Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis III
Abk ürzungsverzeichnis IV
Symbolverzeichnis V
1 Einleitung 1
1.1 Gegenstand und Zielsetzung der Arbeit 1
1.2 Aufbau der Arbeit. 2
2 Lagerhaltungsstrategien. 3
3 Inventory Pooling 4
3.1 Definitionen aus der Literatur 4
3.2 Ausprägungen von Inventory Pooling. 5
3.3 Vor- und Nachteile dezentraler und zentraler Lagersysteme 5
3.3.1 Die Leistungssicht 6
3.3.2 Die Kostensicht 6
3.3.3 Verbundsysteme: Kombination der Vorteile. 7
3.4 Einsparpotentiale bei kooperativer Lagerhaltung. 8
3.4.1 Einsparpotential durch Zentralisierung: Eine Herleitung. 8
3.4.2 Auswirkungen auf den Sicherheitsbestand. 10
3.4.3 Auswirkungen auf den Servicelevel 10
3.4.4 Die korrelierende Nachfrage 11
4 Ausblick. 13
Literaturverzeichnis 14
Anhang 15
II
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Vier unterschiedliche Lagerhaltungsstrategien
Abbildung 2: positiv und negativ korrelierte Nachfrageverteilung.
Abbildung 3: Zusammenfassung von positiv und negativ korrelierter
Abbildung 4: Verteiltes vs. Zusammengelegtes Distributionssystem
Abbildung 5: Tabelle der kumulierten Wahrscheinlichkeiten für die Standard-
Normalverteilung N(0,1)
III
Abkürzungsverzeichnis
SCM Supply Chain Management DC Distributionszentrum
IV
1 Einleitung
1.1 Gegenstand und Zielsetzung der Arbeit
Im Zuge der Globalisierung und der rasanten Technologieentwicklung steigt der Kostendruck auf die Unternehmen. 1 Infolgedessen steigt die zunehmende Orientierung an Produktionsfaktoren wie Material oder Information, welche in der Vergangenheit nur unzureichend oder gar nicht berücksichtigt wurden. 2
So ist es auch nicht verwunderlich das eine Studie Namens Comprie 3 , die 1995 in der Automobilindustrie durchgeführt wurde, unter anderem zu dem Ergebnis kommt, dass ein Informationsaustausch zwischen den Automobilzulieferern und deren Sublieferanten so gut wie gar nicht stattfindet. Zudem gibt es keine Kooperationen zwischen Zuliefern, z.B. In der Form gemeinsamer Lagerhaltung zum Abfangen von Bedarfsspitzen, bzw. wurde ihnen zu dieser Zeit nur sehr geringe Bedeutung beigemessen.
Eine häufig auftretende Folge dieser informatorischen Isolation ist der in der Literatur oft beschriebene Bullwhip-Effekt. 4
Diese Sichtweise hat sich jedoch infolge der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien und dem oben erwähnten zunehmenden Kostendruck grundlegend gewandelt. Ansätze wie das Supply Chain Management (SCM) versuchen durch eine prozessuale Integration von Leistungen und Informationen, Wettbewerbsvorteile für alle Beteiligten entlang einer Wertschöpfungskette 5 zu generieren. 6 So setzte sich z.B. die Intel Corporation 2002 das Ziel ihre Material(haltungs)kosten bei gleichzeitiger Steigerung des Servicelevels (Lieferbereitschaft, Lieferfähigkeit) drastisch zu senken. Die Lagerhaltungskosten betrugen zu diesem Zeitpunkt ca. 2,3 Billionen Dollarimmerhin 8,5 % des Jahresumsatzes. Intel schaffte es durch eine verbesserte Prognose und
1 Vgl. Pfohl, H.-Chr. (2000), S. 48
2 Beim Produktionsfaktor Material stand bis in den letzten Jahren nur der Preis als Kosteneinflussfaktor im
Mittelpunkt. Der Kosteneinflussfaktor Menge, welcher sich in den Lagerbeständen ausdrückt, wurde nicht
beachtet. Information wurde neben den klassischen Produktionsfaktoren Arbeit, Betriebsmittel und Material
überhaupt nicht als solches gesehen (Vgl. Pfohl, H.-Chr. (2000), S. 49)
3 COMPRlE-Studie: Denken in Wertschöpfungsketten: Schlank, aber für die Zukunft noch nicht fit genug
4 Aufgrund der lokalen Verarbeitung von Nachfrageinformationen auf jeder Stufe kommt es zu einer verzögerten
Reaktion bei Änderungen von Kundenbedarfen. Dies hat zur Folge, dass Überbestände als auch Überkapazitäten
auf den einzelnen Wertschöpfungsstufen aufgebaut werden um Planungsunsicherheiten abzufangen.
Nachfrageschwankungen führen somit zu minder ausgelasteten bzw. überlasteten Kapazitäten, was sich
letztendlich in hohen, aber vermeidbaren Kosten bzw. einem ungenügenden Servicegrad niederschlägt. (Vgl.
Alicke, K. (2003), S. 99)
5 Wertschöpfungskette entspricht hier dem englischen Begriff Supply Chain
6 Vgl. Müller, M. (2005), S. 1ff.
1
Arbeit zitieren:
Michael Pflugfelder, 2007, Fünfte Analyse des Rationalisierungspotentials einer kooperativen Lagerhaltung (Inventory Pooling), München, GRIN Verlag GmbH
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