Inhaltsverzeichnis:
1. Einleitung 1
2. Dimensionen des Nachhaltigkeitsmanagements 2
2.1 Definition des Begriffs Nachhaltigkeit 2
2.2 Die vier Dimensionen des Nachhaltigkeitsmanagements 3
2.3 Abgrenzung Instrument zu Konzept 6
3. Drei ausgewählte Instrumente 7
3.1 Leitbilder 7
3.2 Kennzahlen 9
3.3 Berichte 10
4. Drei ausgewählte Konzepte 11
4.1 Controlling 11
4.2 Sustainability Balanced Scorecard 12
4.3 Total Quality Environmental Management 13
5. Fazit 15
6. Literaturverzeichnis
I
Abbildungsverzeichnis:
Abbildung 1: Die vier Dimensionen des Nachhaltigkeitsmanagements ............................... 3
II
Abkürzungsverzeichnis:
CSR = Corporate Social Responsibility
SBSC = Sustainability Balanced Scorecard
TQEM = Total Quality Environmental Management
TQM = Total Quality Management
III
1. Einleitung
Diese Hausarbeit befasst sich mit den Herausforderungen, welche ein Nachhaltigkeits- managementsystem für Unternehmen mit sich bringt.
Durch die gesellschaftspolitischen Entwicklungen der letzten Jahre in Bezug auf das Thema Nachhaltigkeit wird für Unternehmen die Rücksichtnahme auf soziale und ökologi- sche Belange ihrer Stakeholder zunehmend zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor. Dabei wird durch Tatsachen wie etwa den Klimawandel, die wachsenden sozialen Unterschiede zwischen der „ersten“ und der „dritten“ Welt, aber auch die zunehmende Kluft zwischen Arm und Reich in den Industrienationen der Ruf nach einem verantwortungsvollen Um- gang mit (Human-) Ressourcen immer lauter. Dem müssen Unternehmen, wollen sie am zunehmend nachhaltig orientierten Markt bestehen, mit auf die neuen Kundenbedürfnisse ausgerichteten Managementsystemen begegnen.
Doch kann eine Integration solcher Ziele dem obersten Unternehmenszweck, der Ren- tabilität, gerecht werden? Oder stellt eine Verbindung der konventionellen Management- aufgaben mit den neuen Herausforderungen eine zu große strukturelle und damit auch fi- nanzielle Belastung dar?
Diese Fragen sollen in der vorliegenden Arbeit anhand des 3-Säulen-Modells zum Nachhaltigkeitsmanagement sowie der umfassenden Beschreibung des Nachhaltigkeitsbe- griffs erläutert werden. Darauf folgt eine exemplarische Erläuterung der Ansprüche eines entsprechenden Managementsystems an jeweils drei Instrumenten und Konzepten zur In- tegration ökologischer und sozialer Ziele.
Die Auswahl wurde zum einen anhand der bisher im Studium behandelten Methoden getroffen, zum anderen an den verschiedenen Foki der Instrumente und Konzepte, um die Problematik der Integration umfassend zu beschreiben.
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2. Dimensionen des Nachhaltigkeitsmanagements
2.1 Definition des Begriffs Nachhaltigkeit
Um die Problematik der Integration eines Nachhaltigkeitsmanagementsystems verste- hen zu können, muss zunächst der Begriff „Nachhaltigkeit“ (englisch: sustainability) genau beschrieben werden. Dies kann einerseits durch eine präzise Definition, andererseits durch Analyse der Aufgabenbereiche eines solchen Systems geschehen (vgl. Kapitel 2.2). Die zurzeit geläufigste Definition wurde 1987 im „Brundtland-Report“ veröffentlicht. Vor dem Hintergrund global wachsender ökologischer, sozialer und auch ökonomischer Probleme wurde 1983 von den Vereinten Nationen eine Kommission für den Bereich Um- welt und Entwicklung eingesetzt. Unter Vorsitz von Gro Harlem Brundtland wurde im abschließenden Bericht vier Jahre später definiert:
Nachhaltig ist eine Entwicklung, „die den Bedürfnissen der heutigen Generation ent- spricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Be- dürfnisse zu befriedigen und ihren Lebensstil zu wählen.“ 1
Diese Definition beschreibt Nachhaltigkeit als einen Zustand, bei dem nicht nur die Na- tur, sondern auch Humanressourcen und soziale Verhältnisse weder ausgebeutet noch irre- parabel geschädigt werden. Die zukünftigen Generationen sollen intakte soziale und öko- logische Verhältnisse vorfinden, so dass sie den aktuellen Lebensstandard halten können. Das Schaffen dieser Möglichkeit ist nicht nur Aufgabe der Wirtschaft, sondern auch der Politik und Gesellschaft. Die große Herausforderung besteht darin, Nachhaltigkeit zu errei- chen und dabei gleichzeitig die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu erhalten. Die Problematik ist dabei, dass die Einführung eines Nachhaltigkeitsmanagements in Unternehmen je nach Art und Umfang der anfallenden Aufgaben nicht nur mit höheren Kosten, sondern unter Umständen auch mit einem erheblichen Aufwand verbunden sein kann. Schließlich müssen die neuen Aufgaben und Herausforderungen wirkungsvoll in das bestehende konventionelle Managementsystem aufgenommen werden.
Um diesem scheinbaren Gegensatz entgegen treten zu können, wurde in den letzten Jah- ren eine Vielzahl von Instrumenten und Konzepten entwickelt, die alle für sich dazu bei- tragen sollen, Nachhaltigkeit in die betrieblichen Abläufe aufzunehmen und dabei mög- lichst rentabel zu wirtschaften.
1 http://www.nachhaltigkeit.aachener-stiftung.de/artikel/brundtland-report_563.htm , Stand 26.11.2007.
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B.A. Erik Silge, 2008, Stellt die Integration des Nachhaltigkeitsmanagements eine Chance oder Belastung für Unternehmen dar?, Munich, GRIN Publishing GmbH
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