2
Inhaltsverzeichnis
Abk ürzungsverzeichnis 3
Abbildungsverzeichnis 5
Anlagenverzeichnis. 6
1. Einführung 7
2. Definitionen. 8
2.1 Definition des Begriffs „Aktie“ 8
2.2 Definition des Begriffs „Investmentfonds“ 9
3. Investitionsmöglichkeiten 10
3.1 Investition in Aktien 10
3.2 Investition in Investmentfonds. 11
4. Vorteile beider Anlagealternativen 12
4.1 Vorteile der Direktinvestition in Aktien. 12
4.2 Vorteile der Investition in Investmentfonds 13
5. Nachteile beider Anlagealternativen 15
5.1 Nachteile der Direktinvestition in Aktien. 15
5.2 Nachteile der Investition in Investmentfonds. 16
6. Kostenunterschiede 17
6.1 Kosten einer Direktinvestition in Aktien. 17
6.2 Kosten einer Investition in Investmentfonds. 18
7. Besteuerungsgrundlagen. 21
7.1 Besteuerung nach bisherigem Recht 21
7.1.1 Besteuerung von Aktienanlagen nach bisherigem Recht. 21
7.1.2 Besteuerung von Fonds nach bisherigem Recht 22
7.2 Besteuerung nach neuem Recht 23
8. Zusammenfassung 24
Anlagen. 26
Literaturverzeichnis 32
3
Abkürzungsverzeichnis
Abs. Absatz AG Aktiengesellschaft AktG Aktiengesetz bzw. beziehungsweise ca. circa CF Classic-Fonds DAI Deutsches Aktieninstitut DAX Deutscher Aktienindex EStG Einkommensteuergesetz evtl. eventuell f. folgende ff. fortfolgende ggf. gegebenenfalls InvG Investmentgesetz InvStG Investmentsteuergesetz KAGG Gesetz über Kapitalanlagegesellschaften
4
KESt Kapitalertragsteuer KiSt Kirchensteuer Nr. Nummer o. g. oben genannten o. V. ohne Verfasser p. a. pro anno S. Seite Soli Solidaritätszuschlag TER Total Expense Ratio TF Trading-Fonds u. a. unter anderem u. U. unter Umständen usw. und so weiter vgl. vergleiche z. B. zum Beispiel
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Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Endkapital eines Sparplans mit 100,- Euro monatlicher Einzah- lung, Seite 7
6
Anlagenverzeichnis
Anlage 1: Funktionsweise eines Investmentfonds, Seite 26 Anlage 2: Besteuerung der Erträge aus Investmentvermögen, Seite 27 Anlage 3: Abgeltungssteuer: Besteuerung von Erträgen bei Investmentfonds, Seite 28 Anlage 4: Kurzvergleich von Alt- und Neuregelung, Seite 29 Anlage 5: Bestandsschutzregelung bei Käufen bis Ende 2008, Seite 30 Anlage 6: Die moderne Portfoliotheorie nach Harry M. Markowitz, Seite 31
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1. Einführung
Der private Vermögensaufbau ist in den letzten Jahren immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Die persönlichen Intentionen für den Vermögensaufbau sind dabei genauso unterschiedlich, wie die diversen Anlageklassen, in welche der Anleger sein Geld investieren kann. Dabei gewinnen Anlageklassen wie Aktien, Renten, Immobilien und Rohstoffe immer mehr an Bedeutung. Diese Hausarbeit befasst sich ausschließlich mit der Anlageklasse „Aktien“. Aktien weisen langfristig überdurchschnittliche Wertentwicklungen im Vergleich zu anderen Assetklassen auf. So sind über die Jahre betrachtet bereits geringe Unterschiede in der jährlichen Rendite ver-antwortlich für große Unterschiede in der Höhe des Endkapitals. Wie stark sich diese geringen Differenzen beispielhaft bei einer monatlichen Einzahlung von 100,- Euro auf das Endkapital auswirken können, zeigt Abbildung 1.
Abbildung 1: Endkapital eines Sparplans mit 100,- Euro monatlicher Einzahlung (Quelle: (o.V.): Wie aus wenig Geld viel wird, 2002, S. 1)
Betrachtet man bei einer Laufzeit von beispielsweise 40 Jahren die Differenz des Endkapitals bei einer durchschnittlichen jährlichen Rendite von 6% und 8%, so beträgt diese mehr als 132.000,- Euro. Diese Differenz stellt somit einen beachtlichen Unterschied im Endkapital dar. Für diese exponentielle Wertsteigerung des Endkapitals ist der Zinseszinseffekt verantwortlich, der sich bei langen Laufzeiten besonders deutlich zeigt.
Eine Anlage in Aktien kann dabei über diverse Möglichkeiten realisiert werden, wobei zwei dieser Möglichkeiten in dieser Hausarbeit detailliert eruiert werden
8
sollen. Zum einen ist dies die Direktanlage über den Erwerb von Einzelaktien. Die zweite Möglichkeit ist die Investition in einen Aktienfonds. Diese Hausarbeit beschränkt sich aufgrund des begrenzten Umfangs auf die genannten Möglichkeiten in der Assetklasse „Aktien“. Nach einer Begriffsdefinition werden beide Investitionswege anhand diverser Kriterien verglichen und voneinander abgegrenzt. Dabei sollen Vor- und Nachteile ebenso bewertet werden, wie Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Kostenstruktur respektive bei der Besteuerung.
2. Definitionen
2.1 Definition des Begriffs „Aktie“
Eine Aktie ist ein Teilhaberpapier, welches ein Mitgliedschaftsrecht des Inhabers (= Aktionärs) an einer Aktiengesellschaft (AG) in einer Aktienurkunde verbrieft. Der Aktionär wird Teilhaber am Aktienkapital und damit Mitinhaber der AG. 1 Die Aktionäre bringen das Eigenkapital der AG auf, tragen gemeinsam Risiken, teilen aber auch den Gewinn. Die Höhe der mit einer Aktie ver-bundenen Beteiligung hängt von der Gesamtzahl der Aktien ab, welche die Gesellschaft ausgegeben hat. Dieses Grundkapital spiegelt allerdings nicht den tatsächlichen Wert der Gesellschaft und damit den Wert einer einzelnen Aktie wider, sondern ist lediglich von rechtlicher Bedeutung. Der wahre Wert der Aktie liegt in ihrem Kurswert, der sich an der Börse ständig neu im Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage bildet. 2
1 Vgl. (o. V.): Basisinformationen über Vermögensanlagen in Wertpapieren, 2007, S. 32
2 Vgl. (o. V.): Alles über Aktien, 2007, S. 6
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2.2 Definition des Begriffs „Investmentfonds“
In einem Investmentfonds bündelt eine Kapitalanlagegesellschaft oder eine Investmentaktiengesellschaft die Gelder vieler Anleger, um sie nach dem Prinzip der Risikomischung in verschiedenen Vermögenswerten (Wertpapieren, Geldmarktinstrumenten, Bankguthaben, derivativen Instrumenten, Immobilien) anzulegen und fachmännisch zu verwahren. Der Begriff „Investmentfonds“ bzw. „Sondervermögen“ ist damit die Bezeichnung für die Gesamtheit der von Anlegern eingezahlten Gelder und der hierfür angeschafften Vermögenswerte. 3 Der Begriff „Sondervermögen“ besagt, dass dieses Vermögen streng getrennt vom eigenen Vermögen der Investmentgesellschaft zu halten ist. 4 Anteile an solchen Sondervermögen sind regelmäßig in Investmentanteilscheinen verbrieft. Mit dem Kauf solcher Anteilscheine wird der Anleger Mitberechtigter am Fondsvermögen. Der Anteil am Vermögen des Investmentfonds bemisst sich nach dem Verhältnis der Zahl der Anteilscheine des Anlegers und den insgesamt ausgegebenen Anteilscheinen. Der Wert eines einzelnen Anteilscheins (= Rücknahmepreis) richtet sich nach dem Wert des gesamten Fondsvermögens (dem so genannten Inventarwert), dividiert durch die Zahl der ausgegebenen Anteilscheine. Die Beteiligung an einem Investmentfonds hat damit den Charakter eines professionell gemanagten Depots. Über die konkrete Anlagepolitik des einzelnen Fonds geben die jeweiligen Verkaufsprospekte und die Vertragsbedingungen verbindliche Auskunft. 5 Die Betrachtungen dieser Hausarbeit beschränken sich dabei auf offene Aktienfonds, bei denen je nach Kapitalzufluss neue Anteilscheine ausgegeben werden. Die vereinfachte Funktionsweise eines Investmentfonds ist in Anlage 1 dargestellt.
3 Vgl. (o. V.): Basisinformationen über Vermögensanlagen in Wertpapieren, 2007, S. 56
4 Vgl. Raab, W.: 2008, S. 230
5 Vgl. (o. V.): Basisinformationen über Vermögensanlagen in Wertpapieren, 2007, S. 56
Arbeit zitieren:
2008, Vergleich einer Anlage in Investmentfonds mit einer Direktanlage in den betreffenden Wertpapieren bzw. Anlageobjekten, München, GRIN Verlag GmbH
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