Inhaltsverzeichnis
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1. Einleitung 1
2. Was versteht man unter der Formseite des Wortes 2
3. Morphologische Eigenschaften von Wörtern 3
3.1 Morphologische Eigenschaften von Lexemen 3
3.2 Morphologische Eigenschaften von Wortformen 5
3.2.1 lineare Morphemstruktur 5
3.2.2 Das Wort als hierarchisch gegliederte Einheit 5
4. Das allgemein einsprachige Wörterbuch 6
5. Das Aussprachewörterbuch 8
6. Das Rechtschreibewörterbuch 9
6.1 Der Duden-Korpus und die Duden-Sprachkartei 9
6.2 Anordnung und Behandlung der Stichwörter 10
7. Das Lernerwörterbuch 11
8. Fazit 12
9. Literaturverzeichnis 13
1. Einleitung
Meine Hausarbeit über die Formseite eines Wortes baut auf mein im Seminar gehaltenes Referat auf.
Nach Ferdinand de Saussure besteht ein sprachliches Zeichen aus einer Form- und einer Inhaltsseite. 1 Ich habe mich während meines Referates, und werde es nun auch in meiner Hausarbeit mit der Formseite des Wortes beschäftigen. Zunächst erläutere ich kurz, was man unter der Formseite des Wortes versteht. Anschließend komme ich zu den morphologischen Eigenschaften von Wörtern. Das habe ich nochmals unterteilt in die morphologischen Eigenschaften von Lexemen und die morphologischen Eigenschaften von Wortformen. In diesem 3.Kapitel werde ich mich vor allem auf den Artikel aus dem HSK von Wurzel stützen.
Anschließend stelle ich einige Wörterbücher vor, wobei ich mich im Besonderen auf das allgemein einsprachige Wörterbuch beziehe. Außerdem erläutere ich noch das Aussprachewörterbuch, das Rechtschreibewörterbuch und beschäftige mich am Ende mit dem Lernerwörterbuch.
Ich habe mich für das Thema als Referat und Hausarbeit entschieden, da ich es für sehr wichtig halte und man die Kenntnisse über die Formseite eines Wortes nicht nur in diesem speziellen Seminar, das sich mit Lexikologie und Lexikographie befasst, braucht. Diese Theorie ist für viele weiterführenden Themen von Relevanz, was man auch daran merkt, dass ein Großteil schon in der „Einführung in die Sprachwissenschaft“ angesprochen wurde.
1 (vgl. Linke/Nussbaumer/Portmann, Studienbuch Linguistik, 2003, S.30)
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2. Was versteht man unter der Formseite des Wortes?
De Saussure unterschied zwischen der Form- und der Inhaltsseite von Wörtern. Er bezeichnet die Zeichenform als signifiant und die Bedeutung, also die Inhaltsseite, als signifié. Diese beiden Größen stehen in gegenseitiger Beziehung zueinander.
Auf die Formseite des Wortes werde ich nun genauer eingehen. „In der gesprochenen oder geschriebenen Sprache begegnen uns keine Wörter sondern Wortformen.“ 2 Dies zeigt sich besonders deutlich bei flektierbaren Wörtern. Um ein Wort genauer bestimmen zu können reicht es nicht aus das Wort einzeln zu betrachten, sondern man muss die Menge der morpho – syntaktischen Eigenschaften wie zum Beispiel Person, Kasus, Numerus erfassen. „Die Formseite eines Wortes besteht aus einer Menge von geordneten Paaren, wobei jedes Paar an der ersten Stelle eine Wortform des fraglichen Wortes und an der zweiten Stelle die Menge von morpho – syntaktischen Eigenschaften dieser Wortform enthält.“ 2
2 (vgl. Lutzeier, Lexikologie, 1995, S.42f.)
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3. Morphologische Eigenschaften von Wörtern
Der Terminus „Wort“ wird in der Linguistik oft unterschiedlich gebraucht. Linguisten unterscheiden zwischen dem Lexem, der Wortform, dem phonologischen, dem syntaktischen und dem orthographischen Wort. In meiner Arbeit ist es wichtig zwischen Lexem und Wortform zu unterscheiden. Deshalb werde ich die Unterschiede hier kurz aufzeigen.
Das Lexem ist die Basiseinheit des Lexikons, hat jedoch nur eine lexikalische und keine grammatische Bedeutung. Es besitzt keine konkrete morphologisch analysierbare Form, sondern stellt eine abstrakte Einheit dar.
Die Wortform ist im Gegensatz dazu die grammatisch bedingte Realisierung des betreffenden Lexems in Sätzen und hat eine lexikalische und grammatische Bedeutung. Außerdem sind Wortformen konkrete, morphologisch analysierbare Formen, die sich in ihren grammatischen Kategorien unterscheiden.
3.1 Morphologische Eigenschaften von Lexemen
Lexeme sind dadurch gekennzeichnet, dass sie über bestimmte Eigenschaften verfügen.
Ein Lexem hat zum einen eine semantische Eigenschaft. Das heißt, jedes Lexem hat eine bestimmte Bedeutung.
Des Weiteren haben Lexeme syntaktische Eigenschaften. Als Beispiel sei zu nennen das Lexem „Hund“ ist ein Substantiv und maskulin.
Wortstruktureigenschaften haben Lexeme, da sie aus einem oder mehreren Morphemen bestehen.
Auf die Flexionseigenschaften von Lexemen möchte ich etwas genauer eingehen. „In allen Sprachen mit Flexion ist das flexionsmorphologische Verhalten der Lexeme von der syntaktischen Eigenschaft der Wortart determiniert.“ 3 Substantive werden dekliniert nach Numerus und Kasus, Pronomen nach Numerus, Kasus und Genus, Adjektive nach Numerus, Kasus, Genus und Definitheit und Verben werden nach Person, Numerus, Tempus, Modus und Genus verbis konjugiert.
3 (vgl. Cruse/Hundsnurscher/Job/Lutzeier, HSK, 2002, S.202)
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Arbeit zitieren:
Sabrina Widder, 2007, Die Formseite des Wortes, München, GRIN Verlag GmbH
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Einbetten
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