.2. Die Fremdsprache (L2......Lx) und das Lernen
Nachdem das Erwerben der Muttersprache abgeschlossen ist, also das Erstspracherwerb nennt man jede danach gelernte Sprache als eine Fremdsprache. Eine Fremdsprache ist eine Sprache, „die nicht die Muttersprache einer Person ist. Eine solche fremde Sprache eignet sich eine Person nur durch bewusstes Lernen.“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Fremdsprache).
Mit der Fremdsprache ist auch eine Sprache gemeint, „die außerhalb ihres normalen Verwendungsbereiches-gewöhnlich im Unterricht- gelernt und dann nicht neben der Erstsprache zur alltäglichen Kommunikation verwendet wird.“ (Klein 1984: 31).
Mit dem Erlernen einer Fremdsprache (L2) ändert sich nun die Vorgehensweise mit der Sprache. Nun ist sie eine Fremde Sache. Weil es Fremd ist muss nun der Faktor Motivation mitspielen.
„Das Individuum bringt allgemeine Lebens- und Lernerfahrungen und Strategien in
den Lernprozess ein. L1 interagiert -positiv oder auch negativ- in individuell unterschiedlichem Ausmaß mit dem L2 -Lernprozess.“ (Neuner und Hufeisen 2001: 33)
L2
Nach dem Lernen der ersten Fremdsprache(L2) kommt die zweite Fremdsprache(L3) und der Mensch hat nun von der L1 und der L2 bestimmte Kenntnisse über Sprachlernen.
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Nach diesem Erlernen der L3 ändert sich nicht vieles bei der L4.......Lx. Nur die Erlernte Sprache wird hinzugefügt:
Generelle Spracherwerbsfähigkeit
L3
Nach diesen Äußerungen ist es Sichtbar wie sich der Mensch nach seinem Erwerb der Muttersprache mit dem Erlernen anderer Fremdsprachen sich ganz positiv entwickelt. Er lernt nicht nur die Sprache einer anderen Gesellschaft, sondern auch deren Kultur. So erweitert der Mensch seinen Horizont und ist nicht mehr die Person mit einer einzigen Perspektive.
2.3. Sprachenlernen und Spracherwerb
Immer wenn man mit der Muttersprache und mit den Fremdsprachen zur Rede kommt, werden die Begriffe Erwerben und Lernen ein Begriffsproblem. Einige Wissenschaftler haben die Unterscheidung dieser Begriffe in diesem Sinne formuliert:
Arbeit zitieren:
Dd. Bahar Albayrak, 2005, Zur Beziehung zwischen der Motivation und dem Sprachverlust beim Fremdsprachenlernen, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
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DOI
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