Inhalt
0. Einleitung
1. Sachanalyse
1.1. Die Wahrnehmung
1.2. Die visuelle Wahrnehmungsfähigkeit als eine trainierbare Komponente der
Wahrnehmung
1.3. Die visuelle Wahrnehmung und das Wahrnehmungslernen nach Gibson und
Gibson
1.4. Lehrplanbezug
1.5. Zur Klassensituation
2. Überlegungen im Vorfeld und Aufbau der Sequenz
2.1. Anmerkungen zum Praxisteil
2.2 Unterrichtspraktische Durchführung -zur Wahrnehmungsdifferenzierung
3. Der Test
3.1. Erste Durchführung des Tests
3.2. Erste Auswertung des Testes
4. Erste Erkenntnis: Alternativlösungen verwirren und bringen kein eindeutiges
Ergebnis
4.1. Zweite Erkenntnis: Die Blickrichtung beim „Lesen eines Bildes“
4.2. Erkenntnis: Bedeutung von Vorwissen bezüglich der visuellen Wahrnehmung
4.3. Dritte Erkenntnis: Wahrnehmung und Wissen beeinflussen sich wechselseitig
4.4. Vierte Erkenntnis: Visuelle Orientierung nach Signalfarben - Prägnanztendenzen
4.5. Fünfte Erkenntnis: Wahrnehmungslernen als Differenzierungsleistung
4.6. Sechste Erkenntnis: Wahrnehmung und Konzentration bzw. Aufmerksamkeit
beeinflussen sich wechselseitig
2
5. Der Test im zweiten Durchgang - Auswertung des Testes
5.1. Auswertung und Teilergebnisse 1
5.2. Auswertung und Teilergebnisse 2
5.3. Zusammenfassung der Testergebnisse
5.4. Allgemeines Fazit
5.5. Ausblick
6. Schluss
7. Literatur
8. Anhang
3
0. Einleitung
„Jedes Objekt oder Ereignis kann Anlass intensiver Auseinandersetzung sein, wenn es der Erweiterung unserer Erfahrung und Erkenntnis entspricht. Es gibt keine Formen die keine Bedeutung haben. Im vermeintlichen Chaos unserer Umwelt, ist es nötig, sehen zu lernen (...)“ 1 In Unserer Heutigen Gesellschaft herrscht, vornehmlich bedingt durch die Medien eine visuell dominierende Reizüberflutung. Ein Verweilendes Betrachten einzelner Bilder ist, allein durch die Bewegtheit der Bilder aus visuellen und audio- visuellen Medien in konzentrierter Weise kaum mehr möglich. Das Sehen, das genaue, konzentrierte Hinsehen auf ein bestimmtes Bild muss neu erlernt werden in dem alltäglichen überfüllten Hier. Gerade aber das verweilende Betrachten, das „Verlangsamen des Blickes“ und die konzentrierte Auseinandersetzung mit Formzusammenhängen in „stillen Bildern“, haben entscheidende Auswirkungen auf das Lernen, das sich Aneignen der Welt nicht nur im künstlerisch ästhetischen Bereich, sondern auch in vielen anderen Fächern im schulischen Aufgabenkreis. Wahrnehmung ist nicht nur Basis eines jeden Gestaltungsprozesses, sondern - weil Wahrnehmung subjektiven Einflüssen unterliegt - auch Grundlage jeder Argumentation. Deshalb lässt sich die Sensibilisierung der Wahrnehmung beziehungsweise die Steigerung der Wahrnehmungsfähigkeit durchaus als Lehrziel der Gestaltungs- und Darstellungslehre bzw. der Kunsterziehung- vielleicht auch als
übergeordnetes Ziel jeder Lehre - betrachten, neben anderen wichtigen Zielen. Gerade aber der künstlerische - ästhetische Bereich bietet eine Grundlage die Wahrnehmungsfähigkeit zu differenzieren und fordert dieses spezifische Sehenlernen lehrplantechnisch auch. Stellt man die Förderung von Wahrnehmungsfähigkeit in den Vordergrund, so ließe sich die Effizienz einer Kunsterziehung daran messen, inwieweit es zu einer Sensibilisierung von Wahrnehmung kommt - wenn es ist überhaupt möglich ist, die Wahrnehmungsfähigkeit zu beeinflussen.
1. Sachanalyse
1.1. Die Wahrnehmung
„Wahrnehmung bezeichnet im Allgemeinen den Vorgang der bewussten Aufnahme von Informationen eines Lebewesens über seine Sinne. Auch die aufgenommenen und
1 K. Eid, M. Langer. H. Ruprecht, Grundlagen des Kunstunterrichts, eine Einführung in die
Kunstdidaktische Theorie und Praxis, Paderborn, München, Wien, Zürich, 1996, S. 19
4
ausgewerteten Informationen selbst werden gelegentlich Wahrnehmungen oder Perzepte genannt(…)“ 2 Der Begriff „Wahrnehmung“ ist etymologisch auf das althochdeutsche „wara neman“ zurückzuführen, was in seiner ursprünglichen Bedeutung so viel heißt, wie „einer Sache Aufmerksamkeit schenken“ 3 Wahrnehmung „(…) ermöglicht es dem Menschen, sich in seiner Umwelt zurechtzufinden“ 4 , durch sie können wir „agieren und handeln“ 5 , sie bezweckt also die Handlungsfähigkeit des Menschen in seiner Umwelt. Wahrgenommen wird mit verschiedensten, kooperierenden 6 Sinnen, dazu zählen neben dem „Sehen“, „Hören“, den „Empfindungen der Haut“, „Geruch“, „Geschmack“ auch
die„Körperbewegung“, „Gleichgewicht“ und die „Empfindungen der inneren Organe“ 7 . Oft meint Wahrnehmung vor allem die visuelle Wahrnehmung. Die Bedeutung der visuellen Wahrnehmung unterstreicht beispielsweise die Tatsache, dass viele Lehrbücher zum Thema Wahrnehmung vorrangig das visuelle System, dann das auditive beschreiben, weitere Sinne werden eher zweitrangig behandelt. 8 Für die weitere Betrachtung ist für mich ausschließlich die visuelle Wahrnehmung von Bedeutung. Dadurch soll jedoch das Primat des Sehens gegenüber den anderen Sinnen nicht unterstrichen werden. Dies ergibt sich schlicht aus der von mir gewählten fachlichen Orientierung, der Kunsterziehung, welcher diese Ausführung entspricht. Die im Unterricht behandelten Themen und die von den Schülern erarbeiteten Produkte sind in erster Linie über den visuellen Sinn wahrzunehmen, oder können zumindest keinesfalls ohne ihn wahrgenommen werden. Sucht man nach Definitionen zum Begriff Wahrnehmung, zeigt es sich, dass sie eng verknüpft sind mit der Frage nach dem Vorgang des Wahrnehmens. Letztlich unterscheiden sie sich auch dahingehend. Guski beschreibt zur Frage, wie wir Information 9 über unsere Welt erhalten, vier grundlegende Theorien: Den Ansatz der „Gestaltpsychologie“ zu Beginn des 20. Jahrhunderts, den Ansatz der „Informationsverarbeitung“, den „ökologischen Ansatz“ von James Jerome Gibson und Ulric Neissers „Wahrnehmungszyklus“ als von ihm selbst bezeichnete
2 http://de.wikipedia.org/wiki/Wahrnehmung
3 Brockhausonline:http://www.brockhaus.de/brockhaussuche/index.php?begriff=wahrnehmung
&bereich=inhalte&x=36&y=13; Brockhaus Naturwissenschaft und Technik.Bibliografisches Institut
& F. A. Brockhaus AG Mannheim und Spektrum Akademischer Verlag GmbH, Heidelberg 2003
4 Brockhaus online: ebd
5 Goldstein, E. Bruce, Wahrnehmungspsychologie, Ritter, Manfred (Hrsg.), 2.Aufl., Heidelberg
Berlin 2002, S.35
6 zur Zusammenarbeit der Sinne; Guski, Rainer, Wahrnehmen - ein Lehrbuch, Stuttgart Berlin Köln
1996, 1996, Kapitel 8, S.315
7 Zimbardo, Philip, Psychologie, Hoppe-Graff, Siegfried, Keller, Barbara, (Hrsg.), Berlin,Heidelberg
1992, S.143
8 vergleiche hierzu: Zimbardo, 1992, Kapitel 4 zur Wahrnehmung, S.137-191
9 Information meint: „optische Information“, aber auch „Information zum Handeln“; Guski, 1989,
S.51-52
5
„Kompromissposition“ zwischen den letzten beiden Ansätzen. 10 Der Ansatz der Informationsverarbeitung und der ökologische Ansatz haben sich aus einer Diskussion um die Gestaltpsychologie entwickelt. 11 Verschiedene Definitionen werden von Seiten der verschiedenen Wahrnehmungstheorien auf jeweils eigenem „Terrain“ gegeben. Dennoch möchte ich hierbei der fachlichen Zuordnung dieser Arbeit entsprechend auf eine Definition von Wahrnehmung aus dem kunstpädagogischen Bereiche zurückgreifen um diesen relativ nebulösen Begriff ein Gesicht geben zu können. „Visuelle Wahrnehmung ist ein komplexer, aus Sinnesempfindungen und Erfahrungskomponenten bestehender, im Wesentlichen psychischer Prozess, der uns über die Außenwelt informiert(...). Die Abbildungen von Außen werden mit „inneren“ Vorstellungen, Erfahrungen und Wünschen in einem dynamischen Prozess verschmolzen(...)“ 12 Diese Definition von Wahrnehmung besagt, dass bei visuellen Sinneseindrücken nicht ausschließlich das Auge tätig ist, sondern eine Vielzahl an Mechanismen in diesen Prozess mit eingebunden sind. So werden hierbei Imagination, Einsichten in bestimmte Gefühle die das wahrgenommene Objekt betreffen sowie inneren Anliegen als psychische Komponenten mit dem reinen Sinneseindruck auf der Netzhaut des Auges in Zusammenhang gebracht. Allein diese Definition zeigt bereits, dass sich die visuelle Wahrnehmung über den bewusst registrierten äußeren Reiz hinausbewegt. “Bewusst heißt, dass wir in der Lage sind den Sinneseindruck zu verbalisieren (= in Begriffe um zusetzten), Zusammenhänge herzustellen, die Aufmerksamkeit zu konzentrieren und zu reagieren, nach einem Plan, der frühere Erfahrungswerte berücksichtigt und letztlich also an die Umwelt anzupassen, wie das mit einfachen Reflexen nicht möglich wäre(...)“ 13 Durch bewusste Konzentration, bewusstes Aufmerksamwerden wird die Bedeutung von „stillen Bildern“ klar. Nur stehende unbewegte Bilder ermöglichen eine tiefergreifende Kommunikation mit dem Objekt und ein Denken über das Objekt und bedingen alle, von Veil erläuterten Kompetenzen. „Die Tatsache, dass in jedem Wahrnehmen Denken steckt, zeigt sich darin, dass auch das naiv-realistische Weltbild eines Menschen, der sich rühmt nie zu denken, eine für ihn greifbare Ordnung aufweist.“ 14 Die Rolle der „Gedächtnisinhalte“,
10 Guski zu den vier grundlegenden Wahrnehmungstheorien; Guski, 1989, S.51-72
11 nach Guski beschreibt die Gestalttheorie Wahrnehmungsphänomene, kann sie aber nicht
erklären
12 Rohracher in: (K. Eid, M. Langer. H. Ruprecht, Grundlagen des Kunstunterrichts, eine Einführung
in die Kunstdidaktische Theorie und Praxis, Paderborn, München, Wien, Zürich, 1996, S. 11-12
13 Veil, 1985, 12ff. in: (K. Eid, M. Langer. H. Ruprecht, Grundlagen des Kunstunterrichts, eine
Einführung in die Kunstdidaktische Theorie und Praxis, Paderborn, München, Wien, Zürich,
1996, S. 19)
14 Oscar Marcel Hinze, Wahrnehmung Wissenschaft Wirklichkeit, Eine grundlegende Betrachtung,
Akademie Selbstverlag, Friedrichshafen/Bodensee 1987
6
„kognitiver Prozesse“, „die Rolle des Wissens“ 15 beim Wahrnehmen wird kontrovers diskutiert. Allerdings lässt sich nicht nur die Rolle des Wissens beim Wahrnehmen, sondern auch die Rolle der Wahrnehmung beim Wissenserwerb diskutieren. 16 Weil - lapidar formuliert - Wissenserweiterung Ziel einer Entwicklung ist, sollte die Beziehung von Wahrnehmung und Wissen in vorliegender Ausführung von Bedeutung sein. Welche Komponente des vielschichtigen Systems der Wahrnehmungsfähigkeit lässt sich aber durch Übungen verbessern oder gar lernen? 17 Gelernt werden muss nach Gibson die
„Identifikation der Merkmale visueller Reizung“. 18 Um aber Merkmale und damit „Dinge“ identifizieren zu können, bedarf es, wie er sagt, der „Unterscheidung von Variablen“. In vorliegender Darstellung kommen zunächst laienhaft benannten Fragen zum tragen: Ist Wahrnehmung zu beeinflussen? Ist Wahrnehmung „lernfähig“? Ist Wahrnehmung trainierbar?
1.2. Die visuelle Wahrnehmungsfähigkeit als eine trainierbare Komponente der Wahrnehmung
Dass visuelle Wahrnehmung aus weit mehr Teilaspekten, als nur dem äußeren Reiz besteht wurde bereits geklärt. Im Zusammenhang mit dem komplexen System der visuellen Wahrnehmung steht nun im Titel dieser Ausführung der Begriff „Fähigkeit“. Fähigkeit ist ein Synonym für „Vermögen“. Fähigkeiten sind in Gegenüberstellung zu den Fertigkeiten genuin. Fähigkeiten können jedoch durch gezielte Aufgaben geübt und verbessert bzw. gesteigert werden. Darum wird, wenn im Folgenden von der Wahrnehmung die Rede ist, auf diese Weise nichts Anderes dargestellt sein, als jene trainierbare Komponente der Wahrnehmung im Nämlichen die Wahrnehmungsfähigkeit.
15 Wilkening, Friedrich, Zur Rolle des Wissens in der Wahrnehmung, in: Mandl, Heinz, Spada, Hans,
Wissenspsychologie, München Weinheim 1988, S.203-224
16 Law stellt beispielsweise die Frage nach der Beziehung zwischen Wahrnehmung und
Konzeptbildung (Law, Lai-Chong, Die Überwindung der Kluft zwischen Wissen und Handeln in
situativer Sicht, in: Mandl, Heinz, Gerstenmaier, Jochen (Hrsg.), Die Kluft zwischen Wissen und
Handeln, Göttingen, Bern, Toronto, Seattle 2000, S.253). Wissen, „Konzepte“, werden als
Einflussgrößen für die Wahrnehmung diskutiert, zu Konzepten muss es allerdings erst kommen.
Deshalb stellt sich die Frage, „(…) wie Konzepte auf der Basis von Wahrnehmungserfahrungen
erworben werden.“ Das Konzept „Hund“ wird beispielsweise erworben durch das erstmalige
Sehen eines Hundes und durch das Belegen mit dem Begriff „Hund“ durch die Eltern. (Kebeck
zum Konzepterwerb; Kebeck, 1997, S.176-177
17 Gibson, J.J., Wahrnehmung und Umwelt, 1982, S.264
18 Gibson zur Identifikation und zur Unterscheidung beim Sehenlernen in diesem
Abschnitt;Gibson, J.J., die Wahrnehmung der visuellen Welt, 1973, S.323
7
1.3. Die visuelle Wahrnehmung und das Wahrnehmungslernen nach Gibson und Gibson
Das Wissenschaftlerpaar J. Gibson und Eleanor J. Gibson; James Gibson war verstärkt theoretisch tätig, Eleanor Gibson als forschende Psychologin, sie beeinflusste maßgeblich die Begründung der „theory of perceptual development“. 19 unterscheidet zur Thematik des Wahrnehmens und Lernens, bzw. des Sehenlernens zwei unterschiedliche Fragestellungen. Erstens die Frage nach der Rolle des Wahrnehmens beim Lernen und zweitens die Frage nach der Rolle des Lernens beim Wahrnehmen. Nach Gibson wird Wahrnehmung durch Kenntnis erweitert 20 , allerdings durch Kenntnis im Gibsonschen Sinne .Nicht gemeint ist, Kenntnis als eine, die „im Besitz dauerhafter Begriffe besteht, die im Gedächtnis gespeichert sind" 21 Die Rezeptoren vermitteln uns im Augenblick der Wahrnehmung immer nur Teilwahrheiten, die, um der Vollständigkeit und Objektivität näher zu kommen, der Ergänzung von Informationen bedürfen. J.J. Gibson hat auf dieses Phänomen aufmerksam gemacht, indem er zwei grundlegende Formen der Wahrnehmung unterscheidet, die Wahrnehmung der visuellen Welt und die Wahrnehmung des visuellen Feldes. Die Wahrnehmung der visuellen Welt geschieht schnell, stellt einen Überblick her, vermittelt uns einen ersten Eindruck. Sie ist aber auch relativ ungenau. Wenn James Gibson vom Lernen beim Sehen spricht, meint er nicht, dass Faktoren zu lernen sind, wie etwas zu „fixieren“ oder „Augen zu bewegen“; auch muss nicht erlernt werden, „optimale visuelle Bilder gepunkteten Lichts zu erzeugen“, das Sehen von Formen oder der dritten Dimension. 22 „Empfindungsarten“ der Wahrnehmungssysteme sind für ihn angeboren. Diese Wahrnehmung ist etwas, was jeder gesunde Mensch besitzt. Präzise kann man sich visuelle Situationen erst durch die Beobachtung der Objekte, Situationen und Prozesse erschließen, durch die Wahrnehmung visueller Felder. Diese Wahrnehmung ist sehr differenziert, kann sich aber immer nur mit einzelnen Aspekten der Wirklichkeit auseinandersetzen. Die Aspektvielfalt muss also die Wahrnehmung der visuellen Welt ergänzen.
1.4. Lehrplanbezug
Der Lehrplan für die Grundschulen in Bayern benennt im Fachprofil zu dem Fach Kunsterziehung „(…) die Differenzierung der Wahrnehmung(…)“ 23 explizit als einen der
19 Gibson, Eleanor J., Perceiving the Affordances, a Portrait of Two Psychologists, Mawah 2002,
siehe Einband
20 Gibson, J.J., Wahrnehmung und Umwelt, 1982, S.278
21 Gibson, J.J., Wahrnehmung und Umwelt, 1982, S.278
22 Gibson zum Sehenlernen; Gibson, J.J., die Wahrnehmung der visuellen Welt, 1973, S.323
23 Amtsblatt der bayerischen Staatsministerien für Unterricht und Kultus und Wissenschaft,
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Ingeborg Zielske, 2008, Mein Versuch, die Wahrnehmung von Grundschulkindern mittels verschiedener Wahrnehmungsübungen innerhalb einer Unterrichtssequenz im Fachbereich Kunst zu differenzieren, München, GRIN Verlag GmbH
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