Inhaltsverzeichnis
Abk ürzungsverzeichnis I
Abbildungsverzeichnis III
1. Einleitung. 1
1.1 Problemstellung 1
1.2 Ziel der Arbeit 2
1.3 Vorgehensweise 2
2. Die Containerschifffahrt 3
2.1 Geschichtliche Entwicklung 3
2.1 Situation heute 4
2.3 Trend 5
3. E-Commerce im Seeverkehr 7
3.1 Begriffsdefinition und -abgrenzung des E-Commerce 7
3.2 B2B (Business-to-Business) 8
3.4 Veränderte Anforderungen an die Unternehmen 12
4. Darstellung von E-Kanälen am Beispiel von Hapag Lloyd 15
4.1 EDI 15
4.2 Inttra 16
4.3 Online Business 18
4.4 E-Mail 19
5. Fazit/ Ausblick 21
Literatur - und Quellenverzeichnis 24
I
Abkürzungsverzeichnis
B2B Business to Business
B2C Business to Consumer B/L Bill of Lading DVZ Deutsche Verkehrszeitung E- Business Electronic Business E- Commerce Elektronischer Geschäftsverkehr EDI Electronic Data Interchange EDIFACT EDI for Administration, Commerce and Transport E- Mail Elektronische Nachricht FEU Forty feet Equivalent Unit I & K Information und Kommunikation ISL Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik ISO International Organization for Standardization LASH Lighter Aboard Ship M- Commerce Mobile Commerce OSC Ocean Shipping Concults RoRo Roll on Roll off TEU Twenty feet Equivalent Unit XML Extensible Markup Language
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1. Einleitung
Die Containerschifffahrt erlangt im Zuge der Globalisierung eine immer größere Bedeutung. Aufgrund der zunehmenden Arbeits- und Standortteilungen zwischen den Volkswirtschaften werden die Prozesse in den beteiligten Unternehmen zunehmend komplexer. Schon seit längerer Zeit muss sich die Containerschifffahrt verstärkt an die ständig neuen Rahmenbedingungen durch die Weiterentwicklung der elektronischen Medien anpassen. Die Wertschöpfungsstrukturen nehmen zu und führen zu steigenden Anforderungen an das Contai-nertransportsystem und die daran beteiligten Reedereien und Logistikdienstleister. Gleichzeitig weist die Abwicklung der Containertransporte zahlreiche Schwachstellen auf, z. B. papiergebundene Kommunikation und nicht ausgelastete Kapazitäten. Effizienzsteigerungen der elektronischen Containertrans-portmärkte können dazu beitragen, die Markttransparenz zu erhöhen und die Koordination der transportlogistischen Prozesse zu verbessern. Hierbei sind Investitionen der Unternehmen zum richtigen Zeitpunkt unerlässlich.
1.1 Problemstellung
Die Gestaltung der Transportketten in der Containerlogistik wird immer bedeutsamer. In den praktizierten Systemen sind Arbeits- und Informationsprozesse häufig nicht effizient. Die durchgängige und umfassende Integration der beteiligten Unternehmen wird selten erreicht. Das Problem ist es, traditionelle Kommunikations- und Unternehmensstrukturen, insbesondere in der konservativ geprägten Seeschifffahrt, zunehmend mit modernen elektronischen Technologien zu verknüpfen, ohne die Geschäftsbeziehungen zu belasten. Da die Gewinnmargen der Reeder immer geringer werden, sind alle Möglichkeiten aus- zuschöpfen, die Containertransportkosten zu senken.
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1.2 Ziel der Arbeit
Die Situation, Defizite und Probleme des E-Commerce in der Containertrans-portwirtschaft werden aus den verschiedenen Perspektiven dargestellt und bewertet. Ebenfalls sollen die Ursachen für Mängel herausgearbeitet werden. Der Einsatz der I & K Technologie im Segment der Containerwirtschaft soll im Verlauf der Arbeit aufgezeigt und anhand von Beispielen verdeutlicht werden. Die zurzeit genutzten elektronischen Möglichkeiten wie zum Beispiel EDI und Inttra werden vorgestellt. Es wird versucht aufzuzeigen, in welchen Bereichen konkrete Verbesserungsansätze zur praxisorientierten Gestaltung des Contai-nertransports bestehen. Hierbei wird eine Optimierung der Containerlogistik unter Berücksichtigung der vielseitigen Interessen aller Beteiligten angestrebt. Folgende grundsätzliche Frage soll behandelt werden: Wie hat sich die Weiterentwicklung des elektronischen Geschäftsverkehrs auf die Containerschifffahrt ausgewirkt? Auf den Einsatz der Elektronik in den Häfen wird nicht gesondert eingegangen.
1.3 Vorgehensweise
Zunächst wird die geschichtliche Entwicklung, gegenwärtige und künftig zu erwartende Situation der Containerschifffahrt dargestellt. Anschließend werden die Begriffe des E-Commerce erläutert, Probleme aufgezeigt und Lösungsansätze gesucht, künftige Möglichkeiten und Ziele zu finden. Unter Ziffer 4 werden die zurzeit praktizierten elektronischen Kanäle am Beispiel von Hapag Lloyd erklärt. Zum Schluss werden die Erkenntnisse kritisch betrachtet, in ei- nem Fazit zusammengefasst und eine Prognose für die Zukunft erstellt.
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2. Die Containerschifffahrt
Mit der Einführung des Containers entstand ein weltweit standardisiertes Logistiksystem, das zu einer erheblichen Steigerung der Effizienz und Produktivität im Seeverkehr beigetragen hat. Der Einsatz von Containern ist so bedeutend, weil die Transportkette über Land und Wasser ohne Umladen einzelner Gebinde in Häfen und Bahnhöfen geschlossen wurde. Keine andere Entwicklung hat das Transportgeschäft so sehr beeinflusst wie die Standardisierung der „stählernen Box“. Neben dem Transport in Containern gibt es in der Schifffahrt noch das klassische Stückgut, Dry-Bulk (Schüttgut) und Tankladung, sowie RoRo- und LASH-Verkehr und weitere Spezialverkehre. Hochwertiges Schüttgut und flüssiges Gefahrgut wird ebenfalls zunehmend in Containern transportiert.
2.1 Geschichtliche Entwicklung
Das Bestreben der Menschen war es schon immer, notwendige Tätigkeiten möglichst rationell durchzuführen. Die Durchschnittsgröße eines Packstückes war über Jahrtausende in Form von Fässern, Kisten, Säcken o. ä. danach bemessen, was ein Mensch bewegen und tragen kann. Das Be- und Entladen von vielen kleinen Verpackungseinheiten ist naturgemäß viel zeitaufwändiger als die Bündelung in größeren Verpackungseinheiten. Aus diesem Gedanken heraus ist der Container entstanden. Bereits während des Zweiten Weltkrieges nutzten die amerikanischen Streitkräfte die Möglichkeit der kompakten Verpackung und des Transports. Die ersten Standardabmessungen für Container wurden im Jahre 1961 von der American Standards Association festgelegt. Darauf ist auch zurückzuführen, dass die englische Sprache im Containerverkehr eine dominierende Rolle spielt. Die Entwicklung des Containerverkehrs verlief in den fünfziger und sechziger Jahren zunächst schleppend. Ende der sechziger und zu Beginn der siebziger Jahre entwickelte sich der Containerver-
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kehr sehr rasant. 1 Die ISO-Container werden am meisten eingesetzt, haben eine Breite von 8 Fuß und sind entweder 20 Fuß oder 40 Fuß lang. Daraus ergeben sich die Abkürzungen: „TEU“ (Twenty feet Equivalent Unit) und „FEU“ (Forty feet Equivalent Unit). Container sind so stabil gebaut, dass sie in Containerschiffen in dreizehn und mehr Lagen übereinander gestapelt werden können.
2.1 Situation heute
Container werden vor allem von Containerlinienreedereien in ihren weltweiten Logistiknetzwerken eingesetzt. Der physische Transport der Container ist die Hauptaufgabe der Logistikdienstleister. Die Information, deren Verarbeitung und permanente Verfügbarkeit von Transportdaten gewinnt immer mehr an Bedeutung. Durch die standardisierten Abmessungen und Transportbeschläge kann der Container rationell und flexibel auf allen in Frage kommenden Verkehrssystemen (Schiff, Bahn, LKW) transportiert werden. Das weltweite Wirtschaftswachstum, vor allem die rasante Entwicklung Chinas und Indiens, die Globalisierung und das damit einhergehende zunehmende Welthandelsvolumen haben der Schifffahrt zu Ihrem dynamischen Wachstum verholfen. Am Beispiel des Hamburger Hafens wird der enorme Umschlagsanstieg verdeutlicht. Wie in Abbildung 1 zu erkennen ist, hat sich der Empfang / Versand des Hamburger Hafens vom Jahr 2001 bis zum Jahr 2007 mehr als verdoppelt. Die Ladungsmengen im Empfang und Versand sind nahezu ausgeglichen mit leichtem Übergewicht des Empfanges im Jahr 2007.
1 Vgl. Oelfke (2003, 307)
Arbeit zitieren:
Inga Klein, 2008, E-Commerce in der Containerschifffahrt, München, GRIN Verlag GmbH
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