Inhaltsverzeichnis:
1. Einleitung. 7
2. Erdölförderung in Sibirien und daraus resultierende ökologische Probleme 8
2.1 Einleitung und geographischer Überblick über Westsibirien 8
2.2 Transport des Westsibirisches Öls durch Pipelines 11
2.2.1 Schäden durch intakte Pipelines 13
2.2.2 Marode Pipelines bergen ein hohes Gefahrenpotential 14
2.2.3 Der „Komi Oil Spill“ 14
2.3 Indigene Völker leiden unter den Erdölreserven 15
2.4 Das Samotlor-Ölfeld 17
2.5 Abfackeln von Begleitgasen 19
2.6 Dämme und Plattformen aus Sand. 20
2.7 Fazit und Ausblick 24
3. Ölsandförderung in Alberta, Kanada 25
3.1 Einleitung. 25
3.2 Geographischer Überblick 27
3.3 Abbaumethoden (Tagebau und in-situ Verfahren) 30
3.4 Erschließung einer Lagerstätte im Athabaska-Gebiet. 34
3.5 Ökologische Folgen der Ölsandförderung 36
3.6 Die 'First Nations' in Ölsandgebieten. 39
3.7 Ausblick 39
4. Kohlebergbau in China 41
4.1 Überblick. 41
4.2 Kohlevorkommen in China. 43
4.3 Ökologische Probleme bei der Kohlengewinnung. 45
4.3.1 Luftverschmutzung und Saurer Regen. 45
4.3.2 Kohlefeuer. 46
4.3.3 Landschaftsumgestaltung und Wasserverschmutzung durch Kohlenwaschung. 49
4.4 Ausblick 50
5. Fazit. 51
Literatur. 53
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Abbildungsverzeichnis:
Abbildung auf dem Titelblatt: Ausgelaufenes Rohöl im Samotlor-Gebiet 1
wird angezündet und verbrannt.
Abbildung 1: Grobe Einordnung der Westsibirischen Ebene im 10 Eurasischen Kontinent.
Abbildung 2: Der Wirtschaftsraum Westsibiriens und die südliche 11
Ausdehnung des Permafrostes.
Abbildung 3: Russisches Pipelinenetzwerk, sowie Gebiete mit 12
prospektiver bereits stattfindender Ölförderung.
Abbildung 4: Der Dauerfrostboden in Russland verliert von 12
Nord nach Süd an Mächtigkeit (schematische Darstellung).
Abbildung 5: Pipelinebau im Dauerfrostboden und Wandern der Röhre 13 durch Auftauen des Bodens.
Abbildung 6: Ausgelaufenes Öl aus gebrochenen Pipelines verschmutzt 15
Wälder, Böden und Gewässer. Solche Unfälle sind nicht Ausnahme, sondern Alltag.
Abbildung 7: Rentierhaltung in Sibirien. 16
Abbildung 8: Das westsibirische Erdölgebiet um Surgut und 17
Nishnevartovsk mit dem Samotlor-See.
Abbildung 9: Ausgelaufenes Erdöl im Samotlor-Gebiet 18
Abbildung 10: Ausgelaufenes Rohöl im Samotlor-Gebiet wird angezündet 19 und verbrannt.
Abbildung 11: Erdölförderung im Sumpfwaldgebiet nördlich von Surgut 20 (nach Satellitenfoto).
Abbildung 12: Künstliche Bohrinsel im Samotlor-See. 21
Abbildung 13: Wassererosion an einer Straßenböschung in Nordsibirien. 21
Abbildung 14: Junges Sandsediment in einer Aue in Nordsibirien. 22
Abbildung 15: Junge 3 bis 5 m hohe Terrasse eines Flusses in Nordsibirien. 22
Abbildung 16: Sandentnahme im Norden Sibiriens. 23
Abbildung 17: In den vergangenen Jahrzehnten entstandene Düne 23 in Nordsibirien.
3
Abbildung 18: Die am stärksten wachsenden Klimasünder. Anstieg des 25
CO2-Ausstoßes in Prozent von 1990 bis 2003 (Nur Kyoto-Länder berücksichtigt).
Abbildung 19: Förderentwicklung der flüssigen Kohlenwasserstoffe 26 Albertas.
Abbildung 20: Ölsandlagerstätten in Alberta. 27
Abbildung 21: Albertas Ölsandregionen Peace River, Athabasca River 28
und Cold Lake. Die Karte zeigt auch, wo Tagebau (mining) und in-situ Verfahren Anwendung finden.
Abbildung 22: Schematisiertes geologisches Überblicksprofil durch 28 die Ölsandgebiete Albertas.
Abbildung 23: Geologisches Profil des Ölsandgebiets von Fort McMurray. 29
Abbildung 24: Explorationsbedingungen in Alberta an der Oberfläche. 29
Abbildung 25: Explorationsprobleme in Nord-Alberta in der frostfreien Zeit. 30
Abbildung 26: Tagebaugrube im Athabasca Gebiet 30
Abbildung 27: Satellitenaufnahme von Bohrlöchern und Zugangsstraßen 32 am Long Lake.
Abbildung 28: Schematische Darstellung der Bitumengewinnung in-situ 33
aus tiefliegender Lagerstätte.
Abbildung 29: Lage der Firma Syncrude im Athabasca Gebiet nördlich 34
von Edmonton, sowie Verteilung von konventioneller Ölförderung und Athabasca Ölsanden.
Abbildung 30: Athabasca Ölsandgebiet vor dem Projektbeginn der 35
Firma Syncrude 1961 und die Flächen der Betriebsanlagen der Firma Syncrude mit dem geänderten Entwässerungssystem 1991.
Abbildung 31: Zonen um Bohrlöcher und Zugangstraßen am Long Lake, 37
die von Wildtieren gemieden werden.
Abbildung 32: Veränderung der Population der East Side Athabasca River 38 Caribou Herde.
Abbildung 33: Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Fischmardern, 38
Luxen und Mardern in Ölsandabbaugebieten im Vergleich mit Gebieten ohne menschlichen Eingriff.
Abbildung 34: Anteile der Energieträger am Primärenergieverbrauch 2003 41 In China.
4
Abbildung 35: Chinas Vormachtstellung in der Kohleförderung weltweit 42 im Jahr 1998.
Abbildung 36: Kohlenregionen Chinas: Anteil an den Gesamt-Kohlereserven 44
und an der stratigraphischen Position der Lagerstätte.
Abbildung 37: Die bedeutendsten Kohlenlagerstätten Chinas (Bergwerke 44 und Tagebaue).
Abbildung 38: Schematische Darstellung eines Kohleflözbrandes 46
Abbildung 39: Unterirdisch brennendes Flöz glüht wie Magma in den 47
Erdspalten. Risse, Brüche und Rauchfahnen im blaugrau verglosten Gestein verraten die Aushöhlung des Geländes. Nicht weit davon entfernt fahren Bergleute in eine Zeche ein.
Abbildung 40: Kohleflözbrände in China mit Unterteilung in Provinzen. 48
Abbildung 41: Bulldozer decken gelöschte, aber immer noch rauchende 48
Kohlenflöze im „Schwefeltal“ bei Ürümqi mit Erde ab.
Abbildung 42: Ein entkräftetes Muli vor einem Karren mit 850 Kilo Kohle 49
in Bingdong Shan. Ähnlich primitiv sind die Fördermethoden in allen meist illegalen Kleinstzechen in der Provinz Shanxi.
5
Tabellenverzeichnis:
Tabelle 1: Erdölreserven und Ölverbrauch von 1995 bis 2005 unterteilt 8
in übergeordnete geographische Einheiten und weltweit zusammengefasst.
6
1. Einleitung
Wo mineralische Ressourcen vorkommen, ist meistens auch viel Geld zu verdienen. Das ist schon lange bekannt und hat in der Geschichte zu etlichen Kriegen um die begehrten Rohstoffe geführt. Die größte Bedeutung haben nach wie vor die fossilen mineralischen Energieträger Erdöl, Erdgas und Kohle. Die Entdeckungen großer Lagerstätten haben schon vielen davor wirtschaftlich eher bedeutungslosen Ländern zu einem kometenhaften Aufstieg in der Hierarchie der globalen Wirtschaft verholfen. Was wären Saudi-Arabien und die übrigen Golfstaaten ohne ihre reichlichen Erdölreserven? Wahrscheinlich wären sie nur Wüstengebiete, in denen die Bewohner einen täglichen Kampf gegen die Trockenheit und die Kargheit der Landschaft führen würden. Der riesige Energiebedarf der hoch industrialisierten Länder der Welt erzeugt für diejenigen ohne ausreichend eigenen Rohstoffen einen hohen Druck, den Bedarf auf möglichst lange Zeit zu sichern. Das bringt gewaltige Mengen an Kapital ins Spiel, mit dem die energieträchtigen Ressourcen eingekauft werden. Dabei ist mit dem Gewissen der Endkunden nicht weit her, wenn es darum geht unter welchen Bedingungen die gekauften Rohstoffe der Erde abgerungen wurden. Eine allzu ethische und ökologische Einkaufsmoral würde mit Sicherheit früher oder später zu einem Ansteigen der Preise führen, denn die Länder, in denen die begehrten Güter gewonnen werden, würden gezwungen, nachhaltigere Methoden im Abbau einzuführen. Da die Abnehmer so wenig wie möglich bezahlen wollen und die Produzenten von Rohstoffen soviel wie möglich verdienen wollen, ist der Zustand der Natur in den Förderregionen oftmals katastrophal. Landschaftsumgestaltung durch Tagebau, Austreten von Öl aus leckenden Pipelines und saurer Regen sind nur einige von vielen Problemen, die lokale Ökosysteme gefährden. In vielen Fördergebieten werden zudem beträchtliche Mengen an Treibhausgasen in die Atmosphäre emittiert und liefern demzufolge einen nicht unwesentlichen Beitrag zum globalen Klimawandel.
Ein gänzlich umweltverträglicher Abbau von fossilen Ressourcen ist unmöglich. Anhand der drei folgenden Beispiele soll gezeigt, wie es um eine Annäherung an dieses unerreichbare Ideal in den ausgewählten Förderregionen der Erde bestellt ist. Die konventionelle Ölförderung im russischen Westsibirien und die Gewinnung nichtkonventionellen Öls aus Ölsanden im kanadischen Alberta zeigen, welche Probleme im subarktischen Bereich mit seinen empfindlichen und sich schwer regenerierenden Ökosystemen durch den Abbau des Öls entstehen können. Als letztes Beispiel folgt der Kohlebergbau in China, der ebenfalls erhebliche Auswirkungen auf Mensch und Umwelt hat.
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2. Erdölförderung in Sibirien und daraus
resultierende ökologische Probleme
2.1 Einleitung und geographischer Überblick über Westsibirien
Weltweit ist Erdöl nach wie vor die wichtigste Energiequelle. Im Jahr 2005 wurden laut EXXON (2006), global gesehen, insgesamt fast vier Milliarden Tonnen des Rohstoffs verbraucht (siehe Tabelle 1). Um die ständig wachsende Nachfrage befriedigen zu können und die Erdölversorgung auf lange Sicht zu sichern, werden immer neue Fördergebiete entdeckt, die erst durch moderne Verfahren erschließbar geworden sind. Im Vordergrund steht ungünstigerweise die Gewinnmaximierung der Ölkonzerne, die mit einer nachhaltigen und ökologisch verträglichen Behandlung der Landschaft bei der Erdölförderung unvereinbar ist. Ob der Abbau von Erdöl überhaupt ökologisch verträglich sein kann, darf bezweifelt werden. Es könnten aber viele Ölkatastrophen verhindert werden, würde man beispielsweise mehr in eine funktionierende, leckfreie Pipeline-Infrastruktur investieren. In Regionen, in denen die Natur besonders empfindlich auf Störungen und
840.000 Hektar Land ölverseucht (SCHÄFER et al. 2006:36). Da in der Tundra und Taiga Westsibiriens natürliche Abbauprozesse von Rohöl langsamer ablaufen als in gemäßigten Regionen (vgl. WEIN 1996:383), verschlimmern sich die Auswirkungen von ausgetretenem Öl in der Landschaft.
Das Austreten von Erdöl ist aufgrund von Nachlässigkeiten bei der Erschließung, dem Abbau und der Instandhaltung des wertvollen Rohstoffes in Russland an der Tagesordnung. Dies geschieht durch unzureichende Umweltschutzmaßnahmen seitens der Ölkonzerne und durch laxe Umweltauflagen des Staates sowohl beim Abbau als auch beim Transport durch Pipelines. Das empfindliche Ökosystem der Taiga und Tundra Westsibiriens, das Jahrzehnte braucht, um sich von Schäden zu erholen, wird dadurch massiv in Mitleidenschaft gezogen, und die Natur muss unter ihren reichen Bodenschätzen leiden. Beispielsweise wird eine wichtige Lebensgrundlage der traditionellen Bevölkerung, die Rentierzucht, immer weiter durch die Erdölförderung zerstört. Anhand dieser negativen Auswirkungen wird deutlich, dass der Gewinn, der mit dem reichlich vorhandenen Erdöl in Westsibirien zu erzielen ist, einem ökologisches Bewusstsein nur bedingt zur Ausprägung verholfen hat. Um dieses nun mit Beispielen zu verdeutlichen, soll im Folgenden auf die Erschließung und den Abbau der Erdölvorkommen im Samotlor-Ölfeld bei Surgut und Nishnevartovsk, sowie auf die daraus resultierenden ökologischen Folgen in der Umgebung des Ölfeldes eingegangen werden. Des Weiteren wird der Fokus auf das Gefahrenpotential von Pipelines für die Umwelt gelegt, die das Öl zu den Absatzmärkten in Russland und Europa transportieren. Von einer Umweltmoral in den Verbraucherländern Europas kann keine Rede sein, da für diese lediglich der Preis des Erdöls von Interesse ist, nicht aber, mit welchen Methoden und ökologischen Folgen der Abbau und Transport bewerkstelligt wird. Um einen besseren Überblick von der geographischen Einordnung Westsibiriens in seine Umgebung zu erhalten, ist es sinnvoll, auch die diese Region umgebenden räumlichen und tektonischen Einheiten sowie die dort vorherrschenden Vegetationszonen kurz zu beleuchten. In ihrem Buch „Ökonomische Geographie der Sowjetunion“ unterteilen GERLOFF und ZIMM (1978) Russland in vier große tektonische Einheiten: Die Russische Tafel, die Sibirische Tafel, die Uralisch-sibirische Tafel mit der Turanplatte und der ferne Osten und Nordosten. Während die Russische und die Sibirische Tafel ein präkambrisches, kristallines Grundgebirge aufweisen, befindet sich im fernen Osten und Nordosten ein Gebiet der mesozoischen Faltungsära. Westsibirien, beziehungsweise die Westsibirische Platte, gehört zur tektonischen Einheit der Uralisch-sibirischen Tafel und liegt im Zentrum Russlands, östlich des Urals. Die Westsibirische Platte, deren geomorphologisches Pendant die
9
Westsibirische Ebene (siehe Abbildung 1) genannt wird, ist eine junge Tafel, weist aber ähnliche Strukturen im tektonischen Aufbau auf, wie sie bei den alten Tafeln vorkommen.
Abbildung 1: Grobe Einordnung der Westsibirischen Ebene im Eurasischen Kontinent. (Quelle: leicht verändert nach: BIOLOGIE.DE 2006)
Auf dem paläozoisch gefalteten Fundament liegen mesozoische und kanäozoische Schichten, die bis zu 4000 Meter Mächtigkeit erreichen und reich an Rohstoffen sind, davon insbesondere an Erdöl und Erdgas. Diese Deckschichten konnten sich ungestört ablagern und verhelfen der Westsibirischen Ebene zu ihrer Ebenheit der Oberfläche. Das Gebiet Westsibiriens, in dem hauptsächlich Erdöl gefördert wird ist in zwei Vegetationszonen aufgeteilt, die Tundra und die Taiga. Die Tundra erstreckt sich über das Gebiet nördlich des 66. Breitengrads, was in etwa dem Nördlichen Polarkreis entspricht. Südlich davon reicht die Taiga bis auf ungefähr 62° nördlicher Breite (siehe Abbildung 2 und 4). Diese Zonen, vor allem die Tundra, sind durch Permafrostboden gekennzeichnet, der nach Süden hin, aufgrund von höherer Einstrahlung und wärmeren Sommern, an Mächtigkeit verliert. Der Permafrostboden reagiert durch die langsam ablaufenden Regenerationsprozesse sehr empfindlich auf Störungen, wie sie beispielsweise (lecke) Pipelines mit sich bringen. Er braucht Jahrzehnte um sich von Beschädigungen zu regenerieren. Aber auch die Taiga, gekennzeichnet durch den Borealen Nadelwald, der von Sümpfen und Mooren durchzogen ist, hat ein sehr empfindliches Gewässersystem, das durch Ölverschmutzung bereits schwere Schäden erlitten hat.
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Abbildung 2: Der Wirtschaftsraum Westsibiriens und die südliche Ausdehnung des Permafrostes. (Quelle: BENDER & WEBER 1990:41)
2.2 Transport des Westsibirisches Öls durch Pipelines
Die riesigen Fördermengen aus den westsibirischen Ölfeldern werden über ein Pipelinenetzwerk (siehe Abbildung 2 und 3) zu den Absatzmärkten, beziehungsweise den Raffinerien, in Europa und den dichter besiedelten Westen Russlands transportiert. Neben den Eingriffen in die Natur, die bereits durch den Bau und später durch die Wärmeabgabe der Pipelines an den Boden erfolgen, liegt das Hauptproblem in der Wartung der kilometerlangen Pipelines. Grobe Nachlässigkeiten seitens der Ölfirmen werden scheinbar billigend in Kauf genommen. Bei den permanent auftretenden Lecks kann bei weitem nicht mehr von Unfällen oder einzelnen Schadensereignissen die Rede sein. Viel mehr muss der marode Zustand vieler Pipelines wirtschaftlichen Berechnungen zu Grunde liegen, die den entstehenden Ölverlust und die daraus resultierende Ölverschmutzung mit Einsparungen bei der Instandhaltung aufwiegen. Die Schäden, die dabei für Mensch und Umwelt entstehen, scheinen nur von sekundärem Interesse zu sein. Ein Umweltgewissen tritt lediglich dann zu Tage, wenn einzelne Schäden, wie beispielsweise der Bruch eines Ölrückhaltebeckens bei Usinsk im Jahre 1994, extreme Ausmaße annehmen und das mediale Interesse geweckt wird. Die
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Julian Schatz, 2007, Ein Ungleiches Paar? Gewinnmaximierung und ökologisch nachhaltiges Wirtschaften bei der Erschließung mineralischer Ressourcen, München, GRIN Verlag GmbH
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