Gliederung
1. Biographie von Platon 3
2. Kurzübersicht über Platons Werke 4
3. Aufbau und Inhalt der Politeia 5
4. Das Höhlengleichnis 6
5. Interpretation des Höhlengleichnis 8
6. Literaturverzeichnis 10
2
1. Biographie von Platon
Im Jahre 427 vor Christus wurde der antike griechische Philosoph Platon, als Sohn von Ariston und Periktione, einer reichen und vornehmen Familie aus Athen, geboren. Sein Vater, der ein Nachkomme der früheren Könige von Athen gewesen sein soll, starb schon früh. Seine Mutter soll eine entfernte Verwandte des athenischen Staatsmann Solon sein. Nach dem frühen Tod ihres Mannes heiratete sie Pyrilampes, einen Freund des Perikles. Er hatte drei Geschwister. Zwei Brüder, Adeimantos und Glaukon und eine Schwester, Potone. Als Platon noch jung war, wollte er eine politische Laufbahn einschlagen. Jedoch, enttäuscht von der politischen Führung Athens, zog er sich aus dieser zurück. Er lernte Sokrates etwa 407 vor Christus kennen und wurde sein Schüler und dadurch zum Philosophen. Nach der Hinrichtung von Sokrates 399 vor Christus ging er, auch besorgt um seine eigene Sicherheit, aus Athen fort. Er reiste nach Italien, Sizilien und wie vermutet wird auch nach Ägypten. Auf seiner Reise besuchte er unter anderem die Pythagoreer in Unteritalien und nahm auf Sizilien mit Dionysios I., dem Tyrannen von Syrakus, Kontakt auf. Er wollte diesen für seine staatspolitischen Ideen gewinnen, jedoch blieb dieser Versuch erfolglos und er wurde daraufhin abgeschoben. Es wird vermutet, dass er auf dem Sklavenmarkt der Insel Aigina verkauft wurde, allerdings ziemlich schnell wieder frei kam. Nach seiner Rückkehr nach Athen gründete er die Akademie, dessen Vorbild die Pythagoreer waren. Diese war die erste philosophische Schule in Athen und blieb die bedeutendste Universität in der antiken Welt, bis der oströmische Kaiser Justinian I. sie 529 nach Christus schließen ließ. Der Studienplan der Akademie umfasste unter anderem die Gebiete der Astronomie, Biologie, Mathematik und Philosophie. Aristoteles war dessen bekanntester Schüler. Im Jahre 366 vor Christus reiste er erneut nach Sizilien. Dieses Mal aber auf Einladung des Tyrannen Dionysios II. Seine dritte und letzte Reise trat er im Jahre 361 an. Ab 360 vor Christus verbrachte Platon sein übriges Leben damit, der Lehrtätigkeit nachzugehen. Im Jahre 347 vor Christus, im hohen Alter von 80 Jahren starb Platon in Athen.
Die Ideenlehre kann als Kern seiner Philosophie bezeichnet werden. Durch die Begründung der objektiv - idealistischen Philosophie, nahm Platon großen Einfluss auf die gesamte Entwicklung der Philosophie. Bis in die heutige Zeit hinein, knüpft
3
jeder objektive Idealismus, an die Platonischen Denkmotive an. Er gilt als einer der bedeutendsten Philosophen der Geschichte. 1
Platon
2. Kurzübersicht über Platons Werke
Sehr viele Schriften von Platon sind bis heute erhalten geblieben. Ein möglicher Grund dafür mag sein, dass die Schriften von Platon und Aristoteles die Vorläufer der Religion, Philosophie und Wissenschaft der Christen des Mittelalters und der
1
Vgl. o. Verf., Microsoft Encarta Enzyklopädie, o.O. 2006 und vgl. Roeske, Kurt, Nachgefragt bei Sokrates, Würzburg
1
2004, S. 32ff und vgl. o. Verf., Brockhaus – Die Enzyklopädie, Leipzig-Mannheim
20
1998, Bd. 17, S. 222f
2
o. Verf., Platon, http://de.wikipedia.org/wiki/Platon, 10.12.2006
4
Quote paper:
Kristina Wallner, 2006, Platons Höhlengleichnis, Munich, GRIN Publishing GmbH
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