Konzeptionalisierung von Gewalt am Beispiel des Irakkonflikts
Inhaltsverzeichnis
1 DIE „ACHSE DES BÖSEN“ UND GEWALT IM IRAK. 3
2 GEWALT IM WISSENSCHAFTLICHEN SINN UND IM BEZUG AUF
DEN IRAK. 4
2.1 DER BEGRIFF DER GEWALT. 4
2.2 DIE DREI HAUPTTYPEN VON GEWALT: GEMEINSAMKEITEN UND
UNTERSCHEIDUNG 5
2.2.1 Die drei Typen von Gewalt 5
2.2.2 Der „Gewalt.Triangel“ 5
2.2.3 Gewalt und ihre zeitliche Dimension. 6
2.3 GEWALT IM WISSENSCHAFTLICHEN SINN: OPERATIONALISIERUNG
ANHAND DER SITUATION IM IRAK UND DEREN INTERREGIONALE IMPLIKATIONEN 7
3 WISSENSCHAFTLICHER GEWALTBEGRIFF VS. ALLTÄGLICHER
GEWALTBEGRIFF. 9
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Konzeptionalisierung von Gewalt am Beispiel des Irakkonflikts
1 Die „Achse des Bösen“ und Gewalt im Irak
Seit dem 11. September ist sich die Welt der Bedrohung durch internationalen Terrorismus bewusst. Die Bombenattentate auf London und Madrid machten auch Europa zum Schauplatz eines Krieges bei dem niemand so recht weiß, wann er eigentlich angefangen hat und aus welchen Gründen er ausgetragen wird. Warum spitzten sich die Diskussionen um die „Achse des Bösen“ und die neue Sicherheitspolitik der Vereinigten Staaten von Amerika gerade im Hinblick auf den Irak der maßen zu? Als grüßte Bedrohung für die Sicherheit der „freien Welt“ wurden in der neuen Strategie der Außenpolitik der USA drei Kriterien genannt, die bei gemeinsamen Auftreten ein „Argument für antizipatorische Selbstverteidigung, selbst wenn Unsicherheit darüber besteht, wann und wo der Feind angreifen wird" 1 darstellen. Für die Verantwortlichen der Vereinigten Staaten stand es zur damaligen Zeit anscheinend außer Frage, dass der Irak ein „Schurkenstaat“ sei, der ein internationales Terrornetzwerk in sich birgt und dem Massenvernichtungswaffen zur Verfügung stehen. 2
Nun soll hier keine neue Verschwörungstheorie und auch kein Maifest gegen die Außenpolitik der USA entstehen, lediglich soll im Folgenden eine makrosoziologische Perspektive unter Zuhilfenahme der Friedensforschung einen Überblick darüber geben, inwiefern der Irak Gewalt ausübte und wenn er das tat, welche Art(en) von Gewalt das war(en) und woher sie stammt(en).
1 Nach: Die nationale Sicherheitsstrategie der USA. Deutsche Fassung., S. 23.
2 Vgl.;
http://www.bpb.de/themen/P7YBKL,0,0,Weiterf%FChrende_Links_zum_Thema
_Terrorismus.html (Zugriff: 12.11.06).
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Konzeptionalisierung von Gewalt am Beispiel des Irakkonflikts
2 Gewalt im wissenschaftlichen Sinn und im Bezug auf den Irak
Um die Frage nach der vom Irak ausgehenden Gewalt nur annähernd im wissenschaftlichen Sinn beantworten zu können muss zunächst ein Theorierahmen erarbeitet werden, der die genaue Bedeutung des Wortes Gewalt und all die daraus folgenden Implikationen enthält. Dazu soll im Folgenden zunächst geklärt werden, wann genau Gewalt vorliegt, was für Arten von Gewalt es gibt und wann Gewalt eingesetzt wird.
2.1 Der Begriff der Gewalt
Die gegebene Fragestellung impliziert eine bestimmte Vorgehensweise. Um vom Alltagsgebrauch des Wortes Gewalt, zu einem für wissenschaftliche Untersuchungen nützlichen Begriff zu gelangen, muss Gewalt in all ihren Dimensionen beleuchtet werden. Gewalt lediglich als körperliche Einflussnahme auf andere Personen oder Gegenstände zu bezeichnen, wird dem hier vorgesehenem Anliegen also nicht gerecht. Diese Aussage ist allein aus dem Grund abzulehnen, da Frieden im Allgemeinen als das Abhanden sein, also die Negation von Gewalt definiert wird. Aus diesem Grund kann Gewalt also keine reine Auflistung von unerwünschten Dingen sein, sondern liegt dann vor, „ [...] wenn Menschen so beeinflusst werden, dass ihre aktuelle somatische und geistige Verwirklichung geringer ist , als ihre potentielle Verwirklichung.“ 3 4
3 Nach: Galtung, Johan, 1983 (1969): Gewalt, Frieden und Friedensforschung. In:
Ders.: Strukturelle Gewalt: Beiträge zur Friedensforschung. Reinbek bei Ham-
burg; Rowohlt (im Folgenden: „Galtung 1983“), S. 9.
4 Vgl. Galtung 1983, S. 7 - 9.
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Konzeptionalisierung von Gewalt am Beispiel des Irakkonflikts
2.2 Die drei Haupttypen von Gewalt: Gemeinsamkeiten und Unterscheidung
Der Begriff der Gewalt muss also breiter sein als der Obige. Galtung geht von drei Haupttypen (super-types) von Gewalt aus: Personale Gewalt, strukturelle Gewalt und kulturelle Gewalt. 5
2.2.1 Die drei Typen von Gewalt
Die Frage nach personaler oder struktureller Gewalt bezieht sich auf das Subjekt. Wenn es also einen handelnden Akteur gibt, handelt es sich um personale Gewalt; gibt es diesen nicht, ist die Gewalt strukturell. Im Fall der strukturellen Gewalt ist diese im System verankert und äußert sich in sozialer Ungerechtigkeit und ungleichen Machtverhältnissen. 6 Kulturelle Gewalt sind dem gegenüber Aspekte der Kultur, die dazu genutzt werden können personale oder strukturelle Gewalt zu rechtfertigen oder zu legitimieren. Hierzu zählen unter anderem Religion, Ideologie, Sprache und Kunst. Kulturelle Gewalt kann auf verschiedene Arten wirksam werden, so wird sie zum Beispiel genutzt um die moralische Färbung einer gewaltvollen Tat zu verändern, so dass sie von der Gesellschaft dann als akzeptabel oder gar richtig angesehen wird. 7
2.2.2 Der „Gewalt.Triangel“
Durch das Zusammenfügen der drei Typen entsteht ein von Galtung sogenannter „(Teufels-)Gewalt- Triangel“, dass sechs verschiedene Positionen einnehmen kann, wobei jede andere Relationen zwischen den drei Arten von Gewalt zum Vorschein bringt.
5 Vgl. Galtung, Johan, 1990: Cultural Violence. In: Journal of Peace Research,
Jg.27, H.3 (im Folgenden „Galtung 1990“), S. 393.
6 Vgl. Galtung 1983, S. 12 - 14.
7 Vgl. Galtung 1990, S. 291f.
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(Graphik 1: Die Relationen zwischen kultureller, personaler und struktureller Gewalt.)
So zeigt zum Beispiel der erste Triangel bei Graphik 1, die häufigste Beziehung, in der kulturelle Gewalt strukturelle und personale Gewalt legitimvisiert, wohingegen im rechten Triangel erkennbar ist, wie kulturelle und strukturelle Quellen den Ursprung personaler Gewalt darstellen können. 8
2.2.3 Gewalt und ihre zeitliche Dimension
Neben diesen Regelmäßigkeiten gibt es bezüglich des Faktors Zeit grundlegende Unterschiede:
Personale Gewalt kann grundsätzlich als auf ein bestimmtes Ereignis begrenzt werden. Sie tritt zwar immer wieder auf, ist aber, da sie von einzelnen Idnividuen abhängig ist, enormen Schwankungen unterworfen. Dahingehen ist strukturelle Gewalt eher mit einem Prozess mit Höhen und Tiefen gleichzusetzen.. Sie zeugt von einer gewissen Stabilität, was auf ihre Ver- 8 Vgl.ebenda, S. 294.
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ankerung im System zurückzuführen ist. Zwar können Sozialstrukturen umgewälzt und neu aufgebaut werden, allerdings ist dies selten der Fall und genauso verhält es sich mit der der Struktur innewohnenden Gewalt. 9 Kulturelle Gewalt ist der statischste Gewalttyp. Sie ist invariant und zeugt von Beständigkeit. Auch hier liegt dieser Aspekt in der Natur dieses Typs. Nachdem auch Kultur, hier im Sinne von grundlegenden kulturellen Aspekten, nur äußerst langsam wandelbar ist, ist dies auch für kulturelle Gewalt der Fall. Im Grunde bleibt sie über lange Perioden hinweg unverändert. 10
2.3 Gewalt im wissenschaftlichen Sinn: Operationalisierung an-hand der Situation im Irak und deren interregionale Implikationen
Zur Verdeutlichung des thematischen Rahmens von Gewalt soll nun exemplarisch an der Situation im Irak und deren interregionalen Implikationen, die zuvor beschriebenen Typen von Gewalt, sowie deren Eigenschaften aufgezeigt werden. Dies führt dann letztendlich auch zu einem Schluss in Bezug auf die einführende Frage nach der vom Irak ausgehenden Gewalt .
Das es personale Gewalt im Irak gibt ist nicht zu verleugnen. Diese Art von Gewalt kommt immer wieder weltweit vor. Als Beispiel dieser Art von Gewalt seien hier die andauernden Kämpfe und Ausschreitungen zwischen den einzelnen Stämmen im Irak aber auch die militärische Einschreitung der UNO-Streitmächte zu nennen. Nun stellt sich hier aber eine für Konflikte, in die mehrere Akteure einzubeziehen sind typisches Problem. Die Kämpfe im Irak (gehen wir nun der Einfachheit halber lediglich von den Kämpfen zwischen UNO-Soldaten und deren politischen Gegnern aus). Hinter beiden Gruppen steht eine bestimmte Art von politischer (oder auch aus ethnischer/ religiöser Überzeugung gegründeten) Führung. Zumindest
9 Vgl. Galtung 1982, S. 16f.
10 Vgl. Galtung, 100ß, S. 294f.
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ist anzunehmen, dass die wenigsten Individuen selbstständig, rein aus eigenem Willen gegen einen gegnerischen Akteur antreten würden. Einzelkämpfer aus religiöser Überzeugung seien hier ausgeschlossen, da sich diese Art der Gewalt aus wiederum anderen Umständen entwickelt. Es handelt sich also um gegnerische Gruppen, die mehr oder weniger „auf Befehl“ handeln und somit um strukturelle Gewalt, die der jeweilig herrschenden Gruppe dazu verhelfen soll ihre Vormachstellung zu behalten beziehungsweise eine Vormachtstellung zu erkämpfen. 11 Interessanter und internationaler ausgerichtet wird das Szenario wenn man von kultureller Gewalt spricht. Die Vielfältigkeit der Stämme im Irak 12 wird natürlich begleitet von einer Vielfältigkeit an Kulturen, Sprachen und nicht zuletzt Religionen. All diese Faktoren waren unter anderem Ausgangspunkt für ständige Krisenanfälligkeit des Iraks, die sich erstmals mit dem Golfkrieg zuspitzte. 13 Darüber hinaus ist es, falls die amerikanische Regierung recht hätte und terroristische Netzwerke seien im Irak anzutreffen oder zumindest anzutreffen gewesen, sehr wahrscheinlich, dass deren Führer kulturelle Gewalt, in diesem Fall vor allem Religion und Ideologie, dazu verwendet haben, vor allem personale Gewalt heraufzubeschwören. Es sei nur an die Attentate auf die Türme des Word Trade Centers gedacht oder aber auch an die zu Beginn ebenfalls erwähnten Anschläge auf Madrid und London. Auf der gegnerischen Seite steht ebenfalls eine Ideologie, die den Kampf gegen eben jene terroristischen Netzwerke rechtfertigt Schlagwörter wie „Achse des Bösen“ oder „Kampf gegen Terror“ sind mittlerweile jedem ein Begriff..
Im letzen Abschnitt wurden mehrere Szenarios beschrieben wie ein, oben angedeuteter „Gewalt-Triangel“ in diesem speziellen Fall aussehen könnte.
11 Vgl. Gresh, Alain u.a. (Hrsg.), 2006: Atlas der Globalisierung: Die neuen Daten
und Fakten zur Lage der Welt(deutsche Ausgabe), Berlin: Le Monde: diplomati-
scher Verlags- und Vertriebs GmbH., S. 124f.
12 Vgl. ebenda, S. 125.
13 Vgl. ebenda. S122f.
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Konzeptionalisierung von Gewalt am Beispiel des Irakkonflikts
Ausgehend vom Fall der Terroristen im Irak, würde der linke Triangel aus Graphik 1 zutreffen. Kulturelle Gewalt legitimiert die Ausschreitungen: Ter-roristische Gruppierungen hätten also Religion und Ethik dazu verwendet personale Gewalt (wie Terroranschläge) und strukturelle Gewalt (wie der Zwang zur Kooperation von Landsmännern durch Unterdrückung oder Entzug von Ressourcen) zu Legimitieren.
Letztendlich ist auch die zeitliche Dimension der Typen von Gewalt am „Kampf gegen den Terror“ festzumachen. Der Akt der personellen Gewalt, der den gesamten Konflikt, Kampf oder Krieg auslöste war das Attentat auf das World Trade Center am 1.. September 2001. Ein einziges Ereignis, dem natürlich andere, wie die beiden anderen Flugzeugentführungen und deren Abstürze oder auch die bereits erwähnten Ereignisse in London und Madrid. Die strukturelle Gewalt , die soziale Ungerechtigkeit, die zwischen den Bevölkerungsgruppen im Irak herrscht, so wie sie heute ist, ist noch relativ jung, da sie mit der erneuten Besatzung der USA Einzug hielt, die eine neue Struktur im Irak aufzubauen versuchten. Strukturelle Gewalt ist also immer, wie bereits erwähnt, abhängig von der vorherrschenden Sozialstruktur. Da man nun behaupten könnte, die Umstrukturierung des Iraks sei noch im Gange oder gar nicht geglückt, könnte auch davon ausgegangen werden, dass die heutige Struktur diejenige ist, die nach dem Golfkrieg ent-stand. Zuletzt zur kulturellen Gewalt. Sie ist von Stabilität und als Prozess gekennzeichnet. Hat sich also vor langer Zeit entwickelt und wird auch noch einige Zeit anhalten, da man auch durch Besatzung religiöse Überzeugungen nicht ändern kann.
3 Wissenschaftlicher Gewaltbegriff vs. Alltäglicher Gewaltbegriff
Gerade am vorangegangen Beispiel des Irak beziehungsweise des Terrorismus, der hier was sich hier auf keinen Fall gegenseitig bedingen soll, ist
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nachzuvollziehen, wie wichtig ein breitgefächerter Gewaltbegriff ist. Nur so können Phänomene, wie der genannte Krisenherd adäquat untersucht werden. Konflikte die nicht auf persönlicher Missbilligung gründen wären ohne den wissenschaftlichen Gewaltbegriff nicht betitelbar und auch nur schwer greifbar.
Um zur anfänglichen Fragestellung nach der Gewalt im Irak zurückzukehren, soll darauf hingewiesen werden, dass die Frage nur insofern geklärt werden kann, as dass durch die Vielfältigkeit der Stämme im Irak eine Grundlage für kulturelle Gewalt vorhanden ist. Des Weiteren scheint klar, dass sich aufständische Gruppen gegen die Besatzung der USA wehren und letztendlich ist auch klar, dass kein Krieg ohne personelle Gewalt auskommt. Es gibt also Gewalt im Irak.
Allerdings muss klar sein, dass bei einem derart weit gefächerten Gewaltbegriff wohl kein Land gewaltfrei sein wird und nur aus dem Vorhandensein von Gewalt nicht auf terroristische Hintergründe oder ähnliches geschlossen werden kann.
Letztendlich kann uns ein solch erweiterter Gewaltbegriff nur dazu auffordern Gewalt zu untersuchen und ihre Gründe zu erfahren, um letztendlich durch das Verstehen von Ausschreitungen, Konfliktherde eindämmen zu können und so Gewalt und die ihr innewohnende soziale Ungerechtigkeit zu verringern.
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Primärliteratur:
Die nationale Sicherheitsstrategie der USA. Deutsche Fassung., S. 23.; Galtung, Johan, 1990: Cultural Violence. In: Journal of Peace Research, Jg.27, H.3, S. 291 - 305:
Galtung, Johan, 1983 (1969): Gewalt, Frieden und Friedensforschung. In: Ders.: Strukturelle Gewalt: Beiträge zur Friedensforschung. Reinbek bei Hamburg; Rowohlt, S. 7 - 36;
Gresh, Alain u.a. (Hrsg.), 2006: Atlas der Globalisierung: Die neuen Daten und Fakten zur Lage der Welt(deutsche Ausgabe), Berlin: Le Monde: diplomatischer Verlags- und Vertriebs GmbH., S. 122 - 124.; http://www.bpb.de/themen/P7YBKL,0,0,Weiterf%FChrende_Links_zum_Thema_ Terrorismus.html (Zugriff: 12.11.06).
Sekundärliteratur:
Bonacker, Thorsten; Imbusch, Peter, 2006: Zentrale Begriffe der Friedens- und Konfliktforschung: Konflikt, Gewalt, Frieden. In: Imbusch, Peter; Zoll, Ralf (Hrsg.): Friedens- und Konfliktforschung. Eine Einführung. (4., überarb. Aufl. ). Wiesbaden: VS, S. 67 - 142 (Auszug S. 67 - 106: Konflikt, Gewalt); Runciman, Walter G., 1980 (1966): Relative Deprivation und Social Justice. A Study of Attitudes to Social Inequality in Twentieth-Century. England: London u.a.: Routledge & Kegan Paul (Auszug S. 9 - 33: Relative Deprivation and the Concept of Reference Groups).
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Melanie Rottmüller, 2007, Konzeptionalisierung von Gewalt am Beispiel des Irakkonflikts, München, GRIN Verlag GmbH
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