Inhaltsverzeichnis:
Inhaltsverzeichnis: 3
1. Einleitung 4
2. Kurze Geschichte des Internet. 4
3. Ökonomie des World-Wide-Web. 5
3.1. Wie ist die Internetökonomie entstanden? 5
3.2. Revolution des Internet und die Ursachen. 5
3.3. Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechniken 6
3.4. Zusatznutzen des Internet. 7
3.4. Content und Perspektiven der Internet-Ökonomie 7
4. Allgemeines zu Online-Zeitungen und Online-Zeitschriften 8
4.1 Verhältnis Zeitung / Zeitschrift zu Internet 8
4.2 Nutzer von Online-Zeitungen und Zeitschriften 8
4.3 Content: Web-Angebote. 9
4.4 Webspezifika. 10
4.5 Strategische Zielsetzungen. 11
4.6 Investitionen und Einnahmequellen 12
5. Fallbeispiele. 13
5.1 Online Zeitschriften 13
5.1.1 Spiegel-Online. 13
5.1.2 Focus-Online 14
5.2 Online-Zeitungen. 15
5.2.1 Nordbayern Infonet 15
5.2.2 Süddeutsche Zeitung 15
5.2.3 Die Zeit 16
6. Conclusio. 17
6.1. Kritik 17
Anhang. 18
Abbildungen : 18
Bibliographie : 21
3
1. Einleitung
Die Aufgabe dieser Hausarbeit ist die unternehmerische Planung und Marketingausrichtung der Onlineableger von Zeitungen und Zeitschriften zu klären. Zuerst wird im Verlauf der Arbeit auf die Internetökonomie im Allgemeinen eingegangen, anschließend wird anhand einer empirischen Studie 1 die derzeitige Situation im Bereich der Online-Zeitungen und Zeitschriften erläutert. Nachfolgend werden konkrete Fallbeispiele behandelt, zu deren Ausführung wir Antworten von den eigens befragten jeweiligen Online-Redaktionen verwendet haben. Außerdem wurden Informationen der Web-Seiten von Online-Zeitungen und Zeitschriften verwendet.
2. Kurze Geschichte des Internet
Das Internet ist ein Produkt des Kalten Krieges: Ende der sechziger Jahre suchte das US- Militär aufgrund der Kubakrise nach Mitteln und Wegen, militärische Befehle so sicher zu transportieren, dass nicht einmal ein Atombombenangriff das System zerstören könnte. So wurde ein dezentrales Computernetz entwickelt, das selbst bei Ausfall eines oder mehrerer Vermittlungsknoten die Nachrichten zum Ziel weitersenden konnte. Jeder Befehl sollte in kleine Pakete aufgeteilt werden, die voneinander unabhängig durch das Netz versandt werden konnten. Bei Ausfall einer Datenleitung sollte ein anderer Weg gewählt werden. Aufgrund des Rüstungswettlaufes spielten finanzielle Mittel eine geringere Rolle. 1969 entstand der Vorläufer des Internet, das DARPANET (Defense Advanced Research Agency Network), später APRANET. 1970 wurde das Netz für Universitäten und Labors geöffnet, was ein erhebliches Wachstum aufgrund der damit entstandenen Möglichkeiten zur Folge hatte. 1972 waren 40 Rechner im APRANET integriert. Informatikstudenten entwickelten dann 1973 einen Standard, der den globalen Austausch von Daten festsetzte. Dies begründete gewissermaßen die Geburtsstunde des heutigen Internet. 1983 löste sich das APRANET von militärischen Interessen und wurde zu einem zivilen Netz. Das Militär nutzte von da an das separate MILNET.
1 Mehlen 1999, S. 89ff
4
3. Ökonomie des World-Wide-Web
3.1. Wie ist die Internetökonomie entstanden?
Grundvoraussetzung der Entstehung einer Internet-Ökonomie ist die Tatsache, dass die Entwicklung in der Internetbranche um ein Vielfaches schneller verläuft, als in anderen Wirtschaftsstrukturen. Damit ist eine hohe Dynamik der Wirtschaftsabläufe verbunden und der Internetmarkt unterliegt somit einem ständigen Wandel in einem wenig ausgeglichenem Zeitverhältnis. So kann ein Unternehmen durch die Entwicklung einer technischen Neuerung nur noch einen sehr geringen Zeitvorsprung gegenüber konkurrierenden Unternehmen erreichen. 2 Es wird versucht, diese Entwicklung mit dem Übergang von der Industrie - zur Informationsgesellschaft zu erklären. So wie die Industrialisierung einen Wandel der Land- und Handarbeit zur Folge hatte, so wird auch eine Veränderung der heutigen Industriejobs immer wahrscheinlicher.
Einige Prognosen sagen voraus, dass eine ganz neue Wirtschaftsstruktur bereits im Entstehen ist, die mit der heutigen sehr wenig gemein hat. Das Internet wird nicht nur als Informationsquelle und Massenmedium genutzt, sondern es stehen bereits ganze Industrien dahinter, die den neu entstandenen Markt nicht nur nutzen, sondern ihn reglementieren.
Der Unterschied zur realen Ökonomie besteht in der Art der Entstehung. Sie unterlag keinen wirtschaftlich festgelegten Strategien und ist nicht nach dem Prinzip von Nutzen und Wirkung, sondern sind eher zufällig entstanden. Technologische Neuerungen sind weitestgehend getrennt von der Entwicklung des Internet entstanden. Sie waren folglich nicht geplant und erst 1993, mit der Einführung des ersten kommerziellen Internetbrowsers, war die Bedeutung absehbar.
3.2. Revolution des Internet und die Ursachen
Während das Internet zu Beginn ein einfaches Rechnernetz darstellte, entwickelte sich später daraus ein multimediales, weltweites Netz, das heute sehr stark kommerzialisiert ist. Von privaten Nutzern wird das Internet primär als Informationsquelle genutzt, die Information als „Gut“ steht dabei im Vordergrund. Die Konsumierung der bereitgestellten Informationen ist für die Nutzer enorm preisgünstig und dies ist für etablierte Medien sowohl ein Problem, als auch eine Herausforderung.
Aufgrund der Tatsache, dass das Internet innerhalb von fünf Jahren 50 Millionen Nutzer erreicht hat schaffte es den Durchbruch zum Massenmedium deutlich schneller als Radio, TV und
2 Vgl. Zerdick, Picot, u.a. 1999, S.136
5
Kabelfernsehen. Im Vergleich dazu braucht das Radio ca. 30 Jahre, das Fernsehen ca. 20 Jahre und das Kabelfernsehen etwa 10 Jahre.
Als Antwort auf die Diffusionsexplosion auf der Nachfragerseite ist der sprunghafte Anstieg der Internethosts, also die Domain-Namen die mit einer IP-Adresse verbunden sind, zu verstehen. Die realen und virtuellen Netzwerke werden die herkömmlichen Massenmedien neu strukturieren. So werden sich möglicherweise in naher Zukunft alle Medien auf einer Plattform begegnen. Die enorme Geschwindigkeit mit der neue Technologien auf den Markt dringen und damit die globale Vernetzung vorantreiben, sind erste Tendenzen. Die Nachfrage nach leistungsfähigen Übertragungs- und Endgeräten beweißt eine zunehmende gesamtwirtschaftliche Bedeutung des Internet. Im weiteren werden wir auf die Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechniken eingehen, die einen Indikator für die Entwicklung der Internetökonomie darstellen.
3.3. Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechniken
Die Digitalisierung ist eine der wichtigsten Technologien, da es damit ermöglicht wird Informationen von Prozessoren zu verarbeiten. Informationen können mit Hilfe von Netzwerken übertragen werden. Die Kosten für die Übertragung sind unabhängig von der Entfernung, die die Information überwindet.
„Bits haben kein Gewicht und bewegen sich mit Lichtgeschwindigkeit. Die Grenzkosten für die Produktion weiterer Bits sind gleich null. Man benötigt keine Lagerhallen für Bits. Man kann sie verkaufen und gleichzeitig behalten. Das Original und die Kopie sind nicht voneinander zu unterscheiden. Sie halten sich nicht ab Zoll und andere Grenzen. Regierungen können nicht feststellen, wo sie sich gerade befinden. Regulierungsinstanzen können keine angemessene Rechtssprechung vornehmen. Der Marktplatz von Bits ist global.“ 3 Die Bearbeitung, Verarbeitung, Übertragung von Information wird damit immer schneller, kostengünstiger und effizienter.
Durch das exponentielle Wachstum von Rechenkapazitäten entsteht eine Leistungssteigerung bei einem gleichzeitigen Preisverfall. Damit wird eine verbessertes Preis-Leistungsverhältnis garantiert. Aus der zunehmenden Anzahl von Bauteilen auf Mikroprozessoren resultiert ein Abnahme des Material und Energieeinsatzes. Zusätzlich ermöglicht die Standardisierung viele Kombinationsmöglichkeiten, was sowohl den Anbietern als auch den Konsumenten zugute kommt.
3 Negroponte 1998
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Arbeit zitieren:
Guttsche/ Sieburg/ Rose, 2000, Ökonomie des World Wide Web: Unternehmerische Planung und Marketingausrichtung der Online-Ableger von Zeitungen und Zeitschriften, München, GRIN Verlag GmbH
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