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Handlungskompetenz durch soziales Engagement

"getAzubi" - ein moderat-konstruktivistisches Unterrichtsmodell

Title: Handlungskompetenz durch soziales Engagement

Project Report , 2008 , 114 Pages

Autor:in: S. Schmid (Author), C. Reinhard (Author), M. Buchholz (Author)

Pedagogy - School System, Educational and School Politics
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Summary Excerpt Details

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
mit diesem Buch wollen wir Ihnen Mut machen, konservative Schulstrukturen vollständig
aufzubrechen und Schule zu einer interessanten Erlebniswelt für Lehrkräfte sowie Schülerinnen
und Schüler zu machen.
Wir sind überzeugt davon, dass es in jedem Schultyp und in jeder Berufsschulbranche
interessante, permanent zu installierende Unterrichtsmodelle gibt, die sowohl für Schülerinnen
und Schüler als auch für die Lehrkräfte den Arbeitsalltag sinnvoll bereichern, alle Beteiligten in
erstrebenswerter Weise zusammenwachsen lassen und in einem hohen Maße die Handlungskompetenz
der Schülerinnen und Schüler fördern.
Gerne gewähren wir Ihnen einen Einblick in unseren Praxisalltag oder unterstützen Sie bei der
Suche und der Entwicklung nach einem geeigneten Unterrichtsmodell für Ihre Schülerinnen und
Schüler. Sie erreichen uns über unsere Homepage www.getAzubi.de oder unter der
E-mailadresse: info@getAzubi.de.
Wir hoffen Ihnen in unserem Buch einen lebensnahen und interessanten Einblick in unseren
Schulalltag zu gewähren.

[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Motivation

2. Idee eines neuen Unterrichtsmodells

3. Wissenschaftliche Grundlagen

3.1 „getAzubi“ – Basis maximaler individueller Handlungskompetenz

3.2 Umsetzung von Lehrplaninhalten durch die Gründung und Führung eines Coachingunternehmens: „getAzubi“ – Unternehmen für Zukunftsmanagement

3.3 Umsetzung der Hauptschulinitiative durch das Coachingunternehmen „getAzubi“

4. Projektplanung

5. Skilltraining

6. Projektumsetzung/Konsolidierung

7. Erfahrungsbericht Lehrer und Schüler/innen

8. Evaluation

9. Künftige Ziele

10. Reaktionen der Öffentlichkeit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel der Arbeit ist die Etablierung eines moderat-konstruktivistischen Unterrichtsmodells, bei dem Auszubildende zum/zur Fachangestellten für Arbeitsförderung als Coaching-Unternehmen agieren, um Hauptschüler aktiv bei der Berufsorientierung und Ausbildungsplatzsuche zu unterstützen und dadurch ihre eigene Handlungskompetenz zu fördern.

  • Entwicklung von Handlungskompetenz durch ein reales Coaching-Unternehmen
  • Verbindung von sozialem Engagement mit der Aneignung von Lehrplaninhalten
  • Implementierung handlungsorientierter Didaktik (Lernen durch Handeln)
  • Stärkung der Sozial- und Personalkompetenz der angehenden Fachangestellten
  • Unterstützung von Hauptschülern bei der Ausbildungsreife und Berufswahl

Auszug aus dem Buch

3.1 Das Projekt „getAzubi“– Basis einer maximalen Förderung der individuellen Handlungskompetenz durch “social learning“

„Der Wandel der Arbeitswelt im Hinblick auf Komplexität, Ganzheitlichkeit ….sowie seinen damit verbundenen Qualifikationsveränderungen setzt auf die Zielvorstellung einer aus Schlüsselqualifikationen abgeleiteten und weiterentwickelten Berufskompetenz. In dieser Zielvorstellung sind neben Anteilen einer komplexen und anspruchsvollen Fachkompetenz besonders allgemeine Kompetenzen wie Methoden-, Personal- und Sozialkompetenz enthalten, die integrativ mit der Fachkompetenz aufgebaut werden. Diese allgemeinen Kompetenzen werden im Zuge einer schnelleren Veränderungsrate des Wissens immer bedeutsamer.“ Allein entscheidend ist langfristig also eine umfassende Handlungskompetenz. Ausgehend von dieser Annahme ist jede berufliche Bildung gleichzeitig auch Allgemeinbildung und jede Allgemeinbildung ist zugleich auch berufliche Bildung.

Offen bleibt jedoch die Frage: Wie entsteht Bildung und wie kann deren Erwerb und damit die Entwicklung von Handlungskompetenz gefördert werden?

Das Projekt „getAzubi“ ist eingebunden in einen gesamtwirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kontext – also eine möglichst komplexe Abbildung der realen Welt – und dient als Ausgangspunkt für die didaktischen Überlegungen.

Das Projekt setzt dabei bei der Zieltheorie der Arbeitsmotivation von Locke an. Demnach ist die Leistung umso höher, je anspruchsvoller das von der Schülerin bzw. dem Schüler akzeptierte Ziel ist. Die hohe Zielakzeptanz wird beim Projekt „getAzubi“ insbesondere durch die Entwicklung der eigenen Projektidee und die klare zielorientierte Führung des Projekts gewährleistet. Die dynamische Verknüpfung von Zielen mit der Motivation und Handlung wird durch die selbst- bzw. teambestimmte aktive Tätigkeit im Coachingunternehmen erreicht.

Der Projektverlauf bietet die Möglichkeit des fundierten Theorieerwerbs durch die Lösung komplexer realitätsnaher Aufgaben. Der enge inhaltliche Zusammenhang der praktisch durch das Projekt zu bewältigenden Aufgaben mit den Ausbildungsinhalten der Schülerinnen und Schüler bietet dabei die optimale Grundlage für eine intensive, gegenseitige Bereicherung von Theorie und Praxis, gekoppelt mit der Möglichkeit des Erwerbs von sozialer und personaler Kompetenz durch die konsequente Teamorientierung und die gesellschaftlich bedeutsame und doch sehr stark individualisierte Ausrichtung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Motivation: Die Autoren erläutern die Beweggründe aus Sicht der Auszubildenden und der Lehrkräfte, das Projekt als handlungsorientiertes Modell zur Kompetenzsteigerung zu etablieren.

2. Idee eines neuen Unterrichtsmodells: Vorstellung der Grundidee, bei der Auszubildende als Coaches für Hauptschüler agieren, um gemeinsam praxisnahe Berufsorientierung zu erlernen.

3. Wissenschaftliche Grundlagen: Theoretische Herleitung des Projekts durch den moderaten Konstruktivismus und das Konzept des "social learnings" zur Förderung der Handlungskompetenz.

4. Projektplanung: Übersicht der organisatorischen Schritte von der Ideenkonkretisierung bis zur Evaluation.

5. Skilltraining: Beschreibung der notwendigen Vorbereitung der Auszubildenden in den Bereichen Kommunikation, Gesprächsführung und bürotechnische Abläufe.

6. Projektumsetzung/Konsolidierung: Darstellung der praktischen Durchführung des Projekts über drei Ausbildungsjahre hinweg, inklusive der spezifischen Betreuungsaufgaben.

7. Erfahrungsbericht Lehrer und Schüler/innen: Reflexion der Beteiligten über den Verlauf, die Lernerfolge sowie die auftretenden Herausforderungen im Alltag.

8. Evaluation: Analyse der bisher durchgeführten Feedback-Statistiken zur Messung des Projekterfolgs.

9. Künftige Ziele: Darstellung geplanter Optimierungen bei der Schnittstellenarbeit, dem Kompetenzbilanz-Prozess und der systematischen Evaluation.

10. Reaktionen der Öffentlichkeit: Dokumentation der Medienresonanz auf das Projekt "getAzubi".

Schlüsselwörter

Handlungskompetenz, Sozialkompetenz, Personalkompetenz, Konstruktivismus, Coachingunternehmen, Berufsorientierung, Hauptschulinitiative, Ausbildungsreife, social learning, Projektarbeit, Schülerunternehmen, Fachangestellte für Arbeitsförderung, Berufsschule, Wissenskonstruktion, Schlüsselqualifikationen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschreibt das Projekt „getAzubi“, ein Unterrichtsmodell an einer Berufsschule, bei dem Auszubildende als Coaching-Unternehmen fungieren, um Hauptschüler bei der Berufswahl und dem Übergang in ein Ausbildungsverhältnis zu begleiten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Förderung von Handlungskompetenz, die Umsetzung handlungsorientierter Didaktik, die berufliche Integration von Hauptschülern sowie die Entwicklung personaler und sozialer Kompetenzen bei den Auszubildenden.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, den Schülern durch ein praxisnahes „Schüler-helfen-Schüler“-Konzept eine sinnstiftende Lernerfahrung zu bieten, die gleichzeitig die berufliche Qualifikation der Auszubildenden und die Ausbildungsreife der Hauptschüler verbessert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Das Projekt basiert theoretisch auf dem moderaten Konstruktivismus und der Theorie der Arbeitsmotivation nach Locke, wobei das Prinzip des „social learnings“ und „Learning by Doing“ durchgängig angewendet wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil fokussiert sich auf die theoretische Begründung, die konkrete Projektplanung, die notwendigen Skilltrainings für die Auszubildenden sowie die methodische Umsetzung der Betreuung in den verschiedenen Ausbildungsjahren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Handlungskompetenz, Konstruktivismus, Berufsorientierung, Hauptschulinitiative, social learning und Ausbildungsreife sind zentrale Begriffe der Publikation.

Wie unterscheidet sich dieses Modell vom konventionellen Unterricht?

Im Gegensatz zum rein instruktionsorientierten Unterricht wird hier das Klassenzimmer zum Coaching-Unternehmen, in dem Schüler aktiv Verantwortung für reale Aufgaben und reale Klienten übernehmen.

Welche Rolle spielen die Auszubildenden genau?

Die Auszubildenden fungieren als Mentoren und Coaches, die Hauptschüler beim Erstellen von Bewerbungen, bei der Vorbereitung auf Einstellungstests und bei der aktiven Suche nach Praktikumsplätzen unterstützen.

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Details

Title
Handlungskompetenz durch soziales Engagement
Subtitle
"getAzubi" - ein moderat-konstruktivistisches Unterrichtsmodell
Authors
S. Schmid (Author), C. Reinhard (Author), M. Buchholz (Author)
Publication Year
2008
Pages
114
Catalog Number
V116955
ISBN (eBook)
9783640199242
ISBN (Book)
9783640205158
Language
German
Tags
Handlungskompetenz Engagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
S. Schmid (Author), C. Reinhard (Author), M. Buchholz (Author), 2008, Handlungskompetenz durch soziales Engagement, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/116955
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