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Inhaltsverzeichnis :
Abbildungsverzeichnis : IV
Literaturliste : V
A. Prävention und Rehabilitation im Sozialrecht 1
I. Einführung 1
1. Definition von Behinderung 1
a) Die Definitionen der WHO (World Health Organization) 1
b) Im deutschen Sozialrecht 4
aa) Definition von Behinderung im SGB IX 4
bb) Definition von Behinderung im SGB III 5
2. Definition von Prävention 5
3. Definition von Rehabilitation 7
4. Der Begriff „Teilhabe“ 9
II. Prävention im deutschen Sozialrecht 9
1. Prävention im SGB III 9
2. Prävention im SGB V 9
3. Prävention im SGB VI 13
4. Prävention im SGB VII 13
5. Prävention im SGB IX 13
III. Rehabilitation im deutschen Sozialrecht 13
1. Rehabilitation im SGB IX 13
2. Rehabilitation im SGB I 15
3. Rehabilitation im SGB V 15
4. Rehabilitation im SGB VI 18
5. Rehabilitation im SGB VII 18
IV. Zusammenfassung 18
II
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B. Prävention und Rehabilitation für ältere Menschen 19
I. Alter in Deutschland 19
1. Definition von Alter 19
a) Psychologisches Alter 19
b) Soziales Altern 19
c) Physiologisches Altern 20
d) Der Begriff Alter in der Rechtsordnung 20
2. Demographie 20
a) Patientenstrukturwandel 24
b) Morbidität und Prävention 24
3. Alter und Gesundheit 25
a) Der erweiterte Gesundheitsbegriff 25
b) Einflüsse auf Gesundheit im Alter 26
c) Krankheiten im Alter 28
II. Ältere Menschen im System der Sozialversicherung 28
III. Prävention und Rehabilitation für ältere Menschen 29
1. Prävention und Rehabilitation für ältere Menschen im Sozialrecht 29
a) Prävention und Rehabilitation für ältere Menschen im SGB V 29
b) Prävention und Rehabilitation für ältere Menschen im SGB VI 30
c) Prävention und Rehabilitation für ältere Menschen im SGB IX 30
d) Prävention und Rehabilitation für ältere Menschen im SGB XI 31
e) Prävention und Rehabilitation für ältere Menschen im BSHG 31
2. Prävention und Rehabilitation für ältere Menschen in der Praxis 32
a) Prävention für ältere Menschen 32
b) Rehabilitation für ältere Menschen 33
IV. Zusammenfassung/ Ausblick 34
III
Abbildungsverzeichnis:
Abbildung 1: Die drei Dimensionen der Funktionsfähigkeit.................................................................2 Abbildung 2: Das bio- psycho- soziale Modell der Funktionsfähigkeit und Behinderung .................3
Abbildung 3: Die Definition des SGB IX:...............................................................................................4 Abbildung 4: Leistungen zur Prävention ............................................................................................ 10 Abbildung 5: Altersaufbau der Bevölkerung in Deutschland 1910-2050......................................... 21 Abbildung 6: Altersspezifische Prävalenz der Pflegebedürftigkeit nach SGB XI am 31.12.1998
nach Pflegestufe 1) ........................................................................................................................ 23 Abbildung 7: Anteil Schwerbehinderter an den Altersgruppen der Bevölkerung............................ 23 Abbildung 8: Merkmale der Gesundheit (erweitertes Verständnis von Gesundheit) .................... 25 Abbildung 9: Personale Einflüsse auf Gesundheit im Alter (Lebenslaufperspektive) .................... 26 Abbildung 10: Einflüsse der Umwelt auf Gesundheit im Alter.......................................................... 27
Tabelle 1: Das Altern in Deutschland Entwicklung der Zahl und des Anteils der 60jährigen und
Älteren........................................................................................................................................... 22
Literaturliste:
Baltes, Paul B./ Mittelstrass, Jürgen, Hrsg., Zukunft des Alterns und gesellschaftliche Entwicklung, Berlin 1992
Bauer, Rudolph (Hg.), Lexikon des Sozial- und Gesundheitswesens, München, Wien1992 Begutachtungsrichtlinien Vorsorge und Rehabilitation, Essen 12.Mai 2001, abrufbar unter www.vdak.de/mdk_begut.html
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, ALTER UND GESELLSCHAFT, Dritter Bericht zur Lage der älteren Generation in der Bundesrepublik Deutschland, Berlin 2000
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Vierter Bericht zur Lage der älteren Generation in der Bundesrepublik Deutschland, Berlin 2002 Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Datenreport Alter, Stuttgart Berlin Köln, 1997
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Bericht zur Lage der Behinderten und zur Entwicklung der Rehabilitation, Bonn, 1995 Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Erster Altenbericht, Die Lebenssituation älterer Menschen in Deutschland, Bonn, 1993 Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA), Leitbegriffe der Gesundheitsförderung, 1996
Gemeinsame Rahmenempfehlung für ambulante und stationäre Vorsorge- und Rehabilitationsleistungen auf der Grundlage des § 111a SGB V vom 12.05.1999, abrufbar unter www.vdak.de/reha.html
Hauck, Dr. Karl/ Noftz, Dr. Wolfgang, SGB IX Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen, Berlin 2001
Hennig, Werner, SGB III, Sozialgesetzbuch Drittes Buch -Arbeitsförderung-, Berlin 2002 Hohmann, Jürgen, Gesundheits-, Sozial- und Rehabilitationssystem in Europa, Bern, Göttingen, Toronto, Seattle, 1998
Kruse, Prof. Dr. Andreas, Regeln für gesundes Älterwerden, Heidelberg 1999 Landesregierung von Baden-Württemberg, Altern als Chance und Herausforderung, Stuttgart, 1988
Lürken, L., Begutachtung von Pflegebedürftigkeit nach SGB XI, Weichenstellung für Interventionsprogramme der geriatrischen Rehabilitation, in Zeitschrift für Geriatrie und Gerontologie 34: Suppl 1, I/49-I/56, 2001
Mrozynski, Peter, SGB IX Teil1, München 2002
Schütz, R.-M., Hrsg., Alter und Krankheit, München-Wien-Baltimore, 1987 Schütz, R.-M./ Schmidt, R. / Tews, H.P., Altern zwischen Hoffnung und Verzicht, Prävention, Rehabilitation, Irreversibilität, Lübeck, 1991 Schulin, Bertram/ Igl, Gerhard, Sozialrecht, 7.Auflage, Düsseldorf 2002 Specke, Helmut, Gesundheitsmarkt 2001, 2. Auflage, Starnberg 2001 Spitzenverbände der Krankenkassen, 2001
Welti, Felix/Sulek, „Die Ordnungsfunktion des SGB IX für das Recht der Rehabilitation und Teilhabe“, Referat bei der Tagung „Die Verantwortung des sozialen Rechtsstaats für Personen mit Behinderung und für die Rehabilitation“ des Instituts für Sozialrecht und Sozialpolitik der Christian-Albrechts-Univerität Kiel und der LVA Schleswig-Holstein vom 23.11.2000 in Lübeck Winkler, Jürgen, Sozialrecht von A bis Z, München 2001
Ziller, Hannes, Zur Weiterentwicklung des Rechts der Altenhilfe, in: Beiträge zum Recht der sozialen Dienste und Einrichtungen, 1992, 18, S. 33-43
A. Prävention und Rehabilitation im Sozialrecht
I. Einführung
Häufig wird Prävention als Sicherung der Arbeitsfähigkeit und Rehabilitation als Wiederherstellung dieser verstanden. Was bedeutet dies jedoch für ältere Menschen? Sie stehen dem Arbeitsmarkt nur selten zur Verfügung. Haben sie trotzdem Anspruch auf Präventions- und Rehabilitationsleistungen?
Bei älteren Menschen nimmt das Risiko von Funktionsstörungen, Krankheit und Behinderung zu! Machen dann rehabilitative Maßnahmen überhaupt Sinn und kann man da noch präventiv wirksam werden?
Diese und andere Fragen soll diese Hausarbeit klären.
Doch zunächst sollen die Definitionen von Behinderung, Prävention und Rehabilitation klar dargestellt werden, da sie im Sprachgebrauch oft unterschiedlich benutzt werden und auch in den verschiedenen Fachrichtungen sehr verschiedene Bedeutungen haben. Dann soll geklärt werden, welche Bedeutung Prävention und Rehabilitation allgemein im Sozialrecht haben und wie sie dort integriert sind.
Der zweite Teil beschäftigt sich mit Rehabilitation und Prävention speziell für ältere Menschen. Was bedeutet Alter überhaupt? Wie viele alte Menschen gibt es in Deutschland und wie sieht die demografische Entwicklung aus? Wie stellt sich Gesundheit im Alter dar und gibt es Möglichkeiten der Rehabilitation und Prävention? Um schließlich zu prüfen, ob der besonderen Situation älterer Menschen im System der Sozialversicherung Rechnung getragen wird, ob und welche Leistungen sie in Anspruch nehmen können und wie dies in der Praxis umgesetzt wird.
1. Definition von Behinderung
a) Die Definitionen der WHO (World Health Organization)
Die WHO hat 1980 auf der Grundlage des englischen Arztes P. Wood die ICIDH (= International Classification of Impairments, Disability und Handicaps) entwickelt. Im Mai 2001 wurde die Nachfolgerin der ICIDH, die ICIDH-2 bzw. ICF 1 (= International Classification of Functioning, Disability and Health) von der Vollversammlung der WHO verabschiedet. 2
1 Ausführliche Informationen von Dr. Michael Schuntermann unter www.ifrr.vdr.de; die deutsche Version gibt es unter www.dimdi.de; ICIHD-2 Hauptseite www.who.int/icidh
2 Götze in: Hauck/Noftz, K § 2 Rn. 6ff.
Die Definition der WHO beinhaltet nicht nur die negativen Aspekte der Gesundheit im Sinne von Schädigungen, Aktivitätseinschränkungen und Partizipationsstörungen. Sie berücksichtigt auch die positiven Aspekte, d.h. die Ressourcen 3 : Gesundheit:
§ ist der Zustand vollkommenen körperlichen, geistig/seelischen und sozialen Wohlbefindens,
§ und nicht allein das Fehlen von Krankheit (definiert in der ICIDH) oder Behinderung (Definiert in der ICH) Funktionsfähigkeit:
§ umfasst alle funktionalen Aspekte der Gesundheit Behinderung:
§ Jede Beeinträchtigung der Funktionsfähigkeit einer Person auf Grund ihrer körperlichen, geistigen oder seelischen Verfassung.
3 Spitzenverbände der Krankenkassen, S.8
4 Dr. Michael F. Schuntermann, Rehabilitationswissenschaftliche Abt. des VDR, Stand: 16.03.2000
Arbeit zitieren:
Nadine Lange, 2003, Rehabilitation und Prävention für ältere Menschen im Sozialrecht, München, GRIN Verlag GmbH
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