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Intellectual Property Rights - Patentstrategien

Title: Intellectual Property Rights - Patentstrategien

Term Paper (Advanced seminar) , 2001 , 29 Pages , Grade: 2

Autor:in: Daniel Büchner (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing
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1. Einleitung

Mit der Erteilung eines Patents erlangt der Inhaber das rechtlich geschützte Monopol zur wirtschaftlichen Nutzung der gesicherten Erfindung. Bis zu 20 Jahre lang darf er nun die Erfindung exklusiv verwerten oder Lizenzzahlungen durch Dritte nutzen lassen. Als Gegenleistung (und Berechtigung) für dieses staatlich gewährleistete Monopol wird der Inhalt der Patentanmeldung spätestens nach 18 Monaten durch das Patentamt offen gelegt. Dadurch wird die Erfindung allgemein zugänglich gemacht und kann Ausgangspunkt weiterer technischer Entwicklungen werden (INSTI-Broschüre Nr. 9 2000, S. 7) .
Nicht nur Technologieunternehmen sehen sich regelmäßig mit der Fragestellung konfrontiert, wie sie mit eigenen Innovationen umgehen sollen. Nachdem die entwickelten Unternehmensleitlinien sich auch im betrieblichen Vorschlagswesen etablieren konnten ist dort eine Zunahme von Vorschlägen, Ideen mit dem Anspruch auf Schutz von Objekten und Technologien erkennbar. Im Zuge dessen wurde der Ruf lauter, Strategien zum optimalen Umgang mit Innovationen bereit zu stellen. Patentstrategien, deren Grundfunktion auf der Gewährung von Ausschließungsrechten an Erfindungen beruht, dienen der Entwicklung der wirtschaftlich erforderlichen Patentanmeldeaktivitäten in den jeweiligen Technologiefeldern. Neben dem volkswirtschaftlichen Nutzen der Patente, auf die hier nicht näher eingegangen werden soll, sind schützwürdige Innovation von zentraler Bedeutung für das Unternehmen selbst, sichern sie doch getätigte Investitionen (Patente und Rechte im Anlagevermögen) und haben Einfluss auf die Stellung des Unternehmens in der Region, am Markt, im Wettbewerb und selbst beim Personal. [...]

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Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. NUTZEN VON PATENTSTRATEGIEN

3. GEWERBLICHE SCHUTZRECHTE

3.1. PATENT

3.2. GEBRAUCHSMUSTER

3.3. GESCHMACKSMUSTER

3.4. MARKE

4. FUNKTION UND WIRKUNG VON PATENTIERUNGEN

4.1. FUNKTIONEN

4.1.1. Schutzfunktion

4.1.2. Publizitätsfunktion

4.1.3. Sperrfunktion

4.1.4. Lizenzfunktion

4.1.5. Reputationsfunktion

4.1.7. Motivierungsfunktion

4.2. WIRKUNG

4.2.1. Vorteile von Patentierung

4.2.2. Nachteile von Patentierung

5. STRATEGIEN ZUM SCHUTZ VON INNOVATIONEN

5.1. PATENTIERUNG

5.1.1. Benutzungsart

5.1.2. Räumliche Gestaltung

5.1.3. Zeitliche Gestaltung

5.2. ALTERNATIVER SCHUTZ VON ERFINDUNGEN

5.2.1. Veröffentlichung

5.2.2. Geheimhaltung

5.2.3. Gebrauchsmuster

5.3. STRATEGIEAUSWAHL

6. FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Bedeutung von Patentstrategien für Unternehmen und analysiert, wie durch den gezielten Einsatz gewerblicher Schutzrechte eine überlegene Wettbewerbsposition gesichert werden kann. Das primäre Ziel ist es, Entscheidungshilfen für den optimalen Umgang mit Innovationen unter betriebswirtschaftlichen Aspekten bereitzustellen.

  • Grundlagen und Funktionen gewerblicher Schutzrechte
  • Die verschiedenen Wirkmechanismen von Patentierungen
  • Aktive versus reaktive Schutzstrategien
  • Methoden der Patentanalyse und Strategieauswahl
  • Alternativen zum Patentschutz wie Veröffentlichung und Geheimhaltung

Auszug aus dem Buch

5.1.1. Benutzungsart

Gerade für eine Patentpolitik zur Erringung einer dauerhaft überlegenen Position sind zudem Sperr- und Vorratspatente potentiell bedeutsam, wobei es sich in beiden Fällen um Patente handelt, die durch die Nichtausübung der Benutzungsrechte gekennzeichnet sind (Huch 1997, S. 58).

Sperrpatente sind primär konkurrenzgerichtet Patente, die nicht genutzte Erfindungen sichern und Wettbewerbern den Zugang zu bestimmten Bereichen versperren sollen. Sie haben offensiven Charakter, wenn sie unter Nutzung der Angriffsfunktion von Patenten (Rahn 1994, S. 378 f.) – auf eine Patentierung der Alternativen patentierter Erfindungen anderer Marktteilnehmer – in der Regel wohl Konkurrenten – gerichtet sind. Sollen jedoch Umgehungserfindungen erschwert oder/und die FuE-Motivation des Wettbewerbs gesenkt werden, kommen defensive charakterisierte Sperrpatente zum Einsatz, die durch die Schutz- und Sperrfunktion des Patents, Abwandlungen der eigenen Erfindung schützen. Vorratspatente hingegen sind zur Nichtausübung angelegt, zumindest bis ökonomische Faktoren eine Ausübung zweckmäßig erscheinen lassen.

Die erste Strategie sieht das Patent als Monopol. Dabei handelt es sich um einen defensiven Ansatz, der darauf abzielt die eigene Erfindung zu verwenden und die geografische Ausweitung der (geplanten) Nutzung einzugrenzen.

Die zweite, offensive Möglichkeit betrachtet das Patent als Barriere. Geht es hier weniger um das eigene Recht an der Nutzung, so soll erreicht werden, dass der Wettbewerb behindert wird. Die geografische Ausweitung des Patentschutzes richtet sich in diesem Fall nach den Aktivitäten des Wettbewerbs.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Führt in die Bedeutung von Patenten als Monopolinstrument ein und beleuchtet das Dilemma zwischen Innovation und Kosten in Unternehmen.

2. NUTZEN VON PATENTSTRATEGIEN: Erläutert die strategische Relevanz von Patenten für die Wettbewerbsposition auf unterschiedlichen Aggregationsebenen.

3. GEWERBLICHE SCHUTZRECHTE: Bietet einen Überblick über die wichtigsten Schutzrechtsformen, insbesondere Patente, Gebrauchsmuster, Geschmacksmuster und Marken.

4. FUNKTION UND WIRKUNG VON PATENTIERUNGEN: Detaillierte Analyse der verschiedenen Funktionen von Patenten und deren vorteilhafte sowie nachteilige Wirkungen.

5. STRATEGIEN ZUM SCHUTZ VON INNOVATIONEN: Untersucht aktive und reaktive Strategien sowie die Auswahlmöglichkeiten zwischen Patentierung, Veröffentlichung und Geheimhaltung.

6. FAZIT: Führt die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit flexibler, analysegestützter Patentstrategien.

Schlüsselwörter

Patentstrategie, Schutzfunktion, Sperrfunktion, Lizenzfunktion, Innovationsschutz, Wettbewerbsposition, Basispatente, Patentanalyse, Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen, Gebrauchsmuster, Geheimhaltung, Veröffentlichung, Technologieführerschaft.

Hufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt die strategische Nutzung von Patenten und anderen Schutzrechten, um Innovationen in Unternehmen zu sichern und die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die verschiedenen Funktionen von Schutzrechten, der Vergleich zwischen aktiven und reaktiven Strategien sowie die Entscheidungsgrundlagen für den Schutz neuer Erfindungen.

Welches Ziel verfolgt die Untersuchung?

Das Hauptziel ist es, ein Verständnis für die operative und strategische Umsetzung von Patentschutzmaßnahmen zu schaffen, um Unternehmen bei der Wahl der richtigen Vorgehensweise zu unterstützen.

Welche Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung mit Fachliteratur sowie der Analyse von Patentstrategien mittels Portfoliomethode und strategischen Marktbetrachtungen.

Was behandelt der Hauptteil?

Der Hauptteil analysiert die Funktionen von Patenten (Schutz, Publizität, Sperre, Lizenz, Reputation, Motivation) und bewertet die Vor- und Nachteile der Patentierung im Vergleich zu Geheimhaltung und Veröffentlichung.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Patentstrategie, Schutz- und Sperrfunktion, Wettbewerbsvorteil, FuE-Investitionen sowie die Differenzierung zwischen Patentierung und alternativen Schutzmethoden.

Warum spielt die Sperrfunktion bei japanischen Anmeldern eine größere Rolle?

Japanische Unternehmen nutzen Patente strategischer zur Ausschaltung von Wettbewerber-Varianten, während in Europa und den USA oft ein größerer Teil der Schutzrechte tatsächlich wirtschaftlich verwertet wird.

Was ist das Hauptproblem bei der Entscheidung zwischen Patentierung und Geheimhaltung?

Die Patentierung erfordert eine Offenlegung der Erfindung, die Wettbewerbern Informationen liefert, während die Geheimhaltung zwar sofort und unbefristet schützt, aber bei Entdeckung keine Exklusivrechte gegenüber Dritten bietet.

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Details

Title
Intellectual Property Rights - Patentstrategien
College
Technical University of Berlin  (Fachbereich Wirtschaft und Management)
Course
Hauptseminar Marketing
Grade
2
Author
Daniel Büchner (Author)
Publication Year
2001
Pages
29
Catalog Number
V1175
ISBN (eBook)
9783638107372
ISBN (Book)
9783638937245
Language
German
Tags
Patent Gebrauchsmuster Geschmacksmuster Marke Patentwirkung Patentfunktion Patentierung Alternativer Schutz
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniel Büchner (Author), 2001, Intellectual Property Rights - Patentstrategien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1175
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