- Billige Arbeitskräfte
- Tradition viele Kinder zu haben: besteht als Gedanke immer noch in China
- deswegen hat China Bevölkerungspolitische Maßnahmen und Wege entwickelt, die auf der Welt als einzigartig dastehen und fast überall Kontroversen auslösen
- erst am Ende der 50'er Jahre begann man unter Mao Zodong eine Geburtenkontrolle einzuführen, vorher war Regierung der Ansicht, dass ein mächtiger Staat viele Einwohner braucht
- nach sogenannter Kuturrevolution wurden neue Kampagnen eingeführt, z.B. Heirtatsalter erhöht, Zwei-Kind-Beschränkung eingeführt
- seit Ende der 70'er Jahre dann Entgültig Programm festgelegt, um Bev.-Wachstum einzuschränken
- Schätzung: durch Geburtenkontrolle 300-340 Mio. Geburten verhindert
- Heute: verschiedene Maßnahmen
- 1. Heiratserlaubnis, Frau muss Nachweis erbringen, dass sie Methoden der Verhütung kennt
- 2. Heiratsalter für Frauen auf 23, für Männer auf 25/26 Jahre (nächste Generation soll mögl. spät zur Welt kommen)
- 3. Behörde für Bev.-Kontrolle(Kind muss beantragt werden, meist werden Frauen bei Schwangerschaft zum Abbruch getrieben/gezwungen)
- 4. Betriebe/Wohngebiete bekommen Geburtenquoten zugeteilt(Prämien werden bei Nichteinhaltung gestrichen-->Kollegen überwachen Geburtenverhalten)
- außerdem wird Ein-Kind-Familie angepriesen: mehr Kindergeld, kostenlose Ausbildung für Kinder, Kind wird in Schule bevorzugt, Eltern bekommen großen Wohnraum(eigentlich für 2-Kind-F.)
- bei zweitem Kind verfallen Vergünstigungen, bei noch mehr müssen Strafsteuern gezahlt werden
- Verhütungsmittel, Abtreibung und Sterilisation kostenlos
-Familenplanung hängt vom:
Lösungen und Wertungen:
- Ein-Kind-Familie wird sich auszahlen
- Bev. Chinas wird bis zum Jahre 2025 weiter ansteigen auf 1,8 Mrd. Menschen
- Innerhalb von 100 Jahren gäbe die Einhaltund der Ein-Kind-Familie eine Absenkung der Bev. Auf 700 Mio.
- Dann wäre Lebensstandart der Chinesen doppelt so hoch wie heute
- die einzig wahre Lösung wäre, dass die Chinesen selbst zum Entschluss kommen, ihre Tradition fallen zu lassen und weniger Kinder zu gebären
- Abwanderung
2.2
- ab 1970 Geburtenrückgang, jedoch Wirtschaftswachstum bis 1995 (außer einjährige Rezessionen 1975,
1982 und 1993, die durch externe Faktoren wie die Ölpreiskrise verursacht wurden)
=> Deutschland hatte höchstes BIP pro Kopf in Europa
=>Ansicht, dass Geburtenrückgang keine negativen Auswirkungen auf den Wohlstand habe
- 1970- 1995 der Wohlstandszuwachs war nicht nachhaltig erarbeitet, sondern kurzfristige Folge, da der Staat weniger Geld für Schulen, Lehrer ausgeben muss und mehr Arbeitskräfte zu Verfügung standen
=>Wirtschaft wächst sogar schneller als bei einer bestandserhaltenden Geburtenrate
=>ca.20 Jahre später langsames wahrnehmen der negativen Folgen (wie z.B. Vergreisung) des Geburtenrückgangs
Gründe:
materielle Gründe:
-„Nutzen“ der Kinder für den einzelnen ging zurück (damals z.B. als Altersversorgung)
-höhere “Kinderkosten“ durch z.B. Ausbildung
-„Konsumgesellschaft“=> attraktive Alternativen die durch „Einsparung“ von Kindern finanziert werden, wie z.B.: Fernreisen, Erwerb von besseren Wohneigentum, etc.
soziokulturelle Gründe:
- Höhere Akzeptanz von kinderlosen Paare und Singles
- Kirchliche Vorschriften (z.B. Verbot der Empfängnisverhütung, oder Gebot der Fruchtbarkeit) haben an Bedeutung verloren
- Selbstentfaltung, Lebensgenuss, Unabhängigkeit und Selbstbestimmung wurden stärker betont verstärkte Zuwendung zu einem selbst
Weitere Gründe:
- leichter Zugang zu Verhütungsmitteln
- Geringe materielle Förderung von Familien
- Problematischer Wiedereintritt nach längeren Familienphasen in die Berufswelt
Probleme:
o Sinkende Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen
o Immer weniger Fabrikanlagen werden voll ausgelastet sein
o Öffentl. Gebäude, Straßen etc. werden nicht mehr gebaut
o Sport- und Betätigungseinrichtungen können von Senioren nicht genutzt werden => weniger Besucher
o Verlagerung auf Dienstleistung für Senioren => hoher Bedarf an Arbeitskräfte =>nicht vorhanden
o Ab ca. 2033 Rentenproblem: genauso viel Beitragszahler wie Rentenempfänger
Familienpolitik
- Zuwanderung
o Ist eher eine soz. Und ökon. Belastung
o Durch mehr Ausländer, aber weniger junge deutsche Bev. Sinkt Integrationsbereitschaft
o Zuwanderung müsste Überdimensionale Ausmaße annehmen, sodass 2050 45% Ausländeranteil da wäre
- Verbesserung familienpol. Leistungen zur Erhöhung der Geburtenzahl
o Mehr Kindergeld, Steuerl Erstattungen
o Solche Maßnahmen brachten in anderen Ländern Europas nur geringen Geburtensteigerung
o Wahrscheinlich politisch gar nicht durchsetzbar
Quellen: http://www.uni-kiel.de/forum-
erdkunde/unterric/material/china/bevoelkerung/be4rund2a.htm Familienforschung Demographie.pdf von Dr. Martin R. Textor, München Konjunkturkrise und Vergreisung, Hermann Adrian, Tübingen, 23. Februar 2005 Wikipedia: Deutschland, China, Familienplanung, Familienpolitik
Quote paper:
Felix Musiol, 2006, Familienplanung / Vgl. Deutschland und China, Munich, GRIN Publishing GmbH
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