II
Inhaltsverzeichnis
Seite
Abbildungsverzeichnis III
Abkürzungsverzeichnis IV
1. Einleitung 1
2. Begriffserklärungen 2
2.1. Fusionen 2
2.2. Erfolgsfaktoren 2
3. Zielsetzungen der Unternehmen im Hinblick auf Fusionen 3
3.1. Synergieeffekte 3
3.2. Markterweiterung 4
3.3. Eigeninteressen 5
4. Die drei Phasen des Fusionsprozesses 5
4.1. Die strategische Analyse- und Konzeptionsphase 5
4.2. Die Transaktionsphase 6
4.3. Die Integrationsphase 7
5. Kritische Erfolgsfaktoren als zentrale Größe im Fusionsprozess 8
5.1. Due Dilligence 8
5.2. Personalmanagement 9
5.3. Unternehmenskultur 11
6. Praxisbeispiel DaimlerChrysler 13
7. Fazit 15
Literaturverzeichnis 16
Anhang: Abbildungen 18 18
III
Abbildungsverzeichnis
Seite
Abbildung 1: Fünf Fusionswellen 18
Abbildung 2: DaimlerChrysler: Die ideale Ergänzung in den internationalen
Automobilmärkten 18
IV Abkürzungsverzeichnis AG Aktiengesellschaft
M&A Mergers and Acquisitions
1
1. Einleitung
Kaum ein Wirtschaftsprozess prägt das aktuelle Zeitgeschehen so stark, wie Fusio- nen. Seit der industriellen Revolution traten immer wieder Phasen auf, in denen die- se Art von Unternehmenszusammenschlüssen konzentriert zu verzeichnen waren. Man spricht in diesem Zusammenhang von Fusionswellen. 1 Der bisherige Höhepunkt wurde in der Letzten, der fünften Fusionswelle, erreicht. Sie begann ungefähr 1993 und endete vorerst mit der weltweiten Wirtschaftskrise im Jahr 2001. Allerdings ist seit 2003 die Anzahl der Fusionen wieder steigend. Zu erwähnen ist bei dieser Fusi- onswelle, dass vermehrt internationale Zusammenschlüsse auftreten und die fusio- nierenden Konzerne in den meisten Fällen die gleiche Unternehmensgröße aufwei- sen. 2 Als Treiber dieser Fusionswelle lassen sich unter anderem die zunehmende Globali- sierung und die Liberalisierung der Weltmärkte nennen. Branchenübergreifend herrscht ein globaler Wettbewerb. 3 Das Ergebnis ist immer öfter eine so genannte Mega-Fusion, also ein Unternehmenszusammenschluss, bei dem die fusionierenden Unternehmen „vorher international tätig waren, oder durch die Fusion international tätig werden.“ 4 Eine Fusion ist allerdings nicht immer von Erfolg gekrönt, was verschiedene empiri- sche Studien belegen. Im Gegenteil, eine erhebliche Anzahl aller Fusionen scheitern, das heißt die mit der Fusion verbundenen Absichten werden nicht erreicht. 5 Ob die gesteckten Ziele eines Unternehmens bezüglich eines Zusammenschlusses letztendlich erreicht oder verfehlt werden, hängt in erster Linie von einer Reihe von Erfolgsfaktoren ab. Diese lassen sich zwar weder auf jede Fusion anwenden noch lassen sie sich pauschalisieren. Ihre Rolle in den einzelnen Phasen des Fusionspro- zesses kann jedoch erläutert und kritisch analysiert werden, was das Ziel dieser Hausarbeit ist. Darüber hinaus werden die Ziele sowie die zeitlichen Abschnitte einer Fusion dargestellt und erklärt. Das Praxisbeispiel der DaimlerChrysler-Fusion ver- deutlicht schließlich einige der bearbeiteten Aspekte.
1 siehe Abbildung 1: Fünf Fusionswellen, Anhang, S. 24.
2 Vgl. Budzinski, O./Kerber, W.: Megafusionen, Wettbewerb und Globalisierung, Stuttgart, 2003, S. 14. 3 Vgl. Middelmann, U.: Organisation von Akquisitionsprojekten, in: Picot, A./Nordmeyer, A./Pribilla, P. (Hrsg.): Management von Akquisitionen, Stuttgart, 2000, S. 106.
4 Budzinski, O./Kerber, W., 2003, S. 11.
5 Vgl. Dörr, T.: Grenzüberschreitende Unternehmensakquisitionen, Wiesbaden, 2000, S. 1.
2
2. Begriffserklärungen
2.1. Fusionen
Für das Verständnis des bearbeiteten Themas ist eine genaue Erklärung der auftre- tenden Begriffe unvermeidbar.
Die Fusion, auch unter dem englischen Begriff „Merger“ bekannt, ist eine besondere Form eines Unternehmenszusammenschlusses. Zwei oder mehrere fusionierende Unternehmen bilden ein neues, gemeinsames Unternehmen und verlieren dabei ihre vorherige wirtschaftliche und rechtliche Selbstständigkeit. 6 Der Begriff Fusion wird allerdings durch das deutsche Aktiengesetz noch genauer und enger definiert und ist darüber hinaus auch nur auf den deutschsprachigen Raum begrenzt. 7 Daher wird oft der Begriff Mergers & Acquisitions (M&A), also Ver- schmelzung und Übernahme, verwendet. Fusionen stehen demnach in engem Zu- sammenhang mit Akquisitionen.
Eine Akquisition wiederum beschreibt die Übernahme eines Unternehmens durch einen Käufer. Das übernommene Unternehmen (das Target) verliert daher, im Ge- gensatz zur Fusion, nur seine wirtschaftliche Selbstständigkeit, bleibt also rechtlich unabhängig. 8
2.2. Erfolgsfaktoren
Bei jedem wirtschaftlichen Prozess eines Unternehmens existieren bestimmte Fakto- ren, die je nach Beachtung, entscheidend zum Erfolg bzw. Misserfolg des Prozesses beitragen. Sie werden unter anderem als Erfolgs- oder auch Einflussfaktoren be- zeichnet. Erfolgsfaktoren müssen für jedes Vorhaben identifiziert werden und sind für alle konkurrierenden Wettbewerber gleich. 9 Im Fusionsprozess können Erfolgsfaktoren dazu beitragen, dass die Ziele, die sich die kooperierenden Unternehmen vor der Fusion gesteckt haben, erreicht werden.
6 Vgl. Grube, R./Töpfer, A.: Post Merger Integration, Stuttgart, 2002, S. 23.
7 Vgl. Seidel, G. R.: Kritische Erfolgsfaktoren bei Unternehmensübernahmen, Wiesbaden, 1995, S. 8.
8 Vgl. Grube, R./Töpfer, A., 2002, S. 23.
9 Vgl. Pümpin, C.: Strategische Erfolgspositionen, Bern, 1992, S. 112.
Arbeit zitieren:
Rebecca Baedorf, 2006, Erfolgsfaktoren von Fusionen, München, GRIN Verlag GmbH
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