Inhaltsverzeichnis
1. THEMEN UND PERSONENZENTRIERTE SACHANALYSE 3
1.1 Einleitung 3
1.2 (Sachanalyse) Relevante themenorientierte Basisinformationen. 3
DAS RÖMISCHE HAUS 3
1.3 Lehrplanbezug 4
1.4 Gegenwartsbedeutung der Thematik/ Bildungswert 5
1.5 Zugänglichkeit der Thematik für Kinder 5
1.6 Didaktische Reduktion. 6
2. ZENTRALE INTENTIONEN 7
2.1 Fachlich- inhaltlich 7
2.2 Methodisch- strategisch 7
2.3 Sozial- kommunikativ. 7
2.4 Personal- emotional 8
3. DIE LERNARRANGEMENTS FÜR DIE WERKSTATTARBEIT 8
3.1 Übersicht der Lernarragements. 8
3.1.1 Lernarrangement Tisch 1 8
3.1.2 Lernarrangement Tisch 2 8
3.1.3 Lernarrangement Tisch 3 9
3.1.4 Lernarrangement Tisch 4 9
3.2 Literaturtisch. 10
3.3 Materialientisch 10
4. REFLEXION 11
5.LITERATUR 12
6. ANHANG 12
DAS ATRIUM 13
DAS RÖMISCHE SCHLAFZIMMER. 14
DAS RÖMISCHE SPEISEZIMMER 15
DIE RÖMISCHE KÜCHE 16
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Schriftliche Dokumentation des Werkstattarrangements
1. Themen und personenzentrierte Sachanalyse
1.1 Einleitung
Ich habe mich mit dem Thema „Wohnen bei den Römern “ beschäftigt. Diese Thematik habe ich mir ausgesucht, weil ich bislang noch nicht damit vertraut war. Ich gehöre einer Generation an, die keine Integration des Faches Geschichte in den Sachunterricht genossen hat. In unserem Unterricht fanden lediglich die Fachbereiche Biologie, Chemie und Physik (natürlich in gemäßigter Form) Anschluss. In der Mittel- und Oberstufe des Gymnasiums war zwar das Fach Geschichte vertreten und wir sprachen auch über die Römer, jedoch erhielten dabei Fakten und Daten in Form von Kriegen, Schlachten und Ernennungen den Vorzug. Das alltägliche Leben und ins Besondere die Art des Wohnens blieben mir bisweilen verborgen.
1.2 (Sachanalyse) Relevante themenorientierte Basisinformationen
Das römische Haus
Wohlhabende Römer konnten sich nicht nur ein Stadthaus, sondern auch eine Villa auf dem Land leisten. Beide Haustypen hatten die gleiche Grundform. Durch das Tor betrat man eine Halle (Atrium), die nach oben offen war. In der Mitte des Fußbodens war ein Wasserbecken eingelassen, das durch eine Öffnung im Dach mit Regenwasser gefüllt wurde. Dadurch wurde nicht nur gewährleistet, dass der Raum durch das Wasser gekühlt wurde, sondern die Öffnung im Dach ermöglichte auch eine zusätzliche Beleuchtung des Atriums.
Zu den einzelnen Zimmern gelangte man durch sehr große und hohe Türen. Die Räume mit ihren hohen Decken waren sparsam, aber elegant eingerichtet. Auch an Fenstern wurde gespart, sie waren nur vereinzelt in den Zimmern zu finden. Fensterfronten, wie man sie heute kennt, gab es bei den Römern nicht. An den Wänden prangten auffallende, bunte Gemälde und die Böden waren sehr oft mit Mosaiken (Bilder, die aus mehreren tausend farbiger Steinchen mit einem Durchmesser von ungefähr 5 mm bestehen) ausgelegt. Viele Mosaiken zeigen Alltagsszenen.
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Das Mobiliar bestand hauptsächlich aus Truhen, Betten, Liegen (die hauptsächlich zum Essen genutzt wurden), kleinen Tischen und teilweise einige Holzschränke. Die Möbel waren in den Zimmern jedoch nicht so zahlreich vertreten, wie es heute der Fall ist. Tische und Liegen z.B. wurden immer dorthin gerückt, wo man sie gerade brauchte. Die Möbel wurden sowohl aus Holz, als auch aus Stein oder Bronze hergestellt.
Das römische Speisezimmer unterscheidet sich sehr von unseren heutigen Esszimmern. Um einen großen Tisch waren drei große, mit Lehnen versehene und mit Kissen bedeckte Liegen gestellt. Die Römer streckten sich bei den Mahlzeiten auf diesen aus. Dabei stützten sie sich auf ihren linken Ellenbogen und aßen mit der rechten Hand. Durch diese drei Liegen erhielt das Speisezimmer den Namen triclinium. Auf jeder Liege konnten drei Personen schräg liegen. Die Platzverteilung folgte einem festen Brauch.
Aber nur ein geringer Anteil der Bevölkerung konnte sich dieses Luxuses erfreuen. Der Großteil des Volkes lebte in Armut auf dem Land oder in übervölkerten städtischen Mietskasernen ohne sanitäre Anlagen. Im Erdgeschoss solcher Anlagen befanden sich meist Geschäfte.
1.3 Lehrplanbezug
Der Lehrplan Sachunterricht fasst unter dem Deckmantel des Erfahrungsbereichs 10 den Jahrgangsstufen angepasst das Thema Wohnen allgemeingültig zusammen: „Die unterschiedlichen Weisen des Wohnens sind behutsam und mit dem erforderlichen pädagogischen Takt den Kindern nahe zu bringen. Dabei kommt es auf die grundlegende Einsicht an, dass etwa Raumbedarf, technischer Fortschritt,.......und kulturelle Bedürfnisse das individuelle Wohnen bestimmen.“ Dieser Themenbereich sollte wie folgt auf die Schuljahre 2-4 verteilt werden: 2.Schuljahr: Einrichten einer Wohnung 3.Schuljahr: Erkunden des Wohnortes/ des Wohnviertels 4.Schuljahr:Bauen und Wohnen früher und heute
Demzufolge sollte die Thematik „Wohnen bei den Römern“ in den Sachunterricht des vierten Schuljahres integriert werden.
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1.4 Gegenwartsbedeutung der Thematik/ Bildungswert
Im Zeitalter unserer Konsumgesellschaft werden Kinderfragen kaum noch ernst genommen. Ein Großteil der Kinder ist bereits so abgestumpft, dass sie sich in ihrer Freizeit von Fernseher und Computerspielen berieseln lassen. Dabei ist es von enormer Bedeutung, dass Kinder, die Welt in der sie leben nicht nur im "Istzustand" kennen lernen, sondern auch ein anschlussfähiges Wissen über frühe Kulturen entwickeln. Die Römer waren ein Volk, dass sehr viele Entwicklungen zu Tage brachte, von denen wir heute noch profitieren. Dieser Aspekt sollte den Kindern bewusst gemacht werden, so dass sie in der Lage sind, Vergleiche über unsere Form des Wohnens und die der Römer anzustellen.
1.5 Zugänglichkeit der Thematik für Kinder
Um Kindern einen Einblick in das Thema „Wohnen bei den Römern“ zu bieten, sollte zusätzlich eine Auseinandersetzung mit den eigenen Wohnformen erfolgen. Da der Lehrplan diese Aufgabe bereits für das zweite Schuljahr vorsieht, müsste im vierten Schuljahr lediglich eine Vertiefung der Thematik stattfinden, um sich der Wohnformen der Römer widmen zu können. Natürlich kann auch in diesem Bereich nicht alles behandelt werden. Eine didaktische Reduktion ist aufgrund des engen zeitlichen Rahmens, der primär durch den Lehrplan begrenzt wird unausweichlich. Außerdem findet der Sachunterricht im vierten Schuljahr unter dem Gesichtspunkt des zeitlichen Aspektes weniger Bedeutung als die anderen beiden „Hauptfächer“ (Mathematik und Deutsch). Aus diesem Grund, sollte das Projekt zeitlich begrenzt werden und nicht mehr als 3-4 Wochen in Anspruch nehmen. Inhaltlich sollte man sich auf eine Auswahl an Räumen eines römischen Hauses beschränken. Ich erachte es jedoch als außerordentlich wichtig, den Kindern die Möglichkeit einzuräumen, zu erfahren, dass es auch bei den Römern soziale Unterschiede gab, die sich auf die Wohnkulturen auswirkten.
Aus diesem Grund bietet sich die Arbeitsform der Lernwerkstatt in diesem Kontext an. Die Kinder lernen hier auf spielerische und größtenteils eigenverantwortliche Weise die damaligen Wohnhäuser kennen. Dadurch, dass Aufgabenstellungen in einer Lernwerkstatt weitesgehend offen formuliert werden, wird ein größtmöglicher Lernzuwachs gewährleistet. Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass ich durch die bisherigen Lernarrangements mehr Einsichten und Erkenntnisse gewonnen habe, als es beispielsweise bei reiner Textarbeit der Fall ist. Dadurch,
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Arbeit zitieren:
Aline Kurt, 2005, Lernwerkstattarbeit: Wohnen bei den alten Römern, München, GRIN Verlag GmbH
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