Gliederung
1 Einleitung 3
2 Hauptteil 3
2.1 Ökonomisch philosophische Manuskripte 3
2.2 Entfremdung von dem Produkt der Arbeit 4
2.3 Entfremdung von dem Produktionsprozess 5
2.4 Entfremdung von der Natur und der Gattung 6
2.5 Entfremdung von sich selbst 7
3 Thesen über Feuerbach ( Die deutsche Ideologie) 8
3.1 Historischer Materialismus als Geschichte der Gesellschaft 8
3.2 Weiterentwicklung der Entfremdungstheorie die Arbeitsteilung 9
4 Das Kapital 10
4.1 Die Ausbeutung der Arbeiter im Kapitalismus 10
4.2 Das Herrschaft-Knechtschaftsverhältnis 11
4.3 Die Aufhebung der Entfremdung 11
5 Fazit 12
6 Literaturverzeichnis 13
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1 Einleitung
Das grundlegende Ziel dieser Hausarbeit ist es das Konzept der „entfremdeten Arbeit“ von Karl Marx vorzustellen und nach Kontinuitäten und Brüche seiner Theorie in den späteren Werken zu suchen. Im Laufe der Ausführung werden drei ausgewählte Werke von Marx auf die Entwicklung des Entfremdungsgedanken untersucht und zwar: die Ökonomisch-philosophischen Manuskripte, die Deutsche Ideologie, insbesondere den Teil I. Feuerbach und das Kapital. Der Auswahl ist durch die Teilung in zwei Phasen, in Früh- und Spätschriften der Marxschen Werke bestimmt, wobei das Konzept der „entfremdeten Arbeit“ in den Pariser Manuskripten von 1844 enthalten ist.
Besonders interessant für das Erklärungsvermögen der Arbeit sind auch die Auseinandersetzungen und die Anlehnungen der Marxschen Theorie an den Philosophen Hegel und Feuerbach, die zum Ausdruck kommen werden. Die Selbstkritik und der Vergleich zwischen den Denkern helfen dabei, Marx von seinen Zeitgenossen auszugrenzen und das Neue und Besonderen nicht nur an seiner Entfremdungstheorie, sondern im gesamten Gefüge der Gesellschafts- und Revolutionstheorie zu finden. Es wird auch danach gefragt welche Rolle die Entfremdung überhaupt für Marx spielt und zu welcher Zwecke er von der „entfremdeten Arbeit“ auch Gebrauch macht.
In drei Schritten wird auf die einzelnen Texte eingegangen und die wichtigsten Stellen analysiert und verglichen. Am Ende der Arbeit wird auch ein Fazit über die Kritik und die Weiterentwicklung der Theorie der Entfremdung gezogen.
2 Hauptteil
2.1 Ökonomisch – philosophische Manuskripte
Gerade in den Ökonomisch-philosophischen Manuskripten ist der entscheidende Kernteil des Konzepts der „entfremdeten Arbeit“ zu finden. Dieser markiert die wichtigsten Momente bei der Herausbildung der Entfremdungstheorie. Der Ansatz trägt bei Marx dazu bei, eine kritische Gesellschaftsanalyse durchzuführen, indem er die Produktionsverhältnisse unter den kapitalistischen Bedingungen aufdeckt und seine Kritik ausübt. Der Leitfaden in seinen Werken ist die Untersuchung der Beziehungen zwischen den Arbeitern und der Arbeit, die Entfremdung und ihre Konsequenzen für die gesellschaftliche Entwicklung. Schon der Titel lässt den spezifischen Charakter dieses Werkes erkennen: Marx agiert als Vermittler zwischen der Nationalökonomie und er Philosophie. Er untersucht die gegebenen ökonomischen Verhältnisse
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aus seinem philosophischen Blickwinkel, er such nach dem Zusammenhang zwischen Konkurrenz, Arbeitsteilung, Privateigentum und Kapital. Hier findet man auch die bewusste Abgrenzung zu Hegel, weil Marx sich erst für die materiellen Bedingungen interessiert und danach seine Schlüsse für den menschlichen Geist zieht. Es geht nicht vom Bewusstsein der Menschen aus, sondern von den materiellen und natürlichen Gegebenheiten.
Im Zentrum der marxschen Analyse befindet sich der tätige, der schaffende Mansch, der bestimmte Bedürfnisse hat und darunter leidet. Der Mensch ist demzufolge ein tätiges Lebewesen, das sich nur durch die Vergegenständlichung der Natur als wahre Bestätigung seines Lebens wieder erkennt. Also kommt Marx zu dem Schluss, dass der Mensch sich durch seine aktive Tätigkeit, seine Arbeit, sich verwirklicht und als Mensch definiert wird.
Marx geht über zu der Untersuchung eines bestimmten Moments in der Geschichte der Menschheit, um seine Entfremdungsthese zu entwickeln und zwar die Industrialisierung. „ Der Arbeiter wird um so ärmer, je mehr Reichtum er produziert, je mehr seiner Produktion an Macht und Umfang zunimmt. Der Arbeiter wird eine um so wohlfeilere Ware, je mehr Ware er schafft. Mit der Verwertung der Sachenwelt nimmt die Entwertung der Menschenwelt in direktem Verhältnis zu. Die Arbeit produziert nicht nur Waren; sie produziert sich selbst und den Arbeiter als eine Ware, und zwar in dem Verhältnis, in welchem sie überhaupt Waren produziert.“ ( MEW
EB 1, S. 511)
Im Prozess der kapitalistischen Produktion werden die natürlichen menschlichen Bedürfnisse zur Ware umgewandelt und noch schlimmer, der Arbeiter selbes wird seiner Freiheit beraubt und selbst zur Ware herabsinkt. Die schaffende menschliche Tätigkeit wird zu Ware, die Bedürfnisse werden nicht mehr durch Verdinglichung befriedigt, weil die Produkte von den Menschen weggenommen werden. Der Sinn der Arbeit verliert an Bedeutung, weil sie nicht mehr ihre Aufgabe erfüllen kann. Der Mensch wird also seiner menschlichen Bestimmung beraubt und er kann sich nicht mehr äußern und verwirklichen. Der Arbeiter ist als ein entfremdeter Mensch, entfremdet von seiner Tätigkeit, zu verstehen. Diese Situation führt zu den Entfremdungseffekten der Arbeit, die von der kapitalistischen Produktion verursacht wurden.
2.2 Entfremdung von dem Produkt der Arbeit
Das Konzept der „entfremdeten Arbeit“ wird durch insgesamt vier Bestimmungen oder Rückwirkungen ergänzt. Der erste Entfremdungseffekt ist die Entfremdung von dem Produkt der Arbeit. Der Produkt ist das vergegenständliche Ergebnis der Arbeit des Menschen, da der Mensch
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MA Desislava Dimova, 2006, Rekonstruktion des Konzeptes der „entfremdeten Arbeit“ - Inwiefern kritisiert Marx später diese Vorstellung?, Munich, GRIN Publishing GmbH
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Der sich selbst entfremdete und wiedergefundene Marx
Helmut Lethen, Birte Löschenkohl, Falko Schmieder
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