Das Reiseverhalten von Senioren und Anforderungen an die Produktgestaltung im Flugverkehr
Inhaltsverzeichnis
Abstract 1
1 Einführung 2
1.1 Aktualität 2
1.2 Begriffsbestimmung 2
2 Der Tourismus in Deutschland 3
2.1 Aktuelle Daten zum Tourismus 3
2.2 Demographischer Wandel in Deutschland 5
2.3 Sozio-ökonomische Faktoren 6
3 Der Seniorentourismus in Deutschland 7
3.1 Das Reiseverhalten der Senioren 7
3.2 Die Anforderungen der Senioren an die Produktgestaltung 8
4. Das touristische Transportwesen: Flugverkehr 9
4.1 Der Flugverkehr in Deutschland 9
4.2 Senioren im Flugverkehr 10
4.2.1 Informationsbeschaffung der Senioren zur Reisebuchung 10
4.2.2 Anforderungen von Senioren an die Produktgestaltung im Flugverkehr 10
4.3 Die Handhabung der Senioren im Flugverkehr 11
4.3.1 Voraussetzungen für den Umgang mit Senioren im Flugverkehr 11
4.3.2 Praxisbeispiele: Umgang mit Senioren ausgewählter Fluggesellschaften 12
5 Fazit 13
Das Reiseverhalten von Senioren und Anforderungen an die Produktgestaltung im Flugverkehr
Abstract
1
Das Reiseverhalten von Senioren und Anforderungen an die Produktgestaltung im Flugverkehr
1 Einführung
1.1 Aktualität
Der Beitrag fokussiert das Reiseverhalten von Senioren und die Anforderungen an die Produktgestaltung im Flugverkehr anhand aktueller statistischer Zahlen und Kennziffern.
1.2 Begriffsbestimmung
Die Begriffe „Tourismus, Senioren, Senioren im Reiseverkehr, Seniorentourismus, Seniorenmarketing, demographischer Wandel, Flugverkehr, Reiseintensität, Reise- häufigkeit sowie Person mit eingeschränkter Mobilität“ werden sowohl im allge- meinen Sprachgebrauch als auch in der wissenschaftlichen Literatur wie folgt be- trachtet:
Tourismus: „Tourismus umfasst die Aktivitäten von Personen, die an Orte außer- halb ihrer gewohnten Umgebung reisen und sich dort zu Freizeit-, Geschäfts- oder bestimmten anderen Zwecken nicht länger als ein Jahr ohne Unterbrechung aufhal- ten“ (Quelle: WTO 1993 in: Freyer 2006, S. 2).
Senioren: Eine genaue Bezeichnung für den Begriff der Senioren gibt es nicht, da sich die Literatur nicht einig ist, ab wann die Altersgrenze definiert werden kann. Die neuesten Bezeichnungen für Senioren, auf die sich die Literatur geeinigt hat, sind die Best Ager, Baby Boomer oder die 50plus Generation. Allerdings bezeich- nen die meisten Autoren Menschen die über 50 sind als Senioren, da der Berufsaus- stieg in greifbarer Nähe ist und die Kinder in der Regel das Elternhaus verlassen haben (Vgl. Trobisch 2006, S. 7). Bei den Senioren handelt es sich um eine sehr heterogene Gruppe, die sich nach Alter, Mobilität, Einkommen, Erfahrungen, Be- dürfnisse etc. erheblich differenzieren (Vgl. C-B-R 2004, S. 30).
Seniorentourismus: Unter dem Begriff Seniorentourismus fallen Personen über 60 Jahre, die nicht mehr erwerbstätig sind und am Tourismus teilnehmen (Vgl. Opa- schowski 2001, S. 26).
Seniorenmarketing: Seniorenmarketing ist auf die Zielgruppe der Senioren ausge- richtet. Im Allgemeinen sind dies Menschen über 50 Jahre. In der Literatur wird un- terschieden zwischen integrativem bzw. integriertem (Welche Werbelinie soll ver- folgt werden und welche Mittel werden dafür eingesetzt?) und explizitem bzw. rei- nem (direkte Ansprache eines speziell positionierten Angebots an ältere Menschen gerichtet) Seniorenmarketing (Vgl. Trobisch 2006, S. 15).
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Das Reiseverhalten von Senioren und Anforderungen an die Produktgestaltung im Flugverkehr
Demographischer Wandel: Der demographische Wandel bezeichnet eine Verän- derung der Alterszusammensetzung, bzw. eine Verschiebung der Bevölkerungs- struktur innerhalb einer Gesellschaft. Hervorgerufen werden kann dieses durch Na- turkatastrophen, Kriege, Veränderungen der Geburtenrate und Verbesserung der Gesundheitsversorgung (Vgl. Pack et al 2000, S. 8).
Flugverkehr: Unter Flugverkehr versteht man aller Vorgänge, die der Ortsüberwa- chung von Personen, Fracht und Post auf dem Luftweg dienen. Eingeschlossen werden mit dem Begriff Flugverkehr alle mit der Ortsveränderung unmittelbar oder mittelbar verbundenen Dienstleistungen (Sterzenbach/Conrady 2003, S. 3).
Reiseintensität: „Anteil der Bevölkerung über 14 Jahre, der im Laufe eines Jahres mindestens eine Urlaubsreise unternommen hat“ (Opaschowski 2001, S. 25).
Reisehäufigkeit: Die Reisehäufigkeit beschreibt die Anzahl der im Laufe eines Jahres unternommenen Urlaubsreisen pro Reisenden. Dabei sagt sie etwas darüber aus, wie oft die gleiche Person – älter als 14 Jahre - innerhalb eines Jahres eine Ur- laubsreise gemacht hat (Vgl. Opaschowski 2001, S. 25).
Person mit eingeschränkter Mobilität: „Person mit eingeschränkter Mobilität ist eine Person, deren Mobilität bei der Benutzung von Beförderungsmitteln wegen einer körperlichen (sensorischen oder motorischen, dauerhaften oder zeitweiligen) Behinderung, einer geistigen Behinderung oder Beeinträchtigung wegen anderer Behinderungen oder aufgrund des Alters eingeschränkt ist […] (EG-Verordnung Nr.1107/2006)“ (Vgl. airberlin.com).
2 Der Tourismus in Deutschland
2.1 Aktuelle Daten zum Tourismus
Um aktuelle Daten bezüglich des Tourismus in Deutschland entnehmen zu können, kann unter anderem die Reiseanalyse (RA) herangezogen werden.
Die Reiseanalyse, die seit 1970 kontinuierlich jährlich durchgeführt wird, ist eine bevölkerungsrepräsentative Befragung, die das Urlaubs- und Reiseverhalten sowie die Urlaubsmotive und –interessen der Deutschen erfasst und beschreibt. Dabei be- zieht sich die durchgeführte Untersuchung auf Urlaubs- und Kurzurlaubsreisen, wobei Urlaubsreisen länger als fünf Tage sind und Kurzurlaubsreisen zwischen zwei bis vier Tagen betragen. Genutzt wird die Reiseanalyse vor allem von Reise- veranstaltern, Hotelketten, regionale, nationale und internationale Tourismusorga- nisationen, Ministerien und Verlage.
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Quote paper:
Jennifer Russell, 2008, Das Reiseverhalten von Senioren und Anforderungen an die Produktgestaltung im Flugverkehr, Munich, GRIN Publishing GmbH
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