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Der „looking glass effect“, das „Spiegel–Selbst“ oder das „reflected self“

Title: Der „looking glass effect“, das „Spiegel–Selbst“  oder das „reflected self“

Excerpt , 2008 , 2 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Johannes Tiegel (Author)

Sociology - General and Theoretical Directions
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Dieser Essay behandelt das Thema : Der „looking glass effect“ , das „Spiegel – Selbst“ oder das „reflected self“

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Der „looking glass effect“, das „Spiegel – Selbst“ oder das „reflected self“

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Ausarbeitung dient der theoretischen Erläuterung des Konzepts des „looking glass effect“ (Spiegel-Selbst) von Charles Horton Cooley, um den Prozess der Identitätsbildung durch interpersonelle Spiegelungsprozesse innerhalb des symbolischen Interaktionismus verständlich zu machen.

  • Herleitung des Konzepts aus der Theorie von William James
  • Definition der drei zentralen Vorgänge der Selbstwahrnehmung
  • Einfluss der sozialen Umwelt und Rollenübernahme auf das Selbstverständnis
  • Abgrenzung zum Begriff „taking the role of the other“
  • Einordnung in den theoretischen Kontext des symbolischen Interaktionismus

Auszug aus dem Buch

Der „looking glass effect“, das „Spiegel – Selbst“ oder das „reflected self“

Der „looking glass effect“ geht auf Charles Horton Cooley zurück, der diesen Begriff in seinem Buch „Human nature and the social Order“ entwickelte. Cooley greift hierbei auf das von William James schon bestehende Konzept des "Selbst" zurück. James hatte die Idee, dass Personen in der Lage sind ihre eigene Person als Gegenstand ihrer Wahrnehmung und Bewertung zu machen. Das Subjekt das handelt, wird so zum Objekt der Betrachtung. Die Summe aller Vorstellungen die ein Mensch durch Kommunikation mit anderen erworben hat, bezeichnet er als „ Social Self“. Cooley präzisierte und entwickelte dieses Konzept zu seinem Begriff des „ Spiegel Selbst“ weiter . Dies besagt, dass wir uns in die Gedanken eines Anderen hineinversetzen um uns selbst zu sehen und zu beurteilen zu können.

Um dies zu tun sind drei wesentliche Vorgänge notwendig. Erstens müssen wir uns eine Vorstellung davon bilden, wie wir selbst auf andere wirken. Zweitens ist es erforderlich, dass wir uns ausmalen können , wie andere unser Verhalten beurteilen. Und drittens müssen wir (das Individuum) eine emotionale Haltung zu den Vorstellungen der Anderen annehmen. Wesentlich ist demnach, dass wir uns vorstellen können wie andere unser Verhalten beurteilen könnten und wie wir emotional zu dieser Beurteilung stehen. Die Reaktionen unserer Handlungspartner spiegeln unser Verhalten (so wie es der andere wahrgenommen hat) wieder.

Zusammenfassung der Kapitel

Der „looking glass effect“, das „Spiegel – Selbst“ oder das „reflected self“: Dieses Kapitel erläutert die Entstehung des Selbst durch interpersonelle Wahrnehmungsprozesse und definiert die drei notwendigen Schritte der Selbstspiegelung sowie die Bedeutung der sozialen Interaktion für die Identitätsbildung.

Schlüsselwörter

Looking glass effect, Spiegel-Selbst, Charles Horton Cooley, William James, Selbst, Social Self, Identität, Interaktionismus, Soziologie, Wahrnehmung, Rollenspieler, Sozialpsychologie, Identitätsbildung, Symbolischer Interaktionismus, Fremdwahrnehmung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit erläutert das soziologische Konzept des „Spiegel-Selbst“ (looking glass effect) nach Charles Horton Cooley.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Thematisiert werden die Konzepte des Selbst, die interpersonelle Wahrnehmung, der Prozess der Spiegelung durch andere sowie die Grundlagen des symbolischen Interaktionismus.

Was ist das primäre Ziel dieser Ausarbeitung?

Ziel ist es, den Entstehungsprozess der Identität durch die Spiegelung des eigenen Verhaltens in der Reaktion anderer verständlich zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode liegt dem Text zugrunde?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung und Definition soziologischer Fachbegriffe basierend auf der Literatur von Cooley, James und anderen Sozialwissenschaftlern.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit den drei Schritten der Selbstwahrnehmung und dem Unterschied zwischen dem „Spiegel-Selbst“ und dem Konzept des „taking the role of the other“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Spiegel-Selbst, Identitätsbildung, Interpersonelle Wahrnehmung und Symbolischer Interaktionismus.

Was unterscheidet das „Spiegel-Selbst“ von der „Rollenübernahme“?

Während die Rollenübernahme das aktive Einnehmen der Perspektive des Anderen erfordert, beschränkt sich das „Spiegel-Selbst“ auf das Beobachten der Reaktionen anderer auf das eigene Handeln.

Wie entsteht das Selbst nach dem hier beschriebenen Ansatz?

Das Selbst entsteht durch ein kontinuierliches Wechselspiel von Spiegelungen, bei dem die eigene Identität ständig durch die Wahrnehmung der Wirkung des eigenen Tuns auf andere gewandelt wird.

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Details

Title
Der „looking glass effect“, das „Spiegel–Selbst“ oder das „reflected self“
College
Johannes Gutenberg University Mainz
Course
Grundzüge der Soziologie
Grade
1,0
Author
Johannes Tiegel (Author)
Publication Year
2008
Pages
2
Catalog Number
V117893
ISBN (eBook)
9783640209187
Language
German
Tags
Grundzüger Soziologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Johannes Tiegel (Author), 2008, Der „looking glass effect“, das „Spiegel–Selbst“ oder das „reflected self“, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/117893
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