Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung. 2
2. Die digitale Kluft im Informationszeitalter. 3
3. Die Globalisierungstendenz zwischen grossen internationalen Finanz- und
Wirtschaftszentren. 4
4. Afrika im Informationszeitalter. 5
4.1 Die „Probleme der Dritten Welt“ 5
4.2 Das „Regional Communications Infrastructure Program“ 6
5. Ist Afrika für die globalen elektronischen Märkte aufgerüstet? 6
5.1 Die Einsatzmöglichkeiten von E-Commerce in der Praxis. 7
5.2 Der Rohstoff Technik ist nicht nachhaltig genug. 8
6. „E-velopment“ versus traditionelle Entwicklungshilfe. 8
7. Der Einsatz von E-Commerce in Afrikas Wirtschaft. 9
7.1 Die Kassenschlager beim Einsatz von E-Commerce 10
7.2 Wie mit E-Commerce ein Nischenmarkt gefördert wird. 10
8. Schlussbetrachtungen. 11
9. Literaturverzeichnis 13
Online Bürger versus Offline Bürger
1. Einleitung
Von den 53 Länder in Afrika gibt es heute zumindest ein Entwicklungsland, dass optimistisch ist, dass Informations- und Kommunikationstechnologien (IKTs) für wirtschaftlichen Aufschwung sorgen werden. Dabei handelt es sich um das kleine ostafrikanische Land Ruanda. Ruanda verbindet jedermann ziemlich sicher als erstes mit dem grausamen Genozid von 1994. Es fällt schwer zu glauben, dass dieses Land, welches zu den Least Developed Countries (LDCs) zählt, solche ambitionierten Ziele implementieren kann. Ruanda hat allen Zweifeln zum Trotz mit dem Regierungsprogramm „Vision 2020“ verschiedene Wege skizziert, wie es schlussendlich zu einem modernen, starken und politisch stabilen Land ohne Diskriminierung werden möchte. Zu diesen gehören u.a. umfassende IKT-Kenntnisse, Entwicklung der Infrastruktur und der IKT- Netzwerke, die es bis im Jahr 2020 zu realisieren gilt (Ministry of Finance and Economic Planning/Republik of Rwanda 2000: 4-5). Mit „Vision 2020“ will sich Ruanda zum Telekommunikations- und Finanzplatz in Afrika etablieren. Der 2003 als erster demokratisch gewählte Präsident von Ruanda Paul Kagame verteidigt die ehrgeizigen Wachstumsziele von „Vision 2020“, die im Gegensatz zu vielen anderen Projekten in Afrika durch Investoren aus der Wirtschaft realisiert werden sollen. In einem Interview mit „FOCUS“ vergleicht er Ruandas Vision mit denen, die auch Länder wie Singapur oder Südkorea hatten. Von der traditionellen Entwicklungshilfe hält die Regierungsspitze nicht viel und ist sich sicher, dass Privatkapital, welches Infrastrukturen und Arbeitsplätze schafft, viel nachhaltiger ist (Schaertl 2007: 157).
Für national sowie international ausgerichtete Firmen in technisch hoch entwickelten Staaten ist heute die IKT und insbesondere das Internet ein wichtiger Bestandteil für eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Um solche Technologien erfolgreich einzusetzen bzw. mit Anbietern und Kunden digital verbunden zu sein, sind jedoch einige Voraussetzungen - z.B. Kapital für die modernsten IKTsvonnöten, die oft nur Grossunternehmen aufweisen können. Wirtschaftsteilnehmer, denen die nötigen Mittel fehlen und die die Voraussetzungen der digitalen Wirtschaft nicht erfüllen - auch in Industrienationen -, sind dem Risiko ausgesetzt ausgeschlossen zu sein (European e-Business Report 2007: 13). In der vorliegenden Arbeit wird versucht die Chancen der IKTs, in der Hauptsache mit den Möglichkeiten des Internet, für den insgesamt wirtschaftlich schwachen Kontinent Afrika aufzuzeigen. Dabei können nicht einzelne Staaten analysiert werden, da dies den Rahmen dieser Arbeit sprengen würde. Es wird deswegen das Potenzial für die Wirtschaft der LDCs untersucht.
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2. Die digitale Kluft im Informationszeitalter
Das Internet wird meist mit Freiheit, Produktivität und Kommunikation assoziiert. Selbstverständlich nur, wenn der Zugang zu dieser Technologie gewährleistet ist. Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Ländern weltweit sind jedoch enorm. Es gibt solche, denen der Zugang uneingeschränkt möglich ist und solche - insbesondere in der Dritten Welt - die nur beschränkten oder gar keinen Zugang haben. Überdies variiert ein solcher Zugang auch innerhalb von Staaten, generell im Ausdruck des Nord- Südgefälles. Dieser ungleiche Zugang zum Internet oder allgemein zu Informations- und Kommunikationstechnologien (IKTs) wird auch als digitale Kluft („Digital Divide“) bezeichnet und besteht mindestens seit das Internet kommerzialisiert wurde (Castells 2001: 247). Der ungleich verteilte Zugang wird ersichtlich, wenn man beispielsweise die Einwohnerzahl und die Anzahl Internetuser von der Schweiz mit Benin vergleicht: In der Schweiz gibt es im Jahr 2008 7.581.520 Millionen Einwohner, in Benin 8.294.941. Die Anzahl derer, die 2006 in der Schweiz Zugang zum Internet hatten, betrug 4.36 Millionen, in Benin hingegen lediglich 700.000 (CIA World Factbook 2008). Der Soziologe Manuel Castells beschreibt, dass dieser ungleiche Zugang für viele Menschen einen sozialen Ausschluss bedeutet, obwohl ihnen das Informationszeitalter versprochen wurde: „The differentiation between Internet-haves and havenots adds a fundamental cleavage to existing sources of inequality and social exclusion in a complex interaction that appears to increase the gap between the promise of the Information Age and its bleak reality for many people in the world.“ (Castells 2001: 247). Castells hat Studien analysiert, die zwischen 1995 und 2000 von der „National Telecommunications and Information Administration“ (NTIA) in Amerika erhoben worden sind 1 und kam zu dem Ergebnis, dass beschränkter privater Internetzugang auf verschiedene soziale Kriterien zurückzuführen ist. Eines davon betrifft das durchschnittliche Einkommen von Privatpersonen. 70.1 Prozent von den Menschen, die im Jahr 2000 in Amerika 75.000 Dollar und mehr verdienten, hatten Zugang zum Internet. Im Vergleich dazu hatten 18.9 Prozent der Einwohner, die weniger als 15.000 Dollar verdienten, einen solchen Zugang. Ein zweiter Faktor besteht in der Ausbildung. Menschen mit einem Bachelor Abschluss oder höher hatten durchschnittlich 74.5 Prozent Zugang, während 21.7 Prozent ohne High School-Abschluss Zugang zum Internet hatten. Weitere entscheidende Kriterien sind die Sprache, das Alter, die Erwerbstätigkeit, die Hautfarbe, der Familienstand, die Geographie (Stadt oder Land) und körperliche Behinderung (Castells 2001: 248ff). Diese sozialen Unterschiede in Bezug auf den
1 Castells hat die Daten von der NTIA verwendet, da diese seit 1995 repräsentative Statistiken über den unterschiedlichen Zugang der US-Bevölkerung zum Internet erstellt hat.
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Internetzugang haben sich insbesondere zwischen Dezember 1998 und August 2000 2 weitgehend aufgelöst und das Internet wurde immer mehr zu einem unverzichtbaren Werkzeug für den Einzelnen. Einzig der Graben zwischen den verschiedenen Ethnien hat sich zum Nachteil der afroamerikanischen und lateinamerikanischen Bevölkerung in den USA in dieser Zeit weiter entwickelt, obwohl die Internetuser dieser beiden ethnischen Gruppen verglichen mit der weissen und der asiatisch-amerikanischen Bevölkerung prozentual mehr angestiegen war (Castells 2001: 251f). Castells rechnete damit, dass bis 2005 die digitale Kluft weltweit nur noch eine Angelegenheit der ärmsten und am meisten diskriminierten Bevölkerungssegmente sein wird und sich dort auch vergrössern werde. Generell würden bis dahin auch die meisten ethnischen Minderheiten Zugang zum Internet haben (Castells 2001: 254).
3. Die Globalisierungstendenz zwischen grossen internationalen Finanz- und Wirtschaftszentren
Die Globalisierungstheoretikerin Saskia Sassen verfolgte den ungleich verteilten Zugang zum Internet bereits 1997 kritisch und räumte ein, dass globale Städte - allen voran die grössten internationalen Finanz- und Wirtschaftszentren u.a. New York, London, Tokio und Zürich - über eine gut ausgebaute Infrastruktur verfügten, wo hingegen wirtschaftlich schwach entwickelte Städte und Regionen nur spärlich ausgestaltet waren. Auch den Aspekt der Diskriminierung von ethnischen Minderheiten schloss Sassen mit in ihre Betrachtungen ein. Während viele Gebäude in New York City an ein Glasfaserkabelnetz angeschlossen waren, hatte das „schwarze“ Harlem nur ein solches Gebäude (Sassen 1997: 221). Der kostspielige Ausbau sowie der Unterhalt der nationalen Infrastruktur stellt sich für weniger wohlhabende Regionen der Welt als schwer realisierbar heraus. Da sich die Telekommunikation als wirtschaftlich immer rentabler unter Beweis stellte und die führenden Unternehmen, um wettbewerbsfähig zu bleiben, immer die aktuellsten Technologien benötigten, standen die staatlichen Telefongesellschaften unter enormem Druck. Es fehlten öffentliche Mittel für die Entwicklung von modernsten Systemen, was die Privatisierung förderte und schliesslich in der Bildung von Grosskonzernen mündete. Die Privatisierung war wiederum eine Chance für wirtschaftlich schwächere Nationen, sich an ausländischem Geld und Know-how zu bedienen, um die eigene Infrastruktur auszubauen (Sassen 1997: 223). Für Sassen hängen die ungleichen Zugangsmöglichkeiten zum Internet - global wie für die einzelnen Individuen - einzig mit der Macht des Zahlungsfähigeren zusammen:
2 In dieser Zeit breitete sich das Internet dort, wo die Infrastruktur vorhanden war und der Zugang für die Masse bezahlbar wurde, rasant aus.
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„Die weltweit agierenden Konzerne und die jeweils neueste Infrastruktur und Technologie, zu der sie Zugang haben werden, können den Abstand zwischen den Technologie- 'Besitzern' und den 'Habe-'Nichtsen' unter den Unternehmen und Verbrauchern nur vergrössern. Schliesslich werden die Nutzer, wenn sie einmal im Cyberspace sind, einer genauso ungleichen Zugangsverteilung gegenüberstehen. Wer es bezahlen kann, wird Hochgeschwindigkeits-Service haben; wer das nicht kann, wird sich in wachsendem Maß auf ganz langsamen Bahnen wiederfinden.“ (Sassen 1997:
224).
Also erhalten LDCs wie z.B. in Afrika auch im Informationszeitalter keine Chance, sich in der Welt wirtschaftlich zu etablieren?
4. Afrika im Informationszeitalter
Im März 2008 leben 3.6 Prozent der weltweiten Internetuser in Afrika. Dabei darf nicht vergessen werden, dass der gesamte Kontinent eine Bevölkerung hat von 955.206.348 Millionen. Europa hat im Vergleich dazu 800.401.065, jedoch 27.1 Prozent an Zugang (Miniwatts Marketing Group 2008). Allerdings hat sich Afrika etwas gesteigert, denn noch vor 8 Jahren waren es 0.6 Prozent 3 (Castells 2001: 260). Es gibt verschiedene Gründe, weshalb die Entwicklungsländer in Afrika und auch in weiteren Ländern der Dritten Welt einen so überschaubaren Anteil an Internetnutzern stellen können. Wie bereits Sassen erwähnt hat, fehlt es weitgehend an Infrastruktur für die Telekommunikation, des Weiteren an Internetanbietern und auch an Strategien, um diese Hürden zu meistern. Für die globale Kommunikation sind Medien, internationaler Business, internationale Hotels, Transportsysteme etc. äusserst wichtig. Die Länder, die all diese Standards und die modernsten Techniken bereits einsetzen können, werden mit Sicherheit nicht auf Länder warten, deren gesamtes Telekommunikationssystem neu organisiert werden oder überhaupt erst gebaut werden muss (Castells 2001: 263).
4.1 Die „Probleme der Dritten Welt“
Etliche afrikanische Länder kämpfen seit langem gegen wirtschaftliche und soziale Krisen an. Von den 50 LDCs weltweit befinden sich 34 in Afrika (United Nations 2008). Viele Regionen sind gar nicht ans Internet angeschlossen oder wenn, nur oberflächlich. Das bedeutet, dass sie vom globalen, vernetzten System ausgeschlossen sind. Man könnte bei vielen Ländern in Afrika versucht sein zu sagen, dass zunächst die „Probleme der Dritten Welt“, wie etwa Gesundheit, Ausbildung, Wasser, Elektrizität etc. gelöst werden müssten, bevor man in den Zugang zum Internet investiert. Doch
3 Wovon die meisten User aus dem Staat Südafrika stammten.
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ohne eine Internet basierte Wirtschaft mit einem ebensolchen Management-System, besteht für kein Land die Chance sich nachhaltig zu entwickeln (Castells 2001: 269). Es werden verschiedene Projekte lanciert, die es LDCs ermöglichen sollen, mithilfe von IKTs ihre Entwicklung zu beschleunigen. Ein solches ist das von der Weltbank kreditierte „Regional Communications Infrastructure Program“ (RCIP).
4.2 Das „Regional Communications Infrastructure Program“
Das RCIP soll für 25 Staaten im östlichen und südlichen Afrika den Zugang ans Internet gewährleisten. 2007 wurde es mit dem Ziel initiiert, bis 2012 alle Hauptstädte sowie grösseren Städte an das internationale Breitband-Glasfasernetz anzubinden. In einer ersten Phase sollen Kenia, Burundi und Madagaskar mit Krediten in Höhe von insgesamt 164,5 Millionen US-Dollar ausgestattet werden. Alle weiteren Länder 4 werden dann an diese angebunden. Diese Länder sind die einzigen der Welt, die bislang nicht via Unterseekabel 5 an die globale Breitband-Infrastruktur angeschlossen sind. Die Weltbank will mit dem Projekt, das ein Gesamtvolumen von 424 Millionen Dollar hat, den "Missing Link" der internationalen, terrestrischen Kommunikationswege in Afrika schliessen. Mit dem RCIP soll erreicht werden, dass die Preise für den Internetzugang sinken, denn die bisherigen Kommunikationswege z.B. via Satellit sind enorm teuer. Diese Regionen sollen nicht länger von der Weltwirtschaft, insbesondere dem globalen Handel ausgeschlossen werden und durch eine schnelle kostengünstige Internetverbindung wettbewerbsfähig werden. Ein weiterer positiver Aspekt ist - laut der Weltbank - der leichtere Zugang zur Bildung, was sich später in besseren Jobmöglichkeiten auszahlen wird (Weltbank 2007).
5. Ist Afrika für die globalen elektronischen Märkte aufgerüstet?
Da durch die Verbesserung der Infrastruktur - insbesondere der Breitbandanbindung - die Geschwindigkeit und nach gewisser Zeit auch die Kosten für die Internetnutzer theoretisch kein Hindernis mehr darstellen sollten, erhalten die 25 afrikanischen Staaten die Chance, den gesamten Dienstleistungsverkehr auszubauen und dadurch am globalen Wettbewerb teilzunehmen. Beispielsweise in der Tourismusbranche stellt das Internet dank Webseiten und E-Commerce ein
4 Angola, Botswana, die Komoren, die Demokratische Republik Kongo, Djibouti, Eritrea, Äthiopien, Lesotho, Malawi, Mauritius, Mosambik, Namibia, Ruanda, Seychellen, Somalia, Süd Afrika, Sudan, Swasiland, Tansania, Uganda, Sambia und Simbabwe.
5 Dem RCIP ist ein Folgeprojekt der Initiative EASSy (Eastern Africa Submarine Cable System). Die Initiative verfolgte das Ziel, die Länder von Ostafrika via Unterseekabel mit dem globalen Netzwerk zu verbinden.
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ideales Marketing- und Promotionwerkzeug dar. Der gesteigerte Bedarf an elektronischem Handel setzt auch Computer-Anwenderkenntnisse voraus, was eine weitere Möglichkeit von Wachstum in Form von Computerkursen signalisiert. In politischer Hinsicht kann die Möglichkeit des Chat die Demokratisierungsprozesse fördern (Steve Mbogo 2000: 128f).
5.1 Die Einsatzmöglichkeiten von E-Commerce in der Praxis
Was sind die Ursachen und Möglichkeiten von E-Commerce bzw. elektronischem Handel? Elektronische Marktplätze fördern i.d.R. E-Business. Das heisst, Unternehmens- und Geschäftsprozesse werden virtuell organisiert. E-Commerce ist ein Teil von E-Business, sein spezieller Ansatz ist die Absatzperspektive und somit der Handel. Dieser findet meist zwischen Marktpartnern oder zwischen Verkäufern und Endkunden statt. Dabei steht die Vorbereitung, der Abschluss, die Abwicklung und auch die Nachbearbeitung auf elektronischem Weg im Zentrum. Um die unternehmensübergreifenden Wertschöpfungsketten und einzelne Stufen davon zu integrieren, werden IKTs eingesetzt. Insgesamt gibt es neun Marktbereiche, wo E-Commerce privat und geschäftlich genutzt werden kann: Consumer-to-Consumer (z.B. Auktion bei Ricardo), Business-to-Consumer (z.B. Kundenbestellung bei Amazon), Administration-to-Consumer (z.B. Abwicklung von Unterstützungsleistungen wie Arbeitslosenhilfe), Consumer-to-Business (z.B. Jobbörsen mit Anzeigen von Jobsuchenden), Business-to-Business (z.B. E-Procurement in Form von Bestellungen beim Zulieferer), Administration-to-Business (z.B. Beschaffung von Büromaterial), Consumer-to-Administration (z.B. Adressänderung), Business-to-Administration (z.B. Steuerabwicklung von Unternehmen) und Administration-to-Administration (z.B. Transaktionen zwischen öffentlichen Institutionen im In- und Ausland). Ökonomisch gesehen sind davon Business-to-Business (B2B) und Business-to-Consumer (B2C) die Bedeutendsten, da dadurch am meisten Kapital unmittelbar erwirtschaftet und mittelbar eingespart werden kann. Das grösste Potential von E-Commerce sehen Experten in der elektronischen Geschäftsabwicklung zwischen Unternehmen, i.e. B2B. Bei B2B gibt es vier Bereiche, die es zu unterscheiden gilt: Die Geschäftsabwicklung zwischen Zulieferern, mit den Herstellern, mit dem Handel und innerhalb des eigenen Unternehmens (Zerdick, Picot, Schrape et al. 2001: 218f).
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5.2 Der Rohstoff Technik ist nicht nachhaltig genug
Haben Entwicklungsländer wie in Afrika, die in technischer Hinsicht weit zurückliegen und von denen sich viele erst in der Anbindungsphase an die globalen Netze befinden, überhaupt eine Chance, Ländern aus der Ersten Welt, wie USA, Japan oder westeuropäischen Staaten, die im Bereich IKT viel weiter entwickelt sind, die Stirn zu bieten oder besteht der digitale Graben weiterhin? Die Antwort für ein wirtschaftliches Wachstum liegt bei vielen Entwicklungsländern allgemein in der E-Technologie, dem E-Business und auch dem E-Government. Doch für die LDCs ist die Nutzung solch moderner Instrumente alles andere als einfach. Die Probleme liegen, insbesondere für ländliche Gegenden, weiterhin an der mangelhaften Infrastruktur, um schlussendlich ins Internet zu gelangen. Das betrifft momentan auch immer noch viele Teile der urbanen Bevölkerung. Geschäfte werden i.d.R. noch traditionsgemäss persönlich zwischen Käufern und Verkäufern abgeschlossen und die Bezahlung erfolgt meist mit Bargeld. Ein weiteres Problem ist die mangelhafte Ausbildung. Denn nur die zur Verfügung stehende Technik allein reicht nicht. F. Gerard Adams, Professor am „College of Business Administration“ in Boston, gibt zu bedenken, dass es noch mindestens eine Generation dauern wird, bis sich dieses Defizit an Ausbildung weitgehend vermindert hat. Während solche Länder den Ausbau der Infrastruktur durchführen und sich um technisches Basiswissen kümmern müssen, schreiten Länder, die bereits auf dem aktuellsten Stand der Technik sind, immer weiter und rasanter voran. Genau wie Castells, jedoch weniger im Aspekt der Infrastruktur allgemein, als mehr in der mangelnden Ausbildung der Anwender, sieht Adams die Gefahr, dass der digitale Graben weiterhin bestehen wird: „ There will be broad differences between people who can take advantage of the computer and those who cannot. That sounds very much like a continuation of the digital divide.“ (Adams 2004: 163f).
6. „E-velopment“ versus traditionelle Entwicklungshilfe
An der zwölften Sitzung der United Nations Conference on Trade and Development (UNCTAD) im April 2008 in Ghana wurde betont, dass für alle Länder - LDCs inbegriffen - kein Weg daran vorbei führt, sich Wissen und Technologien zu Nutze zu machen. Einerseits um wettbewerbsfähig zu sein und um andererseits vom Handel und Investitionen profitieren zu können. Weiterhin wurde hervorgehoben, dass IKTs eine wissensbasierte Wirtschaft für Firmen ermöglichen und dadurch die Globalisierung gefördert wird. Wobei erneut der - oft mangelnde - Zugang zu IKTs eine wichtige Rolle spielt: „Access to low-cost ICTs, in particular telecommunications, is crucial to the
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development of a competitive business sector, even in traditional acitivites of importance to developing countries, such as tourism.“ (UNCTAD 2008: 22). Zudem wird auch der oft fehlende Zugang zu globalen Transportnetzwerken, insbesondere für LDCs angesprochen, der auch notwendig ist, um am internationalen Handel teilzuhaben (UCTAD 2008: 11). Die UNCTAD gesteht sich ein, dass sie bei der Unterstützung von Entwicklungsländern vor allem für den Kontinent Afrika und alle weiteren LDCs in Zukunft mehr tun muss (UNCTAD 2008: 8). Uwe Afemann, stellvertretender Sprecher der Fachgruppe „Informatik und Dritte Welt“ der Gesellschaft für Informatik, sieht dem „E-velopment“ mit kritischen Augen entgegen. Mit dem Begriff „E-velopment“ - zusammengesetzt aus E-Commerce und Development - prophezeite die UNCTAD im Jahr 2000, dass der elektronische Handel mittels Internet Ländern der Dritten Welt eine Möglichkeit bietet, ihre Entwicklungsprobleme zu lösen (UNCTAD 2000: 6). Um sich jedoch durch E-Commerce wirtschaftlich nachhaltig entwickeln zu können, braucht es uneingeschränkten Zugang zum Internet; und um den zu gewährleisten, werden Gelder benötigt. Da Entwicklungsländern für den Aufbau der notwendigen Infrastruktur staatliche Mittel oft fehlen, haben sie meistens keine andere Möglichkeit, als sich an ausländische Investoren zu wenden. Afemann sieht im Hang zur Privatisierung eine Gefahr für solche Länder, unabhängig zu bleiben. Er vermutet, dass die erste Absicht der Geldgeber darin besteht, Märkte zu erobern und klärt über eine Spielregel der Investoren, z.B. der Weltbank auf: „Privatisierung und Liberalisierung sind eine der Forderungen an die Entwicklungsländer um in den Genuss von Fördergeldern im Bereich von Informations- und Kommunikationstechnologien zu kommen.“ (Afemann 2002: 32-36). Afemann betont auch, dass Ungerechtigkeit, Armut und ungleiche Einkommensverhältnisse in den verschiedenen Ländern und unter den Ländern kaum etwas mit rückständiger Technik zu tun haben. Es gehe dabei hauptsächlich um die politischen und sozialen Bedingungen, die von den jeweiligen Regierungsorganen und den global tätigen Konzernen limitiert werden (Afemann 2002: 32-36).
7. Der Einsatz von E-Commerce in Afrikas Wirtschaft
Afemann sieht im E-Commerce für Afrika, global sowie national, kaum Entwicklungspotenzial und begründet seine Haltung damit, dass sich 2001 der grösste Teil an elektronischem Handel unter den Industrienationen abspielte. Er gibt zu bedenken, dass Wettbewerbsfähigkeit - ein Hauptargument weshalb E-Commerce in Firmen eingesetzt werden sollte - keinesfalls für Entwicklungsländer angewandt werden kann, weil sie meist von Monokulturen abhängig und darauf angewiesen sind, ihre Waren jederzeit zu verkaufen. Sie können diese nicht zurückhalten, wenn die Preise niedrig
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sind. Oft liegt die Vermarktung von Rohstoffen gar nicht in den eigenen Händen, sondern in denen von multinationalen Konzernen. Gegen eine ertragreiche Wirtschaft sprechen auch die ungleichen Handelsbeziehungen und die Zollschranken, die von den Industrienationen aufrecht erhalten werden. Die höheren Importzölle für veredelte Rohstoffe zeigt, dass diese Länder Rohstofflieferanten bleiben sollen.
7.1 Die Kassenschlager beim Einsatz von E-Commerce
Des Weiteren kommt die Frage hinzu, ob Online-Handel überhaupt Gewinn bringt. Denn 2001 meldete der deutsche Einzelhandel, dass lediglich 0.5 Prozent des Umsatzes via Internet erzielt wurde (Afemann 2002: 32-36). Im Jahr 2006 sind es dann immerhin 4 Prozent des Gesamtumsatzes (Statistisches Bundesamt Deutschland 2007). Im B2C-Bereich in Westeuropa wurden im Jahr 2007 am meisten Reisetickets gekauft, gefolgt von Urlaub und Büchern (EIAA Online Shoppers 2008). Man kann sich schlecht vorstellen, dass Menschen aus Entwicklungsländern über das nötige Geld verfügen, um auf Reisen zu gehen. Ausserdem besteht ein grosser Teil der Bevölkerung aus Analphabeten. Um Lebensmittel zu verkaufen, braucht es trotz Online-Bestellung Transportwege, die es in Afrika oft schlicht nicht gibt. Die Probleme, in der Nutzung von E-Commerce, liegen somit nicht allein in der mangelnden Infrastruktur für die Telekommunikation, sondern auch an Transport und Logistik. Generell sieht Afemann für Entwicklungsländer höchstens die Chance, sich im B2B-Bereich zu beteiligen und dies auch nur in urbanen Regionen. Dennoch weist er auf Nischen für B2C hin, durch die es Entwicklungsländern möglich wird, Handel per Internet zu betreiben (Afemann 2002: 32-36).
7.2 Wie mit E-Commerce ein Nischenmarkt gefördert wird
Die „Non-Profit Development Organization“ „PEOPLink“ aus den USA unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (SMEs) der Dritten Welt dabei, die Möglichkeiten vom globalen E-Commerce auszuschöpfen. Sie hat u.a. mit der Hilfe des InfoDev-Programm der Weltbank 6 ein Internetportal für Kunsthandwerker aus Staaten der Dritten Welt - darunter auch Afrikageschaffen. Die Künstler wurden im Umgang mit Internet und E-Commerce geschult. Zuvor hat PEOPLink die Kunstwerke für die Künstler verkauft. Durch die Initiative können letztere über die
6 PEOPLink wird auch unterstützt vom Staatssekretariat für Wirtschaft, Schweiz (seco), eBay Foundation, Rockefeller Foundation, Oracle etc. Das InfoDev-Programm ist eine Organisation der Weltbank, das 3 Ziele verfolgt: Die Ermöglichung des Zugangs für alle an Informationsstrukturen, Applikationen und Services, IKT als Werkzeug für Entwicklung und Armutsreduzierung zu etablieren und Innovation, unternehmerische Einstellungen und Wachstum zu fördern. Welche Konditionen PEOPLink mit der Weltbank vereinbart hat, konnte leider nicht in Erfahrung gebracht werden.
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E-Commerce Plattform „CatGen“ (heute „OpenEntry“) ihre Waren direkt an Wiederverkäufer online verkaufen. Ausserdem haben sie Zugriff auf eine globale webbasierte Datenbank von potenziellen Handelspartnern. Über eine open-source Software können sie einen eigenen Warenkatalog - ohne Hilfe von technisch ausgebildeten Personen - gestalten und verwalten. Diese Software ist so konzipiert, dass man auch offline arbeiten kann und somit geeignet, wenn man über eine nur niedrige Bandbreite verfügt (PEOPLink 2008). Auch für den B2C Bereich hat die NGO eine Lösung gefunden, damit die Kunsthandwerker ihre Waren direkt an die Endkunden verkaufen können, obwohl die Infrastruktur für den Transport in Afrika allgemein schlecht ausgebaut ist. Die Bezahlung erfolgt über die USA via PayPal, damit für die Kunden keine zusätzlichen Kosten entstehen und der Transfer sicher ist. Die Waren können für den Kunden kostenlos in die USA und andere Länder verschifft werden, da PEOPLink jeweils grosse Mengen versendet und deshalb von internationalen Kurieren wie UPS oder DHL und von Frachtunternehmen Mengenrabatt erhält (PEOPLink 2008). Für die Bestellung kann sich der Kunde via Email direkt an den Kunsthandwerker wenden und es gibt zusätzlich die Möglichkeit von Live Chat (PEOPLink 2008). Für den Geschäftsführer Daniel Salcedo ist es offensichtlich klar, dass auch Entwicklungsländer von einer digitalen Wirtschaft profitieren können: „We are addressing the problems of today with the technology of tomorrow. And this is possible because of three things: the precipitous drop in the price of computers; the Internet; and digital imagery.“ (Weltbank 2008).
8. Schlussbetrachtungen
Zu Beginn der hier vorliegenden Arbeit wurden Ruandas ambitionierten Ziele, zum Telekommunikations- und Finanzplatz von Afrika zu werden, angesprochen und daraufhin untersucht, ob solche Ziele umsetzbar sind. Es wurde herausgearbeitet, dass in vielen Ländern die nötige Infrastruktur fehlt, um überhaupt IKTs zu nutzen, geschweige denn das Internet; und dass, wenn dennoch die Möglichkeit existiert z.B. via Satellit ins Netz zu gelangen, die Kosten zu hoch sind, um es auch zu nutzen. Allerdings gibt es Massnahmen, um diesem Zustand entgegenzuwirken. Ein aktuelles Beispiel wurde durch das von der Weltbank finanzierte Projekt RCIP aufgeführt. Zu bemängeln gilt es dabei, dass auf der Webseite der Weltbank keine Informationen über das Gelingen oder den aktuellsten Stand des Projektes zu finden sind. Ein weiterer Punkt ist, dass es gewisse Forderungen gibt, die eingehalten werden müssen, um Kredite zu erhalten. Ein Instrument ist die Verpflichtung, gewisse Wirtschaftszweige privatisieren zu lassen (Weltbank 2004).
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Es wurden die Potenziale von E-Commerce betrachtet, insbesondere die beiden Bereiche B2B und B2C, da diese wirtschaftlich gesehen am bedeutsamsten sind. Dabei wurde erneut offensichtlich, dass es an Infrastruktur fehlt, jedoch für Firmen in urbanen Gebieten in Zukunft häufiger die Chance besteht B2B zu realisieren, um die Geschäftsprozesse mit nationalen und internationalen Partnern zu beschleunigen oder neue Geschäftspartner zu gewinnen. Wobei darauf hinzuweisen ist, dass sich unter den Profiteuren auch global tätige Grosskonzerne befinden. Es sind jedoch für SMEs oder Privatpersonen in ländlichen Gebieten - sofern sie zeitweise Zugang zum Internet haben - Nischen entstanden, die genutzt werden können, um von den Vorteilen von E-Commerce zu profitieren. Ein solches Beispiel ist die erwähnte nachhaltige Initiative der NGO PEOPLink. Dabei wird die Wertschöpfungskette - im B2B sowie im B2C Bereich - zugunsten der Kunsthandwerker verkürzt. Da die Bedienung von diesem Internetportal verhältnismässig einfach ist, stellen die mangelnden Kenntnisse mit IKTs kein Hindernis dar. Ganz im Gegenteil. Weltweit jedermann kann sich die Kenntnisse aneignen, um einen E-Commerce Katalog zu erstellen und dann sein Wissen an lokale Läden, Hotels und Schulen usw. verkaufen (PEOPLink 2008). Sicherlich gibt es heute in Afrika noch viele kleine Dörfer, die überhaupt nicht ans Stromnetz angeschlossen sind, geschweige denn an das globale Telekommunikationsnetz 7 und in naher Zukunft auch nicht zum „Global Village“ gehören werden. Doch immerhin gibt es Tendenzen, dass es im Kleinen auch in Afrika gelingt, sich an der globalen digitalen Wirtschaft zu beteiligen. Dabei kann man allerdings nicht von Hochkonjunktur sprechen. Um E-Commerce zu nutzen bedarf eswie vorgeführt - kein von Privatinvestoren finanziertes Zentrum für die Telekommunikation, sondern vielmehr vermehrt uneigennützige Organisationen, die es auch SMEs in ruralen Gebieten ermöglichen diese Technologie zu nutzen. Der Graben zwischen Online- und Offline Bürgern wird voraussichtlich bis auf weiteres Bestand haben, wenn auch vermehrt innerstaatlich und zum Nachteil der Ärmsten dieser Welt. Was wir grösstenteils der Politik im Allgemeinen und den verschiedenen Regierungen sowie den global tätigen Konzernen im Speziellen zu verdanken haben.
7 In Abéné, einem kleinen Dorf in der Casamance/Senegal, gab es im Sommer 2006 ein einziges öffentliches Telefon, das täglich ca. fünf Stunden benutzt werden konnte. Um ins Internet zu gelangen, musste in die nächst grössere Stadt gefahren werden, was i.d.R. nicht vor zwei Stunden Fahrzeit bewerkstelligt werden konnte u.a. wegen schlechten Strassenverhältnissen (eigene Beobachtung der Autorin).
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9. Literaturverzeichnis Literatur:
Adams Gerard F.: The E-Business Revolution & The New Economy. E-Conomics after the Dot-Com Crash, Mason,
Ohio [u.a.]: Thomson/South-Western (2004).
Afeman Uwe: „E-velopment“ - Entwicklung durch Internet. In: Gemeinschaftswerk der Ev.Publizistik (GEP).
Frankfurt a. Main: Herausgegeben von epd-Entwicklungspolitik (Nr. 11, 2002).
Castells Manuel: The Internet Galaxy. Reflections on the Internet, Business, and Society. Oxford University Press
(2001).
Mbogo Steve: Can Africa Exploit the Internet? In: Review of African Political Economy, Bd. 27, Nr. 83, 2000, S.
127-29.
Sassen Saskia: Cyber-Segmentierungen. Elektronischer Raum und Macht. In Mythos Internet. Herausgegeben von
Stefan Münker und Alexander Roesler. Frankfurt a. Main: edition Suhrkamp (1997).
Zerdick Axel et al: Die Internet-Ökonomie. Strategien für die digitale Wirtschaft. Herausgegeben vom European
Communication Council. Heidelberg: Springer-Verlag (1: 1999) [3: 2001]. Internet: CIA - World Factbook:
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http://www.ebusiness-watch.org/key_reports/documents/EBR06.pdf (Aufruf: 10.07.2008) EIAA Online Shoppers 2008:
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http://www.spacial-solutions.com/publications/Rwanda_Focus.pdf (Aufruf: 04.07.2008) Ministry of Finance and Economic Planning: Rwanda:
http://www.minecofin.gov.rw/en/inno-read_article.php?articleId=52 (Aufruf: 04.07.2008) PEOPLink:
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http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2007/12/ PD07__519__52911,templateId=renderPrint.psml (Aufruf: 09.07.2008) The World Bank:
http://web.worldbank.org/WBSITE/EXTERNAL/TOPICS EXTINFORMATIONANDCOMMUNICATIONANDTECHNOLOGI
ES/0,,contentMDK:21280033~menuPK:3625563~pagePK:210058~piPK:210062~theSitePK:282823,00.html (Aufruf: 04.07.2008)
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http://www.unctad.org/en/docs/tdxii_accra_accord_en.pdf (Aufruf: 09.07.2008) http://r0.unctad.org/ecommerce/docs/building.pdf (Aufruf: 09.07.2008) United Nations:
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Arbeit zitieren:
Martina Schöb, 2008, Online Bürger versus Offline Bürger, München, GRIN Verlag GmbH
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