Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 3
2. Was ist ein Jugendtrainer? 4
2.1 Wie und warum wird man Jugendtrainer? 4
2.2 Was sind die Aufgaben eines Jugendtrainers? 5
3. Auf welche Weise können Jugendtrainer die sporttreibenden Jugendlichen durch
ihr Verhalten emotional und erzieherisch beeinflussen? 8
3.1 positiv 8
3.2 negativ 9
4. Zusammenfassung und kritische Stellungnahme 10
5. Literaturverzeichnis 13
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1. Einleitung
In Deutschland gibt es fast 600.000 eingetragene Vereine. In fast allen wird auch Jugendarbeit betrieben. Das Sporttreiben im Verein bedeutet für viele Jugendliche einen großen Anteil ihrer Freizeit dort zu verbringen. Der Jugendtrainer ist folglich eine besondere Figur in diesem System und seine Arbeit für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen in Sportvereinen sehr wichtig, da er großen Einfluss auf ihr Verhalten ausüben kann. Diese Beziehung soll an Hand von Untersuchungen, insbesondere denen von THIEL & ROSSMANN, in der Hausarbeit thematisiert werden. Hierzu wird zunächst einmal kurz eingegrenzt was ein Jugendtrainer überhaupt ist. In diesem Zusammenhang soll geklärt werden, wie jemand dazu kommt einen solchen Posten zu ergreifen - was also seine Motivation für diese Tätigkeit ist. Im weiteren Zusammenhang zur Person des Jugendtrainer an sich, stellt sich die Frage, welche Aufgaben dieser zu erfüllen hat - sei es aus Sicht des Vereins, der Eltern oder der Jugendlichen selbst. Dabei können diese auch differenzierte Blickwinkel haben. Von daher erscheint eine eindeutige Aufgabenstellung nicht immer einfach. Nachdem die Person des Jugendtrainers und dessen Aufgaben erläutert wurden, soll im folgenden Kapitel 3 auf den Einfluss seines Verhaltens und seiner Arbeit auf den Sporttreibenden auf erzieherischer und emotionaler Ebene untersucht werden. In wieweit lassen sich Rückschlüsse negativen oder positiven Verhaltens Jugendlicher im Sport auf ihren Trainer zurückführen? Was sollte ein Trainer tun und wie sich verhalten damit die Jugendlichen zugleich Spaß und Erfolg am Sport haben? Kann der Trainer erzieherisch tätig sein und das Verhalten des Jugendlichen über die Zeit im Verein hinaus beeinflussen? Was ist dabei der derzeitige Ist- und was der Soll-Zustand? All diese wichtigen Fragen werden in diesem Kapitel anhand einer Gegenüberstellung Positiven und des Negativen versucht zu klären. Die Ausführungen basieren dabei auf verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen durch Umfragen und Beobachtungen.
Zuletzt werden noch mal die zentralen Punkte zusammengefasst und mit einer kritischen Stellungnahme betrachtet. Dabei fließen auch meine eigenen Erfahrungen als Jugendtrainer im Basketball vergleichend mit ein.
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2. Was ist ein Jugendtrainer?
Der Jugendtrainer ist in der Regel eine erwachsene Person die in einem Sportverein jugendliche Sportler betreut. Er wird dieses rein ehrenamtlich neben dem Job tunmeistens bekommt er allerdings dafür eine Aufwandsentschädigung. Es gibt aber auch hauptberufliche Jugendtrainer, die mit diesem Posten ihren Lebensunterhalt verdienen. Dies ist allerdings eher selten der Fall und geht oft in den Bereich des Leistungssports.
Der Jugendsport in Vereinen ist die größte organisierte Freizeitbetätigung der Jugendlichen. Daher hat der Jugendfreizeitsport auch eine große erzieherische Bedeutung. Jugendtrainer bekommen dadurch auch eine als ergänzende und konkurrierende Bezugsperson zum Elternhaus und der Schule. Sie prägen durch ihr Verhaltens und Trainingsgestaltung auf pädagogische Weise die Jugendlichen und nehmen auf ihre soziale, emotionale und kognitive Entwicklung Einfluss (ROSSMANN & THIEL 1980: 93).
Ein Jugendtrainer kann im Vergleich zum Sportlehrer seine Sportart für die er sich engagieren möchte frei wählen. Diese Sportart ist meistens auch die Spezialsportart dieses Trainers, er hat also Spaß daran und fühlt sich in seiner Materie sicher. Er hat dabei auch deutlich homogenere und kleinere Gruppen zu betreuen als ein Sportlehrer. Außerdem hat er den Vorteil, dass die Jugendlichen freiwillig zum Training kommen und Spaß daran haben. Es gibt zwar immer wieder Übungen, die nicht gefallen, aber es werden keine komplett anderen Sportarten wie im Schulsport durchgeführt (MERTINS 2001: 7).
Der Jugendtrainer verkörpert auch eine Sozialfigur. Er ist also nicht nur ausgewiesener Sportfachmann, sondern auch stiller Helfer in Lebenssituationen, die Kinder und Jugendliche belastend empfinden. Er ist Freund und Förderer. Er vermittelt eine gewisse Sichtweise des Sports und qualifiziert und stigmatisiert. Er sollte für die Kinder/ Jugendlichen da sein, mit Rat und Tat zur Seite stehen und dabei auch als Vorbild fungieren (BRINKHOFF & SACK 1999: 121).
2.1 Wie und warum wird man Jugendtrainer?
Es stellt sich die Frage, wie jemand überhaupt dazu kommt einen solch zeitintensiven, teilweise mit Stress und Kosten verbundenen Posten zu übernehmen, in der Regel sogar ehrenamtlich.
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Nils Christians, 2007, Jugendtrainer - Lehrer sein im Sport, Munich, GRIN Publishing GmbH
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