II
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis III
Formelverzeichnis III
Tabellenverzeichnis III
1. Einleitung 1
2. Der Begriff des Goldes 2
3. Situation auf den Märkten 3
3.1. Marktöffnung des Chinesischen Goldmarktes 3
3.2. Nachfrage 4
3.2.1. Konzeption der Nachfragefunktion 4
3.2.3. Der USD und sein Zusammenhang mit dem Goldpreis 6
3.2.4. Entwicklung des Goldpreises bei Inflation im Vergleich zu Währungen 8
3.2.5. Einfluss von Krisen auf die Goldpreisentwicklung 10
3.3. Angebot 11
3.3.1. Konzeption der Angebotsfunktion 11
3.3.2. Entwicklung der Förderungsmengen 12
3.3.3. Rolle der Zentralbanken 15
4. Spezielle Korrelationen 16
5. Ausblick 17
Anhang 18
Quellenverzeichnis 19
III
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1 - Die größten Nachfrager 5
Abb. 2 - Chart Goldpreis in USD/EUR 6
Abb. 3 - Währungsentwicklung im Vergleich zu Gold 9
Abb. 4 - Entwicklung Goldpreis / Anschlag in London 10
Abb. 5 - Entstehung einer Angebotsfunktio 12 Abb. 6 - Goldproduktion 13
Abb. 7 - Weltweiter Goldförderung / Restmeng 14
Abb. 8 - Goldförderung vs. Goldprei 14
Abb. 10 - Die größten Goldanbieter 15
Formelverzeichnis
Formel 1 - Korrelation Gold / US-Dollar 7
Formel 2 - Korrelation Gold/Inflation 8
Tabellenverzeichnis
Tab. 1 - Reinheitsgerade 2
Tab. 2 - Spezielle Korrelationen 16
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1. Einleitung
In den vergangenen sieben Jahren konnte bei der Entwicklung des Goldpreises nur eine Richtung beobachtet werden. Es ging stetig aufwärts, sodass zu Beginn des Jahres 2008 die Höchstmarke von ca. 850 US-Dollar aus den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts überschritten wurde. Seit dem steigt der Goldpreis unaufhaltsam und eilt von einem Hoch zum nächsten. Spätestens seit dem die Massenmedien wieder über diese Entwicklung berichten, ist Gold verstärkt ins Bewusstsein vieler Menschen getreten. „Gold hat die Menschen seit jeher fasziniert. Der König der Metalle und das Metall der Könige sah Imperien aufgehen und zerfallen, durchstand Kriege und Finanzkrisen und ist bis heute das einzige Geld, das seine Kaufkraft über Jahrtausende weltweit erhalten konnte.“ (Christoph Eibl 2005, S. 7) In dieser Hausarbeit soll systematisch untersucht werden, welche Einflussfaktoren auf die Nachfrage und auf das Angebot von Gold einwirken und wie sie den Goldpreis verändern. Gold gilt insbesondere in Zeiten von weltweiten Unruhen und Krisen als sicherer Hafen für Investoren. Diese und weitere Punkte sollen systematisch untersucht werden. Die Gründe für den aktuellen Anstieg sind sehr vielfältig und es wirken immer mehrere Ursachen auf den Goldpreis ein, sodass eine abschließende Beantwortung der Frage nach dem Warum an dieser Stelle nicht möglich ist. Es sollen jedoch einige Punkte sowohl auf der Nachfrageseite als auch auf der Angebotseite erläutert werden, die Einfluss auf die Entwicklung des Goldpreises haben. Abgerundet wird das Thema durch einige Korrelationen, deren Entwicklung vielfach mit dem Goldpreis in Zusammenhang gebracht werden, jedoch nicht Nachfrage oder Angebot zugeordnet werden können.
Den Abschluss bildet ein Ausblick. Dieser versucht die gewonnen Erkenntnisse mit Expertenaussagen in Verbindung zu setzten, um auf die zukünftige Entwicklung des Goldpreises zu schließen.
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2. Der Begriff des Goldes
Reines Gold wird durch das Chemische Zeichen „Au“ gekennzeichnet. Allgemein gilt 999 Feingold bereits als rein und wird in dieser Form auch an den Börsen gehandelt. Neben dieser reinen Form des Goldes gibt es verschiedene Goldlegierungen. Diese enthalten neben Gold weitere Metalle die maßgeblich für die Färbung sind. Der Preis für diese Legierungen richtet sich vor allem an der Reinheit des Goldes aus. Die bekanntesten Goldlegierungen sind Gelbgold, Rotgold, Grüngold und Weißgold. Im Anhang werden diese näher beschrieben. Der Reinheitsgrad von Gold wird in Karat gemessen. Diese Bezeichnung ist historisch gewachsen und wird mit „kt“ abgekürzt. Bei Edelsteinen wird ebenfalls die Bezeichnung Karat verwendet. Sie bezeichnet jedoch eine Gewichtseinheit und wird mit „ct“ abgekürzt.
Im Allgemeinen unterscheidet man beim Gold zwischen den folgenden Reinheitsgraden.
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3. Situation auf den Märkten
Der Markt bezeichnet den Ort, wo Angebot und Nachfrage zusammentreffen, woraus viele Probleme resultieren können. Der Goldmarkt ist inzwischen ein weitgehend freier Markt. Zunächst wird am Beispielt des Chinesischen Goldmarktes gezeigt, welchen Einfluss Markt und Marktform auf den Goldpreis haben. Im Anschluss daran wird gezeigt, wie der Goldpreis zustande kommt und welche Faktoren die Preisbildung auf der Nachfrageseite und auf der Angebotsseite beeinflussen.
3.1. Marktöffnung des Chinesischen Goldmarktes
Angebot und Nachfrage für Gold ändern sich z.B. wenn neue Märkte hinzukommen. Im Folgenden soll dies durch ein Beispiel verdeutlicht werden. Am 20.10.2002 öffnete China seinen Goldmarkt und ermöglichte damit erstmals einen freien Handel. Eigentlich ist dies nichts Besonderes, da es in vielen anderen Ländern bereits übliche Praxis ist. Um die Besonderheit richtig einordnen zu können ist ein Blick in die Vergangenheit nötig. Anfang des 20. Jahrhunderts war China alles andere als ein bedeutendes Land im Goldhandel, es war vielmehr auf den Handel mit Silber spezialisiert. Als das kommunistische Regime Chinas an die Macht kam, war dies mit einer hohen Inflation verbunden und die Behörden verboten den Goldbesitz. Auf den Besitz von Gold wurden hohe Strafen gestellt. Gold, welches sich in privatem Besitz befand, musste in Papiergeld umgetauscht werden. Bis zum Jahre 2002 herrschten strenge Restriktionen für den Handel mit Gold. Darüber hinaus wurde der Goldpreis in China staatlich festgelegt. Das hatte zufolge, dass der Goldpreis in China um bis zu 50 US-Doller über dem Internationalen Goldpreis lag. Dies führte zu Schmuggel, denn dort, wo Festpreise und freie Marktpreise aufeinandertreffen, entstehen viele Möglichkeiten die illegal genutzt werden konnten. (vgl. C. Eibl 2005, S. 114) Ein ähnliches Verhalten ist bei der Einführung von Höchstpreisen feststellen, neben dem gesetzlich regulierten Markt bildet sich ein sogenannter
Arbeit zitieren:
Daniel Börner, 2008, Der Höhenflug des Goldpreises - Empirische Analyse und ökonomische Hintergründe, München, GRIN Verlag GmbH
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DOI
Die Rolle des ausländischen Kapitals bei der Transformation des Banken...
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